Leben

Erbarmungsloser Selbstschutz

Vergewaltigung Opfer seien mitschuldig, sagen Frauen in einer Umfrage. Wie kann es zu solchen Aussagen kommen, fragt Tages-Anzeiger-Autorin Bettina Weber.

Quelle des Verbrechens? Frauen mit Minirock und blanken Beinen.

Quelle des Verbrechens? Frauen mit Minirock und blanken Beinen.
Bild: Keystone

In England sorgt zurzeit eine Studie der Metropolitan Police für Aufsehen, die besagt, dass über die Hälfte der befragten Frauen mit Vergewaltigungsopfern nicht etwa solidarisch ist, sondern sie zumindest teilweise als selbst schuld am Vorgefallenen erachtet. So befremdlich das auf den ersten Blick sein mag, überraschend ist es nicht. Das Resultat zeigt vielmehr auf, wie Frauen aus Selbstschutz eine Sichtweise übernehmen, die sich längst als falsch erwiesen hat.

Dazu muss man sich nur den Fall Hirschmann in Erinnerung rufen: Während beim Beschuldigten in jeder Berichterstattung auf die Unschuldsvermutung verwiesen wurde, fand umgehend eine Verurteilung der mutmasslichen Opfer statt. Auch da waren es hauptsächlich Frauen, die sich in den Medien zur Aussage hinreissen liessen, dass «jene» Frauen eben schon auch nicht ganz unschuldig seien.

Im Glanze Hirschmanns sonnen

Man warf den Opfern indirekt vor, Partygirls zu sein, kurze Röcke und tiefe Ausschnitte zu tragen und sich im Glanze Hirschmanns sonnen zu wollen, indem sie sich ihm an den Hals warfen. Da schwang Moral mit, eine Missbilligung auch, da stellten sich Frauen über andere Frauen, weil ihnen deren Lebenswandel als verwerflich erschien, weil deren Kleidung nicht ihrem Stilempfinden entsprach. Dahinter steckt der Gedanke, dass einer anständigen Frau so etwas nicht passiert. Weil da offenbar noch immer irgendwo in den Köpfen der Gedanke feststeckt, dass eine Frau eine Vergewaltigung oder einen sexuellen Übergriff mit dem richtigen Auftreten verhindern kann. Wenn sie zum Opfer wird, hat sie sich eben falsch verhalten. So argumentieren auch Täter.

Frauen scheinen diese Denkweise so verinnerlicht zu haben, dass gemäss der Londoner Studie ein Viertel der Befragten angab, eine Vergewaltigung auf keinen Fall zu melden, wenn sie zuvor Alkohol getrunken hätten. Oder heftig geflirtet. Zu gross wäre das Schuldbewusstsein, zu gross die Angst, ihre moralische Integrität könnte in Zweifel gezogen werden. Auch 2010 soll eine tugendhafte Frau einem ganz bestimmten Bild entsprechen, obschon doch längst das Gegenteil erwiesen ist: Bei einer Vergewaltigung geht es nicht um Sex, sondern um Macht. Ob der Rock kurz ist oder nicht, ob geflirtet wird oder nicht, spielt keine Rolle.

Es mag beruhigend sein, sich als Frau einzureden, dass eine Vergewaltigung nur anderen passiert, jenen eben, die sich zu wenig damenhaft verhalten, zu wenig züchtig kleiden. Die Realität sieht leider anders aus. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 02.03.2010, 07:11 Uhr

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46 Kommentare

Roland Peter

05.03.2010, 10:05 Uhr
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Dass eine normale Frau vergewaltigt werden will, scheint doch eine sehr banale Ausrede zu sein. Hingegen gibt es wenige psych. Frauen die gerade das anstreben. Gehört die Frauen von denen gesprochen wird zur Pornogeneration, so sehen sie ihre äusserst knappe Kleidung als ganz normal an, ebenso ein GangBang. Das kommt davon, wenn zu viel Pornos auf dem Pausenplatz geschaut werden. Antworten


