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108 Kommentare

Franz Weier

29.07.2012, 12:27 Uhr

Wasserstoffproduktion und Solarenergiegewinnung in der Sahara. Erdwärme, ein paar Windfarmen und natürlich ein Verbot von Tumblern bei Sonnenschein nebst hunderten kleinen und kleinsten Stromsparbemühungen - auch an der ETH, wo man grad unnötige Handtrockner installiert hat. Dies alles ermöglicht sehr wohl einen Atomausstieg. Besser heute als morgen.

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Philippe Duttley

08.06.2011, 15:19 Uhr

Was Herr Guzella zu Elektroautos sagt muss man durch 3 teilen. 95% seiner Forschung wird durch Elektroautos überflüssig. Herr Guzella ist ein Paradebeispiel warum OEMs, die von Dieselingenieuren geleitet werden, keine Elektroautos bauen wollen. Wenn ich realisieren würde, dass ich mein Leben auf das falsche Pferd verwetted habe, würde ich mich auch gegen den Wandel wehren...

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Dr. Hans-Egon Jacob

08.06.2011, 11:57 Uhr

Zu: Vielleicht-muessen-wir ....
Mich wundert immer wieder, daß die Atomkraft - selbst vom Autor des Beitrages - als CO2-neutral bezeichnet wird. Genau wie der angeführte Kugelschreiber wird auch für die Herstellung der Uranbrennstäbe Strom benötigt, und sicherlich nicht zu wenig. Damit auch CO2 produziert.

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daniel meewis

03.06.2011, 09:15 Uhr

deutschland hat im letzten jahr PV anlagen montiert die 10 % unseres strombedarfs deckt. das herr professor guzella dass nicht weiss ist sehr erschrecken, bildet er doch unsere jungen aus. wie herr guttenberg haben sie vielleicht auch mit bravur ihre doktorarbeit abgegeben, es scheint wirklich so.allein mit speicherseen können wir ganz europa mit strom beliefern. herr guzella lösungen nicht blabl

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Ursula Jungo

03.06.2011, 02:51 Uhr

Warum werden Solarzellenhausdächer nicht mehr unterstützt von der Regierung?Wieso haben die Strassenlampen oben keine Solarzellen usw.?Es wird nichts getan um Solarstrom herzustellen,den gibt es auch bei Regentagen!Es wird viel zu wenig getan um zu anderer Energie zu kommen!Die Regierung glaubt sicher daran,dass es eben ohne AKWs nicht geht und das vom Volk begriffen wird!

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Hans-Georg Kessler

02.06.2011, 23:33 Uhr

Subventionen für erneuerbare Energien sind eines Tages sicher nicht mehr nötig: Wenn es kein Öl, kein Gas, keine Kohle und kein Uran mehr gibt... Nur schon diese Tatsache zeigt auf, dass staatliche Massnahmen wie Anreiz-Systeme und Kosten-Umlagerung als Zwischenlösung unumgänglich sind. Und im Sinne einer sozialverträglichen Energie-Verteilung braucht es früher oder später auch eine Rationierung.

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Hans-Georg Kessler

02.06.2011, 23:20 Uhr

Es mag sein, dass die Schweiz den Atomausstieg schafft. Aber die Schweiz hat einerseits den natürlichen Standortvorteil, mehr als andere Länder auf die Wasserkraft setzen zu können. Und andererseits hat sie kaum Energie-fressende Schwer-Industrie. Dafür werden viele Maschinen, Kleider, Autos, Haushaltgeräte, Computer und Unterhaltungselektronik usw. importiert, die mit Atomstrom produziert wurden!

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Hans-Georg Kessler

02.06.2011, 23:05 Uhr

Im Kern seiner Aussage hat Guzzella völlig recht: Wir müssen künftig massiv Strom sparen! Diese Erkenntnis geht aber in der AKW-Debatte allzu oft unter. Denn die erneuerbaren Energien werden – global gesehen – die Stromproduktion der AKW’s nicht ersetzen können. Die Energiefrage darf nicht nur aus nationaler Sicht diskutiert werden – auch nukleare Verstrahlung kennt keine Landesgrenzen.

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Martin Cesna

02.06.2011, 22:58 Uhr

Ich habe von einem ETH-Professor eigentlich nicht den Unsinn erwartet, aus Wärme Strom und dann wieder Wärme zu machen per Gaskraftwerk. Wärme per Verbrennung produzieren, wo Wärme gebraucht wird, den Strom für Bewegung und Elektronik verwenden, ist für mich als Laie vernünftiger.
Per Wärme kann man dann selber noch etwas Strom machen, zB. per Turbine oder Dampfmaschine, der Rest dient zum Heizen.

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Kim Dällenbach

02.06.2011, 22:53 Uhr

Man will den Privaten immer wieder den Eindruck vermitteln, sie allein müssten sparen. Tatsächlich ist der Stromverbrauch der Privaten der geringste Anteil des Gesamtstromverbrauchs. Wenn wir sparen, dann bitte am richtigen Ort. Etwa an unnötigen Straßenbeleuchtungen, Werbereklamen, unnötigen Beleuchtungen der Läden bei Nacht und wahrscheinlich gäbe es auch in der Industrie u.dgl. zu sparen

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Thomas Wehrli

02.06.2011, 20:00 Uhr

Ich habe ein Auto Jahrgang 1998. Kombi, 1.8 Liter. Bin sehr zufrieden damit, aber es ist halt in die Jahre gekommen. Wie sieht das 2011 aus?
Gleicher Hersteller, gleiche Serie, aber: Das schwächste Modell ist nun 2.0 Liter.
In über 10 Jahren Entwicklungszeit hat der Hersteller es nicht geschafft, ein gleich starkes Auto mit kleinerem Motor und ergo auch weniger Verbrauchen zu entwickeln. Bravo!

