Wie wärs mit einem Depot auf alle alkoholischen Getränkeflaschen? Das wäre ein Anreiz zum Aufräumen....! Bedenklich sind vor allem die Scherben am Seeufer. Wirklich unnötig.
Nadja Rossi 19.03.2010, 16:46 Uhr
@ Ray Ban: Ja, natürlich kostet der Eintritt in den Clubs etwas. Damit leisten die Jugendlichen wenigstens einen Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft, was sich am Schluss auch positiv für jeden einzelnen von uns Steuerzahlern auswirkt. Die nötigen Aufräumaktionen durch die Stadt auf der Blatterwiese hingegen hat für uns negative Folgen, denn diese Kosten bezahlen wir über die Steuern.
Andreas Bertschinger 19.03.2010, 16:36 Uhr
Ja ja, immer stört alles. Frau Bärtschi hat alles immer gut gemacht, war NIE ein Stein des Anstosses. Ich persönich finde, unser Land hat schon genug Verbote.
Ray Ban 19.03.2010, 16:01 Uhr
@Nadja Rossi: Super Vorschlag! Da sind die Jugendlichen von der Blatterwiese sicher noch nicht draufgekommen. Zahlen Sie den Jugendlichen den Eintritt (CHF 20.-- bis CHF 25.--) und das Bier CHF 7.-- / Fläschli?? Darum sitzen die Jungen ja dort! Die wären doch auch lieber in den Clubs, aber das können/wollen sich die meisten aber gar nicht leisten!!! Im Club kostet so ein Suff schnell mal CHF 200.-
anja dräger 19.03.2010, 14:27 Uhr
Drinnen dürfen sie nicht rauchen und draussen nicht trinken. Freiheiten, die der Bärtschi-Generation in ihrer Jugendzeit selbstverständlich waren. Aber die Missbilligung ist wohl verständlich: man sollte die Jugendlichen aus den Parks zu holen. Als Alternativen böten sich doch bewährtere Lokalitäten der Sauf- und Gruppenkultur an - die Zunfthäuser zum Beispiel…
Richard Rabelbauer 19.03.2010, 14:12 Uhr
Wenn die Ich-Gesellschaft das Gefühl hat, der öffentliche Raum gehört ihr allein und für Rücksichtnahme sowie das Wegräumen der eigenen Hinterlassenschaft sind die anderen verantwortlich, dann stehen halt bald die Verbotspolitiker auf der Matte. Ansonsten lassen wir doch mal alles einfach geschehen. Mal sehen, wie es dann in einem Monat dort aussieht. Wäre eine neue Art von Seefeldisierung.
Peter Gutknecht 19.03.2010, 14:11 Uhr
Ein viel zu absolutes Verbot ("Kein Alkoholkonsum auf öffentlichem Grund zwischen 0.30 Uhr und 7 Uhr") wird von der Polizei nie durchgesetzt. Es führt zu Willkür. Das stille Päärchen mit dem Champagner wird gebüsst, wenn es dem Polizisten passt. Bitte kein Gesetz mit KANN-Formulierung drin, und erst recht kein Gesetz, das gar nicht so strikte gemeint ist wie es formuliert ist.
Peter Gutknecht 19.03.2010, 14:06 Uhr
wenn es um Lärm geht, wären zuerst mal alle Tonwiedergabegeräte mit Lautsprechern zu verbieten, auf öffentlichem Grund. - Solange Littering nicht gebüsst wird, wird sich punkto Abfall nichts ändern. - Der erhobene Zeigefinger nützt vielleicht irgendwo in einem 100-Seelen-Dorf; in der Stadt geht die wirksame Erziehung über das Portemonnaie.
Hanspeter Meier 19.03.2010, 12:41 Uhr
An Hr.Hans ToblerPfand auf Dosen.Ich glaube kaum das jemand wegen 20 Rp.Dosenpfand. Die Büchse wieder mitnimmt.Aber wie wärs mit den, sogenanten Ausgesteuerten die ganzen Strände, Parks und öffenlichen Anlagen, immer am Samstag und Sonntag morgen.Ab 8:00 zu reinigenNB. das Dosenpfand dürften sie dann behalten.
