«Es ist nicht lustig, zur Familie Blocher zu gehören»

Judith Giovannelli-Blocher, die Schwester von Alt-Bundesrat Christoph Blocher, hat ihre Autobiografie geschrieben. Im Interview sagt sie, das Buch sei ein Abschluss.

«Widersprüchlichkeit» sei das Hauptstichwort für die Familie: Judith Giovannelli-Blocher im Jahr 1999 mit ihrem damals erschienenen Buch «Das gefrorene Meer».

«Widersprüchlichkeit» sei das Hauptstichwort für die Familie: Judith Giovannelli-Blocher im Jahr 1999 mit ihrem damals erschienenen Buch «Das gefrorene Meer». Bild: Keystone

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Frau Giovannelli, Sie schreiben im Vorwort Ihres Buches, Ihr Verleger habe Sie gegen «heftigen Widerstand» dazu gebracht, Ihr Leben aufzuzeichnen. Wieso Ihr Widerstand?
Ich habe schon viele Bücher geschrieben, immer mit viel autobiografischem Inhalt. Mein letztes Buch «Die einfachen Dinge» war ein Geschichtenbuch, da ist fast nichts Autobiografisches drin. Das habe ich genossen, aber mein Verleger meinte, die Leute erwarteten von mir, dass ich meine Biografie schreibe. Dazu hatte ich einfach keine Lust.

Aber Ihr Verleger gab nicht nach.
Doch, er wollte nachgeben. Aber im Zug nach Hause habe ich mir gesagt, dass ich es für mich allein tun müsste. Ich stehe am Ende des Lebens. Das Buch ist ein Abschluss, es ist wichtig für mich. Jetzt habe ich grosse Freude daran, mehr als an allen andern.

Ein halbes Dutzend Bücher haben Sie schon geschrieben, Sie sind sich das Schreiben gewöhnt.
Das Schreiben fiel mir leicht, in einem halben Jahr war ich fertig, sonst hatte ich immer länger. Ich wollte nicht alles hinterfragen, weil ich ja nicht wusste, ob ich erlebe, dass das Buch fertig wird. Mein Gedächtnis wird immer schwächer, aber im Buch ist alles aufgelistet, meine Stellen, meine Werke. Ich erhalte jetzt viele Briefe. Darin fangen die Leute gleich an, von ihrem Leben zu erzählen.

Laut Ihrem Buch haben Sie eine verpasste Jugend gehabt.
Das habe ich x-mal gesagt und auch geschrieben. Ich habe auch erklärt, ich hätte erst mit 40 angefangen zu leben, vorher sei es nur ein grosses Suchen gewesen. Ich hatte Depressionen und war lange in psychiatrischer Behandlung. Ich glaubte, nicht normal zu sein. Erst jetzt, als ich das alles aufgeschrieben habe, habe ich gemerkt, dass in dieser Zeit doch etwas ging.

Ihre Jugend im Pfarrhaus in Laufen mit 11 Kindern beschreiben Sie als «Dampfkochtopf». Was heisst das?
Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Pfarrhäusern verwendet, traf aber auf unser Haus besonders zu. Er bedeutet, von allen Seiten unter Druck zu sein. Erstens haben die Eltern unglaublich hohe Erwartungen an ihre Kinder, zweitens gibt es die Erwartungen der Gemeinde an das Pfarrhaus. Das hat sich heute geändert. Damals aber war in unserem Haus ein ständiges Kommen und Gehen. Die Leute kontrollierten, ob wir brave Kinder seien, ob Ordnung herrsche, sie haben auch wegen jeder Kleinigkeit reklamiert. Drittens kam der grosse Druck von oben, vom Himmel. Man wusste, dass man sowieso nie genügte.

Kam die kleine Judith im Pfarrhaus unter die Räder?
Ja. Als zweitältestes Kind habe ich wahrgenommen, wie meine Eltern überfordert waren. Ich hatte das Gefühl, stark sein zu müssen, war dem aber nicht gewachsen, habe alles mir angelastet und mich als ganz böses Kind empfunden.

