Ernsthaft lustig

Bitte nicht lachen, aber die Basler Fasnacht erklärt die Schweiz. Nirgends ist es so schwer, dazuzugehören.

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Der Übergang von der einen Welt zur nächsten, vom Wir zu den anderen, dauert neun Minuten. Per ­Extrazug von Liestal, ab 2.53 Uhr, an in Basel um 3.02 Uhr. Es ist eine kurze Fahrt, und sie bereitet einen in keiner Weise darauf vor, was nach dem Übergang kommt. Die eine Welt, das ist Liestal, der «Chienbäse». Unter Gejohle der Einheimischen und der mit Bussen ins Baselbiet gebrachten Touristen tragen und ziehen Fasnächtler brennende Besen und brennende Wagen durchs «Stedtli». Der «Chienbäse», das ist Büchsenbier und Wurst, das sind gefährlich süffige «Füürwägeli» im Schlümpfli-Keller – Fasnacht in der Schweiz: Hochzeit des Diminutivs. Alles ist laut und etwas derb. Nicht so laut und so derb wie im Osten des Landes: «Es gibt eine Fasnacht, bei der sich die Menschen verkleiden, und eine Fasnacht, bei der sich die Menschen ausziehen», sagt man dazu in Basel – aber immer noch so laut und derb, dass es einen Stadtbasler Fasnächtler die Augen verdrehen lässt.

Die andere Welt, das ist Basel, der Morgestraich. Die Liestaler «Füürwägeli» brennen noch nach, aber besser, man lässt es sich nicht anmerken. Die Stadt ist still in der Stunde vor dem Morgestraich. Die Mitglieder der Cliquen, die Larven noch unter den Arm geklemmt, huschen zu ihrem Besammlungsort. Noch nicht entfachte Laternen auf den Schultern junger Männer, auch sie: still.

«Das gheert sich nit»

Am Strassenrand postieren sich die Zuschauer, schon lange stehen sie in der dunklen Stadt, und wehe jenem Liestaler, der sich erdreistet, nach vorne zu drängen. Böse, gezischte Sprüche. «Das gheert sich nit», sagen die dann, und wenn sie auch noch den Alkohol riechen . . .

Es braucht nur die wenigen Minuten, bevor es «am Mäntig vieri schloot», um die Andacht des Moments zu begreifen. Das ist der Morgestraich, die ernsthafteste lustige Veranstaltung der Welt. Betrunkene Landschäftler (oder Elsässer, Badener, Mittelländler) passen hier nicht hin.

In der Nacht auf Montag wird man es wieder in echt beschauen können. Kurz vor vier Uhr erlöschen die Lichter in der Innenstadt. Dann kreischen die Leute am Strassenrand, plötzlich doch ausgelassen, und unter Abspielen des immer gleichen Marsches – «Morgestraich, vorwärts marsch!» – beginnen jene 72 Stunden, die der Basler gerne unter Berücksichtigung möglichst vieler Ees und Ääs als die «drey scheenschte Dääg» bezeichnet.

In der restlichen Schweiz wird der Beginn der Basler Fasnacht, werden alle Fasnachten, die es hierzulande so gibt, mit einem wissenden Nicken begrüsst. Alles schon gehört, alles schon gesehen und in die richtige Schublade versorgt. Die Luzerner saufen und knallen, die Ostschweizerinnen zeigen ihre Brüste, die Baselbieter haben Feuerwagen (interessieren sonst allerdings nicht besonders), und in Basel gibt es diese nervigen Flöten und die manchmal lustigen Verslein über die Deutschen und die Zürcher.

Für eine oberflächliche Kategorisierung, für ein Leben im Wissen um die Fasnacht, ist das völlig ausreichend. Aber es verkennt den Kern. Die Fasnacht, ihre Basler Variante im Speziellen, sagt mehr aus über den Zustand der Schweiz als Land als so manche 1.-August-Rede oder Sammelaktion in der Migros. Die Basler Fasnacht erklärt geradezu archetypisch, wie die Schweiz funktioniert, wenn sie funktioniert – und in Basel, während dieser drei Tage, da funktioniert sie ausgezeichnet.