Felix Mendury

04.03.2010, 18:36 Uhr
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@B. Schmidt: Sie reihen in Ihrem (zugegebenermassen ziemlich amüsanten) Kommentar eine dogmatische, pseudo-feministische Behauptung an die andere. Begründungen bleiben Sie allerdings schuldig. Können Sie das Dunkel meiner Unwissenheit erhellen und mir mitteilen, worauf genau Ihre Betrachtungsweise basiert? Bin schon ganz gespannt! PS: versuchen Sie doch mal, ein bisschen locker zu sein; es hilft! Antworten


André Martin

04.03.2010, 00:32 Uhr
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@Biggy Schmidt: Ihr Kommentar gehört ja sicher in die Abteilung Satire und Zynismus, oder!? - Hoffe ich wenigstens für Sie!... Dann würde er inhaltlich auch Sinn machen, wäre in seiner ganzen Absurdität richtig gut! Andernfalls aber könnte "Mann" Ihnen wirklich nur noch wünschen: Träumen Sie weiter, und noch viel Spass beim Ausleben Ihrer reichlich naiven Vorstellungen von "modernem" Frausein!... Antworten


Martina Puls

03.03.2010, 14:37 Uhr
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@Biggy Schmidt: Frauen haben natürlich das Recht dazu, jedoch müssen sie sich der möglichen Konsequenzen ihres Tuns ebenfalls bewusst sein. Es steht in krassem Widerspruch zu der offensichtlichen Aussage 'schau her - hier komme ich!' und dem Appell an die Vernunft des dann eventuell anzüglichen Angaffens oder gar Begrabschens eines Mannes. So einfach ist es nicht wie@ André Martin gut erklärt hat. Antworten


Biggy Schmidt

03.03.2010, 03:52 Uhr
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Frauen haben das Recht, halbnackt in Reizwäsche und Stiefeln auf der Strasse herumzulaufen. Männer haben da gefälligst nicht hinzusehen. Wer das bestreiten will, respektiert die Rechte von Frauen nicht und bleibt ein Ewiggestriger. Zusammenhänge zu Vergewaltigungen herzustellen, ist ja nun wirklich völlig absurd. Antworten


André Martin

02.03.2010, 21:57 Uhr
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Lebten wir in einer rein verstandesmässigen, asexuellen Gesellschaft, wäre keine Frau auf diesem Planeten nur im geringsten motiviert, durch "Hilfsmittel" (Kleidung usw.) ihre Weiblichkeit hervorzuheben - es würde nichts "bringen"!... Doch ist es eben anders! Und genau daraus ergibt sich die heikle Anspruchs-Diskrepanz: zwsch. Frauen und Männern: Geweckt wird die Brunft, erwartet wird Vernunft!... Antworten


André Martin

02.03.2010, 19:34 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Alexander Müller: Ich gebe Ihnen Recht: keine Frau provoziert vorsätzlich eine Vergewaltigung! Provozieren möchte eine Frau natürlich schon, wenn sie sich freizügig kleidet: nämlich Aufmerksamkeit! Diesem Verhalten liegt eine sehr egozentrische weibliche Anspruchshaltung zu Grunde: Männer sollen sollen durch sexuelle (An)reize zum hinschauen "verführt" werden, aber gefälligst asexuell reagieren.. Antworten


markus roth

02.03.2010, 19:11 Uhr
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das arrgument der mitschuld ist oberschwach und ganz falsch. es suggeriert die männer seien unfähig ihren drang zu kontrollieren. auf der gleichen ebene arrgumentieren auch andere, deshalb frauen kopftücher oder gar eine burka tragen müssen. am strand laufen die frauen auch im bikini rum, und trotzdem gibt das den männer keinerlei recht ! Antworten


Alexander Müller

02.03.2010, 18:21 Uhr
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Dass eine Frau mit welcher Kleidung auch immer keine Mitschuld an einer Vergewaltigung hat ist klar. Darüber zu disskutieren - sie hätte so eine Tat mit aufreizender Kleidung provoziert usw. - ist lächerlich. Trotzdem macht Frau Weber einen Fehler. In der Causa Hirschmann wurde meines Wissens der Vorwurf laut, die sexuelle Nötigung habe gar nicht stattgefunden, sei eine falsche Anschuldigung. Antworten


