Also, diese Analyse zeigt höchstens, was der Autor nicht versteht. Dieser Text mystifiziert doch völlig etwas absolut banales. Die vorangehende Generation sind nicht einfach Digitale Immigranten, sondern haben als erste das Bedürfnis nach diesen Geräten so formuliert, dass sie als ökonomisch tragbare Befriedigung zunächst einmal entwickelt werden konnte, und zwar von dieser Generation selbst.
schneckerl p 05.11.2008, 19:34 Uhr
Natürlich gibts es hier eine hohe Zahl an paradigmatisch anmutenden Vorurteilen, aber alles in allem stimme ich zu. NIchtsdestotrotz darf man aus der quantitativen Nutzung eines Mediums keine Rückschlüsse auf die Fähigkeiten, mit diesen umzugehen, ziehen. Ich kenne extrem viele 20-25jährige, die zwar facebook und IM's nutzen was das zeug hält, aber das wars auch schon! virenscanner? firewall? kA..
Tina Duller 05.11.2008, 17:50 Uhr
ach,was würde ich nur ohne das Internet tun?Ohne meine beste und schnellste Informationquelle?Ohne Twitter, Facebook(...)um meine Kontakte zu pflegen? Ohne das mobile Internet auf dem Handy?Kurz:das Internet ist toll!Ein Leben ohne?Kaum vorstellbar...Auch ich bin ein Kind der Generation X (1987),der tägliche Umgang mit dem Internet ist für mich selbstverständlich. Freue mich auf die Gerneration Y
19 77 05.11.2008, 17:29 Uhr
Das ist mein Jahrgang. Ich finde es rückblickend absolut genial, dass ich soviel einschneidende Entwicklungen hautnah miterleben durfte. Der Durchbruch der CD, der Computerspiele, die Entstehung des heutigen WWW.
L. Angweilig 05.11.2008, 10:30 Uhr
Kein Wort über die Gefahren des Internets? Und dabei meine ich nicht das abgelutschte Thema Pädophilie, sondern Hacker, "Anonymous" und Trolle, "Internetphänomene" und Memes, Satire, Mobbing, Blosstellung, Spott, Verleumdung, Verletzung der Menschenrechte und des Datenschutzes...
Ronald McDonald 04.11.2008, 23:39 Uhr
Der Verblödungsfetisch der "X"er (Fernsehen) wurde durch das Verdummungsgerät der "D.Natives" (Handy) ergänzt. Gerade als Informatiker grenze ich mich von solchen Fehlentwicklungen des menschlichen Fortschritts ab. Nicht hinterfragter Konsum und sinnfreie Kommunikation führen nicht nur in Finanzkrisen, sondern letztlich zum von Herrn & Frau Mitte-Schisser herbeigewünschten Hintenreinguck-Staat.
Sim Sim 04.11.2008, 17:45 Uhr
Uebersehen wird vielleicht von allen drei Büchern, dass nicht nur die Generation der Digital Natives ihr Leben und Kommunikationsverhalten umgestellt hat, auch in der Finanz- und Hightech-branche verbringen wir 8-15 Stunden pro Tag on-line, und zwar oft simultan in chat, email, internet, und SMS . Die Frage stellt sich generell, wie sich das auf Persönlichkeit oder Informationsumgang auswirkt.
Chris Schmidlin 04.11.2008, 17:36 Uhr
Mit Jahrgang 1955, einem Job als Informatiker mit 30 Jahren Berufserfahrung freue ich mich über jede neue Möglichkeit die sich aus der Vernetzung der Welt ergibt und über die ich bereits in der SF-Literatur der 60er und 70er Jahre gelesen habe. Die wirklich neuen überraschenden Ideen finde ich ganz toll auch wenn ich sie nicht alle aktiv verwende. Ich habe ja auch noch ein nicht digitales Leben!
Peter B 04.11.2008, 14:56 Uhr
Ich gehöre auch mitten zu dieser Zielgruppe. Klar SMS versenden ja, aber da geht es weniger um das nicht telefonieren wollen, als mehr einfach kurze Statements durchzugeben. Es geht doch nicht über Zeitungen, Bücher und CD kaufen. Kenne eigentlich in meinem Bekanntenkreist auch niemand, auch Facebook und so, nada. Glauber keiner Statisik, die du nicht selber gefälscht hast!
Tobias Lienhard 04.11.2008, 14:54 Uhr
autoritär ist das Gegenteil von Autorität. Die Wissenden verlieren nicht die Autorität, im Gegenteil, aber die Unwissenden brauchen sich nicht autoritär aufzuplustern. Unsere Alten kennen den Unterschied allermeist nicht.
Alte Schachtel 04.11.2008, 14:36 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel. Nun ist mir mit Schrecken bewusst geworden, dass auch ich älter geworden bin. Als 1970er hielt ich mich immer für jung bzw. Junggebliebene, aber eben, ich telefoniere (!) mit dem Handy, kaufe meine CD's (immerhin!) im Laden und blogge nicht. Ach, und in den Ferien lese ich gelegentlich mal ein Buch; Fazit: 'Man' wird älter ;-p
A E 04.11.2008, 12:27 Uhr
Mit Jahrgang 1971 zähle ich wohl auch zur Generation X, sehe mich aber keineswegs in einem Gegensatz zu den "Digital Natives". Wie schon ein paar bemerkten: Das spannende ist , diese beiden "Welten" zu verbinden, die Vorteile beider "Lebensweisen" zu geniessen und die Nachteile zu meiden. Mit offenen Augen durchs Leben gehen und den Kindern Alternativen zur digitalen Welt zeigen gehört dazu...
