Das Callcenter ist leider keine Alternative, denn dort wird man bereits in der Warteschlaufe mit CHF 1.19/Minute abgezockt und im Internet lassen sich nicht alle Billette, vor allem nicht ins Ausland lösen. Wenn ich nicht zum Glück in der Nähe von 2 bedienten Bahnhöfen wohnen würde, dann würde ich mit Sicherheit viel öfters das Auto statt den Zug nehmen.
Patrick Fluckiger 20.12.2008, 22:20 Uhr
Vielleicht waere mal der ueberissene Lohn von Meyer zu ueberdenken. Stellen abbauen hat in der Regel nur eine kurzfristige Wirkung. Laengerfristig fuehrt dies zu eine massiven Umsatzeinbusse.
Joseph Fischer 20.12.2008, 18:53 Uhr
es gibt halt doch ein paar sachen, die nicht privatisiert werden sollten, weil es sich um natürliche monopole handelt. infrastruktur gehört dazu. dass das renditeunternehen sbb die kosten senken will ist verständlich. dass die bevölkerung den servicelevel erhalten will auch. bei einem staatsbetrieb könnte so was mit subventionen ausgeglichen werden. private subventionieren ist aber problematisch.
Heiny W. Dürr 20.12.2008, 17:55 Uhr
Dieser Artikel überzeugt mich einmal wieder, dass ich bis zum Umfallen (wegen des hohen Alters) mit meinem Auto in der Gegend herumfahren werde. Wenn ich dann schon mit dem Auto was weiss ich wohin fahren muss um eine Bahnauskunft oder Abo zu bekommen, dann werde ich nie auf die SBB umsteigen
Peter Vogt 20.12.2008, 16:36 Uhr
Liebe Herren der SBB
führt doch den totalen Drämmlibetrieb ein... Dann können Sie wirklich sparen - sogar ganze Verwaltungen, sogar Ihre Inkassobureaus.
D. Vollenweider 20.12.2008, 15:18 Uhr
Kurz-Lagebeurteilung:- Transportangebot/Fahrpläne = hervorragend.- Kosten = entsprechend.- Kundennähe = fraglich.Empfehlung: Separierung des Städte- bzw. Fern-Verkehrs vom Aglo- bzw. S-Bahn-Verkehr.- für Städte/Fern-Verkehr: in entsprechenden Zentren hervorragenden pers. Kunden-Dienst.- für Aglo/S-Bahn: Gratis-Trsp. und damit Einsparung von X-Mio. für Automat-Invest/Unterhalts- & Ktr-Pers.
Geri Imbach 20.12.2008, 13:03 Uhr
Wieso will die SBB unbedingt den Kontakt zu den Kunden vereiteln? So wird doch am Umsatz gespart. Ich fahre doch nicht mehrere Kilometer mit dem Auto um am nächsten Bahnhof beraten zu werden oder benütze die teure Info-Line. Ich habe mal kurz überlegt, wie viel Mal ich anstatt die Bahn das Auto genommen habe, nur weil ich Infos von der Bahn gebraucht hätte. Es waren bestimmt Fr. 800 in diesem Jahr
Ralf Kocher 20.12.2008, 12:12 Uhr
Liebe SBB; Ich brauche keine minimalsten Portionen im Speisewagen. Habe mehr an mitgenommenen Äpfeln, Käse und Brot. Und einen Zug ohne Ruhewagen kann ich nicht geniessen. Und für was brettert Ihr mit veralteten EW IV-Wagen mit 200 Km/h? Die bislang ausbleibende Entgleisung spricht (noch) zugunsten Eures Schicksales. Lasst wenigstens die 4. Klasse den Handy-Benützern! Die Dritte den Tierfreunden.
Monika Balle 20.12.2008, 11:40 Uhr
Na super, die SBB will immer mehr rationalisieren und immer mehr Bahnhöfe schliessen.Ich glaube, an die Kunden wird heute nur noch an 2. Stelle gedacht, es muss einfach, auf Teufel komm raus, rentieren.Gerade ältere Leute haben es schwer keine Ansprechsperson auf dem Bahnhof mehr zu haben, sondern nur 2 Automaten (von denen meistens einer - in Pfungen ist das so - defekt ist).
