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Die «New York Times» preist ein Chalet im Waadtland

Eine der berühmtesten Zeitungen der Welt singt ein Loblied auf ein Holzhäuschen in den Waadtländer Alpen.

So kennen und lieben wohlhabende Schweizer die einheimischen Alpen: Im Bild Les Diablerettes ganz in der Nähe von Villars-sur-Ollon.

So kennen und lieben wohlhabende Schweizer die einheimischen Alpen: Im Bild Les Diablerettes ganz in der Nähe von Villars-sur-Ollon.
Bild: Keystone

Panoramasicht inklusive: Chalet «Étoile d’Argent».

Panoramasicht inklusive: Chalet «Étoile d’Argent».

Wirkt gemütlich: Innenansicht.

Wirkt gemütlich: Innenansicht.

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In ihrer Serie «Great Homes and Destinations» schlug die «New York Times» gestern interessanterweise ein Chalet im Wallis vor. Es handelt sich um das Chalet «Étoile d’Argent» in Gryon in den Waadtländer Alpen. Von der Terrasse aus habe man eine Panorama-Aussicht und sehe den Mont Blanc. Der Wohnraum umfasst 170 Quadratmeter und sei für 1,695 Millionen Franken erhältlich.

Laut dem Geschäftsführer eines Londoner Immobilienmaklers, der sich auf kostspielige Wohnungen und Chalets in Schweizer Skiorten spezialisiert hat, ist der Schweizer Häusermarkt «träge und stabil». Dies sei damit verbunden, dass Schweizer Banken davon abgesehen hätten, allzu spekulativen Hausbau zu unterstützen. So kommt es, dass 2007, dem Jahr in dem Häuserpreise in den USA und teilweise auch in England über 10 Prozent stiegen, die inflationsbereinigten Schweizer Häuserpreise mit 0,7 Prozent nur sehr geringen Zuwachs verzeichneten.

Anders sei es im Waadtländer Nobelort Villars-sur-Ollon, das die NYT in ihrem Artikel erwähnt: Die Preise dort hätten sich innerhalb der letzten 5 Jahre nahezu verdoppelt. Teilweise ist diese Entwicklung auf die Inbetriebnahme neuer Skilifte zurückzuführen, welche das Skigebiet attraktiver machte. Dies wiederum führte dazu, dass das lokale Gewerbe durch mehr Touristen florierte.

Viele Internate

Zudem führt die «New York Times» an, dass der Ort, etwa 30 km von Montreux und 20 km von der französischen Grenze entfernt, das ganze Jahr über touristisch nutzbar sei. Einerseits gebe es wunderschöne Wanderwege und andererseits einen nahgelegenen Golfplatz. Auch sehe man den Mont Blanc. Vielleicht am interessantesten für wohlhabende Ausländer sei die Tatsache, dass sich einige exzellente Internate, die viele ausländische Schüler unterrichten, in der Nähe befinden.

Eine Immobilienmaklerin aus der Region führt aus, dass vor allem englische jedoch auch deutsche und französische Käufer in Häuser im Gebiet investiert hätten. In letzter Zeit habe sie aber vermehrt auch holländische und russische Käufer gehabt. Was ausländische Käufer teilweise noch immer abschreckt, sei die relativ harte Gesetzgebung für den Kauf von Grundbesitz in der Schweiz durch Ausländer. So dürfe man als nicht in der Schweiz Ansässiger höchstens ein Ferienhaus mit maximal 200 Quadratmeter Grundfläche sein Eigen nennen. Dem gegenüber stünde aber, wie die NY Times erwähnt, der momentan sehr tiefe Hypothekenzins.

Das Fazit der Amerikaner: Alles in allem sei die Region sehr empfehlenswert. (pls)

Erstellt: 23.12.2009, 16:45 Uhr

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