Albtraum auf Rädern
Von Reto Hunziker. Aktualisiert am 08.01.2011 107 Kommentare
«Was ist mit der Gesundheit der anderen?»: Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Reporter Reto Hunziker.
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Das Rad ist eigentlich eine ganz praktische Erfindung. Es bringt uns schneller von A nach B, verringert Reibungsverluste. Sprich: Es erleichtert unser Leben ungemein. Manchmal wünschte ich dennoch, das Rad wäre nie erfunden worden. Nämlich dann, wenn ich zur Rush Hour quer durch die Halle des Zürcher Hauptbahnhofes eile, um mein Tram noch zu erwischen.
In diesem Moment gleiche ich der Spielfigur eines alten Jump&Run-Spiels: Ich springe, ich weiche aus, ich beschleunige, um Schritte später abrupt zu halten. Schuld an diesem unverhofften Hindernislauf: der Rollkoffer.
Kaum ein Zug- oder Flugreisender, der nicht eines dieser Vehikel hinter sich herzieht. Ob massig oder petit, ob mit harter Schale oder weicher, der Rollkoffer, dieser verlängerte Arm der Gehetzten, verhindert anderen Passanten jede Ideallinie und erhöht den Umgehungsweg einer Person um ein Vielfaches. Rollkoffer sind quasi die Pferdeanhänger des Fussvolkes, sie verlangsamen den Verkehr beträchtlich. Im Zug krachen sie ausserdem gegen Sitze, Türrahmen und Ablagegitter, auf dem Perron gegen Hunde und Haxen.
Unverzichtbares Accessoire
Zwar gibt es dieses Unding schon länger, doch erst seit wenigen Jahren ist es scheinbar zum unverzichtbaren Reise-Accessoire geworden. Weil heute die Räder in alle Richtungen und ohne zu blockieren rollen können und die ausziehbaren Griffe nicht mehr so schnell abbrechen, führt Krethi und Plethi einen Rollkoffer mit sich. Weil sie alle nicht so schwer tragen wollen.
Dass viele Rollkoffer so klein sind, dass es praktischer wäre, sie unter dem Arm zu tragen, scheint dabei kein Widerspruch. Und so ziehen die Rückenschoner rollende Aktenkoffer hinter sich her und ihre Kinder haben nicht etwa Rucksäcke, sondern Mini-Rollkoffer-Versionen von Hello Kitty oder Spongebob.
Klar, es geht um ihre Gesundheit. Doch was ist mit der Gesundheit der anderen? Die wird von Rollkoffer-Rowdies doch gerade gefährdet. Wie viele Zehen, Schienbeine und Achillesfersen fielen diesem Lastfahrzeug schon zum Opfer... Bloss weil deren Besitzer auf ihren Rücken achten und mit der Einstellung «nach mir die Schimpfwut» durch die Hallen schreiten.
Kein Stil
Sogar das Schweizer Militär hat die Vollpackung abgeschafft und sich Rollkoffer zugelegt. Die Folge: Die sperrigen Teile blockieren Durch- und Eingänge, so dass zivile Passagiere warten müssen, bis diese herumbugsiert worden sind.
Kommt dazu, dass man mit einem Trolley-Koffer nicht gerade elegant ausschaut. Sogar der viel reisende und rückengeschädigte Lifestyle-Papst Tyler Brûlé findet, eine Tragtasche habe mehr Stil.