Smarty Pants 04.11.2008, 11:25 Uhr
Generation X wollte wenigstens ab und an noch die Welt anzünden. DigNat. lassen sich bevorzugt in dem warmen, wohlfühlrenden und abstumpfenden Strom der glitzernden Konsumwelt treiben. Konsumieren können sie. Oh ja. Und das sehr gut. Mal sehen wie lange der schöne Schein noch währt und was danach kommt.
Stefan Müller 04.11.2008, 09:37 Uhr
Ich habe beruflich ab und zu mit "Digital Natives" zu tun. Abgesehen davon, dass neue Filme und Games effizienter untereinander ausgetauscht werden, Informationen einfacher beschafft werden können und die schriftliche Kommunikation fast ausschliesslich elektronisch läuft, merke ich keine grossen Unterschiede zu meiner Generation X. Kein Grund also, zu schubladisieren und zu pauschalisieren.
Achim Kirchmeier 04.11.2008, 08:58 Uhr
Mich (35) begeistert der Artikel! Aber ich fühle mich nicht wirklich zu einer der beiden Generationen zugehörig. Im Gegenteil hab ich das Gefühl, an beiden teilzuhaben - und beide im Griff zu haben! Ich lebe digital und analog - habe zB 3 Blogs, verstehe aber auch Papieranfasser. Deshalb finde ich, dass meine Generation die wirklich spannende ist, weil wir die Welten verbinden können.
file b 04.11.2008, 08:43 Uhr
Es gibt eben fast keine öffentlichen konsumfreien Aufenthaltsorte mehr: Der Dorfplatz ist eingerahmt oder ganz belegt mit Parkplätzen, die Strassen lebensgefährlich, die Ausgehzonen kanalisiert zur Shopping Mall, Kino oder Konzerthalle, die physischen Wege zu einer wirklich freien Zone flächendeckend verbetoniert und so lang, dass sie keiner mehr geht. 8-18jährig - was bleibt noch übrig?
R V 04.11.2008, 08:22 Uhr
Netter Artikel.Nur in einem Punkt muss ich vehement wiedersprechen: Auch heute noch ist die Masse dumm, dumpf und gefährlich! Wir versuchen daher uns wie eine grosse Menge Individuen zu verhalten, und versuchen auch als das begriffen zu werden.
Kari Wüest 04.11.2008, 08:12 Uhr
Interessant wird es dort, wo "Digitale Immigranten" die Eingeborenen unterrichten. Im Extremfall in den Fächern "Medienkompetenz, Medienbildung oder Informatik".Das braucht einen sehr reflektierten Umgang mit dem eigenen Medienkonsum und Mut sich dieser Herausforderung zu stellen. Welten treffen aufeinander - und die Übersetzung wird wichtig damit sich die Generationen verstehen.
Digitale Naive 04.11.2008, 01:32 Uhr
"..,Intelligenz ist hier kollektiv". Genau! Kollektiv, gleichgeschaltet, homogen, kritiklos. Keine Individualität, keine Kreativität, Einheitsbrei, Konsum. Arme "Digital Natives" - da hatten wir noch mehr Glück, durften bei der Digitalisierung kreativ dabei sein, wissen noch, wie ein Programm geschrieben wird, mussten unsere Freunde nicht auf im Photoshop retuschierten Monitoren suchen.
Dany Demuth 04.11.2008, 00:51 Uhr
Lieber Herr BütikoferBloss, weil Sie im Bereich der neuen Medien zu den Have-nots gehören, müssen Sie nicht davon ausgehen, dass die gesamte Generation X ebenfalls in diesen Topf zu werfen ist. Ihre Sichtweise der Digital Natives ist romantisiert und unreflektiert. MSN und Myspace 24/7 machen aus dem User noch keinen Power-User. Höchstens einen einseitigen User.
Peter Scherrer 03.11.2008, 23:14 Uhr
Alles in allem ein wirklich toller und informativer Beitrag - nur was mich stört, ist diese Dichotomie, die hier so künstlich erstsellt wird, und welche die "Digital Natives' als "Gute" den "schlechten" Vertretern der '"Generation X"entgegenstellt. So einfach ist es nun mal nicht.
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21 Kommentare
Ein Digital Native 09.11.2008, 09:52 Uhr
schneckerl p 05.11.2008, 19:34 Uhr
Tina Duller 05.11.2008, 17:50 Uhr
19 77 05.11.2008, 17:29 Uhr
L. Angweilig 05.11.2008, 10:30 Uhr
Ronald McDonald 04.11.2008, 23:39 Uhr
Sim Sim 04.11.2008, 17:45 Uhr
Chris Schmidlin 04.11.2008, 17:36 Uhr
Peter B 04.11.2008, 14:56 Uhr
Tobias Lienhard 04.11.2008, 14:54 Uhr
Alte Schachtel 04.11.2008, 14:36 Uhr
A E 04.11.2008, 12:27 Uhr
Smarty Pants 04.11.2008, 11:25 Uhr
Stefan Müller 04.11.2008, 09:37 Uhr
Achim Kirchmeier 04.11.2008, 08:58 Uhr
file b 04.11.2008, 08:43 Uhr
R V 04.11.2008, 08:22 Uhr
Kari Wüest 04.11.2008, 08:12 Uhr
Digitale Naive 04.11.2008, 01:32 Uhr
Dany Demuth 04.11.2008, 00:51 Uhr
Peter Scherrer 03.11.2008, 23:14 Uhr