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Roland Moser

02.06.2011, 18:02 Uhr

Wenn 2 Mio Ausländer repatriiert werden und somit die Bevölkerung nur noch 6 Mio zählt, müssen wir auch ohne AKWs auf nichts verzichten.

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Wolfgang Erschwil

02.06.2011, 22:50 Uhr

da täuschen Sie sich aber gewaltig, im jeden betroffenen Land wären wir Schweizer nicht mehr erwünscht und Sie würden uns den Gas- und Benzinhahn zudrehen. ..... der Rückschritt in Steinzeitalter

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silvie kuemmin

02.06.2011, 13:34 Uhr

Ein sehr realistisches Interview,hier von Guzella.So sehe ich es nämlich auch!Ist eigentlich nur logisch,dass wir
bis im Jahr 1950 weniger Energie verbraucht hätten.Da platzte die Schweiz auch noch nicht aus allen nähten,wie heute wegen einer enormen Zuwanderung.Der Atomausstieg hätte vor und Nachteile,dank den schlauenGegnern
Die kommen auch noch zur Welt,fünfer+Weggli kann man nun nicht haben!

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Dave Zen

02.06.2011, 16:23 Uhr

sehr realistisch. wie ist es mit dem entsorgen? haben sie die antwort?
aber den ausländern die schuld geben. dumm nur das die "realistische" energieerzeugung auch aus dam bösen ausland kommt. die einzigen energiequellen die die schweiz hat sind, wasser, sonne, wind, erdwärme, biogas, abwärme und noch kinetisch ungenutzte energie. das feufi+weggli bekommen bisher die atom bosse frei haus.

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Jörg Müller

02.06.2011, 13:08 Uhr

Zum Wassrstoffauto:
Wasser ist "verbrannter" Wasserstoff. Wasserstoff gibt es aber nicht ausreichend als Rohstoff. Er muss aus Wasser hergestellt werden. Dazu muss man aber mindestens soviel Energie verwenden, wie nachher wieder bei der Verbrennung frei wird. Wasserstoff ist also eher ein Energiespeicher. Die eigentliche Energie muss vorher irgendwie anders produziert werden.

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Parvaneh Ferhadi

02.06.2011, 10:54 Uhr

Hallo? Ein Wasserstoffauto ist nicht dasselbe wie ein Elektroauto! Ersteres beruht auf der Brennstoffzellentechnologie und erzeugt die benötigte Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff selbst (und erzeugt dabei Wasser als einzige 'Emission'), man muss es nicht ans Stromnetz anschliessen, wie ein Elektroauto.

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john mayer

29.11.2011, 21:02 Uhr

(Als Laie) Einem Ingenieur wie Herr Guzzella vorzuwerfen er unterschätze die Bedeutung der Brennstoffzellen ist sehr naiv. Man darf annehmen, dass er mehr weiss als alle Kommentierenden zusammen.

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Parvaneh Ferhadi

02.06.2011, 19:49 Uhr

@Claudio Paganini: url: world.honda.com/news/2010/c100127New-Solar-Hydrogen-Station/

!

Claudio Paganini

02.06.2011, 12:36 Uhr

Zum Glück kommt ja Wasserstoff in der Natur nur in reiner Form vor :s
Die Wasserstoffproduktion geschieht entweder aus Wasser durch Elektrolye (aka Stromverbrauch) oder aber durch aufspalten von Metanmolekülen--> CO2 Emmission.
Es gibt neu auch den Ansatz Wasserstoff solarthermisch herzustellen, Dies braucht aber wie die solare Stromerzeugung relativ viel Platz (Parabolspiegelfelder)

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Joy Power

02.06.2011, 12:00 Uhr

Genau, es ist unverständlich, dass Herr Guzzella nicht die Bedeutung des Wasserstoffautos einsieht oder einsehen darf (die Oel-Lobby ist leider immer noch aktiv)

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Jürg Wehrlin

02.06.2011, 09:28 Uhr

Wir sollten aufhören, Co2 gegen Kernkraft auszuspielen. Es geht ausschliesslich darum, mündige Bürger erneut zu versklaven und das schein sogar zu funktionieren. Wenn ich diese Forderungen nach Schnüffelstaat Lenkungsabgaben, Preise künstlich erhöhen etc. lese, wird mir übel. Wir sollen zu Marionetten der Politiker gemacht werden damit diese ihr Feudalleben auf unsere Kosten weiter ausbauen können

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Hans Berger

02.06.2011, 07:20 Uhr

Die kleinen Stromspartips sollten doch längstens im Eigeninteresse selbstverständlich sein: Licht löschen, Wäschetrockner nur wenn nötig, Standby ausschalten, Eier kochen wie Alt-BR Ogi usw. usf. Wir sind doch nicht so blöd, dass man uns das sagen muss? Der BR hat da einen Schnellschuss gemacht, der wieder korrigiert werden muss, in den nächsten Jahren von anderen Bundesräten. Mehr Leute, mehr KWh

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Martin Fischer

02.06.2011, 07:19 Uhr

Keine finanziellen Voraussagen über 40 Jahre möglich, aber den Temperaturanstieg mit Flieskomma schon. Neue Motorentechnologien fürs Auto allesamt unnütz. Also doch.

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Hans Berger

02.06.2011, 06:52 Uhr

Illusorisch und viel Bla-Bla. In unserer Welt können wir nicht auf Computer verzichten, ohne die läuft nicht mal die SBB und die Kasse beim Migros. Die Diskussionen betr. grossem Energieverzicht sind sehr sehr NAIV, weil es einfach nicht geht. Klar soll jeder Licht abstellen, das ist doch selbstverständlich. Wenn AKWs gestrichen werden, muss ein gleichwertiger ERSATZ hin, denn der Konsum steigt!

