Der Pilatus ist der Gipfel der Tourismus-Kunst
Aktualisiert am 15.11.2011 18 Kommentare
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Der Tourismuspreis Milestone 2011 geht an die neuen Infrastrukturen auf dem Luzerner Hausberg Pilatus. Auf dem 2132 Meter hohen Gipfel sei im Einklang mit der Natur und den vorhandenen historischen Bauten ein einmaliges Bergerlebnis entstanden, befand die Jury.
Das Gesamtkunstwerk auf dem Gipfel sei die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen, hiess es im Communiqué zur Preisverleihung. Gemeint sind das Hotel Pilatus-Kulm mit dem neuen Businesscenter, die gläserne, 1000 Meter lange Panorama-Galerie und das neu erstellte Selbstbedienungsrestaurant.
Das Projekt erhielt den ersten Preis für herausragende Projekte. Den zweiten Preis sprach die Jury dem Projekt AlpKultur im Simmental im Berner Oberland zu und den dritten dem Legionärspfad zum Lernen und Erleben im einstigen römischen Legionärslager Vindonissa im Kanton Aargau.
Nachwuchspreis für Gutschein-Management-System
Den Nachwuchspreis verlieh die Jury dem Projekt E-GuMa, einem Gutschein-Management-System für Hotels. Den Umweltpreis teilen sich zwei Projekte im Engadin: Die Ferienregion Engadin Scuol wird als Modellregion für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Mit der zweiten Hälfte des Preises wird der Umbau und die Erweiterung des über 100-jährigen Hotels auf dem Muottas Muragl im Oberengadin gewürdigt.
Für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird Hansruedi Müller, der Leiter des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus (FIF) an der Universität Bern. In den vergangenen Jahren vertiefte er laut der Mitteilung die Gebiete der Erlebnisökonomie, der touristischen Wertschöpfung und des Qualitätsmanagements.
Aus 77 Projekten ausgewählt
Für den diesjährigen Milestone waren 77 Projekte eingereicht worden. Lanciert wurde der Tourismuspreis im Jahr 2000, und vergeben wird er von der Fachzeitschrift htr hotel revue und deren Herausgeberin hotelleriesuisse. Zudem wird er vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Rahmen eines Förderprogramms unterstützt.
Mit dem Milestone werden besonders herausragende Projekte oder Persönlichkeiten gewürdigt. Die Auszeichnung gilt gemäss den Preisverleihern als wichtigste Auszeichnung in der Tourismus-Branche. Die Preise wurden im Beisein von mehr als 500 geladenen Gästen vergeben. (ami/sda)
Erstellt: 15.11.2011, 21:04 Uhr
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18 Kommentare
Der Pilatusgipfel ist mit diesen scheusslichen Bauten, die dort überhaupt nicht hinpassen, unwiderruflich verschandelt. Dass die Tourismusbranche dies noch feiert, wundert nicht, denn in diesen Kreisen kommt natürlich Umsatzbolzerei weit vor dem Respekt vor der Natur. Antworten
Ich kann nicht verstehen, warum man unsere schöne Bergwelt für topmoderne Businesscenter, Seminarräume... so verschandelt. Da wollen sich nur wieder Architekten und irgendwelche Manager für die Zukunft verewigen! Das sogenannte "Gesamtkunstwerk" existiert ja schon, die wunderbare Bergwelt rund um den Titlis..., wir sollten unserer Natur besondere Aufmerksamkeit schenken anstatt sie zu verbauen! Antworten
Leben
Grandioses Berg-Erleben.
Weltberühmte Berge und 100 Jahre Jungfraubahn: Sommerurlaub vor der schönsten Kulisse der Welt!

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