Laut einer Erhebung des Instituts Gallup käme McCain derzeit auf 48 Prozent der Stimmen, während Obama nur 45 Prozent erreichen würde. In der vergangenen Woche hatte Obama noch einen Acht-Prozent-Vorsprung auf den Republikaner gehabt.
McCain profitierte zuletzt offensichtlich vom Nominierungsparteitag der Republikaner und den überwiegend ausgesprochen positiven Reaktionen auf seine Vizepräsidenten-Kandidatin Sarah Palin.
Kurzfristiger Effekt
Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es sich bei den Stimmengewinnen in der Umfrage eher um einen kurzfristigen Effekt handelt. Die Erhebung des Gallup-Instituts hat eine Irrtumswahrscheinlichkeit von zwei Prozent.
Im CNN-Poll-of-Polls, der Zusammenfassung aller Umfragen, liegt Obama leicht vor MCain mit 44 zu 43 Prozent.
(cpm/ap)