Zu spät? Macht nichts – mit der richtigen Ausrede
Verspätungen
- Wutprobe auf dem Flughafen
- Wer zu spät kommt, dem fehlt es an Stil
- Zugsausfall zwischen Olten und Luzern
Buch
Dave Skinner, Henry Paker: «Pottwal im Weg - 101 geniale Ausreden». Aus dem Englischen von Doris Engelke. 112 Seiten, CHF 16,90.
Zu spät kommen ist ein beliebter Freizeitsport, aber unschön, wie gestern an dieser Stelle festgestellt wurde. Redaktorin Bettina Weber unterschied in ihrem Kommentar verschiedene Typen von Zuspätkommenden und prangerte insbesondere jene Fälle an, die sich zwar wortreich für ihren Fauxpas entschuldigen, aber banale Gründe vorbringen, die zu ihrem späten Erscheinen geführt hätten – das Tram sei vor der Nase abgefahren etwa.
Solche Fantasielosigkeit muss nicht sein, wie ein kleines, soeben erschienenes Büchlein mit dem Titel «Pottwal im Weg» erläutert. 101 geniale Ausreden mitsamt zugehörigen Illustrationen werden da angeboten. Eine Goldgrube für all jene, die es trotz ernsthafter Bemühungen doch ab und an nicht schaffen, punktgenau zu erscheinen.
Grob lassen sich Verspätungsausreden in drei Kategorien einteilen. So kann der Versäumende erstens mit Ablenkung argumentieren («Wollte nicht auf die Ritzen treten», «In meinem Überraschungsei war ein kompliziertes Spielzeug»), zweitens können äussere Hindernisse ins Feld geführt werden («Dem Langweiler Clive in die Arme gelaufen», «Mein Roboter ist Amok gelaufen»), oder drittens, allgemeine unvorhergesehene Ereignisse («Habe erfahren, dass ich adoptiert bin», «Habe meine Superkraft entdeckt»).
So oder so – Zuspätkommen lässt sich manchmal nicht vermeiden, sofern man relativ knapp kalkuliert. Aber wenn schon, sollte man dafür ein paar charmante Erklärungen auf Lager haben. Zehn davon finden Sie in unserer Bildstrecke, alle anderen dürfen Sie unten deponieren. (mcb)
Erstellt: 03.03.2010, 14:18 Uhr
Leben
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






