Lieber Herr Nico Ghilardi
Sie sind ein wunderbares Beispiel eines Erwachsenen der null Verständniss für die heutige Jugend, deren Bedürfnisse und Probleme haben.
Und woher bitteschön nehmen sie an das Herr Imhof denkt die heutige Jugend könne nichts ausser sauffen?
Im übrigen finde ich es grotesk im Zusammenhang mit der heutigen Jufenheit auf Trunkenheit am Steuer und deren Folgen hinzuweisen. Autofahrer sind schliesslich alle mindestens 18 Jahre alt und somit ERWACHSEN.....
Herzlichen Dank an Herrn Imhof
Bettina Baltensweiler 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kommentatoren und Kommentatorinnen rechnet!Die Woodstocker, wenn sie noch am Leben sind, sind eure Opas und Omis!seid ihr auch von vorgestrern?
Serge März 00.00.0000, 00:00 Uhr
Aus meiner Sicht haben befrager und befragter ein schönes Beispiel dafür geliefert wie man in einer kurzen und prägnanten Form an den strukturellen Problemen unserer Gesellschaft kratzt. Ob das nun einem Neo-Liberalismus und einer saturierten Gesellschaft zugeschrieben werden kann entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist doch relativ einfach, angesichts der Geschichte der westlichen Zivilisation gibt es bestimmte Faktoren die sind immer gleich. Da ist die Gier der jeweils herschenden Elite, das frustrierte blöken der Schafe, die unter deren Gier leiden und ihre eigene nicht ausleben können sowie ab und zu ein Schaf das andere Schafe um sich scharrt um die herschenden Widder zu stürzen. Danach beginnt das Spiel wieder von vorn. 2000 Jahre Geschichte müssten doch eigentlich langsam reichen, dass nun wirklich alle kapiert haben sollten dass bisher noch so jeder "idealistische" Versuch ein System einzuführen eher schneller als später grandios an der Gier nach Macht und Geld und dem dazugehörigen Kontrollwahn gescheitert ist. Das sind Charakterliche Probleme welche nicht durch ein "politisches" System lösbar sind, da ein korrumpierter Charakter immer auch einen Weg findet ein noch so wohlmeinendes System zu durchbrechen. Hm, irgendwie könnte man an dieser Stelle vom Gefühl befallen werden, dass dies noch einen ganz kleinen zusätzlich Kick ergeben könnte.
Um auf das hier diskutierte Detail zurückzukommen, da die Folgen der vorher beschriebenen Handlungsweise durchaus auch jugendlichen auffallen dürfte, müssten wir Erwachsenen eigentlich die Sauerei am nächsten Tag still und leise aufräumen und zur normalen Tagesordnung zurückkehren. Wir können unseren Kindern ja noch nicht mal eine intakte Umwelt garantieren, da finde ich es persönlich doch sehr mutig von fehlender Zucht und Ordnung zu reden. Prost!
fränk XIV 00.00.0000, 00:00 Uhr
Die Jugendlichen, da bin ich sicher, gehen nicht alle dahin um sich wirklich bis an den Rand der Bewusstlosigkeit zu trinken, sondern auch um einfach Spass zu haben, neue Bekanntschaften zu machen und so einen gemütlichen Abend mit Freunden zu geniessen! Auch könnte es doch sein, dass durch die vermehrten Begegnungen von jungen Leuten die Geburtenraten wieder ansteigen! Dies wäre doch eine gute Nebensache, wenn man an die AHV denkt! Auch die Steuereinnahmen des Staates würden steigen, da mehr Alkohol konsumiert würde. Klar, ansich wäre es klüger mit dem vorhandenen Geld sinnvoller umzugehen.
fränk XIV 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wollen wir eine nächste Generation von Erwachsenen, die sich nicht durchsetzen kann, weil sie immer nur zu hause bei Mutti verhätschelt wurden? Ich denke, dass die "Massenbesäufnisse" nichts schlimmes sind. Klar es wird den einen oder anderen geben, der sich nicht mehr im Griff hat aber ich denke nicht, dass dies ein Problem sein wird.
fränk XIV 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich frage mich, ob die Aussage von Herrn Imhof nicht manchmal falsch verstanden wird. «Macht Massenbesäufnisse! Es gibt Dümmeres» ist kein Aufruf! Er fordert die Jugend nicht auf Massenbesäufnisse zu machen. Er sagt zwar das es Dümmeres gibt, aber folglich gibt es auch Intelligenteres, dies sollte nicht in den Hintergrund verdrängt werden! Klar die Jugendlichen müssen sich irgendwie von den Erwachsenen abheben auch wenn diese dies nicht gern sehen. Aber jetzt mal ernsthaft, wer hat in seiner Jugend nie etwas Spass gehabt? Wäre es für unsere Gesellschaft besser, wenn alle Jugendlichen nach der Schule oder der Arbeit immer zu hause sitzen würden um weiter zu büffeln und dadurch nie soziale Kompetenz erlangen? Wäre es besser wenn man nicht neue Kontakte knüpft und sich gegenseitig unterstützt?
Adrian Massauer 00.00.0000, 00:00 Uhr
"Unfug ist das Privileg der Jugendlichen auf dem Weg zur Anpassung" ->
Und bei dem Unfug den die "gewöhnlichen" Jugendlichen veranstalten werden häufig auch viele Opfer - egal ob ebenfalls Jugendliche oder Erwachsene - von denen. Homosexuelle, Behinderte, Nicht-Weisse - sie alle kriegen was vom Unfug der Jugendlichen der breiten Masse ab, welcher sie von dem Moment an prägt. Die Täter passen sich dann an und werden gelobt, die Opfer fallen aus dem sozialen Rahmen und werden ignoriert. Am nächsten Morgen dürfen dann auch die "Rausländer" der Stadtreinigung den Dreck von den privilegierten Jugendlichen aufräumen und die Krankenhäuser sind voller unnötiger Alkoholleichen, obwohl man sich dort um richtige Unfälle und Krankheiten kümmern müsste...
Charly Lenherr 00.00.0000, 00:00 Uhr
Vom allerfeinsten, endlich mal einer der es ausspricht, genau so ist es, Kopie an all die bigotten StadtSPler, welche den Kontakt zum gemeinen Volk schon längst verloren haben. Das Interview es Jahres, Prost!!!
lux l. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz.
Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand
(Theodor Fontane 1819-1898)
ich stimme Herrn Imhof voll und ganz zu
Prosit Neujahr 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich denke, dass es vielen nur darum gehen wird, Gleichaltrige zu sehen und ein bisschen Spass zu haben (ohne kommerzielle Abzockerei). Man giesst sich noch ein wenig hinter die Binden und das Flirten fällt schon ein bisschen leichter. Stockbesoffen werden aber die wenigsten sein - alles halb so wild! Findet es jetzt statt?
Annelies Künzli 00.00.0000, 00:00 Uhr
MIt den Niederländern in Bern lief es ja auch prima und friedlich über die Bühne...wir sind ja hier nun wirklich auf den Geschmack gekommen...daher verstehe ich den Tschäppät und Co. der anderen potenziellen "Bottelòn"-Städten nicht. Ein entspanntere Umgang mit dem Ganzen wäre wünschenwert, dann ist alles am Schluss "halb so wild", wie die konservative Kräften in unserer Gesellschaft jetzt befürchten. Nummä Hüh und Prost auf den Bottelöns! Wünsche allen Beteiligten viel Spass und nimmt euch ein Beispiel an die gesellig festenden Niederländer ;-)) , dann ist es auch zukünftig gar kein Problem solche Sachen wieder zu veranstalten und gibt man diejenige keinen Grund (worauf sie ja wohl nur hoffen, damit alle Befürchtungen bestätigt werden und sie alles verbieten können, "Beweise" haben), solches im Weg zu stehen.
S. Zellweger 00.00.0000, 00:00 Uhr
Prävention heisst es oftmals von den älteren Mitbürgeren. Sich selber in die Verantwortung nehmen? Fehlanzeige! Wo lernen denn die Jugendlichen den Umgang mit Alkohol? Bei Hochzeiten, Geschäftsapéros, auswärts essen, Fussball schauen etc. überall trinkt ihr Erwachsenen Alkohol, und meistens mehr als genug. Doch bei sich selbst nach Fehlern zu suchen ist schwieriger, als alles auf die bösen Jugendlichen (welche Ihr natürlich ganz richtig erzogen habt) zu schieben. Der Alkohol ist eine gesellschaftlich akzeptierte Droge, und wird halt nicht bloss von euch älteren Semestern konsumiert. Gewöhnt euch daran. Wir sind bloss ein Spiegel/Reflexions-Bild von Euch.
Wir sind die ungewollten Kinder der Stadt? - So möge es sein.
Freue mich schon auf die China-Wiese!
Miha Tha ruutz 00.00.0000, 00:00 Uhr
mich würde es freuen, bei den zeitungen auch einmal eine auseinandersetzung über folgendes zu lesen:
bei mittlerweile 7.50.- pro 1/2 bier, 18.- für die drinks und 6.- für ein glas rotwein... kontrolle und preiserhöhungen hier und da...
jungs und mädels da draussen, setzt euch zusammen, bringt eure party selbst mit - denn in den geschäften kriegt man das 1/2 bier für 1.-, also was rechtfertigt die anderen 6.-?!! - rebelliert und geniesst vor allem das leben!!! denn spiessbürger, von denen gibts eh schon genug! und dieses züri-alles-ist-sauber-und-rausgeputzt... naja... kanns ja wohl nicht sein, denn wo gibts schon ne KONTOLLIERTE alternativszene???
meisti lohner 00.00.0000, 00:00 Uhr
brilliant formuliert, brilliant erkannt. da sollte sich jeder svp-ler ein beispiel nehmen.
P. Niss 00.00.0000, 00:00 Uhr
In wenigen Tagen findent auf dem Bauschänzli ein, notabene polizeilich geprüftes und bewilligtes, bestens organisiertes Massenbesäufniss statt. Da hier aber schön brav Steuern und Abgaben bezahlt werden und sich das ganze als "Oktoberfest" tarnt, schreit kein Hahn dannach! Scheinheiliger kanns nicht mehr werden!
Marcel Wunderlin 00.00.0000, 00:00 Uhr
Man muss besoffen sein, um an den Sozialsmus zu glauben. Mit klarem Verstand ist das gar nicht möglich. In dem anderen Artikel lesen wir: "Die Schweizer Jungsozialisten rufen die Veranstalter von Botellones auf, die Massenbesäufnis-Verbote zu missachten. "
Jan Fröhlich 00.00.0000, 00:00 Uhr
ein super artikel, interview.
ich finde, nicht nur teenies sollten teilnehmen sondern auch ältere leute, wie an der streetparade !
Prost!
Thomas Hanhart 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dieser Mann rettet die Ehre seiner Generation! Die etablierte Linke gebärdet sich mittlerweile genauso moralinsauer und ängstlich wie in den 80ern das bürgerliche Establishment. Hört endlich auf immer Alles und Jedes zu psychologisieren und Bürger wie unfähige Mündel zu behandeln. Wir sind das Volk!
Esther Küttel 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich begnete als Krankenschwester schon zuviel (sehr oft auch jungen) Unfalltoten, die noch im Sarg nach Alkohohol stinken und zuviel Menschen mit einer kaputten Leber, die entsetzlich verbluten und ich musste zuviel Menschen in ihrem Suff von ihren Exkrementen reinigen usw. usw., als dass ich einem solchen Massenbesäufnis zustimmen könnte. Da helfen mir auch die intellektuellen Theorien eines Soziologen nicht. Kiffen, sich selber verletzen, sich krank hungern, Pubertätsdepression und andere Phänomene sind ja auch keine Alternativen
Andrea Stutzer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wie kommt man von einem Massenbesäufniss zu einem Verkehrsunfall? Oder Agression? Nur weil man den Jugendlichen ihren Freiraum lässt und sie ihre Erfahrungen selber machen lässt, heisst das doch nicht, dass man betrunkenes Fahren unterstützt! Oder Gewalt. Ich war schon einige Male betrunken, noch nie gewalttätig oder betrunken gefahren, also bitte. Ich bin mir sicher, dass auch Herr Imhof alkoholisiertes Fahren nicht gut heisst. Meiner Meinung nach das Interview des Jahres. Vielen Dank
Roli Nüesch 00.00.0000, 00:00 Uhr
Nominiert zum Interview des Jahres. Danke.
gabriel p 00.00.0000, 00:00 Uhr
bravo. absolut einverstanden.
Philippe Giessler 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wunderbar Herr Imhof!!