Was ist aus dem guten alten Rucksack geworden? Warum zieht es heute jeder vor, etwas hinter sich herzuziehen, als es zu tragen? Montieren wir bald auch unsere Einkaufstüten, Zeitungen oder Portemonnaies auf fahrbare Untersätze? (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.01.2011, 15:20 Uhr
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107 Kommentare
Schon mal von Satire gehört? Wie die meisten von Euch gehöre ich auch zur Roll-Spezies. Und manchmal können wir wirklich lästig sein. Daher ist die Polemik vollkommen berechtigt. Aber ein zeitgemässer Beitrag mit Kritik, Humor und Ironie scheint nur dem Giacobbo gegönnt zu sein. Antworten
Schaue einmal dein Bild an und überlege dir folgendes. a) an Stelle der Rollkoffer übliche Koffern eventuell auch mit kleinen Rollen. b) Oder Rucksäcke, und 2 Tragtaschen ! c) Wie gehst du in den Urlaub ? d) Mit Unterwäsche einer Zahnbürste und das Laptop das Handy und e) telefonierst laufend ! Antworten
Das Problem sind nicht die Rollkoffer. Denn der Rollkoffer ist eine der besten Erfindungen für Menschen mit Rückenproblemen! Herr Hunziker, anscheinend gehören Sie zu den glücklichen Menschen, die einen gesunden Rücken haben, oder? Und das sage ich als 30-Jährige und nicht als 60-Jährige. Das Problem ist viel mehr der Respekt und Anstand, der in der züricher Hektik verloren geht. Schade. Antworten
Wunderbares Amuse-Esprit.Fantastisch zu beobachten,was einige wenige Zeilen für Reaktionen auslösen können.Ein,nein, dutzende neue Röschtigraben tun sich auf.Was beim Rollkoffer angefangen hat,dehnt sich aus zur politischen Diffamierung,zur Diskussion über Architektur, Rucksack-Fetischismus,Koffer-Phobie, Kinderwagen,Zeitmanagement,Raucher, Humor(-losigkeit) und Statistik.Wer bietet noch was? Antworten
Herr Hunziker, gratuliere zu Ihrer erfolgreichen Suche nach einem inexistenten Problem, welches Sie huebsch schweizerisch in den Raum gesetzt haben. Zumindest kann man die Zeitung mit solchem Nonsens fuellen. Dass der Tagi dieses Sammelsurium von skurrilen Gedanken veroeffentlicht ist eher bedenklich. Fliegen Sie einmal Madrid/Caracas und ueberlegen sich danach das Ganze erneut! Antworten
Nach einem halben Jahr pendeln und jeden Tag 5kg Laptop und x-Ordnern Material am Rücken musste ich das erste Mal zum Chropraktiker, weil die Schmerzen in den Schultern nicht mehr ertragbar waren. Seither habe ich auch so ein "Verkehrshindernis" dabei und es ist prima. Aber natürlich sind es immer jene, die weder pendeln müssen, noch schweres Material dabeihaben, die sich darüber aufregen. Antworten
Und dann ist der Bahnhof Basel noch so gebaut, dass pro Perron viel zu wenig Ausgänge bestehen. Gerade mal 2 kleine Rolltreppen auf die alle zur gleichen Zeit wollen. Ist man endlich auf der Passerelle, das nächste Nadelöhr. Nur 2 je 1 Meter breite Rolltreppen nach unten. Dafür versperrt ein 12 Meter breiter Riegelbau die Abgänge. Dort hockt 1 Beamter und schaut Internet. Das ist das Nadelöhr! Antworten
Ich stelle mir Herrn Reto Hunziker gerade vor, wie er bei einer seiner nächsten Reisen so einen Rollkoffer hinter sich her zieht, verschämt nach rechts und links guckend, in der Hoffnung, dass ihn ja niemand erkennt! :) Herr Hunziker, Sie werden sehen, ein Rollkoffer schont den Rücken und die Hände! Antworten
