Israel zahlt für Tod von Kameramann James Miller 1,5 Millionen

Aktualisiert am 01.02.2009
Die Familie eines vor knapp sechs Jahren von israelischen Soldaten erschossenen britischen Fernsehjournalisten erhält von Israel eine Entschädigungszahlung.
topelement Tödlicher Einsatz: Kameramann James Miller (l.).
Das berichtete die Zeitung «Haaretz» am Sonntag. Das israelische Aussenministerium bestätigte die Einigung mit der Familie des Kameramanns James Miller. Die von der Zeitung genannte Summe von 1,5 Millionen Euro (rund 2,2 Millionen Franken) sei «mehr oder weniger korrekt», sagte Ministeriumssprecher Jigal Palmor.

Der damals 34-jährige Miller war im Mai 2003 in Rafah im Gazastreifen erschossen worden, als er Hausdemolierungen durch israelische Truppen filmen wollte.

(sam/ap)

Erstellt: 01.02.2009, 20:33 Uhr

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