. Ich bin 52 Jahre alt und viele meiner Freunde,starben viel jünger.Es ist wichtig und wir sind doch nicht so egoistisch,bitte helft auch mit, Leben zu retten.Vielleicht ist es schon 5vor 12.
Danielle Brechbühl 15.04.2010, 17:16 Uhr
Der Druck ist schon längst da - wer seine heilen Körperteile nicht uneigennützig ihm völlig fremden Mitmenschen zur Verfügung stellt, wird schräg angeschaut. Ich wehre mich vehement gegen eine solche Instrumentalisierung. Ich bin mit einem unversehrten Körper auf die Welt gekommen und möchte unausgeweidet von der Welt gehen. Der moralische Zwang zur Organspende ist falsch verstandene Nächstenliebe
maria weiss 12.04.2010, 10:59 Uhr
Ich verstehe die Befürworter und die Gegner, jeder hat irgendwie recht. Aber wem nützen meine Organe im Grab oder im Krematorium? Eine Buddhistin hat mir mal gesagt: Was nützt mir mein Körper, wenn ich tot bin?
Beat Horrer 01.05.2009, 13:25 Uhr
Es liegt in der Natur der Sache, dass sich ein gesunder Mensch nicht gerne mit seinem Ableben auseinander setzt und schon gar nicht bewusst damit rechnet. Für die Wenigsten gibt es somit Anlass, proaktiv einen Spendeausweis zu beschaffen, womit der Mangel an Organen die logische Konsequenz ist. Deshalb ist die Umkehrregelung richtig & nötig. Die Haltung vom Bundesrate ist aber einmal mehr schwach.
Hans Alabor 01.05.2009, 11:10 Uhr
So, so, die Herren Politiker wollen, dass bei einem Todesfall die Familienangehörige bei Organentnahmen nicht mehr gefragt werden müssen. Aus ihrer Sicht und Überheblichkeit ist ein Normalbürger nur noch ein Mittel zum Zweck (Ersatzteillager). Nein danke, so nicht. In jedem Fall sind Patienten- und Exitverfügungen strikte Folge zu leisten. Etik und hehre Ziele ?
Susan Kronenberg 30.04.2009, 23:02 Uhr
Warum wird heute so geschrieben, gefragt und gefordert, als ob Bezug aus einem menschlichen Materialdepot ein Menschenrecht wäre? Grossartig, wenn es Menschen gibt, die ihre Organe im Falle des eigenen Todes zur Verfügung stellen, doch soll man diese "Ersatzteile" nicht unbedingt erwarten. Es ist paradox. Da wird geklagt über zuviele Alte und über hohe Gesundheitskosten. Hier liegt Sparpotenzial.
Heniek Poler 30.04.2009, 19:49 Uhr
Gebt jeder Person mit Spenderausweis 5% Steuererlass,dann findet ihr genug Spender !
Zanja Boric 30.04.2009, 16:11 Uhr
@ Siegenthaler: Wieso sollen jetzt "diejenigen das Problem" sein, "die sich dazu nicht äussern"? Das wird ja immer schöner. Hier soll wohl ein moralischer Druck aufgebaut werden. Ich denke, Angebot und Nachfrage sollten entscheiden. Wer mit der ganzen Sache nichts zu tun haben will, ist kein schlechter Mensch und sollte gefälligst in Ruhe gelassen werden.
marie utz 30.04.2009, 15:54 Uhr
die leute sollen sich doch einfach mal akzeptieren, dass das leben endlich ist. wichtig ist nicht, wie wir es mit allen möglichen technischen hilfsmitteln verlängern können (eine hoffnungslos materielle sichtweise, daher meistens bei atheisten und agnostikern zu finden), sondern wie wir die zeit vor dem tod möglichst intensiv und wach (er)leben können. der tod gehört zum leben.