Redet man mit einem Basler Fasnächtler über seine Fasnacht, dann hört man Wörter wie Kreativität, Freiräume, Ausgelassenheit. Manchmal sogar Freiheit. Es ist jene Art Freiheit, die wir Schweizer immer meinen, wenn wir von Freiheit sprechen. Jene, die in einem gesicherten Rahmen stattfindet, in der man genau weiss, was möglich ist – und was eben nicht. «Im Grunde ist die Basler Fasnacht nichts anderes als eine bunte, militärische Parade. Mit Marschübungen und fixen Abmarschzeiten, hervorragend organisiert natürlich.» Das sagt ­Roger Thiriet, seit Jahrzehnten ein aktiver Fasnächtler und lange für den «Querschnitt» des Schweizer Fernsehens verantwortlich.

Wir leben die Norm, lieben die Norm

An den Umzügen, in Basel Cortège genannt, ­nehmen jeweils 12'000 Menschen teil. Die Wächter über diese «hervorragende Organisation» sind die 13 Mitglieder des Comités, der eigentlichen Fasnachtsregierung. Honorige Mitglieder der Basler Gesellschaft sind es: Banker, Wissenschaftler, Versicherungsexperten, Lehrer, Journalisten oder ­Gerichtspräsidenten (wie der aktuelle Obmann). Das Comité ist Hüter der Tradition, ein bewahrendes Gremium. Wenn Coop sich erdreistet, auch in Basel «lustige Fastnachtsartikel» (Pappnasen, Gummizähne, Tigerschminke) zu verkaufen, wehrt sich das Comité (im aktuellen Fall der ehemalige Obmann) mit Verve dagegen. «Das gheert sich nit.» Wagt es eine Guggenmusik aus dem weiteren Umland, einen Auftritt mit geschminkten Gesichtern und ohne Larve irgendwo in der Innenstadt abzuhalten, sucht das Comité das Gespräch. «Das gheert sich nit.» Vergisst ein Ladenbesitzer, am Morge­straich das Licht in seiner Auslage zu löschen, wird er zuerst via «Leserreporter» von «20 Minuten» denunziert und danach vom Comité ermahnt. «Das gheert sich aber wirggli nit.»

Während des Cortège stehen die Mitglieder an neuralgischen Punkten in der Innenstadt, lüpfen den Hut und machen sich Notizen: Ein Teil der Subventionen an die Fasnachtsvereinigungen hängt von der Bewertung der Comité-Mitglieder ab. Originelles Sujet? Gelungene Larve? Schöne Laterne? Oder, Gott bewahre, eine Unorthodoxie?

Erinnert wird, wer die Regeln bricht

Eine Unorthodoxie wie vor drei Jahren, als die «Basler Bebbi» Pussy Riot an den Cortège brachten. Und Punkmusik. Mit Verstärker und Gitarre, ohne Piccolo. Das war laut und anders, das ärgerte Fasnachtspuristen und hatte – wie jede Grenzüberschreitung – Konsequenzen. Die Hälfte der Subventionen wurde den «Basler Bebbi» gestrichen und stattdessen Amnesty International überwiesen.

Die ganze Stadt redete damals darüber, alle kennen die Geschichte. Und auch die der «Kuttlebutzer», jener per se unkonventionellen Clique, die in den 70er-Jahren vor dem Comité auf dem Marktplatz eine Bombe explodieren liess. Buchstäblich. «Bumm» lautete der Titel der Aktion, Sprengmeister war Jean Tinguely himself, das Comité not amused – die meisten anderen: begeistert. Allerdings erst in der Rückschau. Da ist plötzlich progressiv und kreativ, was damals noch «e Saich» war.

Es ist ein wiederkehrendes Muster: Bricht jemand aus dem bekannten Rahmen, wird er zuerst zurechtgestutzt. In diesem Jahr trifft es Laurent Gröflin, den Regisseur des «Drummeli», einer von vielen Vorfasnachtsveranstaltungen, die auf die drei eigentlichen Fasnachtstage einstimmen sollen. Und zwar so, wie sie das immer taten. Mit Piccolo, Tambouren, Schnitzelbänken und «Rahmestiggli», kurzen Szenen, die das Fasnachtsallerlei irgendwie zusammenhalten. Im besten Fall.

Dieses Jahr hat sich Gröflin, er kommt vom zeitgenössischen Theater her und ist langjähriger Fasnächtler, die Wahnwitzigkeit erlaubt, auf Pointen in den «Rahmestiggli» zu verzichten. Er habe gewusst, was die Konsequenzen sein könnten, sagt Gröflin. Ob er das wirklich tat? Die Kritiken der Redaktoren in den lokalen Zeitungen (allesamt selber Fasnachtsgrössen) waren vernichtend, die Reaktionen aus dem Publikum ebenso. Die «Basler Zeitung» druckte mehr als eine Seite mit Leserbriefen ab. «Was geboten wird, ist eine Schande fürs ­Comité und das Drummeli!», schrieb da eine Frau Heinis aus Basel. «Noch nie war das Drummeli so schlecht, die Rahmestiggli waren kindisch, langweilig und saublöd!», so Frau Studer aus Oberwil. Kurz: «So doof wie Teletubbies.»

