Völlig Sinnlos bei Kindern und dann noch Kindern in der Grundschule an Vernunft appellieren zu wollen. Die Frau weiss wohl nicht wovon sie spricht. Setzt ihnen die Grenze, die sie als Kinder akzeptieren müssen, oder lebt damit dass sie, je weiter man ihnen die Grenzen steckt, auch weiter ins Extrem gehen. Kinder testen ihre Grenzen! Wie kann das für Erwachsene nur so unbegreiflich sein.
Peter Kraler 22.03.2011, 02:11 Uhr
Nur weil Kinder Gesten nach machen die sie sich von Älteren abschauen, heist das nicht das sie Pornos gucken und für ein Gespräch mit solchen Bildern bereit sind. Kinder in der Grundschule mit Pornos konfrotnieren wollen ist Zwecklos und verstört höchstens.Der Schaden ist grösser als wenn sie das Zeugs so finden. Wenn es sie wirklich dafür zu interessieren beginnen kann man sie darüber aufklären.
bart wakker 18.03.2010, 20:04 Uhr
Aus eigener erfahrung: ich sehe seit ich 12 bin regelmässig porno. Es hat mich nicht geschädigt und hab auch nie eine steigerung gebraucht; das es wenig mit der realität zu tun hat sollte auch jedem klar sein. Bin trotzdem seit 20 jahren glücklich verheiratet und hab normale kinder... Porno, auch zugängig für teenager, ist nichts neues und ich sehe nun wirklich das problem nicht.
Charles Stieger 18.03.2010, 12:23 Uhr
Pornografie ist wie die tägliche Werbung. Verführerisch, jedoch total überdreht und verlogen. Die naiven Konsumenten kaufen jeden neuen Schnickschnack, weil viele die Methodik nicht durchschauen. Kinder sind grundsätzlich noch naiv, sowohl gegenüber der kommerziellen Werbung wie auch der Pornografie. Hier sollte man ansetzen. Ohne bildhafte Beispiele, sondern mit pädagogisch geschicktem Gespräch.
susanne beerli 18.03.2010, 12:16 Uhr
Die Enttabuisierung schreitet voran, das ist gut so. Eine Diskussion in der Schule ist begrüssenswert. Aber die Ansichten von Frau Etschenberg sind tlw. recht merkwürdig. Z.B. "Womit sollen sich denn 12-Jährige, die sich heute zu Hardcore-Pornos befriedigen, in zehn, zwanzig Jahren noch stimulieren. Da gibt es doch keine Steigerungsform mehr." Wozu? Sex verliert normalerweise seinen Reiz nicht.
Thomas Conrad 18.03.2010, 12:01 Uhr
Beim Lesen des Artikels sind mit zwei Überschriften die so in der deutschen Bild-Zeitung stehen könnten durch den Kopf gegangen:Eltern schauen mit ihren Kindern Pornos!undPornos in der Schule - und die Lehrer drücken Play
Ben Müller 18.03.2010, 10:41 Uhr
Völlig klar dass Pornografie mit den (eigenen) Kindern bei Bedarf thematisiert werden und besprochen werden soll oder darf. Aber proaktive Information? Wozu denn? Mit welchem Lernziel? Möchte ich als Vater dass der Lehrer meiner Tochter dieses Thema in der Klasse bespricht? Nein, weil das nicht in die Schule gehört. Es werden ja auch keine Bilder von Hinrichtungen gezeigt nur weils das gibt.
Eleonore Muller 18.03.2010, 10:06 Uhr
Die Aeusserungen von frau Etschenberg scheinen mir teilweise Naiv, teilweise verabscheuenswürdig.Wenn man Pornos zeigt löst dies, ob man will oder nicht, sexuelle reize aus.soll nun wirklich die Grundschullehrerin bei einer Klasse von 10-jährigen absichtlich diese sexuellen Reize auslösen?Ich finde schon alleine die vorstellung widerlich.OR
Hans Hablützel 18.03.2010, 10:01 Uhr
Eine widerliche Idee von einer Frau, die sich offenbar selber nicht spürt und sich an ihre eigene Kindheit nicht erinnert. Wenn ich mich an meine Kinderheit denke, dann wäre dies das absolut Letzte gewesen, was ich zu der Zeit hätte brauchen können - es hätte mich seelisch komplett überfordert. Mir war die Anwesenheit bei der Aufklärung mit etwa 13 oder 14 bereits unangenehm und peinlich.