Solange Herr Hunziker keine grösseren Probleme hat, geht es ja noch. Und wenn er quer durch den Hauptbahnhof "eilen muss" und dann wegen der Rollkoffer sein Tram nicht erwischt, dann würde ich ihm raten, halt etwas früher aufzustehen. Und ansonsten fährt ja wohl ein paar Minuten das nächste Tram... Antworten
Einfach mal wahrnehmen, dass Koffer und Menschen unterwegs sind, in dieser oder jener Form. Menschen prallen in andere und in Sachen, wenn sie nicht ganz bei sich sind. Wenn Fussgänger sind so verhalten würden wie es als allgemein dymanisch bezeichnet wird beim Autofahren, würde auch am HB ZH vieles "geschmeidiger" (ab)laufen. Antworten
Mir wurst, aber wenigstens sollte es die hochgelobte Technologie fertig bringen, dass die Rollen sich lautlos drehen. Auch Frauen mit harten oder hölzernen Absätzen regen mich auf. Offensichtlich haben sie kein Gehör oder freuen sich über den agressiven Lärm ihrer Absätze. Antworten
Rollkoffer – das Problem ist die gedankenlose Konstruktion! Mit 4 Rädern unter der Schmalseite lässt sich ein Koffer aufrecht stehend souverän neben sich führen. Je nach Armlänge auch ohne ausgezogenen Griff. Die ersten dieser 'gescheiten' Exemplare, die mir im HB Zürich auffielen, wurden von Chinesen benützt. Diese wissen, dass der Mensch nicht 'Platz für 2' in Anspruch nehmen darf. Antworten
Herrn Reto Hunziker sind nie grössere Sorgen zu wünschen als Rollkoffer ... und nie schweres Gepäck ... und nie gesundheitliche Probleme. Aber ich wünsche ihm die Fähigkeit, seinen Wecker früher einstellen zu können, denn Leute die rücksichtslos durch den Bahnhof hetzen gibt es mehr als genug. Und zu wünschen wäre uns Lesern, dass ihn auch eine Schreibblockade ereilt. Antworten
oh je, hat r.h. zuviel zeit um so einem blödsinn zu sinnieren? der lärm von den rollikoffern ist im gegensatz zu den laubbläsern geradezu heilig! Koffer zu tragen ist nicht gemütlich. Rückenschäden sind oft nicht bestimmt zu diagnostizieren. dann sag ich mal: KK-Prämiensteigerung lässt grüssen. :o) Antworten
Der Schreiber ist ein junger Mann, der auch einen schweren Koffer tragen kann. Als ältere Frau ist mir Reisen ohne Rollkoffer nicht möglich, da ich bereits beim Einsteigen in den Zug Hilfe zum Koffer heben brauche. Der Artikel ist aus einer seiner egozentrischen Perspektive geschrieben ohne Einfühlvermögen für eingeschränkte andere Reisende. Antworten
super artikel! auch mein hund hasst rollkoffer, weil sie so laut sind auf dem asphalt. nachts im stillen quartier rattert da einer störend laut, und siehe da, grosser mann mit minikoffer...lächerlich. aber es passt zu den vielen anderen beobachtungen, die man heutzutage machen muss: manchen leuten scheint die wahrnehmung ihrer umwelt abhanden gekommen sein. Antworten
@Markus Schilter: Sollen die Eltern denn die Kinder zu Hause lassen, bis sie aus dem "Kinderwagen-Alter" heraus sind? Ich musste noch nie einem Rollkoffer ausweichen, hatte aber schon etliche Rucksäcke vor meinem Gesicht/Oberkörper... Eine Wohltat für den Rücken sind die Rollkoffer wirklich! Ein Positives im obigen Bericht: Das englische Wort für Rollkoffer kommt nur 1x vor... Antworten
Rollenkoffer sind vor allem für ältere öV-BenutzerInnen eine grosse Erleichterung. Sie schonen Wirbelsäule und Gelenke uns sparen damit Gesundheitskosten. Aber Rollenkoffer müssen gut konstruiert sein mit möglichst breiter Spur und grossen Rädern. Rücksäcke können sie nicht ersetzen. Wer nach der Abschaffung der Rollenkoffer schreit muss sado-massochistische Neigungen haben, d.h. pervers sein. Antworten