Lukas Kunz 19.03.2010, 12:39 Uhr
Au ja, noch ein Verbot! Wie wärs mit einem Alkohol&Blumenverbot am Zürcher Sechseläuten? Oder einem Konfetti-Verbot an der Fasnacht um dem Abfallprobleme auf die Pelle zu rücken? Selbstverständlich müsste man auch jegliche Musik verbieten an solchen Anlässen (der böse Lärm)!. Aber da wären unsere lieben FDP-Politiker ja selber davon betroffen.
simon rüti 19.03.2010, 12:33 Uhr
und was ist noch liberales gedankengut? fdp wird immer mehr zur svp. es braucht orte, wo jugendliche feiern können. politiker sollten lieber dafür sorgen, dass firmen ins land kommen und die wohnungsnot reduziert wird, damit jugendliche am wochenende nicht vom feiern abgehalten werden. sonst wird die ganze woche randaliert.
franz stamm 19.03.2010, 12:03 Uhr
Zürich, ist euch eigentlich langweilig? Ein Bisschen wie "warum tragen die Gladiatoren heut in der Arena blau statt rot"? Die "alkohokranke" Jugend will eben auch an Brot und Spiele teilhaben, hat aber den Stutz nicht fürs Cüppli im Kauf. Gibt es denn wirklich nichts wichtigeres zu tun, anzupacken oder zu verändern in dieser Stadt? Es ist Frühling, Zeit für die nächste Runde Bottelon-Paranoia...
Jens Gloor 19.03.2010, 11:49 Uhr
Was soll das hier werden - ein 'klinisches Zürich'? Wie wär's wenn sich der Gemeinderat mit wirklich wichtigen politischen Pendenzen befassen würde, statt in Zürich die Sklaverei wieder einzuführen? Wo MENSCHEN leben, gibt es Dreck oder WEM gehört der Staat? Sind wir zu 'Steuerzahl- und Demuts-Robotern verkommen'? Wehrt Euch oder hört auf Steuern zu zahlen...!
pat zimmermann 19.03.2010, 11:33 Uhr
@christian Gutekunst, sie glauben aber nicht ernsthaft daran, dass die Gesellschaft die Abfälle in nüchternem Zustand dann auf einmal schön entsorgt? Was hat der Alkohol mit der Abfallentsorgung gemeinsam? Die Stadt wird bestimmte Flecken Erde am See auch bei einem Alkverbot reinigen müssen.
Johannes Müller 19.03.2010, 11:25 Uhr
Mal wieder eine totale Schnapsidee! Momentan ist die Devise der Politiker doch sowieso bei jedem Problem ein Verbot zu verhängen. Am HB kein Alkohol mehr nach 10, auf öffentlichen Plätzen das trinken verbieten. Irgendwo hört es auch auf, das geht klar gegen die Menschenrechte! Irgendwann dürfen Mütter nicht mehr in den Park weil ihre Kinder zu laut sind. Packt die Probleme einmal an der Wurzel!
Edgar Schaad 19.03.2010, 11:17 Uhr
Herr Hans Müller (09:33): Wenn Sie glauben, dass es die "ganze Freude am Leben" bedeutet, sich die Birne mit Alkohol vollzudröhnen, dann tun Sie mir aufrichtig leid.
Gero Pfluger 19.03.2010, 11:17 Uhr
Ich hatte mich schon mit dem Gedanken befasst zur öffentlichen Verschmutzung aufzurufen und vor allen Gemeindehäusern und Stadtverwaltungen den Unrat zu deponieren. Wer nicht reagieren will muss lernen mit dem Abfall zu leben. Lasst doch allen Menschen Ihre (zügellose) Freiheit! Es hat doch noch genügend saubere Plätzchen. Schauen Sie einfach nicht hin sondern weg!
Nadja Rossi 19.03.2010, 11:16 Uhr
Mein Vorschlag: Jugendliche, die unbedingt das Bedürfnis haben, Alkohol zu trinken, sollten besser in einen Club oder ein Pub gehen. Von denen gibts ja genug in Zürich. Das ist in meinen Augen eine win-win-Situation: Die Jugendlichen können dem Alkohol frönen, und die öffentlichen Plätze bleiben sauber.
Philipp Sauter 19.03.2010, 10:57 Uhr
Verbote, Verbote! Wir befinden uns bald in einem totalitären Staat. Nachdem ich jahrzehntelang FDP gewählt habe, weiss ich jetzt schon warum ich zur SVP wechseln musste. Die FDP besteht grösstenteils nur noch aus etatistischen, weltfremden Paragraphenreitern, die vergessen haben, was die FDP einmal war. Sie politisiert vollkommen am Volk vorbei. Diese kleinkarrierten Leute sollen zu Hause bleiben.
daniel keller 19.03.2010, 10:36 Uhr
Liebe FDPerinnen und FDPer: Wo bleibt euer Bekenntnis zum Liberalismus? Verbote sind Jobkiller, wird doch von euch propagiert. Man kann nicht bloss für Bonzen und Unternehmer totale Freiheiten und Pflichterlass fordern, und gleichzeitig dem Fussvolk Vorschriften und Verbote aufdrücken.