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Steve Bucher

02.06.2011, 22:20 Uhr

Warmwasserboiler können mit . ca. 70% Sonnenkollektoren geheizt werden, Einsparung ca. 1500kWh pro Haushalt. Elektroheizungen sind sowieso Unsinn. Standby werden einem normaleren modernen Haushalt vielleicht 100W unnötig verbreannt, macht weitere 800kWh, und und und. Mit etwas Grips ganz ohne Komforteinbussen möglich. Heute wird das einfach gedankenlos Strom verbraten.

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Peter Müller

01.06.2011, 23:20 Uhr

Ja, Herr Guzzella, kann sein, dass wir ein Klimaproblem haben. Dieses ist aber durch uns kleine Menschlein nicht beeinflussbar, weil das Klima sich wegen Veränderungen der Sonne und nicht wegen dem menschlichen CO2-Ausstoss ändert. Also hören wir endlich damit auf, uns wegen diesem fast schon lachhaften CO2-Aberglauben sinnvolle Wege in der Energiepolitik zu verbauen. Her mit den Gaskraftwerken!

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Dave Zen

01.06.2011, 22:44 Uhr

im interview kommen so wenig alternative energieträger vor, dass man es auch gleich hätte sein lassen können. auch der verweis auf die wirtschaft, die es zusammen mit der wissenschaft schon bewerkstelligen wird. ist sehr blauäugig. die wirtschaft hat von sich aus selten was bewerkstelliigt. ausser probleme für alle zu schaffen. die wissenschaft lehnt sich inzwischen zu sehr an die wirtschaft an.

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Dave Zen

01.06.2011, 22:54 Uhr

wie heisst es so schön. deformation professionelle.
die forschung muss wieder von den bedürfnissen der wirtschaft abgekoppelt werden. in der sich auch herr guzzella bewegt. er selbst hat ja ausser der wäscheleine keine eigene vision einer zukunft ohne akw's. muss er auch nicht. er wird an der entwicklung nicht mehr teil haben. die jüngeren schon. die müssen dann auch "seinen" müll entsorgen.

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Michael Palomino

01.06.2011, 22:11 Uhr

Die Universitäten der Schweiz haben schon immer die Sonnenforschung blockiert. Noch schlimmer ist aber, dass die Banken die existierenden neuen Erfindungen nicht fördern, so dass es zur Serienreife der neuen Erfindungen kommt. Dort ist der Haken bei der Sache: Die Financiers glauben nicht an neue Energien und riskieren nichts, aber für das radioaktive Atom wird alles bezahlt, mit GAU-Risiko!

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Andreas M. Müller

02.06.2011, 10:07 Uhr

"Die Universitäten der Schweiz haben schon immer die Sonnenforschung blockiert." Das ist ein sehr starkes Statement: Erläutern Sie dies doch mal genauer bitte. Wie kommen Sie auf diese Idee? Haben Sie irgendwelche Argumente und Belege für diese Aussage? Oder ist sind Sie da bloss einer Verschwörungstheorie aufgesessen?

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Johann Grüter

01.06.2011, 20:53 Uhr

Ich will in einem modernen Land leben, das vernünftige Lebensbedingungen bietet und meinen Kindern eine Chance auf Konkurrenzfähigkeit lässt. Ich will günstigen Atomstrom auch in Zukunft. Ich mache ja auch keine Kreuzfahrt mit, wo man mich bei Sturm hinter dem Horizont in ein Gummiboot setzt und sagt, musst halt probieren an Land zu kommen, ist ein Abenteuer, dafür darfst du noch extra zahlen.

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Ronnie König

01.06.2011, 21:02 Uhr

Den günstigen Atomstrom wollen alle, darum wird er teurer, da Uran nicht wie Si oder Al fast unbegrenzt vorhanden ist. Es wird analog des Öls darum gekämpft werden. Dann ist der Meiler die Bombe. Wollen sie DAS?

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Sabrina Meier

01.06.2011, 20:27 Uhr

Nur ein radikaler Verzicht schützt uns vor dem Bau von weiteren Kraftwerke. Abder das Gegenteil ist der Fall, der Stromverbrauch steigt kontinuierlich an. Wir müssen auf Elektrovelos, Elektroautos, Klimageräte, Ventilatoren, Kaffeemaschinen, Mikrowellenherd, elektrische Rasenmäher uvm. verzichten.

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Ernst Strickler

01.06.2011, 19:21 Uhr

Was da so immer alles erzählt wird, wie teuer das wird und den Gürtel enger schnallen....?Einfach einmal die Kassensturzsendung vom 17.5.2011 ansehen. Wir reden da ja von Jahrzehnten um die AKW beim geplanten(!!!) Ende abzustellen. Wo soll es da ungeplante Kosten geben? Elektroautos, wie werden die geheizt im Winter und klimatisiert im Sommer? Vergessen! Das wusste man schon vor 100Jahren!

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Enrico Veritas

01.06.2011, 18:52 Uhr

Verzicht? Überhaupt nicht.
Velo fahren, wandern, lokale und regionale Projekte/Firmen unterstützen, Spiele statt TV.
Das ist Genuss pur!

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Anton Keller

06.06.2011, 09:51 Uhr

Weshalb investieren die 50% Schweizer, welche den Atomaustieg wollen nicht in solche Investitionen? Müsste gemäss ihren Angaben ja funktionieren und lohnen.

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Rafael Banter

01.06.2011, 20:18 Uhr

Im Land der Single-Haushalte, der Pendler und des globalisierten Konsums ist das eher Utopie denn Genuss.

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Christine Keller

01.06.2011, 18:33 Uhr

Wenn die Strompreiserhöhung der Verschwendung ein Ende macht, ist sie zu begrüssen. Warum müssen Ortschaften, Gebäude, Geschäfte etc. nächtelang taghell erleuchtet sein und warum soll man die Wäsche nicht an der Sonne trocknen - ist sowieso besser für die Wäsche. Für den Winter gibt's gute, verbrauchsarme Luftentfeuchter und Raumtemperaturen von 23-25° sind reiner Luxus und ungesund.