Franziska Eicher 30.04.2009, 13:35 Uhr
Für mich hat alles seine Grenzen! In der heutigen Zeit ist in der Medizin beinahe alles erlaubt, sei es bei Transplantationen, Schwangerschaften oder sonstigen OP's, hauptsache es wird nicht mehr gestorben. Und unter dem Strich explodieren unsere Sozialwerke und die medizinischen Kosten!?! Für mich sollte wieder vermehrt der Natur Lauf gelassen werden!
Nadja Siegenthaler 30.04.2009, 13:20 Uhr
Die Lösung mit dem Vermerk im Führerausweis (vgl. Kommentar von Christoph Müller) ist klar die beste: Ziel kann nicht sein, dass alle zu Organspendern gemacht werden, sondern dass sich endlich jeder entscheiden muss. Das Problem sind ja nicht primär die, welche keine Organe spenden wollen, sondern jene, welche sich darüber nicht äussern.
Ronnie König 30.04.2009, 12:58 Uhr
Ich habe nichts dagegen, solange die Organe im Land bleiben! Hier ist ein echter Organnotstand seit 10Jahren! Sonst gehen die Schweizer vermehrt ins Ausland z.B. Indien. Dort agiert dann aber die Organmafia!
Christoph Müller 30.04.2009, 11:38 Uhr
Hier in Neuseeland ist der Vermerk 'DONOR' (Spender) direkt auf den Führerausweis gedruckt. Ist der Ausweis nicht auffindbar, so kann die Polizei mit ihrem schlauen Computer weiterhelfen. Praktisch – günstig – funktioniert!
Klaus Müller 30.04.2009, 11:38 Uhr
Mit menschlichen Innereien ungefragt Gschäftli machen ist doch pervers. Von fremden Organen profitieren nur 1% unserer Eliten, dem Rest der Menschheit steht aber weder Arzt noch sauberes Trinkwasser zur Verfügung! Die Reichen wollen halt ewig leben (obwohl das schlussendlich doch mehr kostet....?). Forschungsgelder und Versuchstiere könnte Mann heutzutage effizienter einsetzen!
Cornelia Baschung 30.04.2009, 11:27 Uhr
Man sollte öfters auf diese Problematik aufmerksam machen.So werden bestimmt mehr für einen Organspenderausweis zu gewinnen sein.Das der Staat über die Köpfe der Familie einfach Organe entnehmen darf, würde ich als Frechheit bezeichnen. Der Mensch,lebend oder tot, ist doch nicht Eigentum, Ersatzlager, des Landes, wo man gestorben ist.
Fabian Högger 30.04.2009, 11:08 Uhr
Wie wärs wenn die Leute vermehrt bei einem Hausarzt-Besuch darauf aufmerksam gemacht würden? Bin der Überzeugung dass genügend Leute Ihre Organe spenden würden, aber nicht so genau wissen, wo oder wie sie dies bestätigen (Organspendeausweis).
Und beim Hausarzt ist man bereits bei einer Vertrauensperson und kann allfällige Fragen direkt stellen...
andrea greuter 30.04.2009, 11:06 Uhr
ausserdem gibt es kein recht auf leben bis über die grenzen hinaus. wenn zuwenig spendeorgane da sind, dann soll es eben so sein.ich weiss, das tönt hart und wäre für mich, würde es mein kind betreffen albtraum. aber wir müssen auch einmal akzeptiereren, dass es grenzen gibt. und jeder der nicht spenden will wird seinen grund haben. man kann nicht nehr, als es den leuten ins bewusstsein bringen.
Felix Baldinger 30.04.2009, 10:58 Uhr
Zum Glück habe wir ja noch die Gen Technologie.Dann kann man sich ja, sofern man im richtigen Land wohnt wohl bald die eigenen Organe klonen lassen und wird dann so ca. 140 Jahre leben. Hurra das sind ja 75 Jahre AHV BezugVieleicht muss man aber auch eine Altersbegrenzung bei Transplantationen einführen? Nur wer will schon sterben?Ein schönes Dilemma.. Früher war sterben definitv einfacher.
