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Die wilde Hatz durch die Kälte Alaskas

Das Schlittenhunderennen «Iditarod» ist eine legendäre Reise unter härtesten Bedingungen – durch gefrorenes Land, Wildnis und über verschneite Gebirgszüge.

1/11 Auf ihn warten grosse Strapazen: Ein Schlittenhund wartet in seiner Box geduldig auf den Start des grossen Rennens.
Bild: Reuters

   

Am 6. März 2010 startete in Anchorage, Alaska, das wohl beliebteste und spektakulärste Schlittenhunderennen der Welt. Zu Zeiten zu Goldrauschs war der sogenannte Iditarod Trail – der Weg, den die Hunde und ihre Führer zurücklegen – ein berühmter Pfad. Der Weg ist ganze 1800 Kilometer lang und führt von Anchorage bis zum Ort Nome im Norden. Die Strecke ist nur im Winter passierbar.

Weltberühmt wurde der Iditarod Trail um 1925, während einer schlimmen Epidemie, die damals in Nome herrschte. Unter den härtesten Bedingungen schafften es Schlittenhunde, den langen Weg innerhalb von zwei Wochen zurückzulegen und Nome mit Medikamenten aus Anchorage zu beliefern.

Ein verrücktes Rennen voller Strapazen

Beim ersten Iditarod-Rennen im Jahr 1973 wurde der Initiator für verrückt gehalten. Wie sollte ein solch langes und hartes Rennen bloss realisierbar sein? Von 34 startenden Teams kamen in diesem Jahr nur 22 ins Ziel. Am diesjährigen Rennen nehmen über 70 Treiber mit ihren Gespannen teil.

Zum ersten Mal werden auch die Teilnehmer einer Dopingkontrolle unterzogen. Bei den Hunden ist dies bereits seit 1994 der Fall. Der Gewinner des Rennens kassiert einen satten Gewinn von 50'000 US-Dollar und ein Auto. Unbestrittener Rekordhalter des berühmten Rennens ist der Schweizer Martin Buser: Er schaffte es 2002, die Strecke innerhalb von 8 Tagen, 22 Stunden und 46 Minuten zurückzulegen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.03.2010, 13:17 Uhr

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