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Kurt Aegeri

01.06.2011, 18:41 Uhr

An einer Strompreiserhöhung wird eine neue Lobby verdienen und die dazugehörigen Politiker. That's it. Ich glaube definitiv nicht an eine zwingende Strompreiserhöhung. Es ist doch irrwitzig, zu behaupten, der Atomstrom sei billiger. Was uns die Endlagerung noch alles kosten wird, steht auf keiner Kuhhaut. Und die, welche am Atomstrom reichlich verdient haben, werden nichts zahlen. Sauerei.

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Urs Leutwiler

02.06.2011, 02:58 Uhr

Und noch etwas: Dass wir uns noch Jahrzehnte auf billiges Uran verlassen können, ist eine bewusste Lüge. Die Preise für Kernbrennstoffe werden bereits in diesem Jahrzehnt massiv ansteigen, weil die zivilen Reserven und abgerüstete Kernwaffen aufgebraucht sind. 40'000t Uran werden jährlich abgebaut, 65'000t verbraucht. Die Alternativen Wiederaufbereitung und Plutonium sind hochriskant!

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Matti Hoch

01.06.2011, 18:18 Uhr

Bravo und danke für diese klare und kompromisslose Einschätzung d.Professors.Da merkt man,dieser Mann denkt,im Gegensatz zu vielen Politikern und Umweltschützern,die nur plappern.Logisch,müssen wir ganz stark abspecken!Z.B.Strassenbeleuchtungen,die unsinnig eng nebeneinanderstehen;da hat jemand ganz schön profitiert,in allen Gemeinden!Wäsche aufhängen,für viele nicht mehr denkbar! aber machbar!!

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Philippe Duttley

01.06.2011, 18:08 Uhr

Herr Guzella meint wir hätten uns mehr Zeit nehmen müssen um den Atomausstieg rechtzeitig zu realisieren. Wieso sollte dies nicht auf Elektrofahrzeuge zutreffen? Heute in Elektroautos investieren bedeutet sich morgen CO2 neutral zu bewegen. Was spricht dafür eine uralte, lärmige Technik (Verbrennungsmotoren) am Leben zu erhalten die klimaschädliche und krebserregende Emissionen ausstösst?

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Michael Trümmer

01.06.2011, 17:57 Uhr

Las Vegas soll den ersten Schritt machen in Sachen Stromsparen >:) Aber wer trocknet den seine Wäsche im Sommer im Tumbler und nicht auf der Wäscheleine und wieso verbrauchsarme Autos produzieren statt auf öV zu wechseln?

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Ruedi Oberholzer

01.06.2011, 17:51 Uhr

Ich gebe Herrn Guzzella in vielen Punkten Recht. Auch seine Kritik an Subventionen halte ich für richtig, jedoch wird bei diesem Statement ein ganz zentraler Aspekt nicht erwähnt:
Die Internalisierung von externen Kosten!!!
Das würde bedeuten, dass Energieträger (und Technologien), die in besonderem Masse klima- und umweltschädlich sind, massiv teurer würden. Dies gilt für Öl, Gas, Kohle UND Uran!

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Chris Kaiser

01.06.2011, 17:41 Uhr

Alle diejenigen, die das Beispiel der 1950er Jahre bringen: Wieviele Einwohner hatte die Schweiz damals? Und heute? Wenn wir also wieder auf das Energieniveau der 1950er zurückwollen, wird die individuelle Lebensqualität um einiges tiefer sein als 1950... Gute Karriere für die Zukunft: Chefrationierer im Bundesamt für Rationierung. Unsere Grosseltern kannten das ja noch...

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Nicole Meier

01.06.2011, 17:37 Uhr

Jeder schreit nach Strom sparen............ aber bitte nicht bei mir. So geht es nicht. Muss eine Stadt - Dorf Nachts hell erleuchtet sein? Sind Schienenfahrzeuge wirklich so Ökologisch? Muss Wäsche in den Tumbler? Warum nicht etwas zurückkrebsen und wieder etwas einfacher Leben?

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Walter Stutz

01.06.2011, 17:32 Uhr

Es geht nicht ohne höhere Strompreise und zwar MASSIV, denn nur so spart der Schweizer beim Verbrauch (merke, gilt auch für das Autofahren). Dazu kommt möglicherweise auch der Verzicht auf gewisse Dinge des täglichen Lebens.
Für mich ist dies kein Problem, denn es ist auf jeden Fall billiger als die Kosten und die schlimmen Folgen bei einem Atomunfall.

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Fabio Rechsteiner

01.06.2011, 17:32 Uhr

Wenn's ums Energiesparen geht sind natürlich alle dafür, aber nur solange man nicht selbst davon betroffen ist.
Mit der heutigen Spassgesellschaft werden wir das nicht schaffen. Ein generelles Umdenken muss stattfinden, eine neue Bescheidenheit in allen Aspekten müsste Einzug halten.

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Albert Baer

01.06.2011, 17:17 Uhr

Mit technischen Lösungen alleine werden wir nicht zu einem nachhaltigen Energie- und Ressourcenverbrauch kommen. Verschwender Nr. 1 ist unser superindividualistischer Lebenstil. Es müssen neue Arten des Zusammenlebens gefunden werden, die maximale Effizienz (Synergien) mit hoher Lebensqualität verbinden. Es braucht nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche/soziale Weiterentwicklungen.

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Albert Baer

01.06.2011, 18:55 Uhr

@Karl Rieder: Herrscht erst einmal Kostenwahrheit betreffend Ressourcen und Energie wird der aktuelle Lebensstil ganz automatisch weniger attraktiv, weil zu teuer. Lebens-Modelle, die Nachhaltigkeit und hohe Lebensqualität verknüpfen werden dann automatisch attraktiver. Das ist dann keine Frage der Moral mehr, sondern des gesunden Menschenverstandes.