Alexander Meier 20.12.2008, 11:18 Uhr
wieso eigentlich immer der aufschrei?!? überlegen sie sich doch mal wann sie zum letzten mal einen bedienten schalter benötigt haben - ticketautomaten mit zahlungsmöglichkeit per karte, abobestellungen im internet und die soderfälle können bequem per telefon erledigt werden
Alfredo Garcia 20.12.2008, 11:01 Uhr
Die SBB tanzen blind um das goldene Kalb des Kostendrucks und verlieren dabei vollends den Realitätsbezug.
Ich würde gerne mal die WIRKLICHEN Kosten kennen, welche unbemannte Züge und Bahnstationen an Sicherheitpersonal und Vandalismusschäden generieren. Ferner sollte der Kostendruck dazu führen, die Bezüge der SBB Nomenklatura zu hinterfragen; da gibt es ein beträchtliches Einsparpotential.
Heinz Aronsky 20.12.2008, 10:03 Uhr
In Graubünden sind nur noch wenige Bahnhöfe bedient. Dank GPS werden meist von Landauqrt aus die Züge angesagt und die Billettautomaten sind so gut, dass auch Nicht-PC- Freaks sie bedienen können.
Tek Berhe 20.12.2008, 09:42 Uhr
Ich hatte schon immer das Gefühl, dass SBB und ZVV noch viele viele Geheimnisse haben. Vor allem beim Bouns-/Malus-System, leidet die übrige Schweiz darunter, dass die Pünktilichkeit der S-Bahnen nur zu Lasten der Nicht-Zürich-Schweiz geht. Es passiert noch häufig, dass Intercitys auf der Strecke St. Gallen - Genf rasch angehalten werden um lokale S-Bahn-Züge vorbeizulassen.
Ernesto Tschumi 20.12.2008, 09:34 Uhr
Der Bund baut immer mehr Stellen ab, sei es bei der Post oder wie jetzt bei de SBB. Für den Bund ist dies die einfachste Lösung. Dieälteren Leute und auch Junge müssen Mühsam an den Billeten-Automaten stehen,weil diese teilweise kompliziert zu Bedienen sind.Es haben nicht all Generalabonemente oder Halbtax.Die bisheigen Bahnhofvorsteher müssen nun auch um Ihre Job bangen,dies ist sicher nicht gut
Dominik Ruf 20.12.2008, 09:26 Uhr
Die Erfahrung zeigt: Nur der Mensch, nicht die Technik, kann uns vor seelenlosen und/oder verunstalteten Bahnhöfen bewahren. Und die SBB lebt durch und von den Menschen, also soll sie Ihre Kunden auch durch Menschen empfangen!
Alex Meyer 20.12.2008, 08:43 Uhr
In den USA hat der zukünftige Präsident gerade verkündet, dass er mit einem Programm zur Verbesserung der (auch öffentlichen) Verkehrsinfrastruktur der Wirtschaftskrise begegnen will.Bei uns wird aus Spargründen der Service abgebaut. Der neue SBB Chef hat dies vermutlich bei der DB gelernt, wo sämtliche Strecken, die nicht den kurzfristigen "Return on Investment" gebracht haben, stillgelegt wurden
guido bitter 20.12.2008, 05:25 Uhr
Fuer computer-orientierte Reisende mit Internet Anschluss stellen die unbedienten Bahnhofschalter keine unueberwindliche Huerde dar. Anders ist es mit der aelteren Generation welche die oeffentlichen Transportmittel regelmaessig benuetzt, aber weder im Umgang mit computern geschult, noch Internet Anschluss hat.
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17 Kommentare
Hans Schmid 21.12.2008, 12:06 Uhr
Patrick Fluckiger 20.12.2008, 22:20 Uhr
Joseph Fischer 20.12.2008, 18:53 Uhr
Heiny W. Dürr 20.12.2008, 17:55 Uhr
Peter Vogt 20.12.2008, 16:36 Uhr
D. Vollenweider 20.12.2008, 15:18 Uhr
Geri Imbach 20.12.2008, 13:03 Uhr
Ralf Kocher 20.12.2008, 12:12 Uhr
Monika Balle 20.12.2008, 11:40 Uhr
Alexander Meier 20.12.2008, 11:18 Uhr
Alfredo Garcia 20.12.2008, 11:01 Uhr
Heinz Aronsky 20.12.2008, 10:03 Uhr
Tek Berhe 20.12.2008, 09:42 Uhr
Ernesto Tschumi 20.12.2008, 09:34 Uhr
Dominik Ruf 20.12.2008, 09:26 Uhr
Alex Meyer 20.12.2008, 08:43 Uhr
guido bitter 20.12.2008, 05:25 Uhr