Schuld sind wieder mal die lokalen Anbieter (ziemlich begrenzte Sicht bei einem internationalen Netzwerk) und sowieso alles ist viel zu teuer! Habt ihr euch schon mal überlegt, dass vielleicht genau das das Problem ist? Alles gratis, geiz ist geil und dann noch schnelle Netze? Wer zum Beispiel soll ein Interesse haben für Gratisdienste in ein Interkontinentalkabel zu investieren?
Tom Wider 13.10.2009, 14:33 Uhr
Habe mich wirklich köstlich über das vereinzelt vorhandene Halbwissen bei gewissen Kommentaren amüsiert, herzlichen Dank.Finds toll wie gewisse Leute mit eingeschränkter Sachkenntnis der Inquisition gleich die vermeintlichen Sünder brandmarken, aber das Problem ist halt nicht immer so anschaulich und fassbar wie im Galileo.
pary muster 13.10.2009, 14:19 Uhr
Big Brother überwacht das Internet. Das sind die Flaschenhälse in Internet.
Beda Gygli 13.10.2009, 14:10 Uhr
Ohne P2P gäbe es gar keine Dienste wie Youtube, BluewinTV oder Google Maps. Eine neue Technologie wird meistens vom Graubereich zuerst genutzt, bevor es Mainstream wird. Und P2P blocken zu wollen wird das Internet stärker verlangsamen als P2P es je könnte. Es gäbe immer ausgefeiltere Filter und immer ausgefeiltere Methoden die Filter auszuhebeln. Dem Nutzer kann das egal sein, der Provider zahlt.
Wilko Büttner 13.10.2009, 13:40 Uhr
Die Medien brauchen Schlagzeilen: Zusammenbruch, Kostenexplosion oder in dem Beispiel Kollaps. Es wird alles übertrieben damit man neugierig dann auf den Link klickt und erfahren möchte was jetzt wieder dramatisches passiert. Der Nachteil an dem "Alarmismus" ist das wenn es wirkliche Probleme gibt die Bevölkerung nicht mehr reagiert den Medien sei dank.
Tony Costanza 13.10.2009, 12:43 Uhr
Also die meisten Kommentare hier sind grunglegend falsch weil deren Verfasser eingeutig Halbwahrheiten verbreiten. Wie soll z.B. Bluewin tv einen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Internetverkehrs haben wenn es im geschlossenen Swisscom DSL Vernetz verbreitet wird?Also, zuerst überlegen und dann schreiben oiste!
Stefan Müller 13.10.2009, 11:27 Uhr
Glaube persönlich nicht, dass nur die P2P's verantworlich sind... Allein grosse Suchmaschinen wie Google, müssten doch riesige Traffics verursachen (inkl. Google Earth)... Aber schlussendlich wird ja sowieso wieder beim Kunden angesetzt -> wie lange wird es wohl gehen, bis der erste Anbieter seine Preise erhöht, mit der Begründung der "solidarischen Erneuerung" des Netzes... ? ;)
Fritz Berger 13.10.2009, 10:44 Uhr
Bei 80% Datenverkehr durch P2P ist es nun wirklich an der Zeit, für jeden, ortsgebundenen wie mobilen, Internetanschluss eine fixe Content-Steuer von, sagen wir, 20 Franken pro Monat bezahlen zu müssen, der dann anteilsmässig an die entsprechenden Urheberrechtsgesellschaften geht und verteilt wird. (Das Problem dort ist dann "nur" noch der Verteilschlüssel…)
Martin Lopez 13.10.2009, 09:59 Uhr
Das Internet ist aktuell vor allem in Ländern wie China besonders langsam. Der Grund liegt auf der Hand und hier sehe ich für uns zukünftig in mehrfachem Sinn die grösste Gefahr. Denn z.Z. nähern wir im Westen und schneller an die Chinesen an als einem lieb sein kann. Der Grund ist in erster Linie in den Kontroll- und Zensurmassnahmen zu suchen. Youtube & Co. bewältigt der tech. Fortschritt schon.
Reto Lippold 13.10.2009, 08:32 Uhr
Schon um die Jahrtausendwende gab es eine Studie der NASA, die prognostiziert hat, dass das Internet in (damals) 7 Jahren nicht mehr zu gebrauchen sei. So ganz falsch lag die Studie wohl nicht: das Internet existiert noch, aber die Gebrauchstauglichkeit geht mehr und mehr zurück. Die neue Studie belegt, es wird radikale Änderungen geben müssen. Ob danach das Internet dann noch das Internet ist?