Es kommt mir vor, dass einige Leute und Politiker nicht einsehen, dass das "Binge Drinking" einfach zu einem Jugendprozess in gewissen Faellen gehoert; ich selber bin jetzt 29 Jahre alt, habe mich oft sinnlos betrunken (und tue es sogar jetzt noch) und habe trotzdem einen Uniabschluss in St.Gallen und MBA in Stanford geschafft! Ich verstehe, dass mit Alkohol Unfaelle und eventuell Schlaegereien haeufiger geschehen, jedoch verbietet den Jungen nicht, sich zu besauffen, sondern klaert sie ueber die Gefahren auf. Ich liebe es, mich zu besauffen, habe deswegen doch nicht Probleme oder suche eine Flucht aus dem Alltag, sondern bin einfach gerne mal hackedicht am Wochenende, SEID verantwortungsvoll waehrend der Woche und besaufft Euch doch am Wochenende und habt soviel Sex, wie ihr wollt! Cheers, Kurt you're my boy
Fre Stax 00.00.0000, 00:00 Uhr
Immer wieder stosse ich beim Lesen all der vielen klugen Beiträge auf Wörter wie: Moral, Moralapostel oder -tanten. Was, liebe Schreiber, meint ihr damit? sind das so Begriffe, wie früher zB: Kommunismus/Kommunist? oder Zionismus/Jude? Einfach so praktische Begriffe, mit denen man eine Haltung als falsch abqualifizieren kann, ohne mühsam argumentieren zu müssen.Ob ich nun ein Botellon gut oder schlecht finde, kann ich allerdings nicht sagen. Hingegen bin ich der klaren Meinung, dass es für Leute, die es einfach toll finden, sich sinnlos zu besaufen, das beste ist, wenn sie es tun und zwar möglichst intensiv. Da wäre ich sogar dafür, dass die Krankenkasse die Kosten für den dafür nötigen Alkohol übernimmt.
Marc Somogyi 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich finde es schade das ein Professor den heutigen Jugendlichen, die teilweise keine Erziehung mehr hat, noch hilft sich negativ zu entwickeln, und so keine Lehr- und Arbeitsstellen erhalten, weil Sie süchtig von Alkohol, Tabak und illegaler Drogen werden! Für mich ist Herr Professor Imhof ein 68er Ideologe der alles zerstören will!
Aussersihler Harry 00.00.0000, 00:00 Uhr
Als Anwohner, der bereits im Kreis 4 aufgewachsen ist und mit Frau und Kindern immer noch dort lebt, weiss ich nun dank Herrn Imhof endlich den wahren Grund, der gewisse Zeitgenossen veranlasst, ihrer prall gefüllten Blase, mit Vorliebe Erleichterung in fremden Hauseingängen zu verschaffen. Wie alle Utopisten, sucht und findet Herr Imhof die Ursache allen menschlichen Fehlverhaltens in der Unvollkommenheit der Gesellschaft. Ob es sich um eher Banales, wie kollektive Besäufnisse oder auch um schwer wiegende sexuelle Uebergriffe handelt, ursächlich ist immer das Scheitern des neoliberalen Systems. Sowohl der Rausch wie auch Sexualdelikte dürften die menschliche Gesellschaft wohl von Anbeginn an begleitet haben. Beides gehört zum Stoff der griechischen Tragödien. Mithin dürfte den Akteuren wohl kaum bewusst gewesen sein, dass auch sie Opfer des Systems waren. Aber eine These, die aus so tiefen Quellen schöpft, wie diejenige von Herrn Imhof, ist wohl gegen eine so naive Frage, ob menschlicher Anstand nicht nur von politischen Strukturen abhängt, gefeit. Herr Imhof hat zweifellos sein Leitthema gefunden. Er empört sich über die Empörten. Es war ja auch schon immer dankbar Spiesser vorzuführen. Und mit Ausnahme von sich in scheinbar nonkonformen Verhalten übender Pubertierender und einiger Adepten von Herrn Imhof und ihm selbst, dürfte das so ziemlich der ganze übrige Rest der Bevölkerung sein. Das legt den Schluss nahe, dass wir es bei Herrn Imhof mit einem neuen soziologischen Phänomen zu tun haben, dem nahtlosen Wechsel eines Spätpubertierers von der Adoleszenz ins Rentenalter.
Christoph Geiser 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ganz ehrlich, wäre ich noch ein Jugendlicher, ich ginge wohl zu dem Botéllon. Nach dem Rummel sowieso. Wie uncool am Montag in der Berufsschule sagen zu müssen: "Nein, ich war nicht zugegen" Das soziale Aus in dem Alter.
Dass Frau Maurer den Event natürlich verbieten bzw. einschreiten muss, liegt wohl weniger an ihr selbst, als an den Erwartungen die an sie als Polizeipräsidentin gestellt werden.
Ich benutze den Kloster-Fahr-Weg recht häufig als Fussgänger. Dabei kreuzen einem eine Unmenge an Velofahrern. Obwohl das allgemeine Fahrverbot gut und häufig zu erkennen ist und die Breite des Weges dieses Verbot auch für den Dümmsten einsichtig macht, sind es gerade Erwachsene, die sich einen Dreck darum scheren. Besonders klug, der Familienausflug um den Kindern ja klarzumachen: Regeln sind Scheisse. Sich dann aber aufzuregen, wenn die Jugendlichen Initiative zeigen und etwas aussergewöhnliches durchziehen wollen ist dann doch sehr gespalten.
Ausserdem, wie sollen die Jungen lernen Selbstverantwortung zu übernehmen, wenn man ihnen nicht erlaubt auch mal einen potentiellen Fehler zu begehen?
Natürlich steht Alkohol mit Gewalt in Verbindung. Auch mit den Hinterlassenschaften wie Dreck und Scherben. Allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass der Alkohol nur enthemmt und zutage fördert, was ohnehin schon da ist. Wer also gewalttätig wird, oder Abfall hinterlässt, hat irgendwo Defizite, die halt durch den Alkohol und den gebotenen Rahmen nur sichtbar werden. So kommen dann die Erziehungs- und Entwicklungsdefizite zum Vorschein und die kann man nicht verbieten. Aber wer sieht schon gerne, dass er wohl doch nicht der ach so perfekte Elternteil ist.
Nico Ghilardi 00.00.0000, 00:00 Uhr
Es ist beschaemend, dass ein vom Staat bezahlter Professor der Jugend raet, sich volllaufen zu lassen. Herr Imhof scheint wenig von unseren jungen Mitmenschen zu halten, denn seiner Meinung nach sind sie hauptsaechlich darauf aus, sich gegenseitig zu begrabschen und sich gegen die gesellschaftlichen Regeln und Strukturen aufzubaeumen.Meiner Meinung nach liegt Herr Imhof nicht nur ein bisschen, sondern voll daneben. Junge Menschen haben viel mehr auf dem Kasten, als er glaubt, aber sie sind psychologisch instabiler als Erwachsene. Man sollte ihnen daher nicht zu einem Verhalten raten, welches ungesund und gefaehrlich sein kann.Mich nimmt mal Wunder, was Herr Imhof den Jugendlichen sagen wird, die mit Alkoholvergiftung im Spital landen, und den Unfallopfern, die als Folge von betrunkenen Verkehrsteilnehmern notwendigerweise generiert werden. Vermutlich wird er sich dann in seinen universitaeren Elfenbeinturm zurueckziehen und sich Kommentare verkneifen.Um es klar zu sagen: Ich bin froh, dass ich im Ausland lebe und Steuern zahle, denn somit finanziere ich zumindest nicht das Salaer eines solchen Professors!
stefan rudin 00.00.0000, 00:00 Uhr
wie gesagt:besser betrinken als bekiffen (bekoksen, bepillen, etc..).weil:der kater kommt bestimmt!der mensch bracht rausch. und gemeinschaft. und beides zusammen.wer etwas anderes behauptet spielt sich was vor.es haben nicht alle (jungen) menschen eine/n lebenspartner/in, eigene wohnung mit zuvielen zimmer, weinkeller & whiskyschrank.
Marc Somogyi 00.00.0000, 00:00 Uhr
Typisch Sozologe und Professor, ein Theoretiker der unserer Jugend noch schlechte Tipps gibt!Die 68er haben wohl nach wie vor Ihre Ziele ereicht und denken nicht daran aufzugeben!
P R 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bei den Schulden, welche unsere Generation von den heutigen Politikern erbt, kann ich nur Lachen, dass die Abfallentsorgung ein Problem sein sollte.Und an alle diejenigen, welche diesen Anlass verurteilen: ich hoffe doch schwer, ihr trinkt nie, nie, nie Alkohol! Und raucht nicht! Und fährt nicht Auto! Und esst kein Fleisch! Und habt keinen Sex!Und sterbt dann mit 120 Jahren und fragt euch auf dem Sterbebett, was ihr eigentlich in eurem Leben gemacht habt, ausser arbeiten und euch über diejenigen aufzuregen, welche das Leben genossen haben.Wer als Wein- und Weiberhasser jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser bis er daran zugrunde geht.Wilhelm Busch, 1832-1908
Marcel Wunderlin 00.00.0000, 00:00 Uhr
Der Soziologie-Professor meint vermutlich sich selber, wenn er sagt: "Der Schweizer Mittelstand ist seit 1874 saturiert. In der Globalisierung hast du einen Mittelstand, wo die Karriere nicht mehr klar ist, " Wer studierte vor 20 Jahren Soziologie? Leute, die nicht wussten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Was treiben solche Soziologen heute? Ihre Existenz mit grossen Reden rechtfertigen. Besoffen oder nüchtern, bei solchem Soziologen-Gebrabbel ist kein Unterschied erkennbar.
T Masiu 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kaum 10 jahre aus dem Teenager-Alter raus kommen auch mir manchmal die Sätze "jaja die heutige Jugend", "Früher war es schon..." über die Lippen. Wenig später schäme ich mich schon wieder dafür. Im Teenager-Alter sind wir dazu angehalten zu rebellieren, unsere Grenzen kennen zu lernen. Zum Glück haben mir meine Eltern eine gute Erziehung mitgegeben und mittels unendlicher Geduld vieles mit grossem Respekt erduldet.
Respekt ist denn auch das wichtigste was wir vor jungen Menschen haben sollten. Früher war es kein bisschen besser. Wenn wir unsere Kinder wohl erziehen und auch den immer grösser werdenden Graben zwischen arm und reich verkleinern dann können wir Änderungen bewirken. Ein sinnloses Verbots einer Party nützt schlichtweg nichts.
Für alle die über Politiker herziehen: In unserem Land wählen WIR (über 18 Jährigen) diese Politiker. Es ist jedem freigestellt, andere Personen zu wählen oder sich gar selbst zu stellen. Auch ich hab mich aufgeregt über den Patriarchen, der vor bald 5 Jahren in den Bundesrat gewählt wurde. Dennoch war es eine demokratische Entscheidung welche das Volk steuerte. Das Volk hat indirekt auch die Abwahl dieses Patriarchen gesteuert.
Wir sollten öfters reflektieren. In den Spiegel schauen und ehrlich zu uns sein. Wer das jeden Abend macht, merkt so einiges. Versucht es doch alle mal :)
James Jackson 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wirklich ganz grosses Kino Herr Imhof! Es wird einfach völlig übertrieben.
Es ist ja nicht so, dass sich die Jungen treffen und sich hirnlos ins Koma saufen, sondern es wird einfach gemeinsam getrunken bis gute Laune herrscht und die Kontaktfreudigkeit gestiegen ist.
Zu beachten ist auch, dass unter der Woche viel weniger getrunken wird als früher. Der Donnerstag war zu unserer Zeit bekannt, als der Tag um richtig auszugehen. Wohl gemerkt mussten dann auch alle am Freitag arbeiten aber damals hat keinen gestört, wenn jemand wenig geschlafen hat oder eine Alkfahne auf sich trug. Heute kann man sich das einfach nicht mehr erlauben. Von den Jungen wird im Geschäft viel mehr erwartet als noch zu unserer Zeit. Deshalb konzentriert sich das Ganze nun auf die zwei Abende am Wochenende, wo sich die selbstbewussten, jungen Leute ein Ventil schaffen, welches nicht besonders gescheit ist aber eben, es gibt ja dümmeres.....
M. D. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Hat jemand den blöden Kommentar eines SVPlers dazu gelesen im heutigen Tagi? Ich geb ihm ja Recht, dass Eltern erstmal selber mit ihren Kindern reden müssen und sich mit ihnen auseinandersetzen - und nicht, wie Jans Mutter gleich nach Staat und Polizei schreien dürfen. Aber der Schlusssatz war wirklich saudumm. Der Herr führt selbiges Verhalten nämlich auf die Emanzipation zurück! Mein Fazit: Wenn wir solche Idioten wählen, braucht sich keiner zu wundern, warum Polizeipräsidenten Veranstaltungen verbieten, obwohl sie nicht als Gewaltakte geplant sind. Und wer von den Herrn Kommentatoren argumentiert wie 'man denke an all die Vergewaltigungen...' löst bei mir nur aus, den Jugendlichen einige grosse Flaschen Wodka vorbeizubringen.Tja, lang lebe die Rechtsstaatlichkeit!
