@Landwehr Sorry, aber die Besetzungen haben nichts bewirkt und werden auch nichts bewirken. Dazu war das ganze einfach zu schlecht organisiert. Das Argumentarium sollte bereits vor dem Protest vorhanden sein und nicht erst während dem Protest entwickelt werden. Und falls Sie mit direkter Demokratie nichts erreicht haben, dann ist ihre Ansicht einfach nicht mehrheitsfähig.
Fabrizio Esposito 24.11.2009, 13:15 Uhr
Erstaunlich, wie viele auf einmal eine Meinung über das heutige Studium haben und die Karrierechancen. Die greisen Eliten, die heute die Wirtschaft beherrschen, haben doch teilweise noch nie eine Uni von innen gesehen! Sitzen arrogant auf ihrem Posten und fordern BWLer und 6er Durchschnitte, die sie selber nicht sind oder haben!Das System muss wieder dem Humanismus, nicht der Ökonomie gehorchen!
Daniel Landwehr 24.11.2009, 12:00 Uhr
Ach, Herren Müller, Meier und Wagner: Wenn sie nur Denken würden, statt Vorurteile abzusondern, müssten sie merken, dass diese kleine Hörsaalbesetzung jetzt schon mehr bewirkt hat, als alle anderen "Protest"-Formen direkter Demokratie. Sonst würden Sie sich ja nicht aufregen. Und: Viele Damen und Herren in Führungsetagen waren 68-er und 80-er Aktivisten. Beste Karriereschulung überhaupt! Bewegung!
Ralf Rieter 24.11.2009, 06:14 Uhr
Super, Revulotion in allen Univärsitäten in Europa!!! Ich finde, dass die Studentenproteste schon lange fällig waren. Immer nur das nehmen wo kommt, und nie die ganze Unistruktur mal überdenken. Nur so kann alteingesessenes, verkrustetes Gewohnheiten oder eben in diesem fall EU-Zeugs über Bord geworfen werden. Macht weiter so.
Michael Moser 23.11.2009, 22:29 Uhr
Wie zu erwarten war, hat der Protest nichts gebracht, denn wer nur protestiert und nicht mal genau sagen kann, warum und was er will, kann keinen Erfolg haben. Wenn das Anliegen tatsächlich so dringend wäre, dann hätten sich inzwischen von den ca. 24'000 Studenten viel mehr angeschlossen. Aber die Mehrheit der Studenten sucht andere Wege (zB der StuRa), um sich Gehör zu verschaffen.
Peter Müller 23.11.2009, 21:36 Uhr
Das Kindertheater gehört endlich abgebrochen! Die "Studentenproteste in Zürich" schaden dem Image sämtlicher Studenten und dem Hochschulstandort Zürich. Was werden die Leute denken, wenn eine dermassen kleine Minderheit sich solche Frechheiten (Besetzung, "Forderungen" an den Rektor) herausnimmt und gleichzeitig nicht mal ansatzweise fähig ist, klare Sachpolitik zu machen?
Hans Meier 23.11.2009, 20:32 Uhr
Diese protestierenden sind eher peinlich für die Uni. Studenten die nicht einmal in der Lage sind klare Forderungen zu stellen und absolut dilettantisch einen Protest organisieren. Kein Wunder sind diese Studenten an der Uni überfordert und völlig fehl am Platz. Die müssten wegen Unfähigkeit gekickt werden! Ich habe, obwohl ich ihre Ansichten nicht Teile, zumindest eine bessere Organisation erwart
Martin Meier 23.11.2009, 20:04 Uhr
Ein Kommunistisches System wird eingeführt und wer demonstriert dagegen? Die Kommunisten und die Rechten und Liberalen verurteilen die Proteste. Komik auf höchstem Niveau. Mehr Studiumsabschlüsse, da durch Anreize gesteuert, anstatt selbstverantwortlich organisiert und selektiert nach dieser Fähigkeiten, welche die Elite ausmachen sollte, oder etwa nicht? Wir sind alle gleich!!
Steiner Pascal 23.11.2009, 19:49 Uhr
Und Realpolitik sei nicht möglich, wenn die grosse Mehrheit der Studenten mit ultralinken Parolen abgeschreckt würde.-> Die selbe Ausgangslage trifft man auch als interessierter Student in Bern an. Auch als linker Student muss ich zugeben, dass mich das gehabe der Reithallenfraktion in der Aula unglaublich aufregt.
Marianne Steiner 23.11.2009, 19:33 Uhr
Es wird niemand gewungen, in Zürich zu studieren. Diese unzufriedenen Besetzer könnten sich auch um eine Zulassung an einer Universität - die selbstverständlich alle ihre Wünsche berücksichtigt - bemühen oder ganz einfach eine andere Laufbahn einschlagen.
Gähler Rudolf 23.11.2009, 19:18 Uhr
Es ist verständlich, dass das Bologna-System nicht allen passt. Die Einführung des metrischen Systems Ende des 18. Jahrhunderts passte jenen die lieber in Ellen handelten auch nicht. Vereinheitlichende Entwicklungen sind nicht immer perfekt, lassen sich für gewöhnlich aber nicht aufhalten. Trotz hilft da auch nicht weiter.
Ida Fässler 23.11.2009, 18:43 Uhr
ich bin für Wettbewerb unter den Unis. Das heisst es sollte Unis geben, welche das alte System anbieten und Unis, welche das Bologna-Punkte-System anbieten. Schlimm ist, wenn alles gleich ist! Der Wettbewerb ist immer besser. Schlage in diesem Sinne vor: Uni Züri Bologna-Punkte System, Uni Bern altes System, etc. ... welches System die besseren Mensch ausspuckt, sehen wir dann ... keine Doktrin!
Karl-Heinz Wagner 23.11.2009, 18:21 Uhr
An der ganzen Lächerlichkeit dieser orientierungslosen Aktion kann man ablesen, dass es sich bei den Demonstranten kaum um die zukünftige Elite unseres Landes handelt, sondern um erfolglose Junggebliebene, die mit ihrem Studium nicht klarkommen bzw. einen für sie ungeeigneten Karriereweg eingeschlagen haben.
Werner Meier 23.11.2009, 17:34 Uhr
wie sagte schon Grönemeyer: Kinder an die Macht; notfalls auch Kindsköpfe!
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14 Kommentare
Hans Meier 24.11.2009, 14:26 Uhr
Fabrizio Esposito 24.11.2009, 13:15 Uhr
Daniel Landwehr 24.11.2009, 12:00 Uhr
Ralf Rieter 24.11.2009, 06:14 Uhr
Michael Moser 23.11.2009, 22:29 Uhr
Peter Müller 23.11.2009, 21:36 Uhr
Hans Meier 23.11.2009, 20:32 Uhr
Martin Meier 23.11.2009, 20:04 Uhr
Steiner Pascal 23.11.2009, 19:49 Uhr
Marianne Steiner 23.11.2009, 19:33 Uhr
Gähler Rudolf 23.11.2009, 19:18 Uhr
Ida Fässler 23.11.2009, 18:43 Uhr
Karl-Heinz Wagner 23.11.2009, 18:21 Uhr
Werner Meier 23.11.2009, 17:34 Uhr