Philipp Eigenmann 13.10.2009, 01:16 Uhr
Man darf vor allem nicht vergessen, mit welchen Dienstleistungen der Urheber der Studie, Akamai, Geld verdient: Bandbreite für Downloads bereitstellen.Akamai betreibt das grösste Content Delivery Netzwerk weltweit, erfährt aber immer mehr Druck von Konkurrenten wie Limelight, Amazon S3 u.A. und versucht mit solchen Studien mitunter auch Bedarf für die eigenen Produkte zu generieren.
Dominik Fitze 13.10.2009, 00:20 Uhr
Wäre es nicht eventuell möglich, dass viele Menschen bemerken, dass mehr als 5000 kbit/s für den normalen Nutzer nichts bringt?
Johannes Felchlin 12.10.2009, 20:24 Uhr
Gäbe es eine Nörgler-Statistik, wäre die Schweiz unumstritten die nummer 1, mit einer Zunahme von 97%. Erstens sagt diese Studie dass die Schweiz den beachtlichen 8. Platz belegt und dass die besten Staaten (ausser Süd Korea) an Tempo verloren haben. Die Schuldigen sind aber hier von einigen schon klar auszumachen; die Regierung, womöglich ein Komplott! Sofort die ganze Regierung auswechseln!
Marco Lardi 12.10.2009, 20:19 Uhr
Ist das Internet veraltet? Braucht es neue Technologie für ein noch schnelleres Internet. Das nächst wird wohl sein, dass jeder eine Schüssel auf dem Dach hat, nicht für`s Fernsehen, nein für das Internet. Die Glaskabl werden auch nicht mehr schneller als sie schon sind. Eventuell gibts ja noch eine erneute Revolution in diesr Branche, Wer weis das schon so genau. Im Internet stehts auch nicht.
Johann Bruderer 12.10.2009, 18:02 Uhr
Das ist doch eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wenn der Preis für die Datenpakete praktisch 0 beträgt, dann ist doch die Nachfrage fast unendlich... deshalb ist es ratsam, wie z.B. bei Rapidshare die Datenmengen zu "bepreisen". Net-neutrality ade, aber dafür schnelles Internet.
Peter Schwarz 12.10.2009, 16:50 Uhr
Fragt doch ganz einfach mal eure Kinder, was sie so das ganzen lieben langen Tag,auf Twitter, Facebook & Youtube treiben. Über den Rest sagt man jetzt mal aus Höflichkeit nichts. Dann habt Ihr bald eine Antwort. Also wenn das der Sinn ist von schulischen Ausbildungen, ja nu was solls.Gruss PS
Sergio Leonides 12.10.2009, 16:47 Uhr
Spätestens wenn die (oft unnützen) Angebote wie YouTube, Facebook, viele Movie Download Sites etc. kostenpflichtig werden - denn dies werden sie irgendwann gezwungenermassen - dann steigen 90% der User aus. Und das Problem der fehlenden Bandbreite löst sich von selbst.
Peter Broger 12.10.2009, 16:46 Uhr
Liebe Leute. Ihr liegt alle Falsch, es sind die Unternehmen, die heute von dem profitieren. Es gibt keine günstiger Verbindung für VPN Tunnels. Das Problem ist aber, erstens ist der Anschluss zu teuer (vor allem für Private) und zweitens die Abos nicht Verbraucherorientiert. Ich schicke pro Montat ein gutes Terrabyte zu 49 CHF übers Netz. Die Anbieter wie Swisscom und Konserver sind das Problem.
Andre-Marie Ruf 12.10.2009, 16:20 Uhr
So viele inkompetente Halbwarheiten, Vorwürfe, Interpretationen etc. habe ich in den TA Kommentaren schon länger nicht mehr lesen dürfen. Herrlich!! Böse böse Spams, böses Youtube, Zattoo sowieso ach ja, und die Betreiber erst. Alle böse ;-)
Fabian Schär 12.10.2009, 15:41 Uhr
Das ist reine Interpretationssache: Die Grafik sagt bloss etwas über die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit aus Sicht eines Serverbetreibers (akamai) aus. Das hat noch nichts mit der Kapazität der Netze zu tun und wird sich in der Schweiz vor allem durch gestiegene Nutzung von (langsamem) mobilem Internet erklären lassen. Das mit youtube etc. ist kompletter Unsinn.