Walter Koller 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich kann alle Aussagen von Kurt Imhof nur unterstreichen und gutheissen. Es tut gut, von einem Soziologieprofessor so etwas zu hören. Und es tut gut, dass den kleinkarierten Kleinbürgern von kompetenter Seite etwas Wertvolles entgegengestellt wird. Warum gönnt man den Jungen ihre eigenen nicht kommerziellen Veranstaltungen nicht? Weil sich die Älteren und Alten hierzulande immer und überall als Erzieher aufspielen wollen, obschon sie genau wissen, dass sie alles andere als Vorbilder sind. Was passiert denn jedes Jahr am traditionellen Albanifest in Winterthur? Es ist nichts anderes als eine Massensauferei, nicht in einer Nacht mit ein paar hundert Jugendlichen, sondern drei Tage und zwei Nächte mit 100'000 Erwachsenen. Und wer so etwas erwähnt, wird von den gleichen kleinkarierten Kleinbürgern, die kreative Veranstaltungen der Jugendlichen verboten haben wollen, als Dreckschleuder beschimpft und nach "Moskau" geschickt...
albert kaufmann 00.00.0000, 00:00 Uhr
ich geb noch einen drauf. um der logik von k. imhof zu folgen, fordere ich alle pädophile auf, am montag vor dem kindergarten aufzulaufen, um dann alle kleinkinder sexuell zu belästigen. dies bereitet und befriedigt lust und grenzt von den bösen eltern, lehrern usw ab. auch die rechten lade ich ein, am nächsten jüdischen treffeen eine massenschiesserei zu veranstalten. das tut gut und grenzt ab. grenzen setzen, an die vernunft zu appelieren, den kinder beibringen, dass verzicht freiheit bringt sind tatsachen, die viel energie von den betroffenen abverlangen. es ist leichter, auf antiautoritär zu machen. wohin der sittliche irrsinn führt wurde in der weltgeschichte schon mehrmals vorgeführt. das fehlen der moralischen sinne führt den einzelnen wie das kollektiv direkt ins verbrechen (bis hin zu massenmorden). auch fehlt es mehrheitlich an einem religiösen gefühl. gott hat zwei söhne. ohne moral ist der mensch nicht mehr als ein werkzeug satans. wie sagte doch asserate: die manieren wurden erfunden, damit die menschen sich nicht als tiere, sondern wie zivilisierte wesen begegnen. manieren sind für ihn das parfüm, das vergessen lässt, dass wir stinken.
Soz Loge 00.00.0000, 00:00 Uhr
Immer halt auffallen wollen – und wenn es nur dumme Interviews sind. Auch dies zeugt von einem Aufstand gegen die Intelligenz.
Al Wayslate 00.00.0000, 00:00 Uhr
Schöner schlusssatz!
Emil Roth 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke Herr Imhof, Sie sprechen mir (60 Jahre alt) aus dem Herzen. Und danke Herr Seibt, für Ihre Fragen, die Antworten erlauben, die 95% Ihrer schreibenden BerufskollegInnen verhindert hätten.
Sie beide wecken in mir die Hoffnung, dass eine neue Aufklärungsbewegung gegen Doppelmoral (von Medienschaffenden, der Gesellschaft/Politikern) entsteht.
Walter Schneider 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dieses Interview/diese Analyse ist schlicht und ergreifend sensationell und bewegend. Imhof spricht aus, was ich und viele Bekannte ähnlich, wenn auch nicht so fundiert, ausgetauscht haben. Gedankengänge, die als Blogbeiträge beispielsweise von NZZ, Blick, Tagesschau online regelmässig von Redaktoren gelöscht/zensuriert werden. "Die Medien sind heute die Brutstätten für Moraltanten". Genau. Und nicht wenige PolitikerInnen (wie beispielsweise Esther Maurer, Jacqueline Fehr, Chantal Galladé, Schweiger/FDP Zug, EDU/EVP, Schmid-Federer/CVP, Ricklin usw.) werden zu leibhaftigen Moraltanten, denen ihrerseits in den Medien viel Platz eingeräumt wird. Dazu die unerträglich Doppelmoral von Blick/Tagesschau+10vor10 und teils auch der Tagi, die die eigentlichen Aufbauscher von Sexskandals sind, und in ihrer verlogenen Sexual-Moral diejenige von religiösen Moralisten übertreffen.
Lieber Tagi, haben Sie den Mut, das Interview mit Imhof auch als Hauptbericht auf der 1. Seite zu platzieren? Sie würden einem grossen Teil Ihrer Leserschaft einen Gefallen tun, denn die Skandalisierungs-Berichterstattung der letzen Jahre ist für viele unerträglich geworden. Kurt Imhof hat sich für mich mit seiner mutigen und träfen Analyse ganz klar zum Intellektuellen Führer einer Gegenbewegung empfohlen.
Michael Stähli 00.00.0000, 00:00 Uhr
ich finde es einfach schade, das solche events, wo sie auch stattfinden, als massenbesäufnis deklariert werden. wen jeder gegner sich die zeit genommen hätte und auf facebook nachgelesen hätte, um was es genau geht, würde das alles völlig anders aussehen....ich werde auf jeden fall dabei sein und mich mit freunden und fremden unterhalten und party machen......
peter binz 00.00.0000, 00:00 Uhr
dies ist wohl der grösste Skandal den ich je gelesen habe--man sollte diesen Professor sofort entlassen !!!!
Genau im Kollektiv liegt ja die grosse Gefahr, da kann sich die Persönlichkeit nicht entwickeln oder eben nur in die Richtung des Kollektiv
(hat man ja im dritten Reich gesehen)
...oder wie stehts dann mit dem Spital- und Unfallpersonal, die müssen dann jederzeit bereit sein um die Alkoholleichen zu pflegen, abgesehen von den Kosten die das alles verursacht.--Der Steuerzahler hat zu bluten---Der Professor nimmt sein fürstliches Salair vom Staat und verteilt noch Kosten mit solchen Aussagen
so geht die Gesellschaft zu Grunde
delirium tremens 00.00.0000, 00:00 Uhr
verbotsgesellschaft? wahrscheinlich kann man sich waehrend der nacht des botellons ausnahmsweise ohne ueberfallrisiko in den gassen zuerichs bewegen... die 68er generation ist bald weg vom fenster, hoffentlich aussicht auf besserung der zustaende.
adrian iten 00.00.0000, 00:00 Uhr
danke für den artikel. dank den medien und den politikern ist vermehrt mit solchen "Massenbesäufnissen" zu rechnen. Empörung und Verbote sind in diesem Falle wohl die besten Werbebotschaften.
Mirosch Gerber 00.00.0000, 00:00 Uhr
Doppelmoral soweit das Auge reicht. Oh wie war es doch ein Aufschrei als in Zürich die ersten Streetparades über die Bühne gingen. Drogen Alkohol Freizügigkeit Exibitionismus Abfall waren alles Vorwände für die ewig gestrigen Moralapostel um die persöhnliche Idylle zu verteidigen. Sobald aber EMs und Sechseläuten und ganz speziell Fasnachts stattfinden, wandelt sich die allgemeine Moralvorstellung in Richtung Gesellschaftstherapie. Die aktuellen Botellones haben doch nur einen mickrigen Unterschied zu den allgemeinen "Volksfesten", nämlich dass kein Motto fürs normale "Schütten" herhalten muss. Eine Reduktion auf das für den Festbesucher relevante gemeinsame (Be)Trinken bleibt in unserer Gesellschaft verpönt... liebe Moralapostel wer andere kritisiert sollte zuerst bei sich selber vor der Türe wischen.... darum fordere ich von Euch zuerst die Abschaffung der Fussballfeste inklusive der Meisterschaft, Eishockey, Fasnacht, Zürifescht, Zibelemärit, Lake und Streetparade und nicht zuletzt die Abschaffung der SCHWING, SCHIESS und TURNFESTE... alles Anlässe wo ein Xfaches an Alk konsumiert wird und oft auch Gewalt im Spiel ist. Und zum Ort des ganzen Spektakels: Wieso nicht auf dem Bundesplatz? Wenn die Herren und Damen "Volksvertreter" im Bundeshaus nur noch Oponieren und Intrigieren statt zu regieren bleibt wohl dem Volk nichts anderes mehr übrig als sich auf dem Bundesplatz VOR dem Tollhaus zu betrinken... ... das ist auch eine Art Demo... oder nicht?
kurt im hof 00.00.0000, 00:00 Uhr
ausbrechen? revolution? sich besaufen? - ein angesehener professor, der zum saufen rät?! eine schande. man denke an all die gewalt, die besoffene ausüben, an vergewaltigungen, sachbeschädigungen und so weiter.
u F 00.00.0000, 00:00 Uhr
Zum Glück gibt es die Medien,hätte das gar nicht mitbekommen.Finde es eine gute Idee auf dem Bundesplatz in Bern.Mit dem Abfall hat die Stadt Bern während der Euro bewiesen, dass in der Nachtalles gratis aufräumt kann.Oder gilt das nur für die,die keine Steuern zahlen? Wenn alle besoffen sind ertragen wir sicher auch den Anblick des Bundeshauses,mit all den überflüssigen, nichtfähigen Blindgänger, die sich Volksvertreter nennen. Kann ich als 45jähriger überhaupt auch mitmachen?
Marc Février 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wenn 100'000 Holländer über Bern oder Basel herfallen und dort schlussendlich nicht viel mehr als ein Massenbesäufnis veranstalten sind wir glücklich und gratulieren uns zum Erfolg!
Lassen wir die Jugendlichen jung sein und wischen zuerst vor unserer eigenen Tür.
mike zürcher 00.00.0000, 00:00 Uhr
jaja als ich noch jung war haben wir uns jeweils zu hunderten, tausenden zu friedlichen sit-ins versammelt. haben diskutiert und konsumiert, aber das ist komplett was anderes als dieses agressive "sinnlose besäufniss" der heutigen jugend.
wir haben uns auch gegen die authorität des staates gewehrt und haben mal richtig randaliert und den polizisten eins aufs dach gegeben. das war aber damals aber absolut ok, den wir setzten uns schliesslich ein für eine bessere welt ein.
aber was die heutige jugend macht?! hoffentlich greift die polizei sofort ein
*ACHTUNG IRONIE*
und stoppt dies randalierenden utopisten!!
ge baeude 00.00.0000, 00:00 Uhr
danke prof. und gut gebrüllt. moral ist halt das argument der verlierer. prost!
Andreas Gerber 00.00.0000, 00:00 Uhr
Das Problem liegt im Monopol für die Organisation von Massenbesäufnissen. Gerade sind es zwei Monate her, dass die Stadtoberen zusammen mit der UEFA das grösste Massenbesäufnis aller Zeiten organisiert haben. Herr Tschäppät wollte den Holländern sogar ein Denkmal errichten. Fast jede Gemeinde und nahezu alle Vereine organisieren Pub-Festivals.
Und nun wagen es so saufreche Jugendliche zu behaupten, sie könnten sowas auch organisieren...
Martin Reber 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich danke Ihnen für den Denkanstoss und fuer die Aufklärung. Das Thema Jugend, resp. die
Jugendlichen kommen einfach nicht so einfach zu Wort. Die Jugend beschäftigt die Erwachsenen
nicht oder wenig, denn die Aelteren Leute sind gefangen mit den eigenen Aengsten und Sorgen.
Es geht viel um Geld und Besitz. Die Jungen sind noch nicht mit diesem Virus infisziert. Machmal
bin ich wirklich neidisch auf die jungen Leute. Ich möchte auch mal wieder keine Verantwortung
haben und die Unabhängigkeit geniessen. Fuer die Jugend mache ich mir keine Sorgen. Das Rad dreht sich weiter.
einmal den Spiegel vorhält.
David Schäfer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Soziologie ist eine Wissenschaft, deren Erkenntnisse nur denjenigen zugänglich sind, die bereit sind, ihre vorgesfassten Meinungen zu hinterfragen (hier trifft sie sich mit der Psychoanalysie, dies nur nebenbei erwähnt). Diese Bereitschaft ist leider nicht allen gegeben... Das Massenbesäufnis dient anderen Zwecken als dem Betrinken, ist nicht l'art pour l'art: Es ist ein sozialer Event. Wer das nicht begreift, studiere ein bisserl soziologische Theorie. Diese befreit das Denken.