Also irgendwie hat ja der Reto Hunziker auf diesem Foto so ein Schmunzeln drauf, als ob er gewettet hätte, dass er einen Artikel schreiben kann, der ihm 200 Kommentareinträge bringt. Ich glaub er ist gut im Rennen und hat für diese Erheiterung auch meinen Kommentar verdient. :-)) Antworten
Ich warte gespannt auf den Artikel in dem Herr Hunziker die Rucksackträger aufs Korn nimmt oder all die Leute die weder Koffer noch Rucksack haben. Was haben die denn unterwegs zu tun, so ganz ohne Gepäck? die nehmen doch all den Schwerbeschäftigten den Platz weg. Antworten
Anstatt sich um Rollkoffer zu kümmern wäre es interessanter, einen Artikel über Christenverfolgung in islamischen Ländern zu lesen, die Hintergründe des gierigen Hortens von Euros unserer Nationalbank und ihre Folgen für den Steuerzahler, oder ganz einfach mal ein Thema über die Ueberbevölkerung unseres Landes zu lesen. Wenn ein Land zuviele Menschen beherbergt, gibt es mehr Aggressionen!!Klar?? Antworten
@Reto Hunziker. Ich werde Sie gerne zum Tragen meines schönen alten Koffers rufen, wenn ich das nächste Mal in die Ferien unterwegs bin. Ok? Ich werde mir aber Gehörschutzpfropfen in die Ohren drücken, damit ich Ohr Gestöne über des Koffers Gewicht nicht anhören muss. Antworten
Das Aergernis sind nicht die Koffer auf Rollen, sondern die Schweizerinnen und Schweizer, die kreuz und quer durch die Menge ziehen, als hätten sie keinen Koffer auf Rollen vor oder hinter sich dabei: Katastrophe! Die gehen "wie gäng"als wären sie auf der Alp im Sommerlager, quasi. 1976 etwa. Antworten
@Christina Wespi: Sehen Sie, Frau Wespi, Sie haben schon lange begriffen, was man bzw. dieser Herr eigentlich tun sollte. Nur, gewisse Wesen benötigen dazu länger, um selber darauf zu kommen. Und wenn diese Menschen schon keine Geduld aufbringen, dann können wir dies zumindest, weil wir das Wort Muse kennen sondern auch wissen, was es bedeutet. Also, üben wir uns in Geduld mit den Ungeduldigen! Antworten
Das nervigste an den Rollkoffern hat Herr Hunziker noch gar nicht erwähnt: Die Zeitverzögerung beim Aussteigen, weil jede/r, nachdem er/sie es grad noch geschafft hat den Kindersarg (oder eben das Mäppli) über die drei Stufen zu heben, das Köfferchen SOFORT absetzen muss und den Griff rauszieht. Ich als echt busy guy natürlich ständig am Auffahrunfallen! Echte Männer tragen ihr Gepäck! Antworten
Ich verstehe des Autors Leiden. Wenn man am morgen in Zürich ankommt, muss man sofort auf der Hut sein. Zuerst wird man beim Aussteigen aus dem Zug direkt von Einsteigern überannt (Die Norm des Aussteigenlassens zählt nämlich (vorallem) für Menschen ab 50 nicht mehr). Danach wird man, kaum auf dem Perron angekommen, von den gleichen Semestern mit ihren Rollköfferchen abgedrängt. Gentle ist anders. Antworten
Wie schön, wieder so ein Artikel in dessen Echo man so wunderbar über Rot/Grün, Raucher, Kinderwagen und alles was der Tag so an Frust noch so bringt schimpfen kann.. Man kann fast schon Wetten abschliessen. Wenn's nicht so traurig wär, wär's zum lachen. NB: Ausländer wurden vergessen... Antworten
Herrlicher Artikel! Herrlich Reaktionen! Rollkoffer sind sehr praktisch und sehr hässlich und die hartschaligen kann man nicht mal richtig vollstopfen! Wichtig wäre auch noch, dass die Menschen lernen ihr grosses Gepäck, egal ob cooler Tramper oder spiessiger Rollkoffer, im Zug dahin zu packem wo Platz dafür ist, nämlich auf den Biden zwischen die Sitze! Antworten