Offenbar waren Sie eine schlechte Schülerin.
Eine ganz schlechte. Unter dem habe ich aber nicht so sehr gelitten. Als ich mit meinem miserablen Zeugnis nach Hause kam, schmiss es mein Vater zu Boden und sagte, die Schulen seien die grössten Verdummungsanstalten. Wir sind sehr konservativ, aber unkonventionell erzogen worden.

Konservativ und unkonventionell – passt das zusammen?
Es ist widersprüchlich. «Widersprüchlichkeit» ist das Hauptstichwort für unsere Familie. Wir wurden konservativ bibelgetreu erzogen, aber nicht pietistisch. Sehr streng, aber nicht nach konventionellen Moralbegriffen. Ich habe meinen Vater zum Beispiel gefragt, was eigentlich Sünde sei, und er sagte, es sei keine Sünde, wenn ich auf dem Schulweg rauche oder Kirschen stehle . . .

. . . das ist in der Tat für einen Pfarrer unkonventionell.
Natürlich schimpfte er mit uns, wenn wir geraucht hatten. Sehr nachdenklich sagte mein Vater, es sei eine Sünde, wenn man zu wenig liebe. Ich fragte dann, ob er auch eine solche Sünde habe, und er antwortete, zu wenig zu lieben, sei auch seine grosse Sünde. Solche Antworten prägen einen fürs Leben.

Gleichzeitig schreiben Sie, Sie hätten im Elternhaus unter unrealistischen Erziehungsidealen gelitten.
Ja schon, aber ich war überfordert von der Arbeit, die ich zu Hause leisten musste. Ich litt auch darunter, dass sich meine Mutter ganz dem damaligen Frauenideal christlicher Häuser hingegeben hat, dem Dienst am Nächsten. Sie hat nie gefragt, was sie selber wollte. Sie hat auch uns Kindern erklärt, wir seien nicht so wichtig, wichtig seien die Leute in Not in der Gemeinde. Ich habe als Kind aber schon damals gewusst, dass ich für mich selber auch etwas wollte.

Sie gingen Ihren eigenen Weg, Sie wurden Sozialarbeiterin, Dozentin, Journalistin, Schriftstellerin.
Ich wollte schon als Schulkind Sozialarbeiterin werden, merkte dann aber schon im Vorpraktikum, dass man mehr als Behörde wahrgenommen wird denn als liebender Mensch. Ich wollte weg von diesem Beruf, stand quer, bin häufig kritisiert worden. Trotzdem hat man mir Posten angeboten. Heute bin ich Ehrenmitglied und werde immer wieder quasi als Urfigur der Sozialarbeit zitiert.

Was anderes als Sozialarbeit schwebte Ihnen denn vor?
Schon in der Primarschule wollte ich Schriftstellerin werden. Ich schrieb einen langen kitschigen Roman, wie ich den Armen in Berlin helfe. Ich versteckte die Seiten in der Bibliothek meines Vaters, er fand sie, erkannte meine Schrift und fragte, woher ich das habe. Ich antwortete, das sei von einem Buch abgeschrieben. Für ihn war klar, dass ich das nicht verfasst haben konnte, weil er fand, es sei gut geschrieben. Ich habe danach aber nichts mehr geschrieben, bis ich erwachsen war.

Haben Sie sich das Schreiben selber beigebracht?
In dem Milieu, in dem ich aufgewachsen bin, waren gescheite Mädchen nicht vorgesehen. Meine Mutter hat nie einen Beruf erlernt. Ich habe immer an mir gezweifelt, hatte aber einen enormen Wissenshunger, war Redaktorin des Fachblatts des Sozialarbeiter-Berufsverbands und bin auch Dozentin geworden. Wenn ich heute wählen könnte, würde ich Dokumentarfilmerin oder Journalistin werden. Ich beobachte und reflektiere lieber, als selber vorne zu stehen.

Würden Sie sich als Feministin bezeichnen?
Ja, wobei das heute ein weiter Begriff ist. Ich bin eigentlich allen Bewegungen gegenüber kritisch. Ich habe eine Zeit lang in feministischen Kreisen mitgemacht, mich aber wieder zurückgezogen. Wenn aber Berner Regierungsrätinnen nicht zum Zürcher Sechseläuten eingeladen werden, ist das unglaublich. Das macht mich zur Feministin.