Regisseur Gröflin hatte etwas Mühe, sich auf die Debatte einzulassen. Als er von der neuen Chef­redaktorin von TeleBasel «gegrillt» wurde (so nennen die das da), flüchtete er sich zuerst in leicht verzweifelte Melancholie: «Muss denn immer alles lustig sein?», und dann in Zynismus: «Wenn ich das nächste Mal noch einmal Regisseur bin, lasse ich mich für jede Pointe extra zahlen.»

Laurent Gröflin ist ein reflektierter Mann. Er weiss, dass jene, die am lautesten schreien, nicht unbedingt repräsentativ sind. Dass es immer eine Frage der Wahrnehmung ist, welche Tradition man meint, wenn man von Tradition redet. Dass eine Veranstaltung wie das Drummeli vor 100 Jahren noch eine ernsthafte und kritische Veranstaltung war, ohne Gags. Dennoch hat ihn die tiefe ­Toleranzgrenze von Teilen des Publikums erstaunt. Das Gebuhe an der Premiere, die bösen Briefe. ­Roger Thiriet hat es weniger gewundert. «Die aktiven Fasnächtler sind eher bürgerlich. Eine konservative, biedere Klientel, die sich mit Veränderungen schwertut.»

Die Fasnacht als bürgerliches Einfallstor

Die Basler Fasnacht erzählt auch die Geschichte des Aufstiegs der SVP in der Schweiz. Den Weg der ­Protestpartei durch die Institutionen, in die Institutionen. Ausgerechnet in Basel, dieser «SVP-freien Zone», wie Nationalrat und Erziehungsdirektor Christoph Eymann (LDP) die Stadt einmal stolz genannt hat, konnte Christoph Blocher Fuss fassen wie sonst kaum irgendwo ausserhalb von Zürich. Das Läckerli-Huus gehört der Tochter, die «Basler Zeitung» ihm selber. Entscheidend dafür: die Fasnacht.

Wo früher alte, vornehme Bürgerlichkeit dominierte, wurde im Verlauf der 90er-Jahre die SVP plötzlich genehm. Eine der berühmtesten und ­populärsten Schnitzelbankformationen, die «Striggede» rund um Banker und SVPler Karli Schweizer, brachte eine nationalkonservative Note in die drei schönsten Tage – und auch eine leicht dekadente (grosse Zigarren, grosse Autos, grosse Sprüche). Das Vermächtnis der «Striggede» und des inzwischen verstorbenen Karli Schweizer ist der «Striggedeball» in der Safranzunft, wo sich jeden Fasnachtsdienstag die rechte Elite der Stadt und der Restschweiz trifft. Christoph Blocher ist ein gern und oft gesehener Gast. Schweizer kannte Blocher über seine frühere Arbeit bei der UBS und führte ihn in die Basler Fasnacht ein. Für seinen ersten Morgestraich wünschte sich der SVP-Politiker eine Adolf-Ogi-Larve, Schweizer besorgte sie ihm. Blocher war begeistert, kam wieder – und blieb.

Als er später die «Basler Zeitung» über verschlungene Wege erwarb, holte er seinen Fasnachtsfreund Schweizer (der später auch Chef­redaktor Markus Somm den Morgestraich zeigte) in den Verwaltungsrat. Die Fasnacht als bürgerliches Machtnetz, als Einfallstor. Als Indikator dafür, wie sich die Rechtskonservativen in der Mitte des Landes breitgemacht haben.

In Basel hört man das nicht gern. Stimmt man bei den grossen Abstimmungen nicht gleich wie die Romandie? Weltoffen, mit dem Blick für die ­grossen Zusammenhänge? Dreiländisch? Vielleicht. Aber die Abstimmungen verklären den Blick auf die wahren politischen Verhältnisse: Kaum eine andere Stadt in der Schweiz stimmt im direkten Vergleich konservativer ab. Eine Folge des industriellen Erbes, das die Stadt bis heute prägt. Was in Zürich die Kreativen und in Bern die Beamten, sind in Basel die Arbeiter in der «Chemischen». Ein ungleich bürgerlicheres Publikum.