Reto Rotto 00.00.0000, 00:00 Uhr
Schon erstaunlich, wie viel wohlwollen hier dem Saufgelage entgegengebracht wird. Im Gegensatz zu Schützenfesten, Fasnachtsanlässen etc. geht es doch bei dem umstrittenen Anlass nur ums übermässige Trinken und nicht um ein gemeinsames Hobby, wo zusätzlich noch getrunken wird. Es ist schon jetzt klar, lässt man es einmal zu, wird es immer schlimmer. Die Anlässe werden grösser, der Schutz der Minderjährigen wird auch nicht mehr durchsetzbar sein, das Saufgelage wird bald attestiert durch den Konsum weiterer Drogen, Dealer werden präsent sein etc. Vom Lärm und der Problematik des Urinierens inmitten einer Stadt rede ich erst gar nicht. Ich verstehe die lapidaren Antworten von Herrn Imhof nicht - schon alleine aus Jugendschutzgründen nicht. Oder wie wollen Sie einen MInderjährigen in diesen Massen vom trinken abhalten? Dass Jugentliche aus Neugierde als Minderjährige trinken und kiffen, ist wohl klar und normal - wenn auch verboten. Dass aber der Staat wegschauen soll, erstaunt schon
Peter Heymann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Achtung, die frustrierten Heuchler und Moralisten mögen es den Jungen nicht gönnen, dass diese ausbrechen wollen. Diese Massenbesäufniss ist ja wohl nur die Spitze des Eisbergs. In Europa werden wohl soviele Drogen konsumiert wie nie zuvor und da macht man einen solchen Aufstand? Ich erinnere nur an die Fasnacht, da dröhnen sich bekanntlich zehntausende Leute die Birne zu. Oder wie war das am nationalen Turnfest oder am Zürifest? Gab es da nicht auch sehr viele Besoffene? Warum werden diese Anlässe nicht verboten? Da sind jeweils viel mehr Leute beteiligt. Aber warum nehmen die meisten Jungen überhaut Drogen (Alkohol inkl.!). Es wurde im Artikel gesagt, zur Enthemmung. In der Schweiz sind ja die Männer und Frauen so verstockt, verkrampft und verklemmt, wenn es darum geht, sich ein bisschen näher zu kommen. In dieser Beziehung ist die Schweiz ein drittwelt Land. Also liebe Eltern, wenn ihr selber so verklemmt seid und eure Kinder auch so erzieht, wundert euch nicht, wenn diese auch verklemmt sind und ausbrechen wollen. Ich kann nur jedem/jeder raten mal nach Südamerika zu gehen, dort gehen Mann und Frau viel offener miteinander um.
Johannes Fischer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Oft schon habe ich mich gefragt, ob Soziologie eine Wissenschaft sei. Prof. Imholz hilft mir: Es ist keine. Bla-Bla. Aber, bei aller Kritik, die jungen Menschen wollen eben auch Erfahrungen im Umgang mit Alkohol, und sie wollen auch ihr Fest. Das Unglückliche an der hier vorgesehenen Veranstaltung ist, dass sie nur ein Ziel kennt, nämlich die vorsätzliche Besäufnis. Sehr störend zudem: Die Öffentlichkeit muss noch für Kosten für Sicherheitsdienst und Aufräumen aufkommen. Das angezeigte Treffen kann nicht verglichen werden mit dem Alkohol-Missbrauch bei Festen bei denen wohl auch Auswüchse vorkommen können, die aber einen andern Hauptzweck haben,
John Doe 00.00.0000, 00:00 Uhr
Die Gefahr dass von den Moralaposteln wieder neue Verbote geschaffen werden ist gross. So haben sie dann die Möglichkeit Gesellschaftliche Probleme mit Verbote zu lösen. Ich kann mir noch gut Vorstellen dass die Moralapostel alte 68er sind. Pfui an alle, die die Jugendlichen zum Sündenbock der Gesellschaft machen. Die Politik, Erziehung und das Schulsystem hat bei den Jugendlichen versagt. Man hat einfach nicht geschnallt dass man eine Moderne Jugend nicht mehr mit veralteten 68erbirkenstockphilosophie erziehen kann. Rasiert euch endlich die Beine, zieht eure Hippieklamotten ab und fängt endlich an die Jugend für das 21ste Jahrhundert zu erziehen.
seoulmate Marc 00.00.0000, 00:00 Uhr
Also wenn ich den Herrn Soziologieprofessor jetzt richtig verstanden habe, dann gilt es die Massenbewegungen zu unterstützen, "weil die kollektive Form von abweichendem Verhalten eine grössere Chance hat Reflexionen auszulösen".
Aha - nun gut, dann warte ich mal bis jemand zu einem Kollektiven Raubzug aufruft, damit alle jugendlichen Messerstecher, Schläger, Räuber und Diebe sich im Kollktiv auf unbescholtene, am Bahnhof wartende Bürger stürzen, ausrauben, verprügeln und niederstechen. Wenn es dadurch die Reflexion auslöst, dann ist es ja legitim.
Was solls - wenn es der Jugend hilft, dass Sie sich später im Leben besser zurechtfindet - okay!
Denn die guten alten Drögeler und Sexler aus der Woodstock Zeit sind doch gerade diejenigen die heute Ihre Söhne und Töchter nicht im Griff haben. Das sind doch gerade diejenigen, die das heutige Finanz- und Bankensystem in den Kollaps geritten haben. Das sind doch gerade diejenigen, welche als Abzokergeneration daher kommt.
Aber in einem darf ich Herrn Imhof zustimmen - es sind die Medien welche den Bombenbastlern die Anleitungen liefern, welche den Massensäufern die Sproren einheizen und dadurch die ganze Geschichte aufblähen. Die Politiker sind die ganz grossen Versager - überfordert und ohne Konzepte oder Lösungen stehen Sie den heutigen Zeiten gegenüber. Da helfen natürlich nur noch Verbote, Bestimmungen und Verordnungen - die sind schnell ausgesprochen, umgesetzt und somit vom Tisch. Und natürlich treffen diese Verbote nicht nur die verursachende Minderheit - sondern alle BürgerInnen. Warum also nicht ein kollektives Besaufen - die Verbote unserer Politiker und Ihren Beamten treffen ja auch alle im Kolletiv.
Werner Abegg 00.00.0000, 00:00 Uhr
Es gab auch Soziologen, die trauerten der offenen Drogenszene nach. Doch alle anderen waren froh, als sie verschwand. Das hat mit Lebensqualität zu tun, Herr Imhof. P.S. Im liberalen Kanada (British Columbia) ist Alkoholkonsum auf öffentlichem Grund verboten - bei hohen Strafen. Weshalb wohl?
Emaunel W. 00.00.0000, 00:00 Uhr
LEBEN UND LEBEN LASSEN!Soll der Staat doch jene Jugendlichen, die sich vollaufen lassen wollen, in Ruhe (saufen) lassen; das geht nur die Jugendlichen persönlich etwas an und sonst niemand.Allerdings sollten die Jugendlichen ihrerseits auch den Staat (oder sein Portemonnaie) in Ruhe lassen. Will heissen: Jeder, der mit Alkoholvergiftung eingeliefert wird, darf die Unkosten selber bezahlen.
Claudette Scholer 00.00.0000, 00:00 Uhr
In der Tat es gibt Dümmers, diesen Soziologie Professor zum Beispiel!
Armin Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Imhof rationalisiert diese ach so entschuldbaren Events und stempelt die übrigen als ewiggestrige Moraltanten - die immerhin Sanität und Polizei bezahlen. Soll er, ist mir ja egal. Aber schade, dass die Masochisten nichts gescheiteres mit ihrem Leben anzufangen wissen als sich zu besaufen. Jeder ist mal besoffen - aber wiederholt er diesen Fehler gleich öffentlich?
Jürg Robustelli 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke Herr Imhof endlich setzt jemand ein Zeichen gegen diesen unsäglichen Wohlstandsmoralismus. Und liebe SP, wo kann ich ein soziales Gewissen wählen ohne das ichden Moralisten gleich dazu bekomme?Diese Jugend arbeitet hart, wie selten vorher. Der Neoliberalismus verlangt vollen Einsatz.Wer dabei die Ventile der Jungen verschliessen will, oder sie für ihr Verhalten kriminalisiert,handelt fahrlässig.
fritz frosch 00.00.0000, 00:00 Uhr
... und am Schluss wird sich die Esther Maurer wieder anbiedern... wie schon an der Streetparade... gruuusiig!!!
B F 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich gehe mich jetzt besaufen, damit ich vielleicht die abstrusen Ueberlegungen von Herrn Imhof nachvollziehen kann. Der Artikel bestärkt mich in meiner Ueberzeugung, dass Soziologen - wie viele andere ..ologen - Selbstversorger sind.
Michael Neuenschwander 00.00.0000, 00:00 Uhr
Köstlich! Das tut gut: dieses witzige und informative Interview mit K. Imhof öffnet hoffentlich noch manchem "gutmeinenden" Moralapostel die Augen! Ob ein paar davon vielleicht ihre eigene Jugend verpasst haben?
Philipp R. 00.00.0000, 00:00 Uhr
War jemand schonmal an einem Grümpel-Botellon-Turnier? Oder ain einem Feld-Botellon-Schiessen?
Anonymus Muster 00.00.0000, 00:00 Uhr
Herr Imhof ich danke Ihnen herzlich. Sie haben es auf den Punkt gebracht, besser und nüchterner kann man es nicht mehr analysieren! Eine Wohltat zu den Schlagzeilen und Meinungen (Zeitungen, Politiker) der letzten Tage und Wochen. Ich bin über 40 Jahre und hoffe sehr, die Jugend lässt sich von uns (die wir selber noch tun und lassen konnten wie und was wir wollten, erinnere auch gerne nochmal an die Woodstock-Generation die jetzt so ein Tam-tam macht wegen ein bisschen Alkohol) nicht weiter alles verbieten. Wo wir als Gesellschaft anscheinend keine Lösungen aufzeigen können (wobei es solchen Hyperaktivismus vielleicht auch gar nicht immer braucht).
Wir sind in dieser Thematik übrigens schon so weit, dass ich aufgrund meiner beruflichen Situation hier anonym bleibe
Roger Lampert 00.00.0000, 00:00 Uhr
Massenbesäufnis? Wie traurig muss die Menschheit heute sein:( Hinter jedem Besäufnis liegen Probleme, Frustration usw. Die sollten wieder einmal Gott kennenlernen. Gott hasst die Sünde jedoch liebt er der Sünder:) Gott liebt Ordnung, desshalb haben wir auch ein Polizei-und Behördesystem, sonst würde ja jeder machen was er will. (lies Römerbrief)Das geht nicht. Gott züchtigt uns nur zum Gutem. Die Probleme usw. enstehen durch Ungehorsam seiner Gesetze. Dadurch kommt Gottes Zorn auf die Menschenskinder. Falls ihr Ungläubigen es ja nicht glaubt, dann fahrt nur so weiter. Einige die es zu weit treiben, werden einfach durch ihre Bosheit von dieser Welt verschwinden. Hört auf Gott. Lest das Wort Gottes(Bibel) und versucht durch den Heiligen Geist zur Erkenntnis zu kommen und es anzuwenden in Eurem Leben,der wird eine positive Wende erleben:) Wer glaubt , wird selig! Gott sagt: nicht durch Worte werde Ich euch vergelten, durch Eure Werke. Macht gute Werke und ihr werdet gutes ernten. So einfach ist es:)In Gedanken umarme ich Euch, Euer Bruder Roger
Roland Ris 00.00.0000, 00:00 Uhr
Super! :-) Herr Imhof
Eine richtige Wohltat ihren Gedanken zu folgen.
Manfred Bänziger 00.00.0000, 00:00 Uhr
Gratulation zum Artikel! Was für ein Gedankenhorizont! Darauf stossen wir an. Am Botellon.
Martin Hotz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wohl das Beste, was es zu diesem an sich nicht berichterstattungswürdigen Thema zu sagen gibt.
Don Weber 00.00.0000, 00:00 Uhr
Klasse, wunderbar, einfach nur perfekt! Aber auch hier werden sich wieder viele nerven, deren Hirnzellen zu klein sind um die Message dieser Zeilen zu verstehen!
Werner Meyer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Es hat eine lange Tradition, dass der Drogenkonsum der Unterschicht, der "dangerous classes" (besonders in grösseren Gruppen) skandalisiert wird, während saufende Oberschicht-Playboys akzeptiert sind. Im 19. Jahrhundert GIN (und Absinth) als Teufelsdroge, nicht aber Whiskey. Noam Chomsky erklärt das amüsant auf YouTube:
http://www.youtube.com/watch?v=rmxonXaq9NY
Ich würde die Variable Schicht hier doch als wichtiger erachten, als das Alter der Opfer des Elite-Empfindens (es is nicht ein Volksempfinden....)
Roli B 00.00.0000, 00:00 Uhr
Guter Artikel, endlich spricht jemand klartext, ich bin total gleicher Meinung! Die Medien und die Politik sollen endlich von diesem Thema lassen.
