Die Formel für die ewige Liebe
Aktualisiert am 12.02.2010 15 Kommentare
Die Forscher um Nguyen Vi Cao von der Fachhochschule für Wirtschaft in Genf beobachteten über einen Zeitraum von fünf Jahren 1074 Paare aus der Schweiz, die verheiratet waren oder zusammenlebten. Sie untersuchten, welchen Einfluss Alter, Bildung, Nationalität sowie frühere Ehen auf die Trennungsrate hatten.
Aufgrund dieser Daten erstellten die Wissenschaftler eine Art Eheglückformel. Das mathematisch «beste» Paar mit der tiefsten Trennungswahrscheinlichkeit sieht demnach wie folgt aus: Beide sind Schweizer und haben keine früheren Scheidungen hinter sich, er ist mindestens fünf Jahre älter als sie und sie ist gebildeter als er.
20 Prozent weniger Scheidungen
Wie die Forscher im Fachmagazin «European Journal of Operational Research» berichten, ist eine Trennung bei folgender Konstellation am wahrscheinlichsten: Die Partner stammen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, er hat eine Scheidung hinter sich, ist zwei bis vier Jahre älter als sie und beide haben eine schlechte Bildung.
Laut dem Team, zu dem auch Forscher der Universitäten Lausanne und Genf gehörten, liegt die heutige Ehe- und Partnerschaftssituation deutlich unter dem «Optimum». Das heisst: Die Scheidungsrate könnte markant gesenkt werden, wenn sich Männer und Frauen gemäss den Kriterien der Studie geeignetere Partner suchten.
Die Forscher spielten dies anhand ihres Modells theoretisch durch. Sie fanden für 68 Prozent der untersuchten Studienteilnehmer einen neuen Partner, mit dem die Scheidungsgefahr mathematisch gesehen tiefer lag. Insgesamt gäbe es laut der Studie 20 Prozent weniger Scheidungen, wenn die Paare auf diese Art zusammengestellt würden.
Hilfe bei Partnersuche
Auch wenn eine solche «Verheiratung» hypothetisch ist und das Eheglück auch von vielen anderen Faktoren abhängt, verweisen die Forscher auf den praktischen Nutzen ihrer Studie. Scheidungen hätten nämlich erhebliche finanzielle, soziale und psychologische Probleme für die Ehepartner und für deren Kinder zur Folge.
Objektive Hinweise auf die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Beziehung könnten laut den Wissenschaftlern diese Probleme auf lange Sicht vermindern helfen. Dass solche Hilfen gefragt sein könnten, zeige auch der Boom von Partnervermittlungsbörsen. (sam/sda/)
Erstellt: 12.02.2010, 14:15 Uhr
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15 Kommentare
ich sage mal die formel denn weg gibts nicht. das was hier geschrieben wird trifft eh nicht auf alle zu es gibt auch die gegenteile von dem wo es aber durchaus gut funktioniert. ich glaube eher oft klappt es nicht weil leute nicht mehr wissen zu kämpfen und oft denn einfacheren weg gehen. z.b. denken: nimm ich jemand mit geld und weniger probleme usw. hält es länger usw. aber das ist eine ilusion Antworten
@Heinz Köhli und Walter Krauer, muss nicht so sein wie sie da schreiben es gibt alles es gibt solche die früh heiraten und es hält lange. es gibt solche die heiraten und es hält lange das findet man aber leider eher nur no bei denn generationen vor uns. die kämpften denke ich auch mehr. und von wegen zu früh heiraten es gibt auch solche die heiraten spät und es geht auseinander, der weg gibts nich Antworten
man schaut zu sehr auf perfektionismus was es eh nicht gibt. für viele sind auch probleme tabu's und viele schauen weg wenns um das geht aber wie soll das denn in einer beziehung funktionieren? weil in mehrheitlich jederer beziehung wird es mal probleme geben. und hat man sich damit vorher nie auseinander gesetzt und weg geschaut so kann es kaum gut gehen in einer beziehung. Antworten
viele schauen zu oft au wie perfekt jemand ist, verkauft sich jemand gut oder hat er nicht viele probleme usw. schon ist er hoch im kurs weil viele meinen das trägt dann bei das eine beziehung länger hält. aber sind wir ehrlich wenn jemand nur die schokoladen seite zeigt das ist ja nicht wirklich ehrlich. denn jeder hat maken uvm. usw. und das kommt spätestens bei gemeinsamer wohnung zu tage ;-) Antworten
auch mal fehler verzeihen, sich nicht wegen jeder kleinigkeit sich aufregen und streiten, auch über probleme reden können, einander zuhören, versuchen der andere zu verstehen usw. hilft sicher und trägt sicher auch bei das eine beziehung lange hält. und bei der partner wahl weniger auf matrielle sachen und geld schauen. eher mer auf das innere eines menschen schauen. Antworten
Solche Studien sind meiner Meinung nach absolut nicht aussagekräfit. In jeder Ehe zählt was beide Partner einbringen, ganz gleich wie die Unterschiede zwischen den beiden sein sollen. Jeder Mensch ist einzigartig und demnach ist jede Ehe für sich einzigartig. Antworten
@ Urs Bleiker: Es ist wohl eher so, dass Männer schlecht mit einer gebildeten Frau umgehen können und sich deshalb nach unten orientieren.. denn die Frauen haben jederzeit selbst Zugang zu Bildung und brauchen deshalb nicht nach oben zu heiraten. Mein Mann ist Handwerker, ich habe ein abgeschlossenes Studium, und uns geht es bestens.. Antworten
Man könnte daraus auch den Schluss ziehen, dass Mann und Frau in der Idealkonstellation einfach weniger ehrlich und zu feige sind, sich zu trennen. Schliesslich können auch Paare, die zusammen bleiben, erhebliche soziale und psychologische Probleme für ihre Kinder verursachen, während umgekehrt eine Scheidung auch ohne finanzielle, soziale und psychologische Probleme über die Bühne gehen kann. Antworten
Eine "Studie" mit 1074 Paaren ist, nicht repräsentativ und hat, wenn sie "repräsentativ" ist, eine viel zu hohe Unsicherheit, als dass ein Resultat irgendwelche verlässlichen Aussagen machen kann. Hauptsache irgendwelche Studis machen irgendeine Studie. Ich werde in 2 Monaten meine ecuadorianische grosse Liebe heiraten, welche ich seit 3 Jahren kenne. Wetten wir sind auch in X Jahren noch zusammen Antworten
Völlig unwissenschaftlich betrachtet, besteht die Formel für ewige Liebe aus: Hingabe, Dankbarkeit, Leidenschaft, Respekt, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Freiheit geben, Vergebung, Güte, Treue, Zärtlichkeit, für einander Zeit haben, sich ernst nehmen, gemeinsame Interesse, Freude an den Kindern haben, etc. ......... Die beste Formel für die Liebe ist die Liebe selbst. Antworten







Marlene Giuliani
Die Voraussetzungen für eine ideale Ehe sind doch viel trivialer: Die Frau sieht gut aus und gibt sich Mühe, auch im fortgeschrittenen Alter attraktiv zu erscheinen; Bildung etwa Matura oder Batchelor-Abschluss. Der Mann seinerseits ist beruflich erfolgreich, sieht einigermasse gut aus, hat einen hohen sozialen Status und genügend Geld, um die Ehe lebenslang lebendig zu halten (Reisen, Ferienhaus) Antworten