Lausanner tüfteln am Druckluftauto

Aktualisiert am 23.11.2009
Ist der Airpod das Stadtauto der Zukunft? Zumindest an der ETH Lausanne glaubt man fest daran. Unterstützung kommt nun auch aus Frankreich.

Die ETH Lausanne hat mit der Firma Motor Development International (MDI) einen Zusammenarbeitsvertrag unterschrieben, um die Technik zu verbessern. MDI finanziert eine Doktorarbeit an der ETH Lausanne, wie die beiden Partner am Montag in Lausanne bekanntgaben. Die Arbeit soll aufzeigen, wie die Druckluft für die beiden geplanten Kleinfahrzeuge Airpod und Oneflowair in den Aufladstationen besser gespeichert werden kann.

Die Technik habe ein enormes Potenzial, sagte Alfred Rufer, der an der ETH Lausanne das Labor für industrielle Elektronik leitet. Vor allem auch, da der Druckluftmotor kein CO2 ausstösst. Die französische Firma MDI hat zwei Druckluft-Kleinfahrzeuge entwickelt. Die Rechte für die Schweiz sicherte sich die Firma Catecar.

40'000 Stück aus Reconvilier?

Diese möchte ab März 2010 im Berner Jura mit der Produktion der Autos beginnen. Insgesamt sollen in Reconvilier 120 Arbeitsplätze entstehen, sagte Henri-Philippe Sambuc von Catecar. Ziel sei es, innert fünf Jahren rund 40'000 Autos vom Stapel zu lassen. Es handle sich dabei um Stadtautos, für weite Strecken seien sie nicht so geeignet, sagte Rufer.

(cpm/sda)

Erstellt: 23.11.2009, 16:34 Uhr

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