Wie weit haben wir es in der Schweiz gebracht?Warum glauben wir so fest den Oekonomen,den Politikern,den Anlageberatern,den Banken,etc.?Unser Staat,und fast alle von uns,haben in den letzten 20-30 Jahren nur an Wachstum geglaubt,munter mitgemischt,über den Verhältnissen gelebt,Schulden gemacht.Wir waren und sind beteiligt,und werden die Suppe auslöffeln müssen.Die Abzocker sind fein raus,belohnt.
Stefan Jost 15.06.2009, 21:51 Uhr
Der SNB-Goldverkauf von 2000 bis 2005 war die allerdümmste Idee. 1300 Tonnen Gold (also ca. die Hälfte des SNB Goldes) wurden von 2000 bis 2005 für durchschnittlich 15600 CHF verkauft. Wenn jetzt die SNB die 1300 Tonnen für 33000 CHF pro kg wieder kaufen würde, dann würde das heute 22 Milliarden mehr kosten als damals der Verkauf einbrachte! 1'300'000 mal 18'000 CHF verzockt!
Johann Ulrich Gabathuler 15.06.2009, 21:31 Uhr
Da waren doch mal Zwillinge: Der Blocher und der Ebner, die via SVP und AUNS die "Vernichtung" der Goldreserven zu jedem Preis durchsetzten! Jetzt der Aufstand der Prinzen -- wollen die Umkehr einer Idee des Übervaters!? Die Zwillinge wollten damals auch die Freigabe der Pensionskassenreserven für "professionelle Investitionen". Trost: die Erungenschaften des Duos strafen auch die SVP Mitglieder
Max Sutter 15.06.2009, 21:00 Uhr
Wirtschaftlich gesehen ist es absoluter Blödsinn, das Gold mit viel Aufwand in Südafrika aus den Erdlöchern zu buddeln, um es anschliessend wieder in den Kellerlöchern der Nationalbanken zu versenken. Wieviel aufgewärmten Kaffee wollen uns diese Rückwärtsdenker der SVP noch servieren?
Erich Heinz 15.06.2009, 20:26 Uhr
Wieso sind alle so von Gold begeistert. Raffinierte Bänker sind auch zu einem Goldbetrug fähig, und die ganze Golddeckung ist wertlos. Es gibt keine Sicherheit, alles nur Illusion.
Benno Christen 15.06.2009, 19:56 Uhr
Die Geldmenge wurde erhöht, um die verständliche Knausrigkeit der Banken in Bezug auf Kreditvergabe (auch oder vor allem untereinander) auszugleichen und somit zu ermöglichen, dass die Wirtschaft weiterhin Kredite bekommt, zumindest die meisten der Unternehmen. Wenn wieder mehr Vertrauen herrscht unter den Banken, werden die Nationalbanken die Geldmenge wieder reduzieren. Also no problem.
Guido Landolt 15.06.2009, 19:19 Uhr
So jetzt erwacht die SVP. Jetzt wo fast alles Gold verschleudert ist und die SNB einen Vorrat an Goldmünzen von 76 Tonnen als substantiellen Teil des verbleibenden Goldbestand bezeichnet und in Barren umgeschmolzen hat. Vor dem IWF Beitritt musste das Volk befragt werden und hat regelmässig abgelehnt. Das wurde mit dem IWF Beitritt geändert. Die Politiker inkl. SVP haben diesen Aspekt verschwiegen
Heinrich Baur 15.06.2009, 18:27 Uhr
Wenn Euro und Dollar abgewertet oder mittelfristig gar wertlos werden, wie soll dann der Schweizer Franken isoliert seinen Wert behalten und das Schweizer Wirtschaftssystem gleichzeitig weiter funktionieren. Wechselkurs 1:10? Was passiert mit den ausländischen Währungsreserven und was passiert mit der Schweizer Exportwirtschaft?! Kann man das auf einem Goldfranken aussitzen? Ernsthafte Frage!