walter wellinger 30.04.2009, 10:58 Uhr
was ist das doch für eine kranke politgesellschaft,bei exit schreit alles zetter und mordio, (bei organentnahme verdienen halt ganz andere?)ist doch logisch das etwas dabei verdient werden muss, obwohl keiner zu diesem letzten schritt gezwungen wurde, was ist mit unsere gesellschaft los? was bilden sich diese politmenschen eigendlich ein, welch macht steht ihnen zu?
volker uhlig 30.04.2009, 10:42 Uhr
Dies wirft doch die Frage auf: gehrört dein Körper Dir oder deiner "Sippe".... wie sieht dies in der Gesellschaft aus (wenn dann ist dies eine wechselbeziehung). Sind wir ehrlich- hier machen ein paar wegen (sorry) 80 infolge Gestorbenen Panik. Wieviele Verkehrstote gibt es? Wieviele sterben an falscher Lebensweise (rauchen, Bewegungsmangel etc..) wenn man schon einen auf Moral macht....
dani kay 30.04.2009, 10:41 Uhr
Der einfache Mensch wird von Politikern und geldgierigen Ärzten zum Ersatzteillager gemacht. Damit kann man meist wohlhabenden Menschen ihr Leben retten. Damit können Politiker-Innen Werbung in eigener Sache machen. Damit kann sich ein Teil der Ärzte ihre eigenen Nasen vergolden. Damit können die Nächsten einer /s Verstorbenen nicht mehr entscheiden wie sie den Leib der Natur zurückgeben wollen.
walter wellinger 30.04.2009, 10:34 Uhr
solch überhebliche arroganz findet man wirklich nur unter politiker, auch zum teil bei ärzten, habe einen sohn mit fast 18 jahren durch unveratworticher fahrweise eines anderen fahrer verloren, allso ich weis von was ich rede, folge hirntot, das einzige was intressant für dieses spital war, organentnahme, habe die schlechtesten erfahrungen damitgemacht, würde es niehmals mehr zustimmen.
Alexandra Weber 30.04.2009, 10:11 Uhr
NIE im Leben und NIE im Tod!
Jeder Mensch bestimmt über seine Organe. Diese Organe gehören ihm und nur ihm. Niemand hat
das Recht darüber zu bestimmen. Ich denke: jeder Mensch kommt mit den für ihn bestimmten
Organen auf die Welt und mit diesen geht er auch wieder. Organfreigabe ist wirklich der FREIE Willte
eines jeden einzelnen.
aw
Georg Porti 30.04.2009, 10:05 Uhr
Je länger je mehr sollen wir zu rein gar nichts mehr zu sagen haben? Sogar über den Tod hinaus? Es wird der Tag kommen, da wird über dich verfügt ob du willst oder nicht, lebendig oder tot. Dies müssen wir im Ansatz unterbinden. Ich will nicht schon im Voraus über mich entscheiden im Falle eines Falles! Die Medizinischen Möglichkeiten sind heutzutage einfach zu übertrieben.
Armin Gloor 30.04.2009, 10:04 Uhr
Und was ist, wenn man kein fremdes Organ haben will und sein eigenes nicht geben will. Werde ich dann im Fall eines Falles aufgeschlitzt und ausgeweidet? Das ist eine Entmündigung und Entwürdigung des Menschen. Ein bisschen so wie wenn ich beweisen muss, dass ich unschuldig bin. Wer gesehen hat, wie der Körper eines Hirntoten bei der Organentnahme reagiert, überlegt sich die Organspende zweimal.
Dr. Martin Bauer 30.04.2009, 08:44 Uhr
Der Staat ist alles, die Familie nichts mehr. Leben retten hat einen hohen Stellenwert. Langsam bekomme ich jedoch den Eindruck, dass bald alle anderen Rechtsgüter (Sicherheit, Wohlstand, Gesundheit usw.) mehr wiegen als das persönliche Freiheit und die Familie als tragenden Säulen dieses Staates. Wenn die Politik die Rechte der Familie und des Einzelnen zersetzt, kann sie agieren, wie sie will.