Kann man dieses Männerfest nicht einfach als absonderliche Tradition verstehen?
Dieser absonderlichen Tradition huldigt die Zürcher Elite. In den Zünften sitzen massgebende Leute der bürgerlichen Gesellschaft. Ich habe im Buch geschrieben, dass ich als junges Mädchen in solche Kreise hineingeraten bin. Ich weiss, was die Herren in der Nacht nach dem Sechseläuten loslassen.

Beschrieben haben Sie es nicht.
Man weiss doch, was mit den Frauen aus den Bordellen abläuft, wenn die Männer betrunken sind. Es gibt solche Dinge natürlich auch in Bern. Auf der Frauenberatungsstelle in Basel habe ich eine Zeit lang Prostituierte betreut, zum Teil sehr feine Frauen, die während der Sessionen in Bern ihre feste Kunden aus dem Parlament hatten. Da kenne ich viele Geschichten, das ist die verlogene Seite unserer bürgerlichen Moral. In dieser Beziehung bin ich stark feministisch, aber gar nicht in Bezug auf die Ablehnung des Mannes. Das halte ich für einfältig.

Alice Schwarzer, die vor kurzem an dieser Stelle zu Wort kam, findet, Prostitution sollte verboten werden.
Ich schätze sie, aber das scheint mir doch extrem. Wird Prostitution verboten, findet sie noch mehr im Geheimen statt. Ich verurteile auch keinen Mann, der zu Prostituierten geht, ich verurteile die Verachtung für Prostituierte und den Frauenhandel, die Sklavenhaltung von Frauen in Bordellen. Aber Prostituierte hat es schon in der Bibel gegeben, Maria Magdalena gehörte meines Wissens dazu. Ich habe viele beeindruckende Frauen kennen gelernt, die mehr oder weniger freiwillig in diesem Gewerbe waren.

Sie haben sich immer auch für Politik interessiert. Waren und sind Sie eine Linke?
Diese Kategorisierung in links und rechts mag ich nicht. Ich bin eine konsequent soziale Frau und habe lebenslänglich im Sozialbereich gearbeitet. Ganz kurz war ich in der SP, in Zürich . . .

. . . mit Emilie Lieberherr?
Ihretwegen wäre ich geblieben. Nein, das war die SP Zürich 2 in Wollishofen, wo lauter männliche Platzhirsche den Ton angaben, das war widerlich. Aber wenn man Benachteiligten helfen will, muss man sich politisch interessieren. Ich habe später mehr in Organisationen wie der Friedensbewegung und der Flüchtlingsbasisbewegung mitgemacht.

Neuerdings haben Sie sich für die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen.
Das muss ich relativieren. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein ganz altes Anliegen, kann aber nur verwirklicht werden, wenn sich unsere Gesellschaft quasi um 240 Grad dreht. Grundeinkommen ist nicht nur Freiheit, es ist vor allem auch viel mehr Selbstverantwortung. Davon sind wir weit weg.

Wer will noch arbeiten, wenn das Geld sowieso kommt?
Heute könnte man das nicht einführen, das wäre ein absoluter Flop. Das bedingungslose Grundeinkommen braucht 30 Jahre, es wird an der Urne sowieso drei-, viermal abgelehnt. Das ist auch gut so, würde man es mit einem Schnellschuss durchbringen, gäbe es ein Desaster. Ich würde heute Nein stimmen, die Leute sind ja nicht vorbereitet.

Das bedingungslose Grundeinkommen stellt auch Ihre Vergangenheit infrage, weil es dann keine Sozialarbeit mehr braucht.
(Lacht.) Das wäre egal. Wir haben immer gesagt, unser Ziel sei es, uns selber abzuschaffen. Aber ein Blinder wäre auch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen auf jemanden angewiesen, der ihm durchs Leben hilft. Es brauchte also immer noch Sozialarbeit, aber weniger.