Rainer Burri 18.03.2010, 07:15 Uhr
Mit diesen Theorien will sich doch (einmal mehr) eine akademische Frau in Szene setzen. Und damit schafft sie sich klar Beachtung. Es ist genau so wie bei der modernen Kunst: Kommt, wir machen Kunst - habt ihr eine Idee? DIe Pädophilen mögen an diese Theorie Gefallen finden - ich nicht!
David Meili 17.03.2010, 23:55 Uhr
Der Interviewer wie die "Expertin" reduzieren Sexualität auf die Erregung der Geschlechtsorgane. Das ist abstrus, und vor allem, die Ökonomie der Pornographie in den Unterrîcht miteinzubeziehen. Porno ist eine Industrie und keine Lebenshaltung. Frau Etschenberg hat viel gehört und nichts begriffen.
Rene Meier 17.03.2010, 23:35 Uhr
Die Kinder sollen in der Schule auch Medienkompetenz erwerben; man soll mit ihnen TV kucken. Wer braucht schon rechnen zu konnen.
Jack Meier 17.03.2010, 22:16 Uhr
@ Suter&Koch: Etschenberg meint klar, Filmausschnitte zeigen u.a. die verschiedenen Sexualpraktiken. Da geht es nicht ums darüber Reden oder um Cartoons. Was die Gewaltfilme angeht, so wage ich zu bezweifeln, dass diejenigen Filme, die die Jugendlichen auf ihren Handys haben im Unterricht gezeigt werden (Hinrichtungen, Massaker etc.).Thematisiert werden diese Filme schon heute, aber nicht gezeigt
Benjamin Fisch 17.03.2010, 21:32 Uhr
Ich finde es einen äusserst guten Ansatz die Kinder auf Pornographie oder Gewaltfilme zu sensibilisieren. Denn unsere Jugend ist so vertraut mit ihren Handy's und PC's da kann man fast unmöglich alles Kontrollieren. Besser man erklärt ihnen, dass das Gesehene/Gezeigte absolut jenseits von normaler Sexualität ist, als das man sie diese Bilder und "Riten" als selbstverständlich aufnehmen lässt.
Michael Belz 17.03.2010, 20:57 Uhr
@Sally von EisSie sind wirklich naiv. Solcher Unterricht hält diejenigen von Drogen ab, welche sie sowieso nie nehmen würden. Meine Erfahrung ist. Uns hat solcher Aufklärungsunterricht rein nichts genutzt. Ein unfähiger Lehrer schwafelt ein wenig 0815-Weisheiten... Sexualkunde nahm uns nur die Unschuld, sonst nichts, und der Drogenunterricht ließ uns zu dem Schluss kommen: let´s do it!
Michael Belz 17.03.2010, 20:50 Uhr
natürlich muss pornographie thematisiert werden - aber bestimmt nicht, indem man sie in der Schule zeigt!diejenigen welche sich das schon ansehen, müssen es nicht nochmals in der Schule sehen, die wissen wovon man redet, und den anderen muss man es erst recht nicht zeigen.Man bedenke auch das Missbrauchspotential das hier (fehlbaren) Lehrkräften in die Hand gegeben wird!!!
Gery Schmid 17.03.2010, 20:38 Uhr
Porno = Kultur? Wo sind wir denn? Swinger-Vorführungen = Kunst? Ja klar, warum nicht gleich die Pornos nicht nur in den Schulen zeigen, sondern auch gleich mit geeigneten Lehrpersonen (Profis, Experten = Pornodarsteller) gleich einüben mit den lieben Kinderlein. Dazu noch ein zwei Priester, um dem Ganzen den Segen zu geben. HALLO?
Elmar Bertschinger 17.03.2010, 20:14 Uhr
Als Nächstes wird wohl noch von den Lehrerinnen (die Minderheit der Lehrer ist mitgemeint) gefordert, dass sie mit den Kinder Brutalo-Filme anschaut ...Muss man wirklich alles Ungesunde auch essen oder mit den Augen verschlingen?Mein Magen jedenfalls erträgt nicht alles und meine Augen ertragen auch nicht alles Verdorbene.
christoph scheidegger 17.03.2010, 18:47 Uhr
offenbar bestehen da relativ grosse unsicherheiten, höchste zeit also, das thema in einer breiten öffentlichkeit zu diskutieren und unsere fachleute müssen wir zwingen zu ermessen, was diesbezüglich bei uns landesdüblich ist...!! es gilt klare signale zu geben und klare grenzen zu setzen. "ja, ja, oder nein, nein, sei dein wort..." keine schwachen halbwarheiten und lügen, wenn es um kinder geht.!