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Albert Baer

01.06.2011, 18:32 Uhr

@Karl Rieder: Haben Sie das Wort "hohe Lebensqualität" nicht gelesen? Verträgt sich schlecht mit viel Moralin, braucht aber wohl etwas Kreativität und auch etwas Einsicht kann nicht schaden: Was passiert wohl wenn alle Chinesen und Inder (=2,5 Mia Menschen) unseren Lebensstil haben (wollen)? Das wird ein Mordsspass, ganz ohne Moralin.

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Karl Rieder

01.06.2011, 17:47 Uhr

Eine gewaltige Dosis Moralin! Seit der Club of Rome in den 70er Jahren das Ende des Wachstums propagiert, kommen immer wieder Appelle an unseren Lebensstil hoch. Leider ist weniger Energieverbrauch bisher gleichbedeutend mit Konjunkturflaute und Rezession. Das heisst weniger Lebensqualität und macht die meisten Leute unglücklich.

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Peter Koch

01.06.2011, 16:42 Uhr

Danke, Herr Guzzella! Bei all der Atomausstieghysterie ist es wohltuend, dass es noch Menschen wie Sie gibt, die logisch denken, seriös rechnen und dies auch zu sagen wagen. Etwas, was die 7 'Weisen' in Bern offenbar nicht können (oder wollen). Aber es ist ja Wahlkampfjahr, und das Wort Atomausstieg verspricht zusätzliche Stimmen!

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damian meierf

02.06.2011, 16:25 Uhr

Die sieben Weisen machen es schon richtig Herr Koch, Nur mit dem raschen Austieg wird es so nicht klappen und das ist der Punkt, welcher man ihnen (den 7 Weisen) als zu wenig durchdacht vorwerfen kann.

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Walter Stutz

01.06.2011, 17:39 Uhr

Ihr Kommentar macht nicht den Eindruck als ob Sie den obigen Artikel auch gelesen hätten. Er wirkt zynisch!

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Thierry Follonier

01.06.2011, 16:22 Uhr

Das waere ja toll fuer den Schweizer Tourismus.

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Ronnie König

01.06.2011, 16:13 Uhr

Bei vielen Kommentaren ist ersichtlich, dass das Wissen vorhanden ist. Da die Energie zu billig ist bleibts wohl beim Wissen. Es braucht halt die Lenkungsabgaben. Die zwingt uns umzudenken und zu investieren. Damit werden wir kurz darauf viel Geld verdienen. Oder warum meint ihr kaufen die Japaner bei uns solche Firmen auf?

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Christophe Diederich

01.06.2011, 16:05 Uhr

Es gibt eine Zürcher Bewegung, die diesem Ziel entspricht; die Low Life Bewegung. Sie vollzieht zwei Bedürfnisse der zeitgenössischen Wirtschaftsethik. Eins: Sie braucht weniger Ressourcen, weil sie wenig auf Arbeit und Karriere fokussiert ist und zwei; Sie schont die seelische Gesundheit (kein Burn Out) eben weil sie der Leistung abschwört. Finde ich irgendwie revolutionär.

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sebastian lüdi

01.06.2011, 15:49 Uhr

Wenn man Strom an den richtigen Orten spart, geht das ohne Probleme. Wenn Hauseigentümer ihre Mietwohnungen sanieren würden (Minergie), Werbung und Schaufenster in der Nacht nicht beleuchtet würden, jedes Haus Solarpanels auf dem Dach hat, man eine Autofreie Innenstadt hat, man im Winter halt einen Pulli anzieht im Haus statt im T-Shirt, auf Standby verzichtet, etc.. das muss kann man lernen alles

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Thomas Steffen

01.06.2011, 19:22 Uhr

Herr Lüdi - Sie haben sicher keine Solarpanels auf dem Dach. Sonst wüssten Sie nämlich, dass das nur etwas für Träumer ist. Habe selber welche, in ca 150 Jahren sind die Panel breakeven !

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Gero Rubli

01.06.2011, 17:57 Uhr

@Weber, Rutschmann: Was Sie vorschlagen, ist sinnvoll, nur reicht es nicht. Das Problem ist, Strom wird heute schon verhältnismässig effizient genutzt, 40% Einsparung liegt nicht drin. Bei fossiler Energie ist das Sparpotential grösser, nur löst das das AKW-Problem nicht. Es braucht neue Stromquellen, vermutlich auch aus dem Ausland (Desertec).

3 Empfehlung 0 !

Hannes Rutschmann

01.06.2011, 17:29 Uhr

Herr Rubli, nach wie vor werden so viele Wohnungen mit Strom beheizt, das man durch die Abschaffung dieser Heizungen ein AKW der Mühleberg Klasse (350 MW) einsparen könnte.

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Thomas Weber

01.06.2011, 16:57 Uhr

@Gero Rubli: Sehr viel Strom lässt sich gleichwohl sparen durch die Ergänzung des Elektroboilers mit Solarwärme. Wieso schreibt der Gesetzgeber nicht vor, dass auf jedes neu gebauten Haus in der Schweiz zwingend ein Warmwasserpannel montiert werden muss? Das wäre einfach und relativ billig zu haben.

11 Empfehlung 0 !

Robert Herz

01.06.2011, 16:51 Uhr

Minergie für Mietwohnungen ist ein gutes Stichwort! Wissen Sie, warum das sehr selten ist? Weil die Mieter nicht akzeptieren, dass sie die Fenster nicht mehr aufmachen dürfen. Vergebliche Liebesmüh.

2 Empfehlung 0 !

Gero Rubli

01.06.2011, 15:56 Uhr

Die wenigsten Wohnungen werden mit Strom beheizt. Energetische Sanierungen sind sinnvoll zur Einsparung fossiler Energie, aber zum Einsparen von 40% Atomstrom tragen sie nichts bei. Werden Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzt, braucht es sogar noch mehr Strom.

