Zitat TCS:
Der Halt vor dem Fussgängerstreifen zeigt den Lenkerinnen und Lenkern klar die Absicht zum Überqueren auf. Damit tragen die Erwachsenen nicht nur zur eigenen Sicherheit bei, sondern geben für die Kinder auch ein gutes Beispiel.
Schön wärs, mit diesem Halt. Die neue Regel heisst: "Ich Fussgänger. Du gut aufpassen und warten solange es mir passt. Anstand und Handzeichen überflüssig."
Martin Daniel 29.11.2008, 15:42 Uhr
Gibt diese Statistik nicht Anlass, das Ganze näher zu analysieren? An welchen Fussgängerüberwegen passieren die meisten Unfälle? Sind es die, die vor oder nach den vielen neuen Kreisverkehren sind? Hier ist bereits hohe Konzentration erforderlich, um keinen Unfall im Kreisverkehr zu bauen, man verschärft die Situation aber unnötigt durch weitere Gefahrenstellen. Eine grobe Verantwortungslosigkeit
Philipp Weber 25.11.2008, 14:57 Uhr
Habe diese "Studie" gelesen. Jeder, der auch nur annähernd eine Ahnung von seriöser Statistik hat, lehnt diesen Gugus vorbehaltlos ab. Da werden buchstäblich Birnen mit Äpfeln verglichen, was zum Ergebnis führt, dass die gewonnenen Erkenntnisse absolut nichtssagend sind...
Philipp Weber 25.11.2008, 14:56 Uhr
Habe diese "Studie" gelesen. Jeder, der auch nur annähernd eine Ahnung von seriöser Statistik hat, lehnt diesen Gugus vorbehaltlos ab. Da werden buchstäblich Birnen mit Äpfeln verglichen, was zum Ergebnis führt, dass die gewonnenen Erkenntnisse absolut nichtssagend sind...
Sepp Maier 25.11.2008, 12:38 Uhr
Nach meiner Ansicht gibt es keine dümmere "neue" Regel, wie der Fussgängervortritt bei Zebrastreifen. Man berechne nur mal den Bremsweg von 30 km/h auf 0 km/h. Machen wir uns keine Sorgen, Problem löst sich nächstens selber: Rezession+Benzinpreis= weniger Autos. UND WARUM EIGENTLICH MUSS DIE EISENBAHN zB NICHT AUCH WEGEN DEN FUSSGÄNGERN BEI BAHNÜBERGÄNGEN ANHALTEN? Ein frustrierter Velofahrer
Thomas Zürich 25.11.2008, 12:00 Uhr
nur weiter so - ohne toleranz im strassenverkehr! und möglichst schnell von a nach b und zurück! wir haben nie zeit! und verständnis für die anderen? - nein danke! ob velo/auto /motorrad/spaziergänger keiner ist besser als der andere! ich wundere mich, dass es nicht viel mehr tote gibt! ....und plötzlich stirbt jemand, den man kennt und erst jetzt schaltet sich auch das hirn ein!!!
H. W. 25.11.2008, 11:42 Uhr
Fakt ist doch, dass man Tag für Tag beobachten kann wie unzählige Fussgänger - ohne die geringste Beachtung des Verkehrs - einfach die Strasse überqueren.
Toni Müller 25.11.2008, 11:19 Uhr
Fussgänger und Autofahrer sollen miteinander reden. Gemeint ist wahrscheinlich der Blickkontakt. Meine Erfahrung: Jeder Blickkontakt mit einem anrollenden Autofahrer bei einem Fussgängerstreifen wird vom Autofahrer offensichtlich als Erlaubnis, weiterfahren zu dürfen, wahrgenommen. Ich habe mir angewohnt, wartend einen Fuss auf die Strasse zu setzen ohne Blickkontakt. So halten alle Autofahrer.
Hans Meier 25.11.2008, 10:47 Uhr
Für mich liegt er Grund für das schlechte Abschneiden eindeutig bei der Vortrittsregelung. Ich weiss nicht, ob die anderen Länder, welche punkto Unfallquote besser als die Schweiz dastehen, auch so eine dämliche Regelung haben. Fakt ist doch, dass man als Autofahrer immer wieder Leute erlebt, die gestochen oder gehauen den Fussgängerstreifen betreten, weil sie ja Vortritt haben. Das gibt Tote.
Bruno Dietrich 25.11.2008, 10:45 Uhr
Nimmt endlich den Vortritt der Fussgänger auf Zebrastreifen weg - Früher hatte das bestens funktioniert mit
Handzeichen.Nur Unbelehrbare sind nicht in der Lage , ein gutes System rückgängig zu machen,scheinbar
ehrverletzend !! Oder macht den Staat bei tötlichen Unfällen auf Zebrastreifen verantwortlich.