Leiden an der eigenen Kleinheit

Bei der Eigenwahrnehmung der Fasnacht spielt ein ähnlich schiefer Effekt wie in der Politik: Welt­kulturerbe Basler Fasnacht. Darunter macht es die Stadt nicht. Im Herbst 2014 wurde die Fasnacht vom Bundesrat als einer von acht Schweizer Kandidaten für die Unesco vorgeschlagen, dieses Jahr soll es nun konkret werden. Die Gründe für eine Aufnahme (einer zwingenden!) hat das Comité auf einer kompakten Powerpoint-Präsentation zusammengefasst. Die Fasnacht sei «weltweit einzig­artig», ein «einmaliges soziales Phänomen» und von «hohem künstlerischem Wert». Die Unesco, so sagt man hier, habe das begriffen.

Die Schweiz nicht unbedingt. Und so, wie des Schweizers Herz ganz leicht wird, wenn ein ausländisches Medium einmal über unser kleines Land nachdenkt («Wir werden wahrgenommen!»), so geht der Basler Stolz über, wenn in Zürich oder ­anderswo – was selten genug vorkommt – über den «Witz» und den «Esprit» der Fasnacht gesprochen wird. Das ist das Bild, das die Basler selber von der Fasnacht haben. Und nur so halb der Wahrheit ­entspricht.

Thiriet redet vom Eisberg-Phänomen, von der Spitze des Schaffens – den wirklich guten Laternen, den wirklich lustigen Schnitzelbänken –, die ausser- und innerhalb der Stadt über Gebühr wahrgenommen werde. Und vom ganz grossen Rest. «Vergessen Sie Waterboarding. Wenn Sie jemanden foltern wollen, schicken Sie ihn an einen Juryabend einer Schnitzelbankgesellschaft.» Immer die gleichen müden Witze über «Schwoobe» und «Ziircher», platt und banal. Nicht bissig und politisch. «Als Seismograf gesellschaftlicher Wahrnehmung ist die Basler Fasnacht ein Volltreffer, als Ort der politischen Auseinandersetzung jedoch ein Ausfall», hat Thiriet kürzlich mit Journalist Christian Mensch in einem bösen Text der «Schweiz am Sonntag» geschrieben. An die Fasnacht geht Thiriet übrigens trotzdem. Wie jedes Jahr.

Den richtigen Ton treffen

Ja, die Fasnacht ist ein strenger Anlass, ein abgeschotteter Anlass, ein ernsthafter. Nirgends wird an einer Fasnachtsveranstaltung in der Schweiz so ­rigide zwischen Aktiven (verkleidet) und Passiven (wehe!) unterschieden. Nirgends ist eine eigentlich katholische Tradition protestantischer. Nirgends ist es so schwierig, als Aussenstehender den richtigen Ton zu treffen, dabei zu sein, das Richtige zu tun. Die Aktiven sind eine Kaste, sie neigen zur ­mythischen Selbstüberschätzung der eigenen Veranstaltung, sie sind in der Tendenz bürgerlich und konservativ, allergisch auf Veränderung.

Und trotzdem sind diese drei Tage zu Beginn des Jahres etwas vom Besten, was diese Stadt zu bieten hat. Weil es den Durchschnitt braucht, um Brillanz zu erkennen. Weil dieser eine Schnitzelbank oder dieser Laternenmaler in zwei Versen die grossen Probleme der Welt so verdichtet, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Weil es Wieder­erkennen ist, Heimat sogar. Weil die Nacht plötzlich eine andere Bedeutung erhält, die Stadt einen anderen Ton. Einen leichteren. Weil man sich viel zu selten feiert (und sich dabei auch noch zu oft schämt). Weil ernsthaftes Schaffen meist aufrichtiges Schaffen ist. Weil so viele Menschen sich so ­engagieren. Weil das Milizsystem hier tatsächlich noch funktioniert (und der geordnete Abmarsch beim Cortège).

Aus einer Zürcher, einer Luzerner oder Berner Perspektive mögen Basel und seine Fasnacht ein Universum weit entfernt sein. Auserzählt, abgelegt. Man möchte ihnen den SBB-Fahrplan nahelegen. Per Extrazug in der Nacht auf Montag. Zürich ab 2.02, Luzern ab 1.54, Bern ab 1.53. Eine Stunde dauert die Fahrt zum Morgestraich, zu den anderen. Es wird sich wie Heimkommen anfühlen.

(Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 14.02.2016, 08:54 Uhr)

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