@Schiess: Sie sind der, der hier am rummotzen ist. Anstatt einfach über diese Glosse zu schmunzeln und das Wochenende zu geniessen. @Savuran und all die anderen, die sich hier aufregen: Zeitung lesen ist selten eine lebenswichtige Tätigkeit. Da hat es noch lange Platz für "unnötige" Artikel, die sich über Rollkoffer und andere Phänomene unserer Zeit mehr oder weniger ernst gemeint auslassen. Antworten
Ich war im Dezember mit meiner Primarschulklasse in Zürich. Versuchen sie mal, die Klasse auf dem Weg zum Zug zusammenzuhalten, wenn Leute , die auf dem letzten Drücker einen Zug erreichen wollen, sich energisch dazwischendrängeln. Da sind mir Rollkoffer doch viel lieber. Antworten
Lieber Herr Hunziker, statt sich über rollende Koffer und reisende Menschen zu empören, entschleunigen sie mal. Gehen sie 5 Minuten früher zum Büro raus oder nehmen sie sich 5 Minuten länger Zeit. Ich glaube, dass auch in Züri die Trams alle 5 Minuten fahren. Und ein interessanter Artikel wäre, die Reisenden zu fragen wohin des Weges ihr Vorhaben sie führt, statt sinnlos zu tippen. Antworten
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein Mensch so über Rollkoffern aufregen kann. Wie kommt man bloss dazu, einen Zeitungsartikel darüber zu schreiben. Noch schlimmer, eine Zeitung publiziert es sogar noch im Internet!!! Und wenn man halt das nächste Tram nimmt, geht die Welt auch nicht unter, oder? Einfach mal durchatmen und die schöne Seite des Lebens geniessen!!! Antworten
Hr. Schilter: Da wollen Sie also nicht nur Leute, die kein schweres Gepäck tragen können, aus den ÖV und Bahnhöfen haben, sondern nun auch Müttern und Vätern den Zutritt ins Tram mit Kinderwagen verwehren? Alle sollen laufen, tragen, verzichten - Hauptsache ich habe Platz, nicht wahr!? Antworten
Nur weil Herr Hunziker sich nicht zu organisieren weiss sollten die Rollkoffer vielleicht abgeschfft werden? Ein Rat. Initiative einreichen! Bei Bahnreisen rechne ich bei Anschlüssen immer genügend Zeit ein, um ohne Hektik den Anschlusszug zu erwischen (mit Rollkoffer). Um Mir dabei noch Gedränge zu ersparen fahre ich 1. Klasse, was gar nicht so teuer ist mit dem Halbtax Abo. Antworten
Rolllkoffer sind einfach in. Wer mit so einem Ding Richtung Bahnhof schreitet, beweisglobal-internationalen Touch. Braucht ja keiner zu wissen, dass man nicht unterwegs ist zu einer Ausstellung in New York, sondern, dass man nur sein in der Migros erstandenes Nachtessen nach Hause karrt. Rollkofferfahrer sind gesellige Wesen, wie Raucher und Snow Boarder. Soll man das jetzt auch noch verbieten? Antworten
Grüss Göttchen Herr Hunziker, naja...wenn Sie solche Problemchen haben, gehts Ihnen doch ausgezeichnet. Neben Sie doch das Auto, um nich quer durch die HBF-Halle hetzen zu müssen um das Tram zu erreichen. Diese Rollköfferchen sind ganz ok, ich reise sehr gerne damit rum für meine Weekends nach Deutschland. Nehmen Sie sich doch nen guten Vorsatz fürs 2011 und gehen alles etwas gelassener an! cheers Antworten
Warum muss man ständig herummotzen. Der Rollkoffer ist praktisch und schont den Rücken. Wenn der Schreiber kein Rückenleiden hat, kann ersich glücklich fühlen. Ist es die schweizerische Art, ständig negatives zu schreiben? Bravo nur immer negativ! Antworten
