Wie Models als Musen Mode schaffen

Aktualisiert am 03.06.2009

Nicht nur Designer schaffen Mode. Auch Models tragen indirekt dazu bei. Eine Ausstellung im New Yorker Metropolitan Museum geht der Frage nach, wie Models Designer inspirieren.

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Naomi Campbell angezogen von Geoffrey Beene, 1990.
Bild: Peter Lindbergh

   

Die Ausstellung

Metropolitan Museum of Art New
York, bis 9. August

Bei Musen denkt man zuerst an Bildende Kunst oder Literatur. Doch auch die grossen Designer des 20. Jahrhunderts liessen sich von Frauen inspirieren, wie eine Ausstellung im New Yorker Metropolitan Museum veranschaulicht. «The Model as Muse» zeigt die fruchtbare Beziehung zwischen Modeschöpfern und (Foto-)Modellen.

Spiegel der Zeit

So förderte der deutsche Designer Karl Lagerfeld Ende der 80er seine Landsfrau Claudia Schiffer, die es zu Supermodel- Status brachte. Genau wie die wandelbare Naomi Campbell und Linda Evangelista, die jede Saison ihre Haarfarbe wechselte. Spiegel der Zeit Die Ausstellung zeigt auch, wie jede Dekade nach anderen Typen verlangt: Mode und Models widerspiegeln ihre Zeit. So sorgte in den 60er-Jahren der sogenannte Youth quake für einen Umbruch in der bislang klassischen Haute-Couture-Welt: Blutjunge (und spindeldürre) Models wie Twiggy eroberten die Laufstege, Paco Rabanne oder Pierre Cardin schufen futuristische, oft streng geometrische Kleider. Diese sind in «The Model as Muse» ebenfalls ausgestellt – die Besucher erleben dadurch die kunstvolle Mode auf sinnliche Art.

Originale

Auch die Original-Titelbilder von Stilbibeln wie der «Vogue » oder «Harper’s Bazaar» bieten einen Überblick über die Modegeschichte des letzten Jahrhunderts und zeigen die Arbeiten berühmter Fotografen. Eine so kurzweilige wie faszinierende Schau. Metropolitan Museum of Art New York, bis 9. August

Erstellt: 03.06.2009, 13:37 Uhr

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