Leben

Zwei von drei Jugendlichen glauben an Gott

Aktualisiert am 13.04.2009 18 Kommentare

Eine neue Umfrage zeigt: Die meisten 13- bis 16-jährigen Schweizer sind gläubig. Mädchen stärker als Knaben. Gottesdienste besuchen sie aber nicht.

Religiosität von Jugendlichen

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748 Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren wurden im Rahmen des nationalen Forschungsprogramms «Religionen in der Schweiz» befragt, wie die Zeitung «Sonntag» berichtet. Demnach glauben 21,9 Prozent «sehr» und weitere 41,7 Prozent «ziemlich/mittel», dass es Gott oder etwas Göttliches gibt.

«Die These, Jugendliche hätten sich von der Religion abgewandt, erweist sich als falsch», sagt der Studienverantwortliche, Christoph Morgenthaler vom Institut für Praktische Theologie an der Universität Bern, zum «Sonntag». Der Glaube ist je nach Konfession beziehungsweise Religion unterschiedlich ausgeprägt: Bei katholischen Teenagern ist er etwas stärker als bei reformierten. Deutlich stärker ist er bei muslimischen Jugendlichen. Und mit Abstand am stärksten bei Angehörigen christlicher Freikirchen.

Muslimische und freikirchliche Jugendliche sind es denn auch, die vergleichsweise oft beten und Gottesdienste besuchen. Die anderen Teenager unterscheiden dagegen stark zwischen ihrem persönlichen Glauben und dem Mitwirken in einer Kirche. Letzteres ist «out». Auf die Frage, wie oft sie beten, resultierte bei reformierten Jugendlichen ein Mittelwert von gerade mal 0,8 auf einer Skala von 0 (nie) bis 4 (sehr oft). (bru)

Erstellt: 13.04.2009, 07:20 Uhr

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18 Kommentare

Oswald Heinz

12.04.2009, 19:52 Uhr
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Der Wertezerfall, unsere Gottlosigkeit, zeitigt verschiedene Früchte, und mit dem Glauben an die Evolutionstheorie - die biologischen "Supermaschinen" seien nicht auf eine Intelligenz zurückzuführen - geht der Schuss "hintenraus". Gott hat eben die Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt, es weiss eben mehr, als es weiss, doch das bricht vielfach erst beim Sterben auf. Heinz Oswald Antworten


Isabel Wirth

13.04.2009, 10:22 Uhr
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Atheisten in einen Topf zu werfen mit Mao, Stalin und Hitler, das zeigt ja, dass die Argumente ausgehen. Durch ethnisch-religiös motivierte Eroberungszüge, Kriege und Terror mussten Abermillionen unschuldiger Menschen ihr Leben lassen. Und den "Glauben an die Evolutionstheorie“ gibt es nicht: Wer in der Wissenschaft eine Theorie aufstellt, hat die Beweispflicht – Märchen haben da keinen Platz. Antworten




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