Giordano Bruni 15.06.2009, 18:27 Uhr
Den lauten Chorgesängen nach zu hören, hätte die 1000US$-Marke für Gold schon zu historischen Zeiten überschritten werden sollen. Bis dahin ohne Erfolg! Also abwarten, vielleicht kommt die 900er-Marke zu Zuge!
Das hat mit wirtschaftlicher Logik zu tun, gar nicht einfach.
Erich Stutz 15.06.2009, 18:05 Uhr
Gibt man einer gewissen schicht zu viel geld auf lange sicht, was andere eher kontinuierlich ausgeben würden. sie wissen gar nicht wie richtig damit umzugehen, sie horten wie wild gold & blokieren den geldfluss sprich arbeitsplätze usw. nachhaltig. 20% der befölkerung besitzen 80% des Volksvermögen & das in der schweiz!!!
Ernst Pauli 15.06.2009, 18:00 Uhr
Ist es nicht beschämend, dass bestimmte Politiker noch Kapital aus einer Krise schlagen wollen.
Thomas Allmendinger 15.06.2009, 17:59 Uhr
Ob es jedmand gemerkt hat oder nicht - niemand spricht es aus: unsere Märkte sind übersättigt, es herrscht das Schlaraffenland, wobei zusätztlich die Zahl der Marktteilnehmer infolge zunehmender Verarmung der Massen im Abnehmen begriffen ist. Infolge Automation werden die Produkte billiger, und wirkliche Neuheiten kommen fast keine hinzu. Da hilft keine Geldpolitik, denn die Ursachen liegen tiefer
Franz Herber 15.06.2009, 17:58 Uhr
Der Goldstandart muss wieder hergestellt werden. Die käuflichen Politiker in Bern haben das Gold aber in den vergangenen Jahren der Hochkonjunktur verkauft, als das Gold einen sehr tiefen Wert hatte. Wenn wir unsere Pensionskassengelder und alles Gesparte behalten wollen, solten wir diesen ausnahmsweise weisen Vorstoss der (jungen) SVP sehr unterstützen. Die nächste ungeheuer grosse Blase platzt!
Edi Kuster 15.06.2009, 17:55 Uhr
Auch ein Gold- bzw. Edelmetaldeckung hat so seine (grossen) Nachteile. Unsere drei Patrioten würden sich gescheiter mal schlau machen, wieso die Golddeckung von allen Staaten aufgegeben wurde. Wenn sie das gemacht hätten, würden sie einen solche Bürgeraktion kaum lancieren.
Peter Ludi 15.06.2009, 17:34 Uhr
Mit einem Goldstandart wären politischen Spielchen nicht mehr möglich. Schlussendlich zahlt der Bürger eh die Zeche. Die eigene (ehemals Starke) Währung in einem globalisierten Umfeld zu opfern ginge nicht mehr. Eine Hyperinflation wie sie in den US anrollt undenkbar.
Alois Leimgruber 15.06.2009, 17:07 Uhr
Eine Währung kann nur gesund sein, solange der entsprechende Gegenwert in Gold hinterlegt ist. Sonst ist nur wertloses Papier im Umlauf.
Matthias Aregger 15.06.2009, 16:48 Uhr
Selbstisolation wird zur Notwehr und ist der Gegenentwurf zum philosophischen Verständnis eines Sozialstaates und der damit zusammenhängenden Schuldenwirtschaft (die sich durch die politische Ignoranz erklärt, dass es offenbar keine Rolle spielt, in welchem Verhältnis Leistungsgeber und Leistungsnehmer zu einander stehen). Sie ist deswegen, insbesondere politisch, NICHT stets negativ besetzt.
Kurt Hauser 15.06.2009, 16:28 Uhr
Wo unsere Goldreserven versteckt sind, würde mich brennend interessieren.
Angeblich weiss es ja nicht einmal unser Ex-Bundesrat Villiger...
