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Thailand-Ferien werden billiger

Die andauernde politische Unsicherheit beutelt die Tourismus-Industrie. Das Positive: Wer jetzt reist, fährt billiger – und hat Thailand fast für sich allein.

Die Liegestühle bleiben leer: Patong-Strand auf Phuket.

Die Liegestühle bleiben leer: Patong-Strand auf Phuket. (Bild: Keystone)

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Die Preise für Thailand-Ferien purzeln: Zusätzlich zur weltweiten Wirtschaftskrise veranlasst auch die seit drei Jahren dauernde politische Unsicherheit die Anbieter, ihre Preise für die nächste Saison zu senken.

«Die Hotels haben starke Einbrüche bei den Übernachtungen», sagte Stephan Roemer vom Asienanbieter Tourasia am Dienstag auf Anfrage. Die Preise für Sommer und Herbst seien nach einem Anstieg vor zwei Jahren wieder auf ein sehr preiswertes Niveau gesunken.

Touristen sind unsicher

Der Ruf Thailands als Touristendestination hat über die Ostertage erneut stark gelitten, wie mehrere Reisebüros bestätigten. Das Militär hatte am Montag tagelange Proteste der Opposition beendet. Bei Strassenschlachten kamen zwei Menschen ums Leben, über 100 wurden verletzt.

Bereits die fünftägige Flughafenblockade im letzten November in Bangkok habe «dem Land Schaden zugefügt», sagte Kuoni-Mediensprecher Peter Brun. Bei Kuoni haben sich - wie bei anderen Veranstaltern auch - viele besorgte Thailand-Reisende am Dienstagmorgen im Reisebüro nach der Lage erkundigt.

Ausländer wurden nie behelligt

Grossen Imageschaden hat auch Hansruedi Müller vom Institut für Tourismus der Universität Bern festgestellt. «Wenn das Schweizer Aussendepartement vor Reisen abrät, ist dies ein ziemlicher Einschnitt», sagte der Tourismusexperte. Zusammen mit der Wirtschaftskrise sei die innenpolitische Lage für Thailand «schwer verdaulich».

Dass Thailand-Buchungen aber nicht ganz ins Bodenlose fallen, führt Globetrotter-Chef André Lüthi darauf zurück, dass bei den politischen Unruhen noch nie ein Tourist ernsthaft zu Schaden gekommen sei. Viele Reisebüro-Sprecher loben auch die Gastfreundschaft und Offenheit der Thais. (cal/sda/)

Erstellt: 14.04.2009, 16:15 Uhr

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1 Kommentar

Ronnie König

14.04.2009, 15:59 Uhr
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Vor Jahren war ich bei Thais eingeladen und man wollte mir eine Architektin von dort schmackhaft machen. Sie baue dort viele Häuser und das Geschäft laufe gut und sei sicher. Ich habe dankend abgelehnt und mit der Situation wie wir sie nun kennen begründet. Die Thais wollten die Gefahr nicht sehen. Eine Krise haben sie hinter sich, stecken in einer neuen und die nächste wartet schon. Asien kriselt Antworten



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