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Labels für gesündere Lebensmittel

Aktualisiert am 02.06.2009

In der Schweiz soll ein Label für Nahrungsmittel und Getränke eingeführt werden, das gesündere Alternativen innerhalb von bestimmten Lebensmittelkategorien kennzeichnet.

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) eine Bestandesaufnahme verschiedener Labels aus dem In- und Ausland vorgenommen. Im Ausland wurden neun Lebensmittel-Labels identifiziert, welche gesündere Alternativen innerhalb von bestimmten Lebensmittelkategorien (so genannte «Healthy Choice Alternativen») kennzeichnen, wie die SGE am Dienstag mitteilte.

In der Schweiz gibt es zwei derartige Labels, allerdings nur für auswärts konsumierte Mahlzeiten und nicht für den Lebensmittelhandel. Zu den gebräuchlichsten Kriterien der Labels zählen der Gehalt von Natrium, gesättigten Fettsäuren und Nahrungsfasern, aber auch Fett, Transfettsäuren und Zucker. Weitere Kriterien sind Portionengrösse, Energie-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Auf Grund der Erhebung hat die SGE einen Vorschlag unterbreitet, wie das für die Schweiz geplante Label entwickelt und eingeführt werden kann. Der Vorschlag wird laut Mitteilung derzeit im BAG geprüft. In einem ersten Schritt soll geprüft werden, ob die Schweiz ein eigenes Label entwickeln oder sich einer Label-Organisation in Europa anschliessen soll. Dafür wird laut der Mitteilung eine Expertengruppe gebildet, welche Kooperationspartner und vor allem deren Label-Kriterien prüfen soll. (vin/ap)

Erstellt: 02.06.2009, 13:46 Uhr

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