Aschi Furrer 12.10.2009, 14:39 Uhr
Mein Briefkasten verstopfte auch immer mehr, bis ich den Stop! Keine Werbung - Kleber aufbrachte. Webseitenbetreiber, die mit Programmtricken versuchen, die Werbesperre in Browsern zu knacken, sind zum grossen Teil für die Verlangsamung verantwortlich - die Seiteninhalte laden erst, wenn die Werbung durch ist... oder der Benutzer klickt vorher schon bei der Konkurrenz an...
Tom Würgler 12.10.2009, 14:18 Uhr
Mein Anschluss zu Hause ist wunderbar schnell und die Aufregung um Youtube, Zattoo und Co. dürfte irgendwann auch gesättigt sein. Ich mache mir eher Gedanken über die zu hohen Preise in der CH. Im Vergleich zu Ländern wie Frankreich ist ein Breitbandanschluss in der CH grotesk teuer.
Thomas Rom 12.10.2009, 14:10 Uhr
...youtube & co. lässt grüssen....
Rene Wetter 12.10.2009, 14:01 Uhr
Langsame Verbindungen, dafür sind sie teurer als in umliegenden Ländern. Ein Beweis mehr, dass man in der Schweiz abgezockt wird, es herrscht kein richtiger Wettbewerb, wie man ja auch bei den Telefonkosten gehört. Die Regierung und das Parlament steht nicht auf der Seite der Konsumenten, sondern auf derjenigen der kartellistischen Anbietern. Grund, bei den nächsten Wahlen die Lobbyisten loszuwerd
Leo Nauber 12.10.2009, 13:44 Uhr
Wir haben 13% Geschwindigkeit verloren. Wann erhalten wir auf die DSL Abos 13% Preisreduktion?
Jürg Lienhard 12.10.2009, 13:41 Uhr
Wenn ich in meinen Spam-Ordner gucke, so kann ich mir den Grund für die zunehmende Verlangsamung gut vorstellen. Hingegen will mir nicht einleuchten, warum man nichts gegen Viagra-, Penis- und Konsorten-Spams unternehmen kann/will. Vielleicht erst, wenn das Netz komplett zum Einschlafen gebracht worden ist?
Yves Schneider 12.10.2009, 13:39 Uhr
Mich wundert dies nicht, irgendwie haben es unsere Politiker einmal mehr veschlafen. Da wird palavert und lamentiert anstatt die Installation eines nationalen Glasfasernetzes umzusetzen. Es geht doch nicht an, dass eine Swisscom als Privatgesellschaft bestimmt. Macht eine nationales Netz mit 4 Fasern und vermietet die Kapazität gewinnbringend. Schon haben wir besser Leistung.
Pjotr Malatesta 12.10.2009, 13:16 Uhr
Datentransfer über mobile Geräte ist in der Regel langsamer. Je mehr mobile Gadgets zum Einsatz kommen, desto langsamer die durchschnittliche Übertragungsrate, desto weniger sinnvoll die Studie. So gesehen kann der Rückgang der Verbindungsgeschwindigkeit durchaus als Zeichen des technischen Fortschrittes interpretiert werden.
Thomas Mueller 12.10.2009, 12:54 Uhr
Da Akamai ein "Daten-Verteildienst" bereitstellt, vermute ich mal, dass sie einfach die Download-Speeds gemessen haben. Der "Geschwindigkeitsverlust" wird wahrscheinlich daher rühren, dass immer mehr leute mit "Mobile Internet" unterwegs sind und sich schlicht einen DSL/Cable Anschluss sparen, da sie zum Mailen und wenig surfen die Geschwindigkeit gar nicht benötigen
Tom Kuhn 12.10.2009, 12:53 Uhr
Der Durchschnittsuser wird kaum Einschränkungen spüren. Problematisch sind die Preismodelle der zwei Riesen Swisscom und Cablecom. Anstatt günstigere Abos mit weniger Speed anzubieten, erhalten oft die Poweruser nicht die gewünschte und auch bezahlte Geschwindigkeit, da gewisse Leitungen chronisch verstopft sind. Hauptsache ist der Normaluser bezahlt zu viel für eine Leitung, die er nicht braucht.
Heiner Lanz 12.10.2009, 12:52 Uhr
Habe mich sowieso schon seit langem gefragt, ob und welcher Einfluss wohl Bluewin-TV hat, das ist nun die Antwort darauf ...
Alfredo Garcia 12.10.2009, 12:49 Uhr
...das klassische Beispiel einer nutzlosen Studie.
