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Wie sicher sind die bekanntesten Skipisten Europas?

Von Norbert Raabe. Aktualisiert am 12.11.2009 5 Kommentare

Der ADAC hat zehn bekannte Skipisten auf ihre Sicherheit getestet, darunter auch zwei Schweizer Strecken. Die Resultate sind erfreulich – zumeist.

Legendäre Strecke, mit kleinen Mängeln bei der Sicherheit: Die Piste am Lauberhorn, im Bild mit Sicherungen für den Ski-Weltcup.

Legendäre Strecke, mit kleinen Mängeln bei der Sicherheit: Die Piste am Lauberhorn, im Bild mit Sicherungen für den Ski-Weltcup.
Bild: Keystone

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Die getesteten Pisten

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Laut dem Skipisten-Test, den der ADAC zum ersten Mal durchführte, überzeugten sieben der zehn Strecken bezüglich der Sicherheitsmassnahmen zu 100 Prozent. Dazu gehören die Nebelhorn-Abfahrt im deutschen Oberstdorf, die «Familien-Streif» in Kitzbühel im Tirol, die Sylvester-Piste im italienischen Bruneck, der Grosse Arber im Bayerischen Wald – und auch die Corvatsch-Abfahrt in St. Moritz in Graubünden.

Bei der Piste im Schweizer Nobelkurort fiel den Testern vor allem positiv auf, dass sie sehr effektiv gesichert ist und am Rand keinerlei Absturzgefahren lauern. Dem Urteil zufolge ist die Strecke sehr gut präpariert; zudem verringert der Aushang von aktuellen Lawinenberichten das Risiko für die Fahrer.

Minuspunkte für die Lauberhorn-Strecke

Weniger gut schneidet dagegen die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen im Berner Oberland ab. Zwar loben die Tester, dass der Pistenrand mit Signalfarben markiert ist und dass an markanten Punkten der Abfahrt «sehr gute» Infotafeln angebracht sind. Doch einzelne Abschnitte der Strecke seien schlecht gesichert – und im Frühjahr sei sie nur noch mässig präpariert, heisst es auf der Webseite des ADAC.

Der Test der zehn beliebtesten Pisten wurde zum ersten Mal durchgeführt – mithilfe von Fachleuten des Deutschen Skilehrerverbandes. Um die Sicherheit der Strecken zu beurteilen, wurden die Strecken mehrmals befahren – von jeweils unterschiedlichen Testern, wie der ADAC auf seiner Webseite schreibt. Die Fahrer achteten dabei auf Sicherheitsmerkmale wie Wegweiser, Hinweise auf Gefahrenstellen, Absicherungen von Hindernissen und sogar die Sichtbarkeit von Notfallnummern auf den Liftpässen.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.11.2009, 12:54 Uhr

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5 Kommentare

Cerny Kern

12.11.2009, 13:11 Uhr
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Was nützt mir die sicherste Piste, wenn ich von einem hirn- und rücksichtslosen Raser über den Haufen gefahren werde? Der grösste Sicherheits- oder Unsicherheitsfaktor stellt immer noch der Ski-/Snowboardfahrer dar! Antworten


Beidäi Knut

13.11.2009, 09:24 Uhr
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Der gefährlichste ist immerno noch der langsame unsichere Skifahrer der unkordieniert die ganze Pist in Anspruch nimmt... Ein Hoch auf dei Raser die Ihr Gerät auch im Griff haben... Übrigens bin ich ab ca 11:00 zusätzlich auch noch angetrunken unterwegs, und ab ca 14:00 volltrunken. cheers Antworten



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