Barack Obama II 00.00.0000, 00:00 Uhr
Demagoge widder der Eigenverantwortung - Es handelt sich hier um eine sinnlose Diskussion über eine sinn- und wertlose Aktivität. Wer die Verantwortung für Misstände an die Gesellschaft oder deren Konzepte delegiert, und wer meint für deren Lösung die Politik in die Verantwortung nehmen zu müssen, ist entweder naiv oder ein Demagoge. Wie bringt man Menschen dazu wertvolle, verantwortliche Mitglieder einer Gesellschaft zu sein? Sicher nicht, indem man Massenbesäufnisse jetweder Art akzeptiert oder legitimiert. Es macht auch keinen Sinn damit zu argumentieren, dass anderswo gesoffen wird. Mehr desselben löst keine Probleme, vor allem dann nicht, wenn dieses Mehr aus gesellschaftlicher Sicht sinn- und wertlos ist. Aber eben, es ist halt bequem die Verantwortung für Lösungen an Institutionen zu delegieren. Wohin uns die „erwachsenen Strukturdebatten“ gebracht haben, sehen wir ja genau an diesem Beispiel.
S B 00.00.0000, 00:00 Uhr
Stimme Ihnen zu, Herr Schulz, die Schlagzeile ist wirklich unglücklich gewählt. Die eigentliche Botschaft des Interviews, der ich nur zustimmen kann, wird dadurch verfälscht. Schade.
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Natürlich haben wir in unserer Jugend auch viel Blödsinn gemacht und oft auch übermässig gesoffen. Heist das nun, dass sämtliche Folgegenerationen den Schwachsinn ihrer Eltern nachmachen müssen, bzw. versuchen, alles noch zu steigern. Immer schön nach dem Motto; dumm-blöd, dümmer-blöd, am allerdümmsten-blöd !!! Welche Steigerung gibt's sonst noch......?
Fassungs los 00.00.0000, 00:00 Uhr
Und wenn es Mode wäre zu verblöden, sie täten es.......
el dudo 00.00.0000, 00:00 Uhr
danke für diesen sehr treffenden bericht... hab mich schon gefragt, ob keine einzige zeitung genug realismus zeigt. die jugend und die jungen erwachsenen machen all das so oder so wochenende für wochenende. warum mal nicht ohne den ganzen werbe- und pr-kram?!
aber wieso nennt man das ganze eigentlich in den titeln immer 'massenbesäufnis' - klar, trifft zu - aber unsere empörungsgesellschaft (40+ ...hehe...lol) wäre gar nicht dazu gekommen, sich zu empören, wenn die medien es einfach botellon genannt hätten...
Pascal Sutter 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dieses Interview ist vielleicht etwas vom unverkrampftesten das ich in der letzten Zeit über unsere Jugend gehört habe. Danke!
René Bodenmann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kurt Imhof kann ich nur zustimmen. Es gibt aber vielleicht noch einen anderen Aspekt, für die steigende Anzahl der Moralapostel. Bei meinen Eltern und auch bei mir habe ich etwas beängstigendes erfahren müssen. Je älter wir werden, so steigt auch das Sicherheitsbedürfnis. Veränderungen die es früher auch gegeben hat, werden viel bedrohlicher wahrgenommen als sie es tatsächlich sind. Dies ist eine ganz normale Reaktion, wenn der eigene Körper nicht mehr so mag, so wünscht man sich eben mehr Sicherheit. Wir haben jetzt aber und nicht nur in der Schweiz, eine Gesellschaft die überaltert und schon beinahe vergreist ist. Jetzt beherrscht dieses Sicherheitsdenken und die Ängstlichkeit Politik und Gesellschaft. Dieser Zustand wird von gewissen konservativen Kräften für ihre Machtspiele schamlos missbraucht. Das ist ganz schlecht für die Zukunft und die Jugend reagiert mit Recht, schärfer als gewohnt oder gewollt auf diesen ungesunden Zustand. Jugendlicher Übermut gepaart mit der Erfahrung des Alters, ohne moralischen Stinkefinger, könnte sehr hilfreich sein. Die Moral als Felsen in der Brandung zu sehen ist recht und gut. Nur der unbewegliche Felsen wird dann noch am gleichen Ort stehen, wenn sich die Küste durch äussere Umstände schon weit entfernt hat.
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
BRAVO!. Herr Juerg Brechbuehl,Mit Ihrem Statement haben Sie den berühmten Nagel genau auf den Kopf getroffen. Es wäre aber noch zu erwähnen, dass dieser Soziologie-Komiker Imhof selbst seiner eigenen Tochter solch unglaubwürdigen Schwachsinn anrät.... Gute Nacht ihr sonst schon äusserst zweifelheften Soziologen!
Max Botellon 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke Herr Imhof. Und an die Jugend, geniesst den Abend in vollen Zügen.
Hans Nötig 00.00.0000, 00:00 Uhr
Oho da will wiedereinmal jemand Spass haben, das geht unserem moralinsauren Oberlehrer-Stadtrat natürlich entschieden zu weit.
Das Alkohol trinken in einem freien Land erlaubt sein sollte und sich auf einer öffentlichen Wiese aufhalten in einem freien Land erlaubt sein sollte, stört die Verbotsjunta anscheinend nicht. Trinkt mal etwas weniger an euren Sitzungen!
trozdem verbieten 00.00.0000, 00:00 Uhr
Klar gibt es dümmeres, als eine Massenbesäufnis. Und die "Erwachsenen" könnten das Event einfach schulterzuckend zur Kenntnis nehmen. Nur das Ganze ist ja Teil eines Spiels. Der Protest macht nur Spass, wenn er eine Reaktion provoziert. Also ist es gerade Pflicht der "Erwachsenen", empört zu sein. Denn sonst verpufft der Effekt und die "Jugendlichen" müssen sich etwas anderes einfallen lassen. Also: Spielt alle mit, wie wir das schon seit tausenden von Jahren getan haben!
Bin Beigetreten 00.00.0000, 00:00 Uhr
Genau. Ich bin eben dieser Gruppe in Facebook beigetreten. Nicht weil ich daran Teilnehmen werde (dafür bin ich vermutlich zu alt), sondern aus Protest dagegen, wei hier Politik und Presse mit unseren, ja unseren, jugentlichen umgeht. Ich habe keine Kinder, bin aber wie jeder von uns zwischen 30 und 50 auf ein gutes Verhältnis mit den Jungen angewiesen. Wollen wir doch nicht alle irgendwann mal im Alter von denen eine Rente sowie gepflegt werden.
Wie Kurt Imhof richtig bemerkt hat, tun die meisten von uns das, was hier die Jugentlichen veranstalten. Halt nur "besser" verpackt. Das finded aber nicht nur am Sechseleuten oder an der Streetparade statt, sondern jedes Wochenende in den Bar's und Club's in Zürich. Oder geht einer nicht ins Mascotte um sich zu betrinken, Kontakte zu knüpfen, Spass zu haben und im besten Fall noch ein wenig Sex? Nun, meine lieben ü25.... nicht jeder hat das nötige Kleingeld um für die Verpackung CHF 20.-- Eintritt zu bezahlen und für die alkoholisierte Heiterkeit CHF 18.-- pro Drink. Solche Abende liegen sicher nicht im Budget eines Lehrling oder Studenten.
Wir leben es vor, das alkoholisierte Sozialverhalten. Den Jungen will man es verbieten. Aber dafür erwarten wir die Weitsicht, Reife und verantwortungsvolle Verhalten von den Jungen, alles mögliche für ihre Karriere zu tun damit sie dereinst qualifizierte und fleissige Arbeitskräfte werden und unsere Wirtschaft, Bruttosozialprodukt und Renten in einer Globalisierten Welt wirksam verteitigen wenn nicht gar steigern können. Viel Erwartungen für wenig Lohn und anscheinend noch weniger Respekt - oder wieso sonst wird den Jugentlichen immer mehr mit Verboten geantwortet.
Ja, gute Erziehung braucht Grenzen. Diese setzt man aber nicht indem man zum Vornherein alles verbietet. Um Grenzen setzten zu können braucht es erst einmal Freiräume. Der Freiraum hier ist das Botellon, die Grenzen sind Gewalt und Kommatrinken!
Wer der Gruppe beitreten will: http://www.facebook.com/group.php?gid=31154703697
Also... bis dann... am Kollektivbesäuffnis. Gleiches Datum, anderer Ort: Langstrassenfest. ;-)
Cheers
Chrigu Zahnd 00.00.0000, 00:00 Uhr
wirklich erbärmlich die doppelmoral die herrscht. wie schon angesprochen hatte man in bern über 100'000 Leute die sich kollektiv die Birne zuschütteten. Nicht einmal ein drittel war da, weil Holland spielte. Es war einfach ein grosses Fest, jeder konnte sich verkleiden und saufen...
Aber das alles passierte ja während der EM. Da war Bern offen und herzlich. Jetzt ist alles wieder beim Alten. Alles was nicht ins Bild passt wird verboten.
Jürg Arpagaus 00.00.0000, 00:00 Uhr
Welch anbiedernder Rundumschlag! Eine etwas differenziertere Auseinandersetzung würde ich mir von der Elite aus unseren Universitäten schon wünschen. Ich habe mich gefragt, ob einer dieser soziologischen Erklärungsversuche auch in diesem Kontext auf empirischen Evidenzen beruht. Oder ob einmal mehr von der Soziologie eine neue Gesellschaft (Verbotsgesellschaft) erfunden wurde, die der Mythenbildung einer SVP in nichts nachsteht. Dennoch ist dieser Soziologenpopulismus eine erfrischende Abwechslung und nette Unterhaltung. Danke!
Taliban EM 00.00.0000, 00:00 Uhr
Heureka, super und prima, hier sieht endlich einer mal durch, klar und erst noch nüchtern. Vielleicht hätte es Frau Stadträtin Esther Maurer mal sehr gut getan, ein Gespräch mit Herr Imhof zu führen, als zu beten und eine Verbotstrategie nach der andern auszubrüten, um allen Alles zu verbieten und unterbinden zu wollen, nur weil sie nicht über ihren eigenen Schatten springen kann und meint, Meinungen, Ansichten und Lebensweisen anderer Leute müssen dem entsprechen, was für sie stimmt und richtig ist. Wehe dem, der der Ex-Lehererin nicht gehorcht. Der wird erzieherisch mit Verboten bestraft, schliesslich widerspricht man ihr nicht. Was sie sagt ist Gesetz und wenn nicht, dann wird schleunigst eins gemacht. Die Zeit ist entgültig reif für einen Rücktritt. Treten Sie, Frau Maurer, endlich zurück und zwar subito. Wir haben Sie satt. Wir wollen Sie nun verbieten und zwar genau mit Ihrem Lieblingssatz: "Es ist nur verhältnismässig". Wir erwachsenen und mündigen BürgerInnen haben es total satt, dass Sie uns erziehen und belehren wollen, was für uns richtig oder falsch ist. Der Widerstand gegen Sie wächst und wächst, also gehen Sie lieber selber. Besser früher und jetzt, als später.
Erich Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dummheit darf sein, sehr geehrter Herr Imhof, und sie beschränkt sich bekanntlich nicht auf eine bestimmte Alters- oder Intellektuellengruppe. Gerne aber hätte ich Sie zum Botéllon der vergangenen Woche hier in meinem Ferienort in Spanien eingeladen: Autos verstellten Hauseingänge, so dass Dorfbewohner um Mitternach Abschleppwagen finden mussten, um nach Hause gehen zu können, Glasscherben zerschlagener Wodkaflaschen verletzten nicht nur ein paar Hunde und Katzen sondern verhalfen auch den Velopneuverkäufern zu neuen Umsätzen, sich übergebende Zwölfjährige zierten den Strassenrand, die Dorfbewohner, die ihre traditionelle Fiesta zu feiern versuchten, wurden von den eingefallenen Botéllonos an den Rand ihres eigenen Dorfes gedrängt. Aber abgesehen davon: Lasst sie saufen und in ihren Autos dann das tun, was wir früher und heute auch noch tun ...
Hugo Ferrari 00.00.0000, 00:00 Uhr
Geniale Zeilen!Sobald das im Kanton Zug stattfindet, dann bin ich auch dabei!
Sacha Kälin 00.00.0000, 00:00 Uhr
Herr Imhof spricht mir absolut aus der Seele.Verbotitis ist momentan absolut im Trend in der Politik. Und der Gipfel daran ist noch, dass es nicht SP oder Grüne sind, welche sonst nach dem Staat rufen. Nein, es sind vor allem die sog. Freiheitlichen und die weiter Rechts davon, die sich immer als Retter der Freiheit vor dem Staat sehen!