Aurel Peterhans 19.03.2010, 10:08 Uhr
@Stefan Bosshard: Wie sich herausgestellt hat, waren die Jugendlichen in München kaum alkoholisiert.
Peter Voser 19.03.2010, 10:03 Uhr
Besteht das Leben der Jugendlichen nur noch aus Saufen? es ist schon traurig dass sich unsere Jugend nur noch betäubt amüsieren kann. Es ist tragisch das man für alles ein Verbot machen muss, wenn die Eltern endlich wieder anfangen würden, Ihren Kindern Respekt und Ordnung bei bringen, müsste nicht der Steuerzahler für solle Dinge auf kommen.
Peter Wolf 19.03.2010, 10:02 Uhr
Man stelle ein paar arbeitslose Muskelmänner, mit der Befugnis Abfallsünder zu büssen, ein. Dann hat man ein paar Arbeitslose weniger, ein sauberes Seeufer und alle anderen die keine "Sauerei" machen, müssen sich nicht einschränken.
Christian Gutekunst 19.03.2010, 09:58 Uhr
@ Tom Kuhn: "Solange die Jugendlichen den Abfall ordentlich entsorgen und niemanden anpöbeln": DAS klappt aber leider eben nicht. Ein Tip: Einmal oder mehrere Male am Samstag- oder Sonntagmorgen um sechs Uhr dem See entlang flanieren - dann zeigt sich der Egoismus vieler, die einfach ihren Abfall liegen lassen. Gut, dass sich jetzt einmal die Politik konkret dieses Problems annimmt
Christian Bolliger 19.03.2010, 09:55 Uhr
Jugendliche Gruppen im öffentlichen Raum nerven die Erwachsenen - und das seit mehr als 3'000 Jahren. Verbote bringen da gar nichts, sonst hätte es nie eine offene Drogenszene gegeben. Sind wir doch froh über den mehr oder weniger gezügelten Alkoholismus der heutigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und schaffen wir Anreize um den Abfallberg zu minimieren (Pfand etc).
Ray Ban 19.03.2010, 09:47 Uhr
Unser Stadt ist ja super Vorsorglich. Zuerst eröffnet man in der Urania Luxus-Ausnüchterungszelle, gleichzeitig möchte man Alkohlisierte nicht im Öffentlichem Raum haben. Wieso nicht gleich Prohibition?
Daniel Müller 19.03.2010, 09:45 Uhr
Immer mehr Egoisten in unserem Land: Am Flughafen kein Fluglärm, in der Stadt kein Stadtlärm. Lieber keine Beizen als Raucherbeizen. Beim Stadion kein Schattenwurf. Bei Bahngeleisen keine Züge. usw usf. Den 5er und das Weggli bekommt man nicht. In der Stadt gibt nunmal Lärm, dafür gibt sehr gute Infrastruktur und kurze Wege. Es gibt auch hohe Gebäude...
Stefan Spoerri 19.03.2010, 09:45 Uhr
Mich stören Rentner die kurz vor Ladenschluss noch ihre Einkäufe tätigen und so den Berufstätigen auch noch das letzte bisschen Freizeit rauben. Kann man das auch verbieten ? Ich hätte sonst noch mehr Sachen die mich stören, können wir uns da mal Treffen um das alles zu verbieten ?Wo kommen wir eigentlich hin wenn wir alles was "stört" einfach verbieten ?