Reto Derungs 25.11.2008, 09:00 Uhr
Motiv der geltenden Regelung war stets der Wille der paar verbliebenen Ultra-68er, den Individualverkehr auf allen Ebenen zu behindern - um jeden Preis. Die Befürworter der alten Regelung (Vortrittsrecht explizit beanspruchen per Handzeichen) haben mit ihren Prognosen recht behalten. Was ums Himmels Willen ist denn gegen die Wiedereinführung der Handzeichen-Vortrittsregelung ernsthaft einzuwenden?
A. E. 25.11.2008, 08:50 Uhr
Ich bin sowohl Fussgänger als auch Autofahrer. Trotzdem erzwinge ich mein sogenanntes Vortrittsrecht nicht weder am Fussgängerstreifen noch beim Rechtsvortritt. Es ist nun mal so, dass ich im Verkehr nicht nur für mich sondern auch für alle anderen schauen und denken muss. Schade, aber die Leute haben den Kopf meistens nicht bei der Sache, die gerade gemacht wird, sondern beim Handy, MP3 Player ec
Rolf Schlumpf 25.11.2008, 08:47 Uhr
Die Meinungen sind wie vermutet komplett verschieden, da kocht eben jeder doch sein eigenes Süppchen und beharrt auf seinen Individualismus. Ich meine: Mit etwas Grundanstand und Einsicht kommen Verkehrsteilnehmer wie Fussgänger gut aneinander vorbei. Schlussendlich ist wohl jeder einmal beides. Aber eben, die Menschen...
Markus F. Baumgartner 25.11.2008, 08:19 Uhr
Frage an die Verkehrsexperten:Zwei Frauen stehen mit ihren Einkaufswägeli, "tratschend" bei einem Fussgängerstreifen. Die Eine wohlweislich mit dem Rücken zur Strasse, soll ich nun aussteigen und die Damen fragen, ob sie die Strasse überqueren wollen?
Luise Wiederkehr 25.11.2008, 08:17 Uhr
nachdenklich stimmt mich die tatsache, dass in vielen mit sogenannten "undisziplinierten" verkehrateilnehmern weniger unfälle passieren!
kommt das vielleicht davon, dass da alle teilnehmer etwas weniger stur und etwas flexibler sind und nicht einfach stur auf "ihrem recht" beharren? bei uns ist es doch som wenn ich die vorfahrt /vortritt habe, nutze ich diesen, auch wenn es mir nichts bringt!
L. B. 25.11.2008, 07:27 Uhr
Befinde mich in den USA und staune und freue mich darüber, wie selbst in verkehrsreichen Städten rücksichtsvoll gefahren und Fussgängern *selbstverständlich* der Vortritt gewährt wird. Dass die Pick-Ups hier doppelt so gross sind wie unsere Offroader ist ein anderes Kapitel. Aber punkto Rücksichtnahme gegenüber den schwächsten Verkehrsteilnehmern sind uns die US-Amerikaner deutlich voraus.
Micha Siegrist 25.11.2008, 06:19 Uhr
Das Problem ist doch, dass viele Autofahrer ihr Fahrverhalten noch nicht dem Vortrittsrecht des Fussgängers angepasst haben. Dass der Fussgänger Vortritt hat, heisst, dass der Autofahrer so fahren muss, dass er dieses Recht dem Fussgänger jederzeit gewähren kann. Im Zweifelsfall muss der Autofahrer anhalten. Aber eben: diese Fälle muss man auch erkennen können, und dies setzthalt die nötigen...
lucy meier 25.11.2008, 05:36 Uhr
immer sind die autofahrer die idioten... ich lese von keinem fussgänger, der sich hier zu wort meldet, was ihm das recht gibt, arrogant und rücksichtslos einfach auf die strasse hinauszulatschen. mir käme sowas nicht in den sinn, und zwar weil mir leben und meine heile haut lieb sind.
Alfred Grützner 25.11.2008, 01:16 Uhr
Die Schweiz hat 1001 Regeln, Gebote, Verbote, Gesetze für den Verkehrsbereich und das dümmste der Welt:Das Aufheben des Handzeichens! Jetzt steuern sogar Mütter ihre Kinderwagen ohne nach links, oder rechts zu schauen, demonstrativ über die gelben Streifen. Auch Schweizer Fussgänger gehören zu den Desperados der Strasse und nicht nur die Raser. .
W. Fuchs 24.11.2008, 23:06 Uhr
Der Entscheid die Handzeichen abzuschaffen war das Dümmste. Menschen machen Fehler, die nun das Gesetz einfach ignoriert. Der Autofahrer ist zwar der Dumme der zahlt - der Fussgänger jedoch meist der Verletzte eines dummen Gesetzes. Richtiges Verhalten lehrte man früher im Kindergarten - Zeichen geben und warten.
Karl Messner 24.11.2008, 22:52 Uhr
Ich bin schlichtwegs schockiert ob all der Kommentare. Handzeichen geben ist ja gut und recht, nur ohne Fussgängerrecht könnte da jeder lange warten, bis mal ein Auto anhält. Schockiert erst recht, wenn ich sehe, dass selbst Frauen, wahrscheinlich noch Mütter, das Recht des Stärkeren (sprich Auto) verteidigen.