Karsten Schulz 00.00.0000, 00:00 Uhr
"Macht Massenbesäufnisse! Es gibt Dümmeres" schreibt der Tagesanzeiger in seiner Onlineausgabe und zeigt damit zweierlei:
Die TA-Arbeitsweise erinnert an billigste Berichterstattung ala "Blick" oder "Bild". Gratuliere, die Niveauanpassung ist wirklich gelungen. Zum Glück habe ich diese Zeitung nicht abboniert.
Das, was Herr Imhof wirklich sagt, kann leider nicht als TA-Schlagzeile herhalten: "... Ihr könntet viel Dümmeres tun. Allerdings auch Klügeres." Da kann man wirklich nichts mehr hinzufügen.
Jimy Hofer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kaum auszuhalten, diese Doppelmoral von unserem Stapi. Hat doch gerade er vor noch nicht so langer Zeit, das wohl grösste Massenbesäufniss (EM08)der Geschichte von Bern Organisiert.
Betty Crocker 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kein Protest, sondern "wie die Grossen" - Was soll daran Protest sein, wenn sich Heranwachsende die feuchtfröhliche Kultur ihrer Eltern aneignen?
Die meisten werden den Umgang mit Alkohol mehr oder weniger lernen, einige aber zu AlkoholikerInnen und ganz wenige direkt an einer Alkoholvergiftung o.ä. sterben.
Traurig ja, aber nicht dass das vor 20, 40 oder x Jahren grundsätzlich anders gewesen wäre.
Warum und wie sollte ausgerechnet die heutige Jugend dieses Verhaltensmuster durchbrechen?
Der Rausch gehört offenbar zu unserer Kultur und die Sündenbocksuche leider auch. Dass speziell Globalisierung und Neoliberalismus daran Schuld sein sollen, berauscht ja offenbar nicht nur Herrn Imhof. - Vielleicht auch bei einem guten Glas Roten? ;)
Jimmy Glitzi 00.00.0000, 00:00 Uhr
Na ja, der liebe Professor muss hier ja provozieren, um sich mal ins Gespräch zu bringen. Wer kennt ihn sonst? Was den Neoliberalismus und seine Auswirkungen betrifft kann man ihm sicherlich beistimmen. Ein Nutzen besteht hier nur für eine kleine "Elite". Herr Imhof gibt dann aber seine Schlussfolgerungen ziemlich überspiitzt wieder. Die antiautoritäre Erziehung samt laisser-faire-Einstellung hat sich genauso als untauglich erwiesen wie der Kommunismus. Zunehmende Kriminalitätszahlen, insbesondere verursacht durch jugendliche Täter schleckt auch keine studierte Geiss weg. Natürlich muss man Grenzen setzen, andernfalls wird durch den auffälligen Anteil der Jugendlichen zu immer drastischeren Mitteln gegriffen, um Aufmerksamkeit zu ergattern. Darum bin ich der Ansicht, dass solche Orgien verboten gehören. Die Flucht in den Alkohol und/oder die Drogen sind keine Lösung und bringen auch keinen Fortschritt. Vielleicht wäre es eine bessere Idee, aktiv in die Politik einzugreifen und für die Ablösung der vielen alten Versager aus allen politischen Lagern zu sorgen. Eigentlich sollte uns ein Professor raten, aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen und für die Zukunft bessere Lösungen anzustreben (wie wäre es mit einem intelektuellen Lösungsansatz Herr Imhof?). Eigentlich rät uns ja der Herr Professor, die Vergangenheit zu wiederholen und dem bekannten Unheil seinen Lauf zu lassen. Für was brauchen wir ihn dann noch? Ein bisschen Evolution würde der Menschheit wohl kaum schaden. Bis dann auch die Dummen etwas schlauer geworden sind, bin ich für die akutell zunehmende Repression um mich in einer angenehmen Umwelt bewegen zu können.
Matth De Angelis 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke Kurt Imhof: Danke C. Seibt! Mehr gibts zum Thema wahrhaftig nicht mehr zu sagen. Merkt euch das, ihr empörten schreiberlinge beim Blick, 20 Min etc.Schön der Wink zu den wahren Problemen unserer Zeit (Banken, Neoliberalismus etc.)
Manfred Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wie wahr, es gibt Dümmeres. Soziologie zum Beispiel.
ralph smile 00.00.0000, 00:00 Uhr
wenn ich das wort "soziologieprofessor" schon höre wird mir kotzübel.die verteidiger allen übels..
Mike Mueller 00.00.0000, 00:00 Uhr
Schön zu wissen, die Weisheit und die Vernunft leben noch, es soll auch Menschen geben die ihren Kopf nicht nur zur Dekoration auf dem Hals tragen. Vorbildlich, danke Kurt Imhof.
Hannes Liechti 00.00.0000, 00:00 Uhr
genau darauf warte ich schon lange. Danke!
Beni Schwarzenbach 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich gratuliere Ihnen, Herr Imhof, zu dieser scharfsinnigen und realistischen Einschätzung. Sobald die Riege der Moralisierenden es geschafft haben wird, uns mit Verboten eine diktatorische Gesellschaft aufzuzwängen, werden sie sich weiterer Probleme annehmen, um den Zeigefinger zu erheben. Nach den Hippies, den Rauchern, den Ausländern und den bösen grillenden Nachbarn trifft es immer mehr die Jugendlichen. Vielleicht wird es als nächstes verboten, jung zu sein?!?
Kaspar Scheidegger 00.00.0000, 00:00 Uhr
Erfrischende Worte von Herrn Imhof. Wir sollten lieber mit "der Jugend" zusammen schauen, wie sie "klüger" Spass haben kann und Grenzen austesten, als ihr nur dauernd vorhalten, wie viel schlechter sie als wir ist und was sie nicht darf. Aber das macht mehr Arbeit, sich damit auseinanderzusetzen, es ist einfacher, sich abends in der Stammkneipe nach dem 5. Bier zu empören, während zu hause die Jungen vor der Kiste hocken weil nichts los ist.Medien brauchen Skandale, um Umsatz zu machen, empörte Menschen kaufen lieber Zeitungen, die ihnen keinen Spiegel vorhalten als solche, die kritisch und differenziert berichten.
Chuck Norris 00.00.0000, 00:00 Uhr
Amen!
Thomas Gut 00.00.0000, 00:00 Uhr
Vielen Dank für diesen Beitrag! Habe keine Ahnung wieso das so grosse Wellen wirft... Lasst die machen!!! Als ich noch 16/18 war habe ich dümmere Sachen angestellt! Jeder soll sich mal in seine frühe Jugend zurückerinnern...! Da hatte ich auch noch andere Interessen, die genau in die gleiche Richtung gehen... wir haben es einfach immer bei jemandem zu Hause gemacht, wenn der "sturmfrei" hatte. Wenn ich noch einmal 16/18 wäre würde ich dorthin gehen... =) Vielleicht gehe ich auch jetzt noch... mal sehen... =)
Apropos: Wenn ich höre, was unsere Väter angestellt hatten, bin ich heilig gewesen!!!
Doc Feelgood 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wunderbar. Die politische und gesellschaftliche Analyse von Herrn Imhof beschreibt sehr treffend den Zustand und die mögliche weitere Entwicklung der Schweiz und die daraus resultierenden Reaktionen. Mein Eindruck: Die Politik zündet Nebelpetarden zur Ablenkung (Streetparade, Botéllon) und stürzt sich in Aktionismus um sich nicht mit den grossen Fragen beschäftigen zu müssen (gesellschaftliche Erosion, Vernichtung des Mittelstandes, Bildungspolitik, Familienpolitik, Überfremdung). Diese Themen brauchen halt Mut, Geschick und Ausdauer...aber eben.Ein Wort noch: Als Schweizer mit z.T. deutschen Wurzeln sehe ich die jetzige Einwanderungswelle aus Deutschland mit befremden. Die sogenannte deutsche "Elite" hat das eigene Land politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich "an die Wand gefahren". Diese "Elite" sitzt jetzt in unseren Unternehmen und lenkt deren Geschicke. Bei diesem Gedanken wird mir persönlich etwas flau im Magen. Na ja. Ich kann immer noch einen zur Brust nehmen um das Gefühl zu vertreiben. Sofern mich der Staat noch lässt. In diesem Sinne. Prost und viel Spass beim Botéllon!
Linus Betschart 00.00.0000, 00:00 Uhr
bravo. so ist es!!die politik soll sich um die wichtigen probleme kümmern!prost
Emanuel Zierleyn 00.00.0000, 00:00 Uhr
''Eine unsichere Geselschaft sucht sich Abweichende, die man korrigieren muss.'' Als Auslandschweizer sieht man das vielleicht noch deutlicher : Das kleine Boot der Schweiz schlingert immer hilfloser im Sturm der Globalisierung. Und waehrend sich die Wirtschaftselite laengst abgesetzt und weltweit vernetzt hat, klammert sich die uebrige Mannschaft ans vertraute Boot und macht sich die Hosen voll. Und alles was ihnen einfaellt ist, auf ein paar Jugendliche loszugehen, die sich unten im Boot einen ansaufen. Und die Medien und linken Pfeifen der SP pfeifen mit den (spiess-)buergerlichen Staubsaecken und vertrockneten Zwinglianern. Gaebs nicht dringendere Probleme, lieber Mittelstand? Verliert ihr langsam die Uebersicht zu Hause? Schaut mal ueber den Bootrand hinaus! Imhof hilft euch dabei.
Amaretto Disaronno 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jeden Tag besaufen sich Grosse und Kleine, Linke und Rechte in Restaurants oder in den eigenen 4 Wänden. Warum wird über dies ueberhaupt diskutiert? Alkohol ist eben halt eine erlaubte "Drogen" und fast jeder macht davon gebrauch. Allein oder mit andere. Kein Unterschied.
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Mit dieser gesuchten "Logik" eines Möchtegerne-Soziologieprofessors müsste man fast annehmen, dass man aufhören sollte den Krieg u. andere Gräuel zu verdammen, denn es wäre ja dann chic aus Protest und Provokationsgeilheit eben solche Gräuel grundlos zu entfachen. Was für ein dekandenter Schwachsinn eines Soziologen. da darf man sich tatsächlich nicht wundern, wenn das von gewissen bzw. zu vielen Jungen gerne "aufgesaugt" wird. Oder will sich Herr Imhof etwa bei der Jugend einschleimen?
Sokrates I 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wie immer predigt Imhof den "laisser faire", dass solche Gelehrte wie ihn hervorgebracht hat. Wahrscheinlich ist er für das Gespräch unmittelbar von einem padägogisch wertvollem Besäufnis geholt worden.
R Brom 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke Herr Imhof. Endlich mal eine sinnvolle Diskussion um das Thema. Jugendliche brauchen Grenzen, aber ob man die immer mit Verboten oder Polizei durchsetzen muss ist äusserst fraglich. Ich zahle lieber Steuern für das Aufräumen des Rasens als für neue Strassen, Parkplätze, Parkhäuser und elitäre Einrichtungen in dieser Stadt.
kurt aufhof 00.00.0000, 00:00 Uhr
der kurt imhof ist ein cooler alter sack! mehr solche profs und intellektuelle an unseren unis und in der zeitung.... das ist doch mal eine erfrischend andere und durchaus begründet kritische sicht der dinge und der gesellschaftlichen mechanismen an und für sich!
E M 00.00.0000, 00:00 Uhr
Auf den Punkt gebracht. Danke, Kurt Imhof! Je ängstlicher das Volk, je stärker der Wunsch, dass jemand komme, der sagt, wo Gott hockt und was böse ist. Und ja: damit lassen sich die wahren Probleme einmal mehr lässig und elegant umschiffen. "Unreife Moralergüsse statt erwachsene Strukturdebatten", so ist es leider. Aber ich befürchte, bereits das Wort und die Bedeutung von "Strukturdebatte" ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Für die Politik auf jeden Fall.
Andy .. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Wunderbar! Herr Imhof bringt es einmal mehr auf den Punkt. Vielen Dank!!
Juerg Brechbuehl 00.00.0000, 00:00 Uhr
Als Bernerzeitung-Leser nehme ich bestürzt zur Kenntnis, wie ein linksintellektueller Zürcher Universitätsprofessor aus Zürich von einem Besäufnis auf den revolutionären Klassenkampf kommt. Der ebenfalls zürcherische Redaktor suhlt sich in einem angepassten, feuchtheissen Milieu von Meinungsinzest. Woher kommen Behauptungen von der Art "Das Irritierende ist, dass die Statistiker den Jugendlichen kaum etwas nachweisen können: weder mehr Trinker noch mehr Gewalt -"? Solchen Unsinn erzählen nur Journalisten, die unter ihresgleichen verkehren und alle meinen, sie wüssten, was die anderen meinen, wenn sie denn überhaupt etwas meinen. Und vielleicht weiss ja Kurt Imhof, was er selber meint.
Rolf H. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Da ich altersmässig eher in die Gruppe der Besäufniskritiker als in die der Befürworter gehöre, werde ich mir diesen ausgezeichneten Artikel als Argumentarium für meinen Stammtischbesuch von morgen ausdrucken! Raten Sie mal was wir dort machen werden? Bier trinken und uns über Massenbesäufnisse echauffieren!Vielleicht könnte sich die Masse der Entsetzten kurz zurückerinnern in die ach so wilden 68er? Dagegen ist die heutige Jugend so angepasst und brav dass ich fast Angst bekomme!Motzen über die Jungen ist ohnehin kein junges Phänomen und in dreissig Jahren werden die Teilnehmer des Bolleton über ihre verkommenen Kinder klagen. ;-)"Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunftunseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer vonmorgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlichund entsetzlich anzusehen."(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
Liebe Freiheit 00.00.0000, 00:00 Uhr
Endlich wird die ständige und fortschreitende Einschränkung in Zusammenhang gebracht mit der latenten Angst - sei es vor Zukunft, Terror oder Neoliberalismus.Ich freue mich, dass wir mittlerweile so ängstlich sind, dass die Jugend uns wieder provozieren kann und Widerstand entsteht - ich fürchtete jetzt 20 Jahre lang, dass es keine Jugenbewegung mehr geben wird.Und je mehr Esther Maurer und die Polizei toben und 30 Juristen und Task-Forces und Arbeitsgruppen und Gutachter nach Gesetzen suchen, um alles zu verhindern, verbieten und zu tränengasen und gummischroten, umso cooler wird es, an diesen heissen Event zu gehen!Stell dir vor, es ist Bottelon und die Polizei sagt nix dazu... Moraltante Esther Maurer hat wohl leider schon 1968 und 1980 in der Kirche verbracht, sonst wäre sie gelassener.
Kopf schütteln 00.00.0000, 00:00 Uhr
Liebe Gegner dieses Artikels von Herrn Imhof, schreibt anständiger und werdet nicht persönlich, dann ist plötzlich jeder 2. Kommentar hier gegen diesen Anlass, denn sonst veröffentlicht der TA eure Zeilen nicht. Und noch was: Lieber Herr Imhof, wenn sich nur ein Jugendlicher in's Koma oder sogar zu Tode säuft, dann schauen wir was auf medialer Ebene passiert, der Boomerang-Effekt ist garantiert!Die Südländer haben wohl diesen Anlass erfunden weil sie einen Grund hatten wie Sie schreiben, doch sie wissen was sie tun, tausende Schweizer wollen mit Sicherheit der Welt zeigen, dass sie die Messlatte höher legen können und Spanien wird den Kopf schütteln.Aber eigentlich gibt es Klügeres als hier zu schreiben.....
Ma Siloma 00.00.0000, 00:00 Uhr
grossartig, wohltuend. Gratulation zu diesen Aussgen !
Hans Wolf 00.00.0000, 00:00 Uhr
Endlich einmal einer, der das Thema anschneidet.Dieser Artikel müsste für jeden Politiker oder jedes Möchtegern-High-Snobiety - Mitglied Pflichtlektüre sein.Auch wenn man (oder frau) nicht gleicher Meinung ist...Erstaunlich ist, dass die Empörung über Alkoholkonsum ausschliesslich dann da ist, wenn es die Jungenund vor allem nicht Einflussreichen zelebrieren und auch noch selber bezahlen, Solange nur ein eiziges Glas Alkohol auf den immer mehr und allseits beliebten "Events" oder diversen "Aperos",auf Kosten der Allgemeinheit ausgeschenkt wird, sollen diese bigotten Scheinheiligen doch einfach schweigen.Die Suchtberatungsstelle drückt bei festlichen Aktivitäten mit von teuren und gesponserten Getränken besoffenenBallkleid- und Schlipsträgern beide Augen zu. Man beisst ja ungern die Hand, welche einen füttert.In diesem Sinne!
Marcel Wunderlin 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bravo Kurz Im Hof, Selbsterkenntnis ist der beste Weg... Besaufen Sie sich und verschonen Sie uns mit solchen Kolumnen!
üse Dr.Eks.Au 00.00.0000, 00:00 Uhr
Das Problem der Erwachsenen ist doch,dass sie die jugendlichen dauernd nachäffen wollen,sei es in der Mode ,Sprache oder im Benehmen.Die jungen Erwachsenen suchen jedoch ihre eigene Jdentität ohne besserwissende Erwachsene .Um unter sich zu bleiben suchen sie sich daher Events die für Erwachsene nicht mehr nachäffbar sind.Diese fühlen sich ausgeschlossen sind beleidigt und reagieren mit Unverständnis und Verboten!
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Uri Liebeskind 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jugendliche Ablösung, Abgrenzung und Rebellion funktioniert nicht, wenn wir Erwachsenen für alles Verständniss haben und alles ok finden was die Jugendlichen machen. Es gibt doch nichts Schlimmeres (oder Dümmeres) als Erwachsene, die alles cool finden und für alles Verständniss haben, was die Jugendlichen tun und sich womöglich noch die gleichen Klamotten anlegen, die gleiche Musik anhören und in gleichen Events besuchen. Drum sind wir gegen Massenbesäufnisse. Sonst müssen sich die Jugendlichen (noch) gröbere Sachen ausdenken um zu provozieren. Die Frage ist, was wir wollen. Wenn wir es ganz schlimm finden, müssen wir so tun als sei es ok, um die Absicht der Provokation und Rebellion ins Leere laufen zu lassen. Also ich bin dagegen und zwar sehr! So etwas gehört sich nicht, es gehört verboten...
Kurt Baumann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ein Volltreffer des Professors zur Lage unserer Moral und Politik. Die wichtigste Aussage ist die,
dass die wirklich harten Probleme unseres Landes durch die Politiker und Medien seit Jahren nicht angegangen werden.
Urs Walther 00.00.0000, 00:00 Uhr
Das ganze mit dem Neoliberalismus und der Zuwanderung von gutausgebildeten Deutschen in Zusammenhang zu bringen ist zwar Quatsch, die dringend nötige Gelassenheit der Jugendkultur gegenüber aber ganz grosses Kino.Dem gibt es nichts mehr beizufügen!
Andy Zürcher 00.00.0000, 00:00 Uhr
Pflichtlektüre für alle verkorksten, moralpredigenden Politiker - und speziell für Frau Maurer!!
Michi Giaimo 00.00.0000, 00:00 Uhr
Der letzte Satz:
ALLERDINGS GIBT ES KLÜGERES!
Hej Medien und Fachleute, wieso fokusiert ihr eure Berichterstattungen und Diskussionen nicht auf die klügeren Alternativen! Dahin sollte doch die Diskussion gehen! Für unsere nächsten Generationen!!
Peter Kyburz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Super! Danke Kurt Imhof.
Dr. Watson 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ja genau. Wenn die Stadt eine Aufgabe hat, ist es, für die Sicherheit ihrer Bewohner zu sorgen. Dazu gehören sowohl Botellonanten als auch Nicht-Botellonanten.
Ph. K. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ein genial wahres Wort! Ein Hoch auf Kurt Imhof!
Sabrina L. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Die Kritik an SP-Stadträtin Esther Maurer ist absolut gerecht fertigt. Die Zwinglianerin kämpft gegen alles, zuerst war es der Lärm der Streetparade (Parteikollege Neukomm lässt grüssen), dann war es der Abfall (Parteikollege Waser ebenfalls) und nun soll es der Alkohol sein, und die Streetparade wird immer zum Sündenbock abgestempelt. Dabei hat es in der Stadt Zürich jedes (Sommer-) Wochenende unzählige Betrunkene (nicht nur Jugendliche, aber das interessiert die Medien nicht, noch weniger die Politiker / mit Drogen interessiert es schon gar niemand mehr..) und es kommt auch immer wieder zu Schlägereien (ebenfalls nicht immer Jugendliche...). Doch wenn es einige Stunden nach der Streetparade irgendwo einen Betrunkenen gibt oder eine Schlägerei gibt, dann ist natürlich die Streetparade schuld (und die Medien Schreiben Gewalt oder Alkoholexzess an der Streetparade...). Es käme auch niemand auf die Idee die Schlägereien oder die Betrunkenheit am Abend beim Sechseläuten in Verbindung mit dem Sechseläuten zu bringen (auch sogar nicht wenn diese kostümiert wären...). Kurz gesagt: Die Medien schreiben eh was sie wollen und deshalb bin ich diesem (anderen) Kommentar dankbar (die Presse sollten vermehrt andere Kommenate, die gegen den Strom laufen, öfters schreiben / ZB. auch mal den Mut haben etwas SVP-unkritisches zu schreiben, oder etwas gegen die Umwelthysterie oder das die Stadien in der Stadt Zürich absolut unbrauchbar sind (Letzigrund ist kein Fussballstadion, Hallenstadion kein Eishockeystadion etc.), aber das ist eben nicht sexy). Jedoch bei den Politikerin können die Bürger handeln und diese Zwinglianerinnen abwählen oder zumindest einen Denkzettel verpassen. Also Prosit!! Jetzt erst recht!
Bravvvoooo Nichts mehr rauchfrei 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bravo zu diesem klaren und realen Aussagen.
Die Politik würde sich das Geld für die nichtsnützigen, aber verschwenderischen, Präventionen besser sparen. Was treiben die sturen Beamten mit dem Geld von uns! Wo hat das Volk noch etwas zu sagen ... Allein der Kanton Zürich verschwendet massenhaft Geld für diverse, unnnötige Präventionen. Mittlerweile undurchsichtig und unüberschaubar ... Überall und irgendwo muss noch etwas Geld verschwendet werden. Konzentration auf eine Stelle, auf einen Auftritt, auf eine Homepage wäre billiger, besser, übersichtlich ....
Nur einige wenige Beispiele:
http://www.gesundheitsfoerderung-zh.ch
http://www.praevention-zu.ch
http://www.suchtpraevention-zh.ch
http://www.sucht-praevention.ch
http://www.gesunde-schulen-zuerich.ch
Invino Verita 00.00.0000, 00:00 Uhr
Gratuliere für den Mut, diesen scheinheiligen Moralaposteln entgegenzutreten. Das Recht auf den gepflegten Rausch (der manchmal gesund ist und auch von Bundesräten gepflegt wird) wird da zum Komatrinken umgeschrieben. Für was haben wir denn Alkoholberatungsstellen. Wenn die es nicht sagen, sage ich es: Leert lieber eine Flasche guten Rotweins als eine Flasche Schnaps. Das tut nicht gut (früher wusste man das!)
Borg Naseweis 00.00.0000, 00:00 Uhr
Was dem einen sein Dorffest (Fasnacht, Knabenschiessen, Zibelemärit, 1. August etc) ist dem andern sein Bottelón. Ich (53) finde den Grundgedanken von Widerstand gegen überhöhte Preise faszinierend. Jeder sollte sich dem anschliessen und schlage weitere solche Aktionen vor:- Gemeinsames Picknicken vor überteuerten Nobelbeizen ...- Statt zum FCB, FCZ oder GC, geht gratis zu Unterliga-Spielen oder anderen Sportarten- Einmal im Monat weniger tanken und den ÖV benutzenAber wir dürfen uns nichts vormachen, es ist eine Rebellion im kleinen und ohne Wirkung.Um's mal mit Star Trek mässig zu formulieren: Resistence is futile, you'll be assimilated, we are Swiss.
Carl Mustis 00.00.0000, 00:00 Uhr
am besten pro Person CHF 300 Eintritt verlangen, so dass nach der Veranstaltung ordentlich aufgeräumt werden kann (inkl. Verlegen eines neuen und scherbenfreien Rasens) - es kann ja wohl nicht sein, dass wir Steuerzahler (ja, es gibt noch solche, die Ihr Geld ehrlich verdienen und dann 35% dem Staat abliefern) fuer die Aufraeumkosten geradestehen muessen
Marco Roth 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kurt, Du hast den vollen Durchblick und einen Verstand scharf wie eine Pepperoni. Bravo!
Raymond Ami 00.00.0000, 00:00 Uhr
Unfug ist das Privileg der Jugendlichen und der Soziologieprofessoren, bin ich geneigt anfügen.Denn Unfug bleibt Unfug. Und was ist das sozial schlechteste, was unserer Jugend widerfahren kann?Wenn sich niemand gegen den jugendlichen Unfug auflehnt.
Niggi Jaidee 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bravo , Herr Imhof , wenn man mehr Menschen von dieser Einstellung überzeugen könnte, hätten wir weniger Probleme.Probleme erkennen und lösen anstatt darüber zu moralisieren und zu lamentieren. Und etwas mehr Vertrauen in unsere Jugend und auch mal etwas Selbstkritik an unserer älteren Generation,schadet nicht. Generell mehr Respekt gegenüber unseren Mitmenschen sollten wir uns alle aneignen.Und Ihr Fazit : besser kann man es nicht sagen.
