Italien, das Land des Weins

Aktualisiert am 22.06.2010

Wein wird in ganz Italien angebaut, von Trentino-Südtirol bis Sizilien. Die Verhältnisse im 1200 Kilometer langen Land sind so unterschiedlich, wie die meist roten Weine vielfältig sind.

Seit Jahren streiten sich Frankreich und Italien um Platz 1 in der Rangliste der am meisten Wein produzierenden Länder. 2006 – neuere Zahlen hat die Internationale Organisation für Rebe und Wein noch nicht veröffentlicht – teilten sie sich die Spitzenposition mit 52 Millionen Hektolitern. Wir Schweizer lieben italienische Weine: Nur die Deutschen, Amerikaner und Briten führen noch mehr Wein aus dem «Land des Weins» ein – so nannten die Griechen Italien früher «Oinotria Tellus». Wein wird vom höchsten Norden bis in den tiefsten Süden angebaut. Die Weinbauregionen sind, anders als in Frankreich, mit den politischen Regionen identisch. So unterschiedlich die Regionen sind, so verschieden sind die klimatischen Verhältnisse in Italien. Die guten Weine und besten Oliven werden vor allem an Hanglagen angebaut, die fetteren Böden im Tal sind für Getreide, Obst und Gemüse reserviert. Bei uns sind Weine aus Apulien immer beliebter. Vom Sporn bei Foggia bis zur Spitze des Stiefelabsatzes wachsen unter anderem auch Negroamaro und Primitivo. Vier Fünftel der Rebfläche sind mit roten Trauben bestockt, ähnlich wie in ganz Italien. Auch im Piemont, in der Toskana und im Veneto, wo die bekanntesten italienischen Weine produziert werden, werden mehr rote als weisse Weine angebaut.

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Erstellt: 22.06.2010, 16:29 Uhr

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