Dieter Wundrak 15.06.2009, 15:45 Uhr
So heisst es doch, so lange die Preise nicht steigen, muss man von der Inflation keine Angst haben. Im Moment haben wir die Rezession, so auch die erhöhte Arbeitslosigkeit, etc.etc. Was wir aber auch haben, die hohen Schulden weltweit für die Unterstützung der maroden Wirtschaft. Dies ist alles logisch. Mit anderen Worten heisst es aber auch, sind wir einmal aus dem Tief, dann doch Inflation.
Andreas Reber 15.06.2009, 15:44 Uhr
Der Artikel ist schon ansatzweise richtig, diese Probleme haben aber andere Staaten mit einem Faktor x, von daher wird deer save haven dem Franken sogar noch zusätzlich helfen an Stärke zu gewinnen. Wartet mal ab, bis der Dollar, aber auch der Euro abgewertet werden, das ist soi sicher wie das Amen ion der Kirche.
Andreas D. Meier 15.06.2009, 15:41 Uhr
Kein Wunder, wollen die drei SVP-Rechtsaussen aus dem Währungsfonds austreten, da war nichts anderes zu erwarten. Die Schweiz genügt sich selbst in der frei gewählten Isolation, so ihr ideologisches Dogma. Hier ist kein wirtschaftlicher Sachverstand zu finden, nur eine abstruse Rütli und Réduit Ideologie! Immer stramm, mit neoliberalem Wind, auf wirtschaftlichem Crashkurs!
Dan Wunderli 15.06.2009, 15:31 Uhr
Es wird der schwierige Job der Zentralbanken sein, die grosszügig geschaffene Liquidität zur rechten Zeit wieder aus dem System zu nehmen. Wenn sie zwischen jetzt Job verlieren oder 4% anstatt 2% Prozent Inflation über die nächsten 5 Jahre wählen könnten, würden Sie sich wohl auch für zweiteres entscheiden, nicht? Weil dies den meisten Leuten so geht, ist die jetztige sehr expansive Geldpolitik ok
Gerhard Oldmann 15.06.2009, 15:10 Uhr
"illusionäre Inflation": Geschäftsbericht SNB 2008: die Notenbankgeldmenge wurde um 70% erhöht. Das ist per se Inflation. Die darauf folgende Teuerung kann man mit Markt-Manipulation eine Zeit "verschieben". Die verschobene Teuerung wird dann irgendwann explodieren - mit dem crack-up-boom nach Ludwig von Mises, wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hochschnellt.
Daniel Baumann 15.06.2009, 14:56 Uhr
"Trotzdem litt die Wirtschaft unter einer hartnäckigen Deflation, einer Geldentwertung."
Bruno Neidhart 15.06.2009, 14:52 Uhr
Mit Reimann, Stamm und Schlüer sind exakt diejenigen Rechtsnationalen am Werkeln, deren ständige Réduitplanspiele sattsam bekannt sind. Selbstisolation bleibt jedoch stets ein negativ besetztes politisches Ziel.Bruno Neidhart, Konstanz
Nadine Binsberger 15.06.2009, 14:11 Uhr
Ob die Geldmenge an Gold, an Kieselsteinen oder an nichts gebunden ist, spielt keine Rolle. Es sind alles total willkürliche Grenzen. Entscheidend müsste doch sein, was tatsächlich geleistet wird. Sonst könnte man gleich sofort den Lohn abschaffen. Denn was tatsächlich geleistet wird, hat immer einen Wert. Und wenn Geld nicht diesen Wert repräsentiert, braucht es keinen Lohn mehr.
eva zwerg 15.06.2009, 13:54 Uhr
also doch, dass papier ist sein geld nicht wert.
Dominik Grimm 15.06.2009, 13:37 Uhr
"neue Sparverhalten der Privatpersonen" wie kann man Sparen wenn der Franken kein Wertaufbewahrungsmittel mehr ist. Wer würde behaupten das der Franken noch gleich viel wert ist wie vor 20 Jahren?
Wieso unterlegt die Chinesische Regierung ihre Währung wohl mit Gold und Kupfer, wir werden noch erleben das der Franken das Papier nicht wert ist auf dem er gedruckt wurde.