André Martin

02.03.2010, 18:19 Uhr
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Ja, Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen! Und ja, es geht dem Täter dabei um Macht! Fakt ist auch: All die Heerscharen von normalen Mädchen und Frauen, die in Bälde wieder locker bekleidet viel Haut und Formen "präsentieren", wissen sehrwohl um die sexuelle Konnotierung ihres Auftretens! Offenbar ein gutes Gefühl - vielleicht sogar ein bisschen ein Gefühl von "Macht" über uns Männer?... Antworten


Felix Mendury

02.03.2010, 18:15 Uhr
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Man sollte hier wohl eine differenzierte Betrachtungsweise anwenden. Vergewaltigung als Machtdemonstration gilt bei einem Triebtäter und kann leider jede Frau treffen. Es gibt aber auch eine andere Seite. Die Girls sind sich der Wirkung ihrer Reize sehr wohl bewusst und spielen damit. Beispiel gefällig? Bitte schön: Decolletée bis zum Bauchnabel, und dann grosses Entsetzen, wenn man(n) hinschaut. Antworten


Urs Bleiker

02.03.2010, 17:44 Uhr
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Bei einer Vergewaltigung geht es um Sex und nicht um Macht. Und welche Signale eine Frau gibt, ob verbal (Ja/Nein) oder nonverbal (Kleider/Flirt), spielen eine grosse Rolle. Und die hier zitierten feministischen Lehrsätze sind nicht längst erwiesen, sondern längst widerlegt. Das hier nur mal eben zur Richtigstellung! Antworten


Beat Siegenthaler

02.03.2010, 16:29 Uhr
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Vergewaltiger sind Psychopathen und werden nicht durch Kleidung provoziert. Wenn wir Männer wirklich durch Kleidung zum vergewaltigen provoziert würden dann gäbe es viel mehr solche Fälle. Klar ist eine Frau im Minirock und mit Tanga ein leichteres Opfer als eine mit Jeans und Gurt, aber sicher ist sie deswegen nicht selber Schuld. Antworten


Raphael Petit

02.03.2010, 16:14 Uhr
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Ich will hier gar nichts schönreden oder gar entschuldigen, aber ein kurzer Rock hat nunmal auch mit Macht zu tun. Eine Macht, die auch zielgerichtet eingesetzt wird. Antworten


Marco Schneider

02.03.2010, 16:01 Uhr
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@A.Zeiler:haben Sie den Text gelesen?bei einer Vergewaltigung geht es um MACHT nicht primär um Sex!ein Vergewaltiger sucht sich nicht ein Opfer nach der Kleidung aus sondern ob es "verfügbar" ist..dh. eine Frau die alleine unterwegs ist,oder vielleicht der Ex-Freundin ähnlich ist oder so..es gibt ja auch Frauen die während dem Joggen angegriffen werden..in Schlabberhosen+total verschwitzt! Antworten


Matti Hoch

02.03.2010, 15:56 Uhr
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Vergewaltigung ist etwas ganz Schreckliches und kann mit nichts entschuldigt werden! Aber, auch ohne Schuldzuweisung:es gibt Frauen, die ziemlich aufreizend herumlaufen und dann noch so naiv sind und glauben, sie könnten bis in tiefste Nachtstunden und in den abgelegensten Winkeln so herumlaufen, weil es ihr Recht sei! Diese Frauen wissen nichts über die Psyche und Libido des Mannes! Dummheit pur! Antworten


Martina Puls

02.03.2010, 15:27 Uhr
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@Adrian Zeller: Es ist auch hier das richtige Mass ausschlaggebend. Ich gehe mit Ihnen einig, dass es sehr wohl eine prophylaxische Wirkung hat, ob sich eine Frau halbnackt zur Schau stellt oder ob sie angemessen gekleidet ist. Da können Frauen wirklich dazu beitragen, diese Triebtäter in die Schranken zu weisen, denn diese haben einen Defekt. Entschuldigt jedoch Übergriffe keineswegs! Antworten