Michèle Ritter 24.11.2008, 21:42 Uhr
Was mich stört an unseren Fussgängerstreifen, ist dass die Streifen nicht im rechten Winkel zur Strasse laufen, sondern in Fahrtrichtung. In Frankreich z.B. verlaufen die Streifen quer zur Strasse und ich bin überzeugt, das hat eine Wirkung auf die Autofahrenden.Ein bisschen mehr Gelassenheit und gegenseitige Rücksichtnahme würde uns allen gut tun in dieser unruhigen Zeit.
Gesockter Grünspecht 24.11.2008, 20:45 Uhr
Das ist kein Autofahrer- sondern ein Fussgängerproblem. Die Regelung des Vortritts der Fussgänger ohne diese auf ein Minimum von Vorsicht zu verpflichten ist ein Narrenentscheid. Die meisten Fussgänger drehen ohne auf den übrigen Verkehr zu achten unvermittelt auf dem Trottoir ab und laufen einfach über die Strasse, viele noch mit dem Handy am Ohr.
Peter W. Mayer 24.11.2008, 20:45 Uhr
Was heisst hier Rentnerproblem ? Jahrelang haben wir teure Kampagnen gehabt, die uns zum Zeichengeben am Streifen angehalten haben. Dann hat irgend ein Superschlauer, wohl in der Administration diese Regelung abgeschafft und das letzte Bisschen Kommunikation zwischen Fussgänger und Autofahrer " beerdigt ".
Frage heute : Will der/die nun über das Zebra oder schaut man nur den Vögeln nach ??
Hans Gassmann 24.11.2008, 20:43 Uhr
Viele Fussgänger latschen auf die Strasse mit der Überzeugung, ich bin nicht verletzbar weil ich Vortritt habe.
Sabrina Meier 24.11.2008, 20:18 Uhr
Ich finde es falsch Autofahrer gegen Fussgänger auszuspielen, übrigens ist jeder Autofahrer auch Fussgänger. Aber wenn sich die Fussgänger auf ihren Vortritt berufen und glauben, dass kein Autofahrer mal etwas übersehen kann oder woanders hingucken könnte, dann geschieht eben ein Unfall... Lösung: es haben beide die gleiche Verantwortung und wenn es zu einem Unfall kommt, sind idR beide schuldig!
Rolf Sommer 24.11.2008, 20:12 Uhr
Im grunde fehlt es beiden Verkehrsteilnehmern an gesunden Menschenverstand. Wir pochen viel zu sehr auf unser Vortrittsrecht, dass wohl die Grundlage für einen Unfall ist. Ganz egal ob der andere uns registriert hat - schliessich habe ich Vortritt.
Marcel Zürich 24.11.2008, 19:34 Uhr
@Hand Zeichen....ach ja, dann poch doch auf Dein Recht. Ist gut wenn Du die Hand draussen hast,,,kann man Dich besser unter der Karre hervorziehen.... Das Handzeichen beim Auto heisst Blinker! nur schon der Wortlaut 'auf mein Recht pochen' klingt für mich so richtig bünzlig und kindisch. Das Miteinander ist Ihnen wohl fremd. 'Ich hab ja Recht' also lass ich mich auch zum Krüppel fahren.
Fuss Gängerin 24.11.2008, 19:09 Uhr
Frage an die Autofahrer: Wie müsste ich mich denn verhalten, wenn ich über die Strasse will? Vor die Stossstange werfen darf (und will) ich mich nicht, aber wenn ich auf dem Randstein (oder bei breiten Strassen auch auf dem ersten Streifen) stehe, hält niemand an. Was wäre denn bitte ein eindeutiges Zeichen, dass ich rüber will?
Rabi Bira 24.11.2008, 18:59 Uhr
Ich als Fussgängerin gebe den Autos wenn möglich und sinnvoll den Vortritt, da das ständige Abbremsen und erneute Anfahren Lärm erzeugt und den Kraftstoffverbrauch massiv erhöht. Als Fussgänger kann man meistens sehr gut auf eine Lücke zwischen den Autos warten. Für den Fussgänger ist es eine sehr geringe Anstrengung, kurz anzuhalten, für den Autofahrer eine erheblich grössere.
Oliver Eisenring 24.11.2008, 18:51 Uhr
Wenn ich an die Vorgänge an den Fussgängerstreifen denke fällt mir immer das CO2 Gas ein. Da halten volle Lastwagen, eine ganze Kolonne dahinter, weil ein kleines Kid rüber will. War das mit dem Gesetz beabsichtigt ? Sonst, es ist schon verdammt mühsam als Autofahrer weil viele einfach auf ihrem Recht beharren, einige male wurde es schon sehr knapp, das kann wohl jeder Autofahrer wiedergeben.
au tsch 24.11.2008, 18:30 Uhr
Ist ja klar dass es viel Verletzte geben muss. Der Fussgänger hat in der Schweiz fälschlicher Weise den Vortritt und kann diesen erzwingen, was ihm weigerlich zum Verhängnis werden kann. Es gibt nