Wellness – je teurer, desto schöner
Aktualisiert am 13.10.2011 11 Kommentare
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Es heisst, Kleopatra habe in Eselsmilch gebadet, um ihre sagenumwobene Schönheit zu bewahren. Serena Williams zieht ein Bad im edlen französischen Mineralwasser Evian vor. Das Tennis-Ass durfte als erste Frau überhaupt das 4500 Franken teure Evian-Erlebnis in Miamis Edelhotel Victor testen. Über 1000 Liter Evian werden dazu in eine Badewanne gefüllt. Ziel der Behandlung: die Haut revitalisieren und die Sinne reinigen. Wer sich den teuren Spass genehmigen will, muss allerdings ein bisschen mehr als nur 4500 Franken springen lassen, denn das Evian-Erlebnis ist ausschliesslich für Gäste der Penthouse-Suite reserviert – und diese kostet etwa gleich viel wie die Behandlung.
Doch die preisliche Grenze nach oben ist in der Wellness-Welt völlig offen. Ganz nach dem Motto «je teurer, desto besser» wird den Superreichen so ziemlich alles geboten, was das Herz begehrt: ob 24-Karat-Goldmaske (die Aging-Spuren vermindern soll), Luxusbad mit Gletscherwasser aus der Arktis und heiligem jemenitischem Sidr-Honig (erhältlich im Ritz-Carlton-Hotel im Nobelskiort Aspen für etwa 45'000 Franken) oder eine Diamanten-Massage mit Detox-Effekt – die Palette an Behandlungen ist genauso reich wie ihr Zielpublikum.
Erstellt: 14.10.2011, 13:34 Uhr
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