Einer, der mit dem bedingungslosen Grundeinkommen sicher nichts anfangen kann, ist Ihr Bruder Christoph. Also kommt die unvermeidliche Frage: Wie stehen Sie zu ihm?
Das ist ein wunder Punkt. Meine Geschwister sind für mich sehr wichtig, er besonders, weil er ein ganz reizender und vielversprechender Bub war. Ich habe mich sehr für ihn eingesetzt, was er mir bis heute anrechnet.

Die grosse Schwester schaute für den kleineren Bruder.
Ja, er wollte ja Bauer werden und die Familie aufsprengen. Schon als Kind hielt er meisterhafte Reden, er sagte dem Vater, man könne nicht nur vom Geist Gottes leben, sondern müsse auch ans Geld denken. Wir waren eine weltfremde Familie, ausser ihm besitzt bis heute niemand viel, obwohl wir alle sehr fleissig waren. Mein Bruder kann etwas, aber er hat einen Weg genommen, den ich scharf ablehne.

Politisieren Sie mit ihm, wenn Sie ihn treffen?
Früher haben wir hart miteinander diskutiert, aber irgendwann einmal war das nicht mehr möglich, wir haben uns voneinander entfremdet. Wir können menschlich miteinander verkehren. Persönlich ist mein Bruder ein ganz anständiger Mensch, wenn ich ihm schreibe, schreibt er mir sofort höflich zurück. Aber wenn er seine Leute oder Journalisten um sich hat, kann er verächtlich über seine Schwester reden. Letzthin hat er gesagt, ich sei in der Pubertät stecken geblieben (lacht). Das ist nicht er, ich weiss, dass er das nicht denkt.

Der grösste Bruch war 2006, als er als Bundesrat die Asylgesetzrevision durchbringen musste und Sie sich in einem Gegenkomitee engagierten.
Das war nicht das Schlimmste, seither sind die Asylgesetzrevisionen noch viel strenger geworden. Am meisten kritisiere ich an ihm die Verachtung, mit der er seine Feinde behandelt. Das ist grob unschweizerisch. Er ist einer der schlimmsten Scharfmacher.

Sie schreiben in Ihrem Buch eigentlich wenig über Christoph Blocher.
Es ist nicht lustig, zur Familie Blocher zu gehören, jeden Tag ist man irgendwo in der Zeitung. Alle meinen, die Familie sei so wie mein Bruder, dabei ist er der Einzige, der so ist. Aber ich wollte nicht über meine noch lebenden Geschwister schreiben, nur zu Christoph musste ich ein paar Worte sagen.

Am Schluss schreiben Sie: «Wir stehen vor der Gefahr einer Banalisierung unserer Existenz und eines endgültigen Materialismus.» Was meinen Sie damit?
Ich sehe das im Zusammenhang mit dem Begriff «Gutmenschentum». Leute, die sich auch um andere kümmern, werden lächerlich gemacht. Heute redet man vom «Helfersyndrom», und jeder, der sich so betätigt, muss sich fast schämen. Als ich Sozialarbeiterin wurde, hatte unser Beruf ein viel höheres Ansehen als heute.

Ist es nicht allen Berufen so ergangen? Ein Arzt hat heute nicht mehr die unangefochtene Stellung wie einst, Lehrer und Pfarrer auch nicht und Journalisten sowieso nicht.
Richtig, auch Bankiers sind heute nicht mehr unbestritten. Ich will nicht sagen, ich sei oder Sozialarbeiter seien besonders gute Menschen. Aber es sind Menschen, die sich für ihre Arbeit einsetzen, sie haben Anspruch auf Respekt.

Auch die Politiker . . .
Ja, ein bestimmter Herr ist sehr kritisiert worden. Vielleicht liege ich mit meiner Kritik nicht ganz richtig. Mich stört aber die Haltung hinter dem Spruch: «Ich bin doch nicht blöd.» Alle brauchen ihn, letztlich sagte mir sogar ein Pfarrer, er sei doch nicht blöd, er habe dieses Haus gekauft. Jeder bescheisst, wo er kann.