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Ursi Brock

01.06.2011, 15:41 Uhr

Ja ja, wenn man den Markt als Gott aller Dinge über allem stellt dann würden bei weniger Strom die Preise steigen. Man kann aber auch gerade soviel Strom produzieren wie man benötigt auch ohne das man die Stromerzeugung und Lieferung a la Markt als Grundlage nimmt. Wir können alles planen wenn wir wollen, warum nicht auch die Nationale Stromversorgung ohne dem Exportwahn zu huldigen.

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Karl Bolliger

01.06.2011, 17:34 Uhr

Liebe Ursi Brock, mit nationaler Planung meinen Sie wohl: am Montag kein Strom für SH, TG, am Di nicht für SG, GL, AI, AR, am Mi nicht für GR, TI, UR, etc. Mit "Quartierabschaltung" à l'Afriquaine könnte man gewaltig bei der Produktion sparen - fragt sich bloss, ob Sie dann an Ihrem Strompartag mit dem Holzkohlegrill Essen und Duschwasser zubereiten möchten. ;-)

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Thomas Zaugg

01.06.2011, 15:21 Uhr

Wie wärs mal mit ein paar neuen Gesetzen? Als meine Mutter Solar-Zellen aufs Dach bauen wollte, hat die Gemeinde ihr das untersagt: "Das Dorfbild darf nicht zerstört werden" ... sowas sollte verboten werden! ***** auf's Dorfbild, der Planet darf auch nicht zerstört werden! (ich sag jetzt mal nicht welche Partei in der Gemeinde am stärksten ist...)

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Peter Müller

01.06.2011, 15:40 Uhr

SVP-Heimatschutz falsch interpretiert! Hauptsache das Dorf sieht aus wie früher, auch wenn es inmitten einer Strahlen-Sperrzone liegt. In meiner bayerischen Heimat findet man mittlerweile auf fast jedem Scheunendach Solaranlagen. Das stört die dortige CSU-Fraktion nicht im geringsten.

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hans nötig

01.06.2011, 14:59 Uhr

Der Mann spricht einige gute Punkte an (gibt auch ein Interview im Magazin, wo er die Probleme der Elektroautos relativ gut erläutert, imho), vergisst auf der anderen Seite jedoch auch einige. Grundlegend teile ich aber die Überzeugung das es ohne ein Umdenken nicht mehr weitergeht (egal ob jetzt mit oder ohne Atomstrom). Ewig kann man leider nicht über den Verhältnissen leben.

5 Empfehlung 0 ! Antworten

Urs Brunner

01.06.2011, 14:50 Uhr

Tumbler - schönes Beispiel - ich hab noch nie verstanden, wofür das Ding gut sein soll. Wenn ich Wäsche wasche ist es mir doch egal, ob die heute oder morgen trocken ist, und wenn man die Wäsche schön aufhängt gibt es erst noch weniger zu bügeln. Ich glaub ich hab in meinem Leben erst ein oder zweimal einen Tumbler benutzt. Wofür braucht man sowas?

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Gero Rubli

01.06.2011, 15:38 Uhr

Wenn Sie die Wäsche in der Wohnung trocknen lassen, wird die Luft kühler und feuchter, d.h. Sie müssen mehr heizen und mehr lüften. Am besten ist es, die Wäsche draussen trocknen zu lassen, aber wenn das wegen des Wetters nicht geht, ist ein moderner Tumbler energiesparender als das Trocknen in der Wohnung.

11 Empfehlung 0 !

thomas roth

01.06.2011, 14:49 Uhr

nullenergie häuser und dezentrale stromproduktion! aber das werden die strom-multis schon zu verhindern wissen mit ihrem indirekt massivst subventionieren atom-strom. wer gibt schon kampflos ein multi milliarden geschäft auf?!

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Andreas Egli

06.06.2011, 16:28 Uhr

Übrigens, Ihre vielzitierten und immer wieder verteufelten Strommultis sind in der Schweiz vor allem die öffentliche Hand, nämlich BKW, Atel, EWZ, NOK, etc. und damit die Kantone. Die Gewinne dieser Strommultis, wie Sie sie nennen, gehen in die allgemeine Staatskasse oder werden über günstigen Strom an die Konsumenten abgegeben.

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Nadine Binsberger

01.06.2011, 14:45 Uhr

Verzicht? So ein Quatsch! Wenn wir den unnötigen Stromverschleiss dereinst nicht mehr betreiben, dann fängt der Luxus erst an. Zurzeit werden wir von Stromverschleiss überall nur so terrorisiert: allerlei automatische Türen, Fenster, Werbetafeln, etc. sowie strahlend hell beleuchtete und blinkende Schaufenster und Schriftzüge, künstliche Stimmen, überall Automaten statt Menschen... etc...

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Stefan Baumgartner

01.06.2011, 15:25 Uhr

Gute Bemerkung! Wieso müssen in der Nacht noch irgendwelche Werbetafeln/Schriftzüge beleuchtet werden von Geschäftshäusern, die nicht mehr geöffnet sind? Und wieso müssen Geschäftshäuser überhaupt in der Nacht beleuchtet werden? Auf diesen minimalen Werbeeffekt könnte getrost verzichtet werden. Würde mich wunder nehmen was das für eine Einsparung ergäbe und das auch ohne Verzicht auf irgendetwas.

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Karl Rieder

01.06.2011, 15:09 Uhr

Absolut richtig: Atomstrom oder Gaskraftwerke stehen zur Wahl! Natürlich gäbe es da noch den planwirtschaftlichen Polizeistaat, den SP und Grüne errichten wollen. Zugeteilte Energierationen und Beschränkung der Mobilität (Auto und Zug) wären etwa die Folgen. Aber glaubt wirklich jemand, dass so etwas in einer Volksabstimmung durchkäme?