Herr Hunziker hat weitgehend recht. Der Rollkoffer an und für sich ist weder gut noch böse. Es sind die Menschen, die ihn lenken und den anderen Leuten über die Füsse fahren. Ich bezeichne diese Koffer als ISS (individuelle Sattelschlepper). Viele Ferien- und Business-Typen demonstrieren den anderen Leuten wie wichtig sie sind. Geht mir aus dem Weg, ich habe wichtiges vor! Antworten
Die Rollkoffer sind ein Segen!!! Nicht nur für Menschen mit Rückenproblemen ( ich wurde schon 5x(!) operiert), sondern auch für Personen die Rückenproblemen vorbeugen möchten! Herr Hunziker, wer so ungeschickt ist, und über diese Koffer stolpert, der fällt auch über Einkaufs-und Kinderwagen. Antworten
Fehlt nur noch, dass er sagt, man müsste auf den Bahnhöfen Vehrkehrsregeln für Fussgänger einführen und weisse Linien auf den Boden einzeichnen und einen sepparaten Weg für Kofferträger, so wie ein Veloweg... Vielleicht braucht es auch ein Ampelsystem. Antworten
---lustige Glosse! Aber es ist schon wahr: Die Menschheit musste alt werden, sehr alt, bis sie die praktischen Rollkofer erfunden hat. Wie mühsam schleikte man vor gut zwei Jahrzehnten noch alles per Koffer - und eben, wenns gut geht - per Rucksack durch die Gegend. Antworten
Wenn sich der Author ernsthaft mit dem Thema beschäftigen würde, dann könnte er feststellen, dass die zunehmende Anzahl Rollkoffer im Pendlerverkehr auf die zunehmende Anzahl Leute zurückzuführen ist, die ihr mobiles Büro dabei haben, weil sie halt mehr als an einem Ort oder völlig ortsunabhängig arbeiten können / wollen / müssen. Antworten
Der Artikel ist aus verschiedener Sicht belanglos und irrelevant. Es gibt auch die andere Seite: Die Rush Hour Rowdies, die die Rückenschmerzengeplagten umrennen. Und schauen wirs mal betriebswirtschaftlich an. Was kostet ein Schmerhafter Zeh im Vergleich zur Behandlung der Diskushernie? Diese Polemik lässt sich also genausogut um 180 Grad drehen. Wird die Polemik besser? Kaum, nicht wahr? Antworten
@ Samara Meier: Sie sagen es! Unsere rauchenden Mitmenschen verteilen sich ja morgens und abends gekonnt über das ganze Perron / die ganze Haltestelle. Die Raucherzonen auf deutschen Bahnhöfen schauen zwar doof aus, sind aber ein Segen für Nichtraucher. Antworten
Belangloses Thema, vor allem, da es in Zurich zur rush hour alle 5 Minuten ein Tram gibt. Naechstes Mal sollten Sie, Herr Hunziker, etwas gemuetlicher zum Tram spazieren und das Ausweichen der Koffer als mentales Training fuer ein innovativeres Thema verweden. Ist denn sonst nichts los auf dieser Welt?!? Antworten
Toller Artikel! Mich regen die Sch...dinger auch täglich auf. Man muss überhaupt nicht gehetzt sein, um darüber zu stolpern. Jeder normale Mensch hat die Blickhöhe nicht auf Staubsaugerniveau gerichtet und im Gewühl eines Bahnhofs muss man in letzter Zeit tatsächlich immer häufiger darauf achten, dass einen niemand mit so einem Anhänger kreuzt. Schlimmer sind da nur noch die Kinderwagen im Tram. Antworten
Rucksack als Alternative? Rucksäcke sind aus dem Blickfeld des Trägers und somit vergessen... Der Träger seht z.B. im vollen Zug im Gang und dreht sich weg, damit er etwas weniger im Weg ist. Und -ztoing- hat man seinen Rucksack im Gesicht. Und wo ist es im Gedränge am engsten? Auf Brust-/Schulterhöhe. Und wo hängen die elenden Rucksäcke: genau: auf Brust-/Schulterhöhe... Antworten
Der gute Mann ist offensichtlich kein erfahrener Vielflieger (sollte mal "Up in the Air" gucken) Ein Rollköfferchen ist (wenn man das richtige Model wählt) in seinen Massen ideal aufs zugelassene Handgepäck abgestimmt und erspart jede Menge Zeit!! Keine Eincheck-Warteschlange. Kein Bagage Claim. Rein Raus. Erspart 1-2 Stunden "Lebenszeit" pro Tag. Antworten