Urs Bleiker

02.03.2010, 14:55 Uhr
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@Bruno Suhner: Studien: Anschuldigungen wegen Vergewaltigung sind falsch: Charles P. McDowell USA: 60%, Eugene J. Kanin USA: 50%, Craig Silverman, (vormaliger Staatsanwalt von Colorado, USA): 45%, EEOC (US-Behörde): 59% - 64 %, Studie: Anschuldigungen wegen sexuellen Kindmissbrauchs sind falsch: Professor Melvin Guyer der University of Michigan: 60% - 80% Googeln Sie, wenn Sie sich getrauen! Antworten


Bruno Suhner

02.03.2010, 14:16 Uhr
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@Urs Bleiker: Sind Sie in der Lage, Ihre Behauptung zu untermauern und die Quellen für die von ihnen behaupteten wissenschaftlichen Beweise offenzulegen? Wenn nicht: Bitte sofort aufhören, solchen Schwachsinn zu verbreiten. Antworten


Adrian Zeller

02.03.2010, 14:14 Uhr
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Natürlich rechtfertigt nichts eine Vergewaltigung. Dass jedoch potenzielle Täter herumlaufen, ist eine traurige Tatsache. Und dass sich die dann bei einer sehr freizügig gekleideten Frau eher zu so einer Handlung provozieren lassen, liegt auf der Hand. Es hat mit prophylaxe zu tun, nicht halbnackt herum zu laufen. Einsperren lassen die sich erst, wenn es zu spät ist... Antworten


Renate Traber

02.03.2010, 13:47 Uhr
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Zum Glück leben wir momentan noch in einem Kulturkreis in dem die Frau freie Wahl auf ihre Kleider hat. Jeder Perversling, der glaubt er könne sich herausnehmen jemanden zu vergewaltigen, gehört als Täter weggesperrt. Die Vergewaltigte ist Opfer, ohne wenn und aber. Antworten


Hanspeter Ricklin

02.03.2010, 13:40 Uhr
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Opfer werden einmal mehr zu Tätern gemacht! Dabei ist es doch so einfach: Ein Nein ist von jeder Person zu akzeptieren, unabhängig von den Kleidern oder Ort. Antworten


matthias meier

02.03.2010, 12:32 Uhr
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Auch wenn eine Frau (oder Mann oder Kind) nackt rumlaufen würde, heisst das noch lange nicht, dass man sie missbrauchen darf. Punkt. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Alles andere sind Ausreden um ein mickriges (Täter-)Ego zu schützen. Antworten


Rolf Iseli

02.03.2010, 12:24 Uhr
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Die etwas andere "Personenfreizügigkeit" weckt den Triebtäter und es spielt ihm schlussendlich keine Rolle wer ihm "vor die Flinte" läuft und deshalb kann man nicht behaupten vergewaltigte Frauen seien selbst schuld. Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort der falschen Person begegnet. Traurig aber wahr. 1/2 Stunde später hätte es eine andere Frau getroffen, denn die Absicht des Täters war gefasst. Antworten


Murat Böyük

02.03.2010, 12:23 Uhr
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Das kann ich fast nicht glauben. Jeder Mann, der sich nicht zurückhalten kann und/oder Macht ausüben will, der gehört weggebunkert. Die Frauen sind definitiv nicht die Täter, selbst wenn anfangs geflirtert wurde. Ein Flirt ist noch lange keine Einladung für "alles mögliche". Wann leben wir denn eigentlich? Neandertalerepoche? Antworten


Marie-Françoise Eigner

02.03.2010, 12:16 Uhr
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@Roland Bauer Ih trage die Kleider welche mir gefallen und das ist meine Recht! Und wenn einer krankhaft reagiert dewegen soll er sich gefälligst behandeln lassen. Bei solchen Männermonstern geht nicht viel im Kopf ab, sondern eher in der Hose. und deswegen sollen wiederum dieFrauen sich anpassen? Was für Provokationen meinen Sie? An einem Verbrechen sind nur die Täter schuld! Antworten


Marie-Françoise Eigner

02.03.2010, 12:11 Uhr
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@Pat SiblerSchon richtig dieser Einwand- aber nicht immer kann man auch von "anständigen" Männern sehr viel Zivilcourage erwarten. Aber ganz bestimmt kann man Frauensolidarität erwarten! @Vaula Tkalcan Ich gebe Ihnen Recht, das es IMMER ein Verbrechen ist. Und doch, wenn Frauen einander in den Rücken fallen hat DAS mit mangelnder Frauensolidarität zu tun! Antworten