Roland Peter 17.03.2010, 18:08 Uhr
Und wo bleibt die Verantwortung derer, die diesen Porno-Müll verbreiten und wo bleiben die Eltern, die ihre Kinder mit Handy und PCs ausrüsten? Ich persönlich denke, dass dies ein Schritt in die falsche Richtung ist.
Alex Koch 17.03.2010, 17:39 Uhr
@ Jack Meier Ja, Gewalt(filme)/Drogen/Porno etc. sollten meiner Meinung nach alle in der Schule thematisiert werden. Thematisieren will ja nicht unbedingt heissen Pornos direkt zu zeigen (könnte man u.U. mit vereinfachten Cartoons machen ? ), aber diese Dinge sind leider ein Teil der heutigen Kultur und viele Kinder/Jugentliche werden immer früher damit konfrontiert. Laissez-faire = no good :
Jörg Suter 17.03.2010, 17:18 Uhr
@Meier: Gewaltfilme sind bereits Thema im Schuluntericht, so wie Drogen etc. auch. Also warum nicht auch Pornographie? Kinder lernen nicht von alleine, was gut und schlecht ist, und wenn sie es nicht von den Eltern mitbekommen, kann die Schule hier nützliche Arbeit leisten. Ich frage mich nur, welche Lehrer hierzu in der Lage sind, da sie schon beim Sexualunterricht oft versagen!
Martin Holzherr 17.03.2010, 17:15 Uhr
Soll man alle Primarschüler über den gleichen Kamm scheren, nämlich den der Aufklärung, weil einige bereits Pornos konsumieren? Damit stösst man die Kinder sehr früh in die Erwachsenenwelt. Zudem gibt es auch Kinder, die früh Gewalt erleben oder anwenden oder solche die schon früh Drogen konsumieren etc.. Ist es nicht besser, wenn die Lehrerin diejenigen aufklärt, die es nötig haben?
Matti Hoch 17.03.2010, 17:09 Uhr
Ja,das hätte noch gefehlt.einige Personen können heutzutage nicht mehr klar denken!Und dazu gibt man ihnen noch Plattformen in den Medien.Toll!Weg mit der Pornographie von Kinderaugen!Es ist genug,was sonst schon zu sehen ist!Bei der Sexualerziehung muss nicht alles bildlich ins Kinderhirn geschleust werden.Aber wenn Kindern von Jesus Christus erzählt wird, dann schreit alles auf: rel. Fanatismus!
Jack Meier 17.03.2010, 16:13 Uhr
Der Ansatz ist wohl gut gemeint, doch so ziemlich das Scrhägste, was ich in dieser Beziehung je gehört habe. Mit der gleichen Argumentation müsste man auch Gewaltfilme in der Schule durchnehmen, bevor sich die Kinder diese aufs Handy laden und ohne pädagogische Begleitung herumzeigen.
Toni Grossmann 17.03.2010, 16:09 Uhr
@Silvia MüllerNicht Kinder sollen Porno-Kompetenz entwickeln sondern die bis anhin mit diesem Thema überforderten Lehrpersonen. Pornographie ist Teil unserer Kultur(-Geschichte) und dessen Bedeutung und Wirkung nicht zu unterschätzen.
Chadischa Leuenberger 17.03.2010, 15:42 Uhr
Viele Kinder haben heutzutage schon Pornos gesehen. Sie sind aber nicht ohne weitere Information in der Lage, diese Bilder zuzuordnen, sind teilweise noch nicht mal aufgeklärt. Es wäre wichtig, dass den Kindern klar ist, dass das übliche Liebesleben nicht so abläuft wie in diesen Bildern. Man muss ihnen ja nicht Bilder zeigen, sondern erklären, dass das ein Geschäft ist, nicht Realität
Sally Von Els 17.03.2010, 15:27 Uhr
Ich finde die Idee von Frau Etschenberg sehr gut. Nur wegen dem Aufklärungsunterricht in Sachen Drogen fangen die Kinder/Teenies ja auch nicht mit dem Kiffen an! Das Thema könnte man entweder im Biologieunterricht (zusammenhängend mit Aufklärung) oder in der Sachkunde (gibt es das überhaupt noch?) behandeln.