C. M. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Es scheint ja nicht viel wichtiges und interessantes in der Welt zu passieren... Ab heute werde ich anstelle des TA's nur noch die NZZ und FT lesen! Endlich ist die Flut negativer Artikel über die streeparade abgebbt, werden die Leser mit Artikel über ein Massenbesäufnis bombardier das noch nicht mal stattgefunden hat. Wichtige Themen kommen zu kurz. Ich denke diese Art von Boulvardjournalismus schadet Jung und Alt weit mehr als ein Massenbesäufnis....
Peter Alter 00.00.0000, 00:00 Uhr
Was da wieder alles hineininterpretiert wird, nur um dem Besäufnis seine Berechtigung zu geben!
Es geht doch einfach darum, wer anschliessend die hinterlassene Schweinerei aufräumt, den Dreck und das Gekotze putzt und diese Kosten trägt. Das sind doch die wirklichen Argumente gegen eine solche Veranstaltung! Jene, die wollen, sollen sich doch vollsaufen bis zum Umfallen, aber belästigt damit nicht die anderen und vor allem sollen keine Ambulanzen und Sanitäter in den Einsatz kommen, denn jeder weiss genau was er tut und kennt die Folgen. Baut einen grossen Zaun um diesen Platz und lässt sie darin im Alkohol ersaufen, die wollen es ja so und dann erfüllt
ihnen diesen Wunsch.
Robert Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Grossartig! Selten einen so schön scharfen Spiegel vorgesetzt bekommen. Danke Herr Imhof!
Jo Och 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dem kann man nur zustimmen. Kommt der Wahrheit sehr Nahe.Ohne grosse Presse würde manches einfach vorüber gehen, ohne Aufsehen. Leider brauchen viele ein Feindbild, damit sie Mitheulen können.
König der Ungeschickten 00.00.0000, 00:00 Uhr
Der redet mir aus der Seele!
René Loepfe 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ich halte sonst nicht viel von Soziologie, Herr Professor Imhof; Ihr Antworten sind jedoch alles Volltreffer, Gratulation.
Christian R. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke, endlich mal eine kluge Analyse. Ich kann dem nur heftig beistimmen und ich bin Vater von Teenagern,
Gottkönig Hansueli II 00.00.0000, 00:00 Uhr
Unglaublich! Kein Thema, zu dem der allwissende Herr Imhof nicht seine Weisheiten verkünden darf!Neben den üblichen Plattitüden am Anfang kommt er - wie könnte es auch anders sein - zur eigentlichen Ursache des Ganzen, nämlich zum "Scheitern des neoliberalen Systems" .... dies nennt man wohl unfreiwillige Komik, meine Freunde!Bemerkenswert, dass diesem Herren immer wieder eine Plattform geboten wird.
Jonny Walker 00.00.0000, 00:00 Uhr
In Aegypten brennt das Parlament, die Russen sind immer noch in Georgien, die Cervelathäute werden immer noch evaluiert, die Schweizer Nati hat einen "Schwoben"- Trainer und mein Off-Roader steht bald als Skulptur auf meinem Englischen Rasen vor meiner Villa die zur Hälfte immer noch der UBS gehört...
Ich MUSS mich einfach besaufen!
P T 00.00.0000, 00:00 Uhr
Massenbesaeufnisse sind eine der harmloseren Sumpfblueten der mit Legalisierung des Kindersex, gynokratischer Familienvernichtungspolitik und Vernichtung der Karrierechancen durch samt Sippschaft einwandernde statt nur rotierende Lohndoemper um eine Zukunft in Sicherheit und Wohlstand geprellte Schweizer Jugend.
Reto Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Richtig!Anstatt bevormundet zu werden (von Politik, Staat, ...Irgendwem) lieber in kontrolliertem Rahmen "sanft" rebellieren. Diese kleinbürgerliche Rebellion sollte nicht als Exzess sondern als Beginn von Eigenverantwortung im Teenageralter verstanden werden.In der Schweiz sollten wir stolz sein Eigenverantwortung leben zu können. Vergleicht man die Schweiz mit dem Ausland scheint dies keine Selbstverständlichkeit zu sein. Und ganz ehrlich: lieber einige Abweichungen der Norm tolerieren und akzeptieren als unsere Freiheit und Mündigkeit auf zu geben!In diesem Sinne... macht Eure kleinen Fehler und lernt daraus: dies ist die Basis einer mündigen, verantwortungsbewussten und unabhängigen Bevölkerung.
stefan meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
talk alter 60iger - alles boese auf den neoliberalismus beziehen. es ist amuesant aber ein aussterbendes gedankengut
Theo Teenager 00.00.0000, 00:00 Uhr
Herr Imhof ist cool!
Martin Bachmann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Danke, geschätzter Herr Imhof. Ich dachte schon die ganze Zeit, was denn die Aufregung soll, rund um diese Alk-Events. Etwas sehr Originelles ists ja nicht, auch nicht was wirklich Aussergewöhnliches, halt ein neues, wohl auch eher kurzlebiges Phänomen einer sich wandelnden Jugendlichkeit. Danke also für Ihre schöne, knappe und wahre Einschätzung. Das tut gut, mal was Entspanntes. Irgendwie ist da ja die Hierarchie verkehrt, wenn Politik und Gesellschaft nervös auf jeden neuen Jugend-"Furz" reagieren und sich überbeflissen zeigen, die Gelassenheit und das erwachsene Auge für die grösseren Lebensbögen und -zyklen verlieren. Darum: Gemach! Damit wir uns den wirklich relevanten Aufgaben und Themen unseres Landes widmen können.
Helmut von Arx 00.00.0000, 00:00 Uhr
so ists recht, lasst sie saufen und ausserhalb der markierten pisten ihre beine brechen.schliesslich sind wir ja ein freies land.
Theo Teenager 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ein cooler Artikel!
Stu dent 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kurt Imhof hat absolut recht. Dem gibt es nichts hinzuzufügen, ausser das der SP-Mittelstand nicht momentan nicht nur Moral kauft sondern auch den Tagi; und aber auch die NZZ in der tägliche Berichte im ersten Bund über Japan (die oft nicht direkt mit der Aktualität zu tun haben) Sinnbild sind für unsere "unsichere Gesellschaft auf der Suche nach Abweichenden".
Christoph Geiser 00.00.0000, 00:00 Uhr
Mir gefällt die Ansicht des Herr Professor. Der wohl unschuldigste Leidtragende an der Sache wird der Rasen sein. Immrhin, es wurde noch nicht mit der Würde der Pflanze argumentiert um den Anlass zu verbieten.
Nur in einem Punkt bin ich mit Herr Imhof nicht ganz einverstanden: Die Kontakaufnahme zwecks Befummelung ist ein Problem, das nicht nur der Jugend vorbehalten ist und wird gerne in allen Altersschichten mit Alkohol zu lösen versucht. Was der Papa und die Mama am Betriebsfest tun, soll der Sohn und die Tochter ja nicht nachmachen, schon gar nicht in einem Park. Wo bliebe da auch die verantwortungsvolle Elternrolle.
bachus dyonisos 00.00.0000, 00:00 Uhr
Massenbesäufnisse gehören zum guten Ton. Recht hat der Herr Professor. Wer Anlässe wie den Bolleton verbieten will, soll zuerst Schützenfeste, Fasnacht und Sechseläuten abschaffen.
Michael Gubser 00.00.0000, 00:00 Uhr
na dann, prostata... :-)
Andreas Kyriacou 00.00.0000, 00:00 Uhr
Eine Wohltat, dass Kurt Imhof derart unverblümt Stellung bezieht!Geradezu zur Groteske verkommt die Geschichte, wenn man vernimmt, dass sich das blaue Kreuz liberaler präsentiert als die FDP:http://www.kyriacou.ch/files/blaues_kreuz_liberaler_als_fdp.html
Cyrill Lopez 00.00.0000, 00:00 Uhr
Endlich einer, der mal über den Tellerrand hinaus schaut und Tacheles redet. Herzlichen Dank...
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163 Kommentare
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Bettina Baltensweiler 00.00.0000, 00:00 Uhr
Serge März 00.00.0000, 00:00 Uhr
fränk XIV 00.00.0000, 00:00 Uhr
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Adrian Massauer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Charly Lenherr 00.00.0000, 00:00 Uhr
lux l. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Prosit Neujahr 00.00.0000, 00:00 Uhr
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Barack Obama II 00.00.0000, 00:00 Uhr
S B 00.00.0000, 00:00 Uhr
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Fassungs los 00.00.0000, 00:00 Uhr
el dudo 00.00.0000, 00:00 Uhr
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René Bodenmann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Max Botellon 00.00.0000, 00:00 Uhr
Hans Nötig 00.00.0000, 00:00 Uhr
trozdem verbieten 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bin Beigetreten 00.00.0000, 00:00 Uhr
Chrigu Zahnd 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jürg Arpagaus 00.00.0000, 00:00 Uhr
Taliban EM 00.00.0000, 00:00 Uhr
Erich Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Hugo Ferrari 00.00.0000, 00:00 Uhr
Sacha Kälin 00.00.0000, 00:00 Uhr
Karsten Schulz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jimy Hofer 00.00.0000, 00:00 Uhr
Betty Crocker 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jimmy Glitzi 00.00.0000, 00:00 Uhr
Matth De Angelis 00.00.0000, 00:00 Uhr
Manfred Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
ralph smile 00.00.0000, 00:00 Uhr
Mike Mueller 00.00.0000, 00:00 Uhr
Hannes Liechti 00.00.0000, 00:00 Uhr
Beni Schwarzenbach 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kaspar Scheidegger 00.00.0000, 00:00 Uhr
Chuck Norris 00.00.0000, 00:00 Uhr
Thomas Gut 00.00.0000, 00:00 Uhr
Doc Feelgood 00.00.0000, 00:00 Uhr
Linus Betschart 00.00.0000, 00:00 Uhr
Emanuel Zierleyn 00.00.0000, 00:00 Uhr
Amaretto Disaronno 00.00.0000, 00:00 Uhr
Soziologie Dekadenz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Sokrates I 00.00.0000, 00:00 Uhr
R Brom 00.00.0000, 00:00 Uhr
kurt aufhof 00.00.0000, 00:00 Uhr
E M 00.00.0000, 00:00 Uhr
Andy .. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Juerg Brechbuehl 00.00.0000, 00:00 Uhr
Rolf H. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Liebe Freiheit 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kopf schütteln 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ma Siloma 00.00.0000, 00:00 Uhr
Hans Wolf 00.00.0000, 00:00 Uhr
Marcel Wunderlin 00.00.0000, 00:00 Uhr
üse Dr.Eks.Au 00.00.0000, 00:00 Uhr
Uri Liebeskind 00.00.0000, 00:00 Uhr
Kurt Baumann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Urs Walther 00.00.0000, 00:00 Uhr
Andy Zürcher 00.00.0000, 00:00 Uhr
Michi Giaimo 00.00.0000, 00:00 Uhr
Peter Kyburz 00.00.0000, 00:00 Uhr
Dr. Watson 00.00.0000, 00:00 Uhr
Ph. K. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Sabrina L. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Bravvvoooo Nichts mehr rauchfrei 00.00.0000, 00:00 Uhr
Invino Verita 00.00.0000, 00:00 Uhr
Borg Naseweis 00.00.0000, 00:00 Uhr
Carl Mustis 00.00.0000, 00:00 Uhr
Marco Roth 00.00.0000, 00:00 Uhr
Raymond Ami 00.00.0000, 00:00 Uhr
Niggi Jaidee 00.00.0000, 00:00 Uhr
C. M. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Peter Alter 00.00.0000, 00:00 Uhr
Robert Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jo Och 00.00.0000, 00:00 Uhr
König der Ungeschickten 00.00.0000, 00:00 Uhr
René Loepfe 00.00.0000, 00:00 Uhr
Christian R. 00.00.0000, 00:00 Uhr
Gottkönig Hansueli II 00.00.0000, 00:00 Uhr
Jonny Walker 00.00.0000, 00:00 Uhr
P T 00.00.0000, 00:00 Uhr
Reto Meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
stefan meier 00.00.0000, 00:00 Uhr
Theo Teenager 00.00.0000, 00:00 Uhr
Martin Bachmann 00.00.0000, 00:00 Uhr
Helmut von Arx 00.00.0000, 00:00 Uhr
Theo Teenager 00.00.0000, 00:00 Uhr
Stu dent 00.00.0000, 00:00 Uhr
Christoph Geiser 00.00.0000, 00:00 Uhr
bachus dyonisos 00.00.0000, 00:00 Uhr
Michael Gubser 00.00.0000, 00:00 Uhr
Andreas Kyriacou 00.00.0000, 00:00 Uhr
Cyrill Lopez 00.00.0000, 00:00 Uhr