Heinz Oswald

02.03.2010, 12:04 Uhr
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Sandra Lüchinger: ...Es kann die Gier wecken und - je nach Kultur und Charakter, Veranlagung - wird nachher das Geld fehlen. Recht hin oder her. Es stellt sich die Frage, ob es günstig ist, in der Gesellschaft eine bestimmte Stimulans zu fördern, zu drosseln oder möglichst zu unterlassen. Antworten


Bigi Klötzli

02.03.2010, 11:45 Uhr
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@schnellmann: Der Wahrheit entspricht, dass ich das Recht habe, mit beliebig kurzem Rock auf die Strasse zu gehen, ohne derartige Konsequenzen fürchten zu müssen. Alle anderen Ideen sollten gründlich überdacht und bei Bedarf mit einem Therapeuten besprochen werden. Antworten


Roland Bauer

02.03.2010, 11:20 Uhr
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@Anita Beeler - Das mit der Burka und dass in Afghanistan die Quote gross ist, stimmt. Nur bitte seien Sie etwas weniger naiv. Die grosszahl der Frauen werden nicht im Bazar von Kabul oder vor der Moschee vergewaltigt, sondern sehr oft im eigenen Hause. Im innern der Häuser wird im meist kein Burka getragen. Was für diese Männer oft ein Schock bedeutet. Antworten


Roland Bauer

02.03.2010, 11:01 Uhr
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Warum trägt eine Frau sexy Kleider ? Warum zeigt eine Frau gewollt ihren Mini-Sting? Wissen Frauen was im Kopf eines Mannes vorgeht? Dass bei einem Mann neben dem Kopf noch andere Dinge reagieren können? Dass bei einer Provokation nicht jeder Mann gleich und vorallem im gleichen Moment handelt? Dass viele kleine Provokationen plötzlich und eben auch krankhaft explodieren können? Antworten


Michel Gilgen

02.03.2010, 10:57 Uhr
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es gibt wahrscheinlich tatsächlich Frauen, die so etwas, aus welchen Gründen auch immer, provozieren. Dies ist aber noch lange kein Freipass, und wer sich nicht zurückhalten kann, ist ein armes Würstchen ... also Schluss mit diesem generalisierendem Mist. Vergewaltigung ist ein Verbrechen, und ist nicht mit Ausreden oder sonst wie zu entschuldigen. Schluss und Amen ... Antworten


Sandra Lüchinger

02.03.2010, 10:40 Uhr
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und wenn an der Tankstelle die Kasse offen steht ist es richtig, das Geld auch zu stehlen! Antworten


Pat Sibler

02.03.2010, 10:36 Uhr
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Marie-Françoise Eigner, es sollen nicht "Frauen mit Frauen solidarisch sein", sondern Menschen mit Menschen. Das heisst, dass auch anständige Männer mit vergewaltigten Frauen solidarisch sein sollen. Antworten


Raffael Grassi

02.03.2010, 10:27 Uhr
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Sexuelle oder körperliche Übergriffe jeglicher Art gegen den Willen einer Person, egal in welchem Zustand diese sich befindet, muss eine liberale Gesellschaft ablehnen und entsprechend sanktionieren. Erziehung, Prävention und Aufklärung helfen, solche Übergriffe zu verringern. Die Machtproblematik zeigt hier eine ihrer destruktivsten Seiten - Transparenz könnten die Problematik enttabuisieren... Antworten


Vaula Tkalcan

02.03.2010, 10:18 Uhr
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Das hat mit Frauensolidarität nichts zu tun. Es geht einzig und alleine darum ob wir einen Verbrechen gutheissen oder nicht und Vergewaltigung ist iMMER ein Verbrechen. Antworten