Nicht nur Rollkoffer sind mühsame Wegversperrer und Stolpersteine. Auch all die Rucksackbewehrten im ÖV, die ihren Rucksack rücksichtslos im größten Gedränge anbehalten, nerven ziemlich. Ist es doch für Personen unter -sagen wir mal 1,80- nicht so angenehm von diesen klobigen Dingern fast erstickt zu werden bei jeder Bewegung dieser Spezies. Antworten
das problem ist, dass die leute, nun da sie nicht mehr tragen müssen, sich gerne vor wichtigen packentscheidungen drücken und deshalb einfach alles mitnehmen. Die daraus resultierenden, tonnenschweren ungetüme können sie dann kaum mehr selber manövrieren, geschweige denn in den zug hieven. Eine tragtasche dagegen zeugt von sinn fürs wichtige und selbständigkeit. Antworten
Rollkoffer sind eine äusserst angenehme Sache. Was mich aber wirklich stört, ist die Rücksichtslosigkeit, mit welcher die Besitzer damit umgehen. Man muss ja zwischen sich und den Koffer nicht einen Meter bringen. Man kann das Ding sehr wohl eng am Körper ziehen, so dass die Leute um einen herum, möglichst gut vorbeikommen. Aber wie bei den Rucksäcken: wenn jeder nur an sich denkt, hapert's. Antworten
Ich kann nur hoffen dass die Erfindung solcher Texte zum MAZ-Lehrplan gehört. Was folgt als nächstes? Der hundertste Bericht über wild parkierte Fahrräder? Senioren die am Feierabend die Kassen in den Supermärkten blockieren? Mütter mit Kinderwagen zur Rushhour an der Tramstation? Antworten
Da hat aber jemand Probleme. Wenn man(n) fünf Minuten früher aufs Tram gehen würde, statt auf den letzten Drücker, dann müsste man(n) auch nicht hetzen. Was die Grösse der Koffer angeht, naja, man könnte auch sagen, dass die SBB für unser Geld doch bitte Rollmaterial besorgen soll, bei dem die Mittelgänge auch breit genug sind. Und was den "Lärm" angeht, auf dem Bahnhof ist es eh laut. Antworten
Was nicht in einem Plastiksack seine Platz findet, kommt bei mir auf keine Reise mit. Aber weil Krethi und Plethi heute für alle Eventualitäten gewappnet sein müssen, packen sie Winter- wie Sommerkleider, Schuhe für jede Eventualität, Netzgeräte für jeden möglichen Elektroschrott und die ungelesenen Zeitungen der letzten vier Monate ein - kein Wunder, muss hier das Gepäck auf Rollen. Antworten
Prima Vorschlag. Also Geschäftsunterlagen, Laptop, Anzug und Hemden für den kurzen Business Trip in den Rucksack. Klar doch. Und dann mit zerknittertem Outfit und Unterlagen zum Kundentermin. So eine Super Idee muss von jemandem kommen, der nicht wöchentlich fliegen muss. Ach, habe vergessen dass Grün/Rot sich ja ja in Jeans und T-Shirt zu Terminen begibt, da passt der Rucksack locker. Antworten
Das mit den Einkaufstüten auf Rädern gibt's ja schon. Ich wäre aber ganz klar für eine Lärmreduktion bei den Rollgeräuschen. Ist ja kaum auszuhalten am Bahnhof, und wenn jemand im Dorf um fünf Uhr früh mit Rollkoffer zum Bus geht, ist auch die halbe Bevölkerung wach... Antworten







Peter Meier
Auf vielen Flughäfen/Bahnhöfen dieser Welt stehen hilfsbereite Träger bereit welche für ein Trinkgeld die Koffer zum Taxi/Bus schleppen. Eine simple Dienstleistung, welche manchmal vermutlich gar eine ganze Famillie über Wasser hält. Ich verstehe nicht wieso man bei uns nicht auf diese Idee kommt und Arbeitslosen oder Asylsuchenden diese Möglichkeit bietet. Antworten