Peter Broger 12.10.2009, 12:47 Uhr
Warum das Internet in der Schweiz langsamer ist, ist ganz einfach zu beantworten. Als Shopbetreiber, schauffle ich pro Tag ca. 15 bis 20 GB für Backups und Synchronisationen durch und da bin ich nicht der einzige. Videostreams sind da nichts dagegen. Die Rate hängt nur vom nächsten Verteiler ab, da liegt das Nadelöhr und wenn noch eine Firma dabei, dann geht's runter mit der Breite.
Moritz Mingel 12.10.2009, 12:19 Uhr
Dann verlangen wir doch auch eine Reduzierung unserer überteuerten Internetabos um 13%!
Hanspeter Beerli 12.10.2009, 12:07 Uhr
Schlechter als Rumänien, soweit sind wir zurückgefallen...bravo!
Roger Crislack 12.10.2009, 12:06 Uhr
hmmm... also ich kann keine Verlangsamung feststellen, surfe mit durchschnittlich 14.8 Mbit/s durchs Netz... aber wieso wird das Internet langsamer? Verstopfen die immer grösseren Videodaten die Kanäle?
Steven Salgo 12.10.2009, 11:58 Uhr
Websites (auch www.tagesanzeiger.ch) werden immer komplexer und mehr beladen mit Widgets und animierte Bilder und funktionieren nur mit schneller DSL-Anschlüsse.
Hedvika Post 12.10.2009, 11:53 Uhr
Youtube ist wahrscheinlich noch harmlos, ich kann mir vorstellen, weiss es aber nicht sicher, dass es vorallem lange Filmdownloads sind, neuerdings haben doch auch die Kinos auf Internet umgestellt.
Bernhard Vontobel 12.10.2009, 11:42 Uhr
>> Warum das Internet allerdings an Geschwindigkeit verliert, >> wird in der 44-seitigen Studie nicht beantwortet.Youtube ist einer der Hauptverursacher!Diese gigantischen Mengen Traffic haben schon auch sehr grosse Nachteile.
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39 Kommentare
Ben Müller 13.10.2009, 15:36 Uhr
Tom Wider 13.10.2009, 14:33 Uhr
pary muster 13.10.2009, 14:19 Uhr
Beda Gygli 13.10.2009, 14:10 Uhr
Wilko Büttner 13.10.2009, 13:40 Uhr
Tony Costanza 13.10.2009, 12:43 Uhr
Stefan Müller 13.10.2009, 11:27 Uhr
Fritz Berger 13.10.2009, 10:44 Uhr
Martin Lopez 13.10.2009, 09:59 Uhr
Reto Lippold 13.10.2009, 08:32 Uhr
Philipp Eigenmann 13.10.2009, 01:16 Uhr
Dominik Fitze 13.10.2009, 00:20 Uhr
Johannes Felchlin 12.10.2009, 20:24 Uhr
Marco Lardi 12.10.2009, 20:19 Uhr
Johann Bruderer 12.10.2009, 18:02 Uhr
Peter Schwarz 12.10.2009, 16:50 Uhr
Sergio Leonides 12.10.2009, 16:47 Uhr
Peter Broger 12.10.2009, 16:46 Uhr
Andre-Marie Ruf 12.10.2009, 16:20 Uhr
Fabian Schär 12.10.2009, 15:41 Uhr
Aschi Furrer 12.10.2009, 14:39 Uhr
Tom Würgler 12.10.2009, 14:18 Uhr
Thomas Rom 12.10.2009, 14:10 Uhr
Rene Wetter 12.10.2009, 14:01 Uhr
Leo Nauber 12.10.2009, 13:44 Uhr
Jürg Lienhard 12.10.2009, 13:41 Uhr
Yves Schneider 12.10.2009, 13:39 Uhr
Pjotr Malatesta 12.10.2009, 13:16 Uhr
Thomas Mueller 12.10.2009, 12:54 Uhr
Tom Kuhn 12.10.2009, 12:53 Uhr
Heiner Lanz 12.10.2009, 12:52 Uhr
Alfredo Garcia 12.10.2009, 12:49 Uhr
Peter Broger 12.10.2009, 12:47 Uhr
Moritz Mingel 12.10.2009, 12:19 Uhr
Hanspeter Beerli 12.10.2009, 12:07 Uhr
Roger Crislack 12.10.2009, 12:06 Uhr
Steven Salgo 12.10.2009, 11:58 Uhr
Hedvika Post 12.10.2009, 11:53 Uhr
Bernhard Vontobel 12.10.2009, 11:42 Uhr