Die Mediation ist das geeignete Mittel, strittigen Eltern bewusst zu machen, dass Kinder für eine gesunde Entwicklung BEIDE Eltern brauchen. Um dies zu erreichen, haben die Eltern die Pflicht, sich für eine einvernehmliche Lösung an einen Tisch zu setzen! Endlich gibt es Vormundschafts-Behörden, welche das einsehen und auch tatkräftig unterstützen! BRAVO FRAUENFELD!
Stephan Lichtin 18.03.2010, 08:12 Uhr
Wenn die Mutter nicht will, dann muss sie nicht, denn das Recht steht ja sowieso immer nur auf ihrer Seite. Das ist eine Situation, in der sich Sprachlosigkeit u.Ohnmacht breitmacht bei Vätern, die sich die Betreuung und Erziehung der Kinder – gegen den Willen der Mütter – teilen wollen. Wie kann man Kindern erklären, weshalb ihnen eine gleichwertige Beziehung zu BEIDEN Elternteilen verwehrt wird?
Marcel Zufferey 15.03.2010, 23:08 Uhr
Das gemeinsame Sorgerecht- so gut es auch in der Theorie klingen mag- ist unter den derzeit gegebenen gesellschaftlichen Voraussetzungen leider eine völlige Illusion.
Markus Haselbach 15.03.2010, 22:11 Uhr
Ich wohne mit meiner Ex seit unserer Trennung als Wohngemeinschaft in einem grossen EFH zusammen. Das Sorgerecht hat nur sie. Anfangs war es nicht einfach, seit wir jedoch Distanz gewonnen und neue Partnerschaften eingegangen sind, gehts nahezu ohne Reibung. Unser 4-Jähriger Sohn ist überglücklich täglich uns beide sehen zu können.
Patrick Baumann 15.03.2010, 20:57 Uhr
zum Kommentar von Yves Mundorff: Die gemeinsame elterliche Sorge soll Regelfall werden. Dies heisst nicht, dass bei einer Scheidung das Sorgerecht auf Brechen und Biegen bei beiden belassen werden muss. Falls es immer wieder Probleme gibt, kann das Sorgerecht einem Elternteil alleine zugewiesen werden. Jedoch wird in diesem Fall genau geschaut, wer der Querulant ist.
Patrick Baumann 15.03.2010, 20:54 Uhr
Endlich setzt sich Mediation durch. Lange hat's gebraucht. Jetzt muss ein Aufruf an alle Vormundschaftsbehörden und Richter gehen, dass dieser Weg weitergeführt wird. Mami UND Papi für alle Kinder. Das soll das Ziel sein. Im Sinne und Interesse aller Kinder.
Urs Bleiker 15.03.2010, 18:43 Uhr
@ Yves Mundorff: Wenn ich Sie richtig verstanden habe: Beim geteilten Sorgerecht kann ein Partner seine Machtstellung missbrauchen. Und um Machtmissbrauch zu verhindern, braucht es daher die Konzentration aller Macht bei einem Partner. Könnten Sie uns die von Ihnen empfohlene hochinteressant tönende Paradoxstrategie noch etwas eingehender erläutern?
Lukas O. Bendel 15.03.2010, 18:08 Uhr
@ Yves Mundorff:
Was für Steine kann ein geS-Vater denn einer obhutsberecht. Mutter in den Weg legen?
Sie hat die "Macht" und kann sich dank den Mama-philen Behörden über alle Kooperations-Pflichten hinwegsetzen!
Durch (Zwangs-)Mediation wird das Miteinander der (zerstritt.) Eltern bei der Maximierung des Kindeswohls (wieder) zum primären Ziel - das haben alle (+insb. Scheidungs-)Kinder zu gut!
Yves Mundorff 15.03.2010, 14:47 Uhr
Ich war bisher auch immer für ein geteiltes Sorgerecht. Bis sich meine Schwester trennte. Bei ihr ist es so, dass sich ihr Ex damit immer mal wieder für die Trennung "bedankt" und ihr, wo es nur geht, Steine in den Weg legt. Gemeinsames Sorgerecht ja, wenn beide am selben Ort wohnen (soziales Umfeld) und beide sich über die Art und Weise einigen können. Ansonsten bringts den Kindern nix.
Josef Rutz 15.03.2010, 14:38 Uhr
Gemeinsam heisst die Devise. Leider bleibt mir nichts anderes übrig, als weiterhin davon zu träumen. Von einen gemeinsamen Sorgerecht weiss die Neuhauser Vormundschaftsbehörde leider nichts. Seit Jahren kämpfe ich vergeblich um eine Ombudsstelle oder Mediation, wie das Schweizer Fernsehen in meinem Fall die Mächtigen in Schaffhausens zu ermuntern versuchte.
Georgios Skarlakidis 15.03.2010, 13:32 Uhr
Heute sind es drei Jahre her, wo ich mich für ein gemeinsames Obhut- und Sorgerecht einsetze. Die Kinder wurden durch die schleppende Gerichtspraxis und absurder Gesetzeslage entfremdet, obwohl das psychologische Gutachten von Dr. Maag in Uster den Willen der Kinder festhielt - 50% bei Papi. Verändert hat sich nicht viel, Kinder und Vater nagen am Trennungstrauma - die Mutter freuts.
Lukas O. Bendel 15.03.2010, 11:55 Uhr
Im Rechtssetzungs-Diskurs ist es absolut normal, dass der gewünschte (Ziel-)Zustand als Rechtsnorm vorgegeben wird und allenfalls flankierende (Zwangs-)Massnahmen zur Zielerreichung ergriffen werden.
Nur im Familienrecht übt die Schweiz diesbezüglich absurde Zurückhaltung. Zwar wird ständig über das Kindeswohl schwadroniert, aber effektiv dafür getan wird wenig (und weniger als zum Schutz Tiere).
Werner Meier 15.03.2010, 09:28 Uhr
Diese Chaos. Nur weil sich zwei Erwachsene sich auseinanderleben (oder auseinanderleben wollen). Hoffentlich zahlen's auch die Verursacher!
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13 Kommentare
Stephan Lichtin 18.03.2010, 08:37 Uhr
Stephan Lichtin 18.03.2010, 08:12 Uhr
Marcel Zufferey 15.03.2010, 23:08 Uhr
Markus Haselbach 15.03.2010, 22:11 Uhr
Patrick Baumann 15.03.2010, 20:57 Uhr
Patrick Baumann 15.03.2010, 20:54 Uhr
Urs Bleiker 15.03.2010, 18:43 Uhr
Lukas O. Bendel 15.03.2010, 18:08 Uhr
Yves Mundorff 15.03.2010, 14:47 Uhr
Josef Rutz 15.03.2010, 14:38 Uhr
Georgios Skarlakidis 15.03.2010, 13:32 Uhr
Lukas O. Bendel 15.03.2010, 11:55 Uhr
Werner Meier 15.03.2010, 09:28 Uhr