Wie gesagt: Es gibt nun einmal keine Halbgötter in Weiss mehr.
Nein, aber man sollte nicht alles nur herunterreissen. Das hat mit den 68ern begonnen und war nötig, aber wenn wir alles und alle infrage stellen, gewinnen wir am Schluss auch nichts. Es gibt zum Beispiel auch anständige reiche Leute.

Sie sind in einem Pfarrhaus aufgewachsen. Wie halten Sie es mit Gott?
Ich kann nicht mehr in die Kirche gehen, leide aber darunter. Wir brauchten eine warmherzigere, menschlichere Kirche. Sie lebt nicht, Erotik gibt es in der heutigen Kirche nicht. Es ist alles so steif. Man ist schon irgendwie gütig, lehnt aber alles leise ab, was am Rand ist. Wir sind an einem Übergang, aber ich glaube auch, dass eine Gesellschaft ohne Religion stirbt. Mein Mann ist aus der Kirche ausgetreten, und wir haben ständig Diskussionen, das tut mir gut. Er meint, er sei ein Atheist, aber ist es nicht wirklich.

Sie kritisieren im Buch auch die «lebensgeile Gesellschaft».
Wenn ich sage, die Kirche lebt nicht, tönt das nach einem Widerspruch. Das Wort «lebensgeil» verwende ich im Zusammenhang mit der Leugnung der Endlichkeit. Die materialistische Gesellschaft kann mit Leiden und Sterben nichts anfangen. Alle Zeichen von Verfall werden wegoperiert, das wird immer mehr zum Zwang. Leute in öffentlichen Funktionen, beim Fernsehen, müssen sich liften lassen. Dabei ist Altwerden ein Zugeständnis, dass wir endlich sind.

Verstehen Sie Menschen, die selber bestimmen wollen, wann sie sterben wollen, und Mitglied von Exit sind?
Ja, ich bin zwar kein besonderer Freund von Exit, aber die Organisation ist dringend nötig, sie ist eine Art Halt, dass man nicht irgendwo in einem Pflegeheim verrecken muss. Wann ist das Leben eigentlich erfüllt? Das ist die grosse Frage. Wir sind aber auf gutem Wege. Ich war lange im Vorstand der Krebsliga. Heute sehen viele Ärzte ein, dass sie auch etwas für das gnädige Sterbenkönnen tun müssen.

Haben Sie den Glauben ans Jenseits?
Der ist bei mir nicht gross entwickelt. Meine Eltern waren zwar sehr fromm, haben aber selten davon geredet. Ich bin erfüllt davon, jeden Tag gescheit zu brauchen bis zum Schluss. Wenn mich Leute fragen, wie alt ich werden will, sage ich: Keine Ahnung, vielleicht so alt wie meine Mutter, weil sie mit 86 so gut gestorben ist. (Der Bund)

(Erstellt: 28.04.2012, 14:41 Uhr)

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Zur Person

Judith Giovannelli-Blocher, Jahrgang 1932, ist in Laufen-Uhwiesen im Kanton Zürich aufgewachsen. Nach einem Haushaltslehrjahr wurde sie Sozialarbeiterin. Auf diesem Beruf arbeitete sie in Dietikon und Muttenz. Von 1962–1967 leitete sie eine Frauenberatungsstelle in Basel. Von 1965 an war sie Dozentin für Geschichte des Sozialwesens an diversen Schulen. Ab 1971 arbeitete sie als Supervisorin, u. a. für die Stadt Bern. Von 1984–1989 war sie Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Gertrud Kurz, von 1987 bis 1993 Mitglied des Zentralausschusses der Krebsliga und Präsidentin der Härtefall-Kommission für abgewiesene Asylbewerber des Kantons Bern. 2006 präsidierte sie das Nein-Komitee Region Biel bei der Abstimmung über das Ausländer- und Asylgesetz. Sie ist Autorin verschiedener Bücher, das neuste, «Der rote Faden» (2012), ist ihre Autobiografie. Judith Giovannelli-Blocher ist verheiratet. Sie wohnt in Biel.

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