Michael Sold 17.03.2010, 14:59 Uhr
Wie soll man Kinder den Umgang mit Pornographie erklären oder diskutieren, wenn man selbst nicht in der Lage ist damit umzugehen oder überhaupt nicht umgehen will? Eigentlich entwickelt doch jeder Mensch auch schon Kinder Urteilsvermögen gegenüber der Umwelt. Kinder wissen viel mehr von Dingen "Abstand" zu nehmen als Erwachsene. Also nicht auf Umwege schlechte Wege zeigen.
Beni Schärer 17.03.2010, 14:45 Uhr
Richtig. Wenn man den Pornos das Verbotene, "Geheime" nimmt, sind sie für jugendliche auch nicht mehr attraktiv. Jeder von uns weiss: wenn etwas nicht erlaubt ist, macht man es trotzdem, weil es eben einen gewissen Kick gibt. Wer hat noch nie dem Bauern einen Apfel vom Baum gestohlen?
Gion Saram 17.03.2010, 14:20 Uhr
Die Gretchenfrage die Frau Etschenberg aufs Tape bringt: Soll die Schule die Kinder auf das vorbereiten was sie im Leben erwarten wird, oder auf das was wir von ihnen erwarten? Frau Etschenbergs Ansatz tönt für mich vernünftiger als Kinder Pornographie selber allen entdecken zu lassen. Jedem Buben wird schliesslich auch erklärt wie man mit Streichhölzern und Taschenmessern richtig umgeht.
Martina Puls 17.03.2010, 14:19 Uhr
Ja, es ist höchste Zeit dafür! Die Jugendlichen dürfen nicht länger mit diesen, die Erotik verfälschenden, pornographischen Bildern aus Internet, Handy konfrontiert werden. Sie glauben sonst tatsächlich, dass es sich um ganz normale Sexspiele unter Erwachsenen handelt und ihre Eltern hinter verschlossenen Türen (oder auch nicht...) so rummachen! Wo bleibt da noch das Feingefühl für die Erotik!
Silvia Müller 17.03.2010, 14:18 Uhr
Bedenklich. Erschreckend. Wieso sollen "Kinder" Pornokompetenz entwickeln. Eine EU-regulierte Fehlentwicklung mit Ausgang in den UK, wo offenbar bereits Pornos in Klassenzimmern gezeigt worden sind, damit die Kinderchen auch wissen, was das denn wirklich ist, und es ja nicht tun, um nicht kriminell zu werden (siehe Fall Marco). Erst anmachen (Nase Bauch Po - Broschüre) und dann kriminalisieren.
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33 Kommentare
Hanni Peters 22.03.2011, 02:26 Uhr
Peter Kraler 22.03.2011, 02:11 Uhr
bart wakker 18.03.2010, 20:04 Uhr
Charles Stieger 18.03.2010, 12:23 Uhr
susanne beerli 18.03.2010, 12:16 Uhr
Thomas Conrad 18.03.2010, 12:01 Uhr
Ben Müller 18.03.2010, 10:41 Uhr
Eleonore Muller 18.03.2010, 10:06 Uhr
Hans Hablützel 18.03.2010, 10:01 Uhr
Rainer Burri 18.03.2010, 07:15 Uhr
David Meili 17.03.2010, 23:55 Uhr
Rene Meier 17.03.2010, 23:35 Uhr
Jack Meier 17.03.2010, 22:16 Uhr
Benjamin Fisch 17.03.2010, 21:32 Uhr
Michael Belz 17.03.2010, 20:57 Uhr
Michael Belz 17.03.2010, 20:50 Uhr
Gery Schmid 17.03.2010, 20:38 Uhr
Elmar Bertschinger 17.03.2010, 20:14 Uhr
christoph scheidegger 17.03.2010, 18:47 Uhr
Roland Peter 17.03.2010, 18:08 Uhr
Alex Koch 17.03.2010, 17:39 Uhr
Jörg Suter 17.03.2010, 17:18 Uhr
Martin Holzherr 17.03.2010, 17:15 Uhr
Matti Hoch 17.03.2010, 17:09 Uhr
Jack Meier 17.03.2010, 16:13 Uhr
Toni Grossmann 17.03.2010, 16:09 Uhr
Chadischa Leuenberger 17.03.2010, 15:42 Uhr
Sally Von Els 17.03.2010, 15:27 Uhr
Michael Sold 17.03.2010, 14:59 Uhr
Beni Schärer 17.03.2010, 14:45 Uhr
Gion Saram 17.03.2010, 14:20 Uhr
Martina Puls 17.03.2010, 14:19 Uhr
Silvia Müller 17.03.2010, 14:18 Uhr