Tom Kuhn 19.03.2010, 09:41 Uhr
Öffentlicher Raum darf von allen genutzt werden! Solange die Jugendlichen den Abfall ordentlich entsorgen und niemanden anpöbeln, dann braucht die Polizei keine Bussen oder Platzverbote auszuteilen. Verbote lösen nunmal keine Probleme. Die Gesetze sind da, aber die Polizei muss diese auch durchsetzen. Frau Bärtschi, wir brauchen nicht noch mehr unsinnige Gesetze. Besten Dank für bessere Ideen!! LG
Hans Müller 19.03.2010, 09:33 Uhr
Sieht so aus, als möchten sich wieder mal ein paar Politiker mit einem neuen Verbot profilieren. Prävention darf nicht zur Symptombekämpfung verkommen, sondern soll vielmehr bei Ursachen einsezten. Zum Glück habe ich diese Wahlen nicht mehr FDP gewählt, sonst wäre ich noch indirekt verantwortlich für einen solchen Vorstoss der uns die ganze Freude am leben nehmen will.
peter stoffel 19.03.2010, 09:32 Uhr
genau herr tobler, weil dort ein paar jugendliche unfähig sind zu benehmen muss die ganze schweiz ein pfandsystem einführen - nein! im übrigen wäre es sinnvoller den alkoholkonsum einzuschränken, was automatisch auch andere delikte reduzieren würde (randale, pöbeleien, und und und).
Tom Schneider 19.03.2010, 09:19 Uhr
Das Entscheidende ist, dass mit einem solchen Gesetz eben doch auch das Päärchen mit dem Champagner bei Mondschein gebüsst werden könnte. Vielleicht würde das die Polizei heute nicht tun, aber was ist mit morgen? Unbedacht immer neue freiheitseinschränkende Gesetze zu verabschieden, könnte die Grundlage für ein hartes Durchgreifen von Moralaposteln werden, wenn sie in die entspr. Position kommen.
Stefan Bosshard 19.03.2010, 09:08 Uhr
Ich kann den beiden Gemeinderätinnen nur gratulieren zu diesem Vorstoss. Auch ich nerve mich gewaltig über die Alkoholexzesse der Jugendlichen auf öffentlichen Plätzen. Wohin dies führen kann, hat uns ja der "Fall München" im vergangenen Jahr auf traurige Art und Weise gezeigt.
Hans Tobler 19.03.2010, 08:55 Uhr
Das die Jugendlichen gerne am See Feste feiern stört mich nicht, das sie hingegen unfähig sind ihre Getränkeverpackungen und ihren Abfall korrekt zu entsorgen hingegen sehr. Eine Pfandgebühr auf allen Getränkeverpackungen wie in Deutschland würde das Problem lösen, dann könnte der Abfall von Privaten als Nebenverdienst eingesammelt werden.
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34 Kommentare
anna rosalina 14.06.2010, 15:09 Uhr
Nadja Rossi 19.03.2010, 16:46 Uhr
Andreas Bertschinger 19.03.2010, 16:36 Uhr
Ray Ban 19.03.2010, 16:01 Uhr
anja dräger 19.03.2010, 14:27 Uhr
Richard Rabelbauer 19.03.2010, 14:12 Uhr
Peter Gutknecht 19.03.2010, 14:11 Uhr
Peter Gutknecht 19.03.2010, 14:06 Uhr
Hanspeter Meier 19.03.2010, 12:41 Uhr
Lukas Kunz 19.03.2010, 12:39 Uhr
simon rüti 19.03.2010, 12:33 Uhr
franz stamm 19.03.2010, 12:03 Uhr
Jens Gloor 19.03.2010, 11:49 Uhr
pat zimmermann 19.03.2010, 11:33 Uhr
Johannes Müller 19.03.2010, 11:25 Uhr
Edgar Schaad 19.03.2010, 11:17 Uhr
Gero Pfluger 19.03.2010, 11:17 Uhr
Nadja Rossi 19.03.2010, 11:16 Uhr
Philipp Sauter 19.03.2010, 10:57 Uhr
daniel keller 19.03.2010, 10:36 Uhr
Aurel Peterhans 19.03.2010, 10:08 Uhr
Peter Voser 19.03.2010, 10:03 Uhr
Peter Wolf 19.03.2010, 10:02 Uhr
Christian Gutekunst 19.03.2010, 09:58 Uhr
Christian Bolliger 19.03.2010, 09:55 Uhr
Ray Ban 19.03.2010, 09:47 Uhr
Daniel Müller 19.03.2010, 09:45 Uhr
Stefan Spoerri 19.03.2010, 09:45 Uhr
Tom Kuhn 19.03.2010, 09:41 Uhr
Hans Müller 19.03.2010, 09:33 Uhr
peter stoffel 19.03.2010, 09:32 Uhr
Tom Schneider 19.03.2010, 09:19 Uhr
Stefan Bosshard 19.03.2010, 09:08 Uhr
Hans Tobler 19.03.2010, 08:55 Uhr