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Jürg Wehrlin

01.06.2011, 15:18 Uhr

Glauben Sie wirklich, dass das im Abstimmungsbüchlein steht?

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smartin Hegg

01.06.2011, 14:34 Uhr

Ich bin sehr erstaunt, dass dieses Interview im TA abgedruckt wird. Lino Guzzella sieht das ganz realistisch. @Joe Amberg; Lesen Sie bitte genau; er sagt nicht die Menschen könnten nicht rechnen, er sagt nur dass sie es nicht tun! Sie schreiben richtig, man kann Häuser bauen welche Energie abgeben, aber die meisten tun es trotzdem nicht! Es ist keine Frage des Könnens, sondern eine Frage des Tuns.

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stephan baumann

01.06.2011, 16:00 Uhr

@Wehrlin. Ich bin Schimmelsanierer, ich kenne die Thematik gut, das Durchschnittliche Schimmelhaus ist ca Jahrgang 1950 und nicht gedämmt, höchstens neue Fenster. Das Dämmen ist eine von den bewährten Massnahmen gegen Schimmel. Das Lüften ersetzt es natürlich nicht. Wenn Sie einen Schimmelverursacher neben den Bewohnern suchen, empfehle ich Dispersionsfarbe oder Nachtabsenkung.

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Susanne Keist

01.06.2011, 15:55 Uhr

@ Jürg Wehrlin: Nicht, wenn man es richtig macht.

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Jürg Wehrlin

01.06.2011, 15:09 Uhr

z.B. weil jemand allergisch auf Schimmelpilze ist. Passiert häufig nach energetischen Renovationen.

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Sven Fischer

01.06.2011, 14:17 Uhr

es gibt so viele möglicvhkeiten energie einzusparen. ist oft ein lifestyleproblem. muss ich jeden tag duschen, den schon erwähnten tumbler benutzen, im winter im t-shirt und barfuss durch die wohnung rennen, werbereklame, schaufenster rund um die uhr beleuchten oder gar mit 500watt deckenstrahler pseudostimmung im wohnzimmer schaffen.

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Peter Müller

01.06.2011, 23:27 Uhr

Falls Sie ÖV-Benutzer sind, empfehle ich Ihnen dringend, jeden Tag zu duschen! Vor allem in den Zürcher Trams hat es so schon genug Leute die offensichtlich ein Problem mit ihrer Körperhygiene haben.

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stephan weber

01.06.2011, 14:17 Uhr

Wo er recht, hat er recht. Es ist eine völlig idiotische Vorstellung, man könne den Atomausstieg umsonst haben. Wenn es so wäre, hätte man ja keinen Atomstrom gebraucht. Aber halt! Wenn man z.B. die SRG abschaffen würde, dann wäre ja fast schon ein Viertel der 2000 Fr. gefunden, und ich bin sicher, bei Armee und SBB käme der Rest auch schnell zusammen. Die Frage ist also: Wo wird gespart!

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Susanne Brenner

01.06.2011, 14:16 Uhr

Stromsparen beim Wäschetrocknen.....extreeem weit hergeholtes Beispiel. Zuerst soll mal die Industrie Strom sparen. Ausserdem gibt es schon seit einigen Jahren Tumbler mit Wärmepumpentechnologie, die sich jeder Haushalt leisten kann. Wo ist bitte das Problem?

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Susanne Brenner

01.06.2011, 20:47 Uhr

Es geht um Tumbler mit WÄRMEPUMPENTECHNOLOGIE.
Diese haben Energieeffizienzklasse A.
Dass Haushalte Energie sparen werden, ist selbstverständlich. Es gehört zum guten Ton. Bei der Industrie braucht es mehr Druck. Dass der Stromverbrauch der Industrie konstant geblieben ist, ist kein Argument. Er ist einfach konstant zu hoch.

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Matthias Dellenbach

01.06.2011, 15:23 Uhr

3.0kWh pro Trocknung x 2-Mal die Woche x 52 Wochen x 3 Mio Haushalte = ~950GWh. Entspricht knapp einem Drittel der Jahresproduktion von Mühleberg. Vielleicht doch nicht so extreeem weit hergeholt???

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Karl Bolliger

01.06.2011, 15:07 Uhr

Wenn Sie einen Blick in die Energiestatistik des BFE geworfen hätten, hätten Sie gesehen, dass der Stromverbrauch der Industrie konstant geblieben ist, u.a. weil die Industrie nach Asien "auswandert". Welche Ausrede werden Sie haben, wenn in der Schweiz nichts mehr hergestellt wird?

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Markus Gnädinger

01.06.2011, 15:06 Uhr

Bravo, Herr Guzzella, endlich eine Stimme der Vernunft. Leider wird unsere Energiepolitik von unwissenden und verblendeten Parlamentariern gestaltet, die nur die nächsten Wahlen im Kopf haben.

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Ferdinand Sellinger

01.06.2011, 14:10 Uhr

Es gibt drei Wege: Erneuerbare, Energieeffizienz und Verzicht. Allein hier könnte eine mutige und handelnde Politik "Pflöcke" setzen, und zwar konkret: Import- und Verkaufsverbot für Elektroheizungen, Tumbler, Standby-Geräte, nur noch Zulassungen von Kühlschränken der A-Klasse, Anreize für Bewegungsmelder-Käufe Preisverdoppelung bei Aircons = 1 AKW weniger mit minimaler Einbusse an Lebensqualität!

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Jürg Wehrlin

01.06.2011, 14:05 Uhr

Wenigstens einer, der noch logisch denken kann. Nur hat er folgendes vergessen: 1950 hatten die Häuser noch unisolierte Giebeldächer, unter denen man im Winter die Wäsche trocknen konnte. Die Waschhäfen brauchten etwa den Faktor 200 an Energie, wie eine heutige Waschmaschine. Sogar einer der logisch denken kann, übersieht ein paar entscheidende Faktoren. Und dann noch die Bevökerungszahl...

