Einfache Massnahmen gegen Elektrosmog zeigen Wirkung
Von Felix Maurhofer. Aktualisiert am 27.01.2009 12 Kommentare
Kann an Schlafstörungen schuld sein: Elektrosmog.
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Ständige Übermüdung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Unwohlsein können Folgen von Elektrosmog am Arbeitsplatz oder zu Hause sein. Viele sind sich der durch Stromleitungen, Elektrogeräte, Computer und Handys verursachten physikalischen Kraftfelder nicht bewusst. Die elektrischen und magnetischen Felder können die Funktionen des menschlichen Organismus beeinträchtigen. Besonders elektrosensible Menschen spüren die Veränderungen, die durch äussere elektrische und magnetische Einflüsse verursacht werden, sehr viel früher. Wer den Verdacht hegt, unter Elektrosmog zu leiden, der sollte der Sache gründlich auf den Grund gehen. Sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause kann der Elektrosmog gemessen werden. «Dabei muss klar zwischen Messungen des physikalischen Bereichs und des feinstofflichen Bereichs unterschieden werden», sagt Urs Raschle, Elektrosmogspezialist. Der physikalische Bereich wird mit Messgeräten gemessen, der feinstoffliche mit Ruten oder einem Pendel.
Die Verursacher
Grundsätzlich unterscheide man beim Elektrosmog zwischen elektrischen Wechselfeldern, die von unter Strom stehenden Geräten verursacht werden, und magnetischen Wechselfeldern, die durch Hochspannungsleitungen entstehen, und elektromagnetischen Wellen, die von Mobiltelefonen, Radio oder WLAN stammen. Daneben gibt es zahlreiche weitere Strahlungen wie die Erdradioaktivität oder geologisch bedingte Magnetfelder.
Messungen bis Analyse
Eine Elektrosmogmessung beinhaltet die genaue Messung der Felder von bestimmten Verursachern wie zum Beispiel: Mobilfunk, Hochspannungsleitungen, Eisenbahnlinien, Funktelefonen DECT, Radar, Elektroapparaten, Elektroinstallationen und Trafostationen. Gemäss Raschle kostet eine einstündige Messung inklusive Beratung und Bericht um 500 Franken.
Geht es bei einer Elektrosmogmessung bloss um einen kleinen Bereich, ist die Elektrosmoganalyse eine komplette Untersuchung des Schlaf-, Wohn- oder Arbeitsplatzes. Dabei wird das ganze Spektrum von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen sowie statischen Feldern untersucht. Immer öfter werden solche Messungen von Mitarbeitern an ihren Arbeitsplätzen verlangt.
Bei einer Wohnung ist wichtig, dass insbesondere das Schlafzimmer genau unter die Lupe genommen wird. Denn während der Regenerationsphase ist ein möglichst strahlenfreier Schlafplatz von grosser Bedeutung. Wer den Bau eines Hauses plant, ist gut beraten, dies nach elektrobiologischen Grundsätzen zu tun.
Zahlreiche Massnahmen
Ist in hohem Masse in einer Wohnung oder am Arbeitsplatz Elektrosmog vorhanden, sollten entsprechende Massnahmen getroffen werden. «Die wichtigsten drei gegen Elektrosmog sind das Abschalten, der Abstand und das Abschirmen», sagt Raschle. Mit konsequentem Abschalten von Geräten oder deren Umplatzierung könne bereits viel an Elektrosmog vermieden werden, so der Elektrosmogspezialist. Sei das nicht möglich, beispielsweise bei einer Natelantenne in der Nähe eines Hauses oder einer Hochspannungsleitung, müsse eine Abschirmung in Betracht gezogen werden.
Fürs Schlafzimmer gibts speziell beschichtete Baldachine, die wie ein Moskitonetz übers Bett gespannt werden. Zur Anwendung kommen aber auch spezielle Vorhänge, Tapeten oder Farben. Die Kosten für diese Installationen sind je nach Situation unterschiedlich. Als Faustregel gilt: 20 Prozent der Kosten für die Elektroinstallationen. (Berner Zeitung)
Erstellt: 27.01.2009, 13:44 Uhr
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12 Kommentare
«Dabei muss klar zwischen Messungen des physikalischen Bereichs und des feinstofflichen Bereichs unterschieden werden.» Noch schöner kann man es nicht sagen. Aber es soll ja auch Leute geben, die sich für viel Geld Karten legen und Horoskope erstellen lassen. Antworten
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