Christian Gerig 15.06.2009, 13:32 Uhr
9000 Milliarden verteilt auf jeden Erdenbürger ergibt Fr. 1200.-- ohne bisherigen Schulden der Staaten. Wie wollen wir das zurückzahlen und wo ist das Geld geblieben? Da haben sich ein paar wenige eine ganz gewaltige Platin-Gold Nase verdient und der Steuerzahler kann bangen zwischen Inflation, höheren Steuern und Staatsbankrott.
Thomi Horath 15.06.2009, 13:29 Uhr
Übrigens: Der Name Marc Faber ist mir ein Begriff, den Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson oder den Währungsspezialist John Tylor kenne ich hingegen noch nicht.
Thomi Horath 15.06.2009, 13:25 Uhr
Fragen sie irgend einen Parlamentarier, wieviele % unserer Goldreserven sich in Fort Knox befinden. Er wird ihnen keine Antwort geben können, weil er es nicht weiss! Das Problem bei den Geldscheinen, die keine Golddeckung mehr haben, ist, dass man sie ungeniert vervielfachen kann (und damit ihren Wert früher oder später vermindert).
Manfred Rusterholz 15.06.2009, 13:24 Uhr
Der Dönner Kebap ist in Zürich seit 1992 von 6.- CHF auf 8.50 CHF gestiegen. In Basel kostet er heute noch nur 7 CHF.
Ronnie König 15.06.2009, 13:13 Uhr
Es gab nur Korrekturen am Markt. Führt dies zu Panik bei den Akteuren, sind sie wohl noch nicht erfahren genug. Beängstigend diese Vorstellung, aber psychologisch normal. Die grösste Angst haben wir aber vor etwas ganz anderem. Was wenn der Kapitalismus doch nicht funktioniert? Da würde auch das Gold nicht viel helfen. Immerhin funktioniert wenigstens der politische Instinkt der SVP. Das wars aber
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33 Kommentare
Johann Binder 27.06.2009, 15:54 Uhr
Stefan Jost 15.06.2009, 21:51 Uhr
Johann Ulrich Gabathuler 15.06.2009, 21:31 Uhr
Max Sutter 15.06.2009, 21:00 Uhr
Erich Heinz 15.06.2009, 20:26 Uhr
Benno Christen 15.06.2009, 19:56 Uhr
Guido Landolt 15.06.2009, 19:19 Uhr
Heinrich Baur 15.06.2009, 18:27 Uhr
Giordano Bruni 15.06.2009, 18:27 Uhr
Erich Stutz 15.06.2009, 18:05 Uhr
Ernst Pauli 15.06.2009, 18:00 Uhr
Thomas Allmendinger 15.06.2009, 17:59 Uhr
Franz Herber 15.06.2009, 17:58 Uhr
Edi Kuster 15.06.2009, 17:55 Uhr
Peter Ludi 15.06.2009, 17:34 Uhr
Alois Leimgruber 15.06.2009, 17:07 Uhr
Matthias Aregger 15.06.2009, 16:48 Uhr
Kurt Hauser 15.06.2009, 16:28 Uhr
Dieter Wundrak 15.06.2009, 15:45 Uhr
Andreas Reber 15.06.2009, 15:44 Uhr
Andreas D. Meier 15.06.2009, 15:41 Uhr
Dan Wunderli 15.06.2009, 15:31 Uhr
Gerhard Oldmann 15.06.2009, 15:10 Uhr
Daniel Baumann 15.06.2009, 14:56 Uhr
Bruno Neidhart 15.06.2009, 14:52 Uhr
Nadine Binsberger 15.06.2009, 14:11 Uhr
eva zwerg 15.06.2009, 13:54 Uhr
Dominik Grimm 15.06.2009, 13:37 Uhr
Christian Gerig 15.06.2009, 13:32 Uhr
Thomi Horath 15.06.2009, 13:29 Uhr
Thomi Horath 15.06.2009, 13:25 Uhr
Manfred Rusterholz 15.06.2009, 13:24 Uhr
Ronnie König 15.06.2009, 13:13 Uhr