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Hanspeter Niederer

01.06.2011, 20:25 Uhr

@Jürg Wehrlin1611: ich bin dafür, den privaten Spassverkehr auf das Niveau von 1950 herunterzufahren. So könnte man wieder wunderbare, längst vergangene Zeiten in Sachen Lebensqualität aufleben lassen ! Als Gegenleistung könnte man den ÖV massiv ausbauen.

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Jürg Wehrlin

01.06.2011, 16:11 Uhr

@Robert Müller: weniger Energie, aber nicht weniger Strom und um den geht es hier. Ich bin sofort dafür, den öV auf das Nieveau von 1950 zurückzführen - waren das noch Zeiten. Da gabs sogar noch Dampflokomotiven und vernünftige Politiker.

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robert mueller

01.06.2011, 14:53 Uhr

@jürg wehrlin> Wenn Sie logisch denken, merken Sie, dass trotz der schlechten Energieeffizienz der 50iger Jahre wir damals weniger Energie pro
Kopf verbraucht haben als heute. Sie sehen, dass keine entscheidenden Faktoren übersehen wurden. Sie haben nur nicht logisch gedacht.

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smartin hegg

01.06.2011, 14:55 Uhr

Aber weil das Waschen im Waschhafen etwas mühsamer war, trug man die Kleider etwas länger bis zum nächsten Waschgang.... Habe schon gehört dass es Zeiten gab da wusch man einmal im Frühjahr und einmal im Herbst...Was dann den Faktor 200 bei der Effizienz mit der Mengenausweitung schon fast wieder kompensiert......Hm, verflixt, verflixt

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Joe Amberg

01.06.2011, 14:05 Uhr

Was für ein Schwachsinn... nur der Herr Guzzella kann rechnen, ist das nicht schön... Vor 30 Jahren hat ein neues Haus noch massiv Energie benötigt, heute kann man mit Leichtigkeit Nullenergiehäuser bauen, und mit etwas Anstrengung sogar Häuser die Energie produzieren...
Es ist geradezu eine Schande für die renommierte ETH, dass solcher Mumpiz unter diesem guten Namen publiziert wird.

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Hans Meyer

01.06.2011, 14:53 Uhr

Solche Häuser kann man in Zukunft bauen. Aber momentan sind sämtliche Häuser noch grosse Verbraucher, ganz zu schweigen von denkmalgeschützten Bauten. Vielleicht schaffen wir es, dass die neuen zusätzlichen Einwanderer nicht mehr ganz soviel Energie verbrauchen wie wir.

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Stefan Baumgartner

01.06.2011, 14:49 Uhr

Nicht das ich mit ihnen nicht einig bin bezüglich einer besseren Bauweise aber das sind keine Nullenergiehäuser Herr Amberg sondern Nullenergiebilanzhäuser über das Jahr gesehen. Das ist ein wesentlicher Unterschied! Zudem benötigt ein guter Standart häufig auch mehr Graue Energie, welche ebenfalls in die Rechnung einfliessen muss. Das grösste Problem ist ein Verzicht auf die hohe Rendite.

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Konrad Schläpfer

01.06.2011, 15:12 Uhr

Meine Vorschläge: Im Sommer keine Klimaanlagen mehr und im Winter auf Schneekanonen verzichten. Nachts die Reklamen und teilweise die Strassenbeleuchtungen abschalten.

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Willi Schweizer

01.06.2011, 18:31 Uhr

Klimaanlagen gehören ohnehin zu den unsinnigsten Stromfressern (ausgenommen in Altersheimen, Spitälern, Lebensmittelläden und Server-räumen).
Noch vor 10 Jahren waren Klimaanlagen weit weniger verbreitet und man kann kaum behaupten, dass wir damals in der Steinzeit lebten. In öffentlichen Verkehsmitteln zum Beispiel liessen sich einfach die Fenster öffnen, was eine Klimaanlage unnötig machte.

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Stefan Baumgartner

01.06.2011, 15:55 Uhr

Grundsätzlich richtig Herr Wehrli. Solange wir aber den gesamten Leistungs- resp. Energiebedarf im Sommer nicht mit erneuerbarer Energie decken können soll auch in dieser Jahreszeit gespart werden. Klimaanlagen werden auch mit Atomstrom betrieben.

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Jürg Wehrlin

01.06.2011, 15:31 Uhr

Im Sommer hat's meistens zuviel - im Winter immer zuwenig. Wann wird das endlich eingesehen?

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Ronnie König

01.06.2011, 14:01 Uhr

Verzichtzen und Sparen sind die Wiege von Tugend/Charakter. Alles andere ist Beilage. Ich freue mich auf diese Zeiten.

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Karl Baum

01.06.2011, 14:46 Uhr

Wenigstens ein Forist der das Wort Vernunft mit Inhalt verbindet. Bin gleicher Meinung.

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Karl Bolliger

01.06.2011, 13:58 Uhr

Die Subventionitis im Energiesektor kennen wir bereits aus dem real existierenden Sozialismus - obwohl dieser wegen diesen ökonomisch falsch gesetzten Anreizen nicht überlebt hat, wollen uns SP, Grüne und ihre Trittbrettfahrer auf den gleichen "leuchtenden" Pfad führen.

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Reto Lüchinger

01.06.2011, 13:53 Uhr

Buuhuuuuuu.... Böser Atomlobbyist! Die Schweiz schafft selbstverständlich die Quadratur des Kreises. Und zwar mit fast keinen Kosten und ohne schmerzhafte Sparmassnahmen. Gaskombikraftwerke brauchen wir auch keine. Das sagen alle Politexperten links der Mitte. Wir haben ja sonst noch die Möglichkeit der "hirnrissige Zukunftsidee hier einsetzen". Wer sind denn sie schon, dass sie es besser wissen.

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