Hans Ineichen 30.04.2009, 08:18 Uhr
Danke Trix Heberlein, Swisstransplant, Politiker & Co. Ihr seid inakzeptabel mit euren infantilen fixen Idee. Zwangsausräumung des Körpers. Und in ein paar Jahren essen wir dann Soylent Green. Denn wieso sollte man den Rest des Körpers nicht auch noch Zwangsverwenden. Wetten, dass diejenigen die das so vehement befürworten, irgendwie eine riesen Kohle damit machen? Mitinhaber der Swisstransplant?
Susanne Zumstein 30.04.2009, 07:58 Uhr
Es wäre besser, man würde über die Gründe nachdenken, weshalb die Leute Organspenden ablehnen: weil sie überzeugt sind, dass ihre Interessen nicht mehr berücksichtigt werden, sobald irgendein Bonze ein Organ braucht - das Leben eines potentiellen Organspenders wird dann zweitrangig. Man erinnere sich bloss, wie schnell ein Graf Thurn&Taxis gleich zwei Spenderherzen in kürzester Zeit bekam.
Majo Naef 30.04.2009, 07:49 Uhr
Der Mensch ist kein Ersatzteillager. Nur weil vieles machbar ist, heisst es noch lange nicht, dass man es tun muss. Ein schlechtes Gewissen muss auch keiner haben, der kein Organspender sein möchte. Wer keinen Organspendeausweis besitzt will es auch nicht. Eine Diskusion darüber bringt auch nicht viel. Da wird nur
versucht den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie es ablehnen.
Sam Brown 30.04.2009, 07:45 Uhr
Dann muss wohl jeder einen zusätzlichen Ausweis mittragen und wenn er diesen vergessen hat, Pech gehabt. Möglich wäre natürlich auch eine "Zentrale Datenbank", haben wir ja noch nicht genug davon. Meines Erachtens wird hier das Recht des Individuums mit Füssen getreten. Organentnahme soll nur dann gestattet sein, wenn ausdrücklich zugestimmt worden ist.
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30 Kommentare
Heinz Doppler 06.05.2010, 01:27 Uhr
Danielle Brechbühl 15.04.2010, 17:16 Uhr
maria weiss 12.04.2010, 10:59 Uhr
Beat Horrer 01.05.2009, 13:25 Uhr
Hans Alabor 01.05.2009, 11:10 Uhr
Susan Kronenberg 30.04.2009, 23:02 Uhr
Heniek Poler 30.04.2009, 19:49 Uhr
Zanja Boric 30.04.2009, 16:11 Uhr
marie utz 30.04.2009, 15:54 Uhr
Franziska Eicher 30.04.2009, 13:35 Uhr
Nadja Siegenthaler 30.04.2009, 13:20 Uhr
Ronnie König 30.04.2009, 12:58 Uhr
Christoph Müller 30.04.2009, 11:38 Uhr
Klaus Müller 30.04.2009, 11:38 Uhr
Cornelia Baschung 30.04.2009, 11:27 Uhr
Fabian Högger 30.04.2009, 11:08 Uhr
andrea greuter 30.04.2009, 11:06 Uhr
Felix Baldinger 30.04.2009, 10:58 Uhr
walter wellinger 30.04.2009, 10:58 Uhr
volker uhlig 30.04.2009, 10:42 Uhr
dani kay 30.04.2009, 10:41 Uhr
walter wellinger 30.04.2009, 10:34 Uhr
Alexandra Weber 30.04.2009, 10:11 Uhr
Georg Porti 30.04.2009, 10:05 Uhr
Armin Gloor 30.04.2009, 10:04 Uhr
Dr. Martin Bauer 30.04.2009, 08:44 Uhr
Hans Ineichen 30.04.2009, 08:18 Uhr
Susanne Zumstein 30.04.2009, 07:58 Uhr
Majo Naef 30.04.2009, 07:49 Uhr
Sam Brown 30.04.2009, 07:45 Uhr