Anita Beeler

02.03.2010, 09:43 Uhr
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Die Vergewaltigungsquote in Afganistan ist sehr hoch. Sind nun die "sexy" Burkas schuld? Zu sagen dass Frauen "selbst Schuld" seien, bedeutet nichts anderes als alle Männer zu Hirn- und Emotionslosen, triebgesteuerten Neanderthalern und potentiellen Tätern zu degradieren. Vergewaltiger sind aber einfach Kriminelle, nicht mehr und nicht weniger. Antworten


Roland Burkhard

02.03.2010, 09:40 Uhr
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Dann spannen wir doch den Bogen weiter und sagen dass selber schuld ist wer seine Uhr und Schmuck zur Schau tragt in Städten wie Rio und dann erschossen wird. Dann müssen wir auch mit den Männlein konsequent sein. Aber es ist halt nach wie vor der fehlende Respekt des Täters, der hat ein Erziehungsproblem gehabt wenn er sich nicht im Griff hat. Antworten


Hans Berger

02.03.2010, 09:35 Uhr
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Interessant ist schon, dass ein Wirt, der einem Besoffenen noch Alkohol abgibt, unter grossem Applaus für die Folgen strafrechtlich gemacht wird. Auf der anderen Seite sollen Frauen, die sich textilmässig von Prostituierten keinesfalls abheben, unschuldig sein? Arme Opfer? Sehr einfache Art der Schuldzuweisung an die Männer! Es gibt auch noch einen optischen Anstand! Antworten


Urs Bleiker

02.03.2010, 09:31 Uhr
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Es ist eine Volksweisheit und auch wissenschaftlich bewiesen, dass ungefähr die Hälfte aller Anschuldigungen gegen Männer betreffend sexueller Gewalt reine Lügen der selbst ernannten Opfer sind! Das prägt den Ruf von "Vergewaltigungsopfern"! Antworten


Trudi Balmer

02.03.2010, 09:25 Uhr
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Es kann nicht alles Verallgemeinert werden. Gewissen Tatbeständen muss ich LEIDER wohl Recht geben. Aber wenn eine Frau/Mann absichtlich überfallen oder getäuscht wird und dann gegen ihren Willen zu solch einem Akt genötigt wird, ist es eine Vergewaltigung. Aber, wenn ich gewisse Damen nur schon sprechen höre, wundert es mich nicht, dass viele Männer DENKEN, man könne es mit denn Frauen ja machen. Antworten


Anja Müller

02.03.2010, 09:24 Uhr
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Jede Frau – ob mit tiefem Ausschnitt oder "züchtig" verhüllt, oder was auch immer – und überhaupt jeder Mensch hat das Recht, nicht vergewaltigt zu werden. Alles andere entspricht den Vorstellungen von Islam-Extremisten, die finden, eine Frau müsse eine Burka tragen, um nicht als Freiwild zu gelten. Antworten


Hitz Benjamin

02.03.2010, 09:16 Uhr
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@Schnellmann: Was genau entspricht der Wahrheit? Dass es sogar im 21. Jahrhundert noch Männer gibt, die sich gerne hinter der bequemen Behauptung verstecken, dass es "die doch so gewollt haben"? Oder dass es schwachsinnigerweise tatsächlich immer noch Frauen gibt, die diese Ausrede auch noch unterstützen? Antworten


Remo Schnellmann

02.03.2010, 08:54 Uhr
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Weil es nun mal der Wahrheit entspricht. Antworten


Res Zaugg

02.03.2010, 08:34 Uhr
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Wenn Frauen verantwortlich für eine Vergwaltigung sind, dann nicht die Opfer sondern eher mal die Mütter, dei es versäumt haben, ihren Prinzchen Anstand und Respekt beizubringen. Aber natürlich, da gibt es auch noch Väter, die es oft verpassen, ein positives Beispiel abzugeben. Vergewaltiger gleich welchen Atlters gehören zum Schutz der Frauenund Mädchen aus dem Verkehr gezogen. Antworten


Marie-Françoise Eigner

02.03.2010, 08:34 Uhr
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Frauen sollen solidarisch sein mit Frauen- allles andere ist traurig! Und Moral sol besserl in Ethik umgewandelt werden und die ist im 21. Jahrhundert dringend an anderen Orten anzusetzen, als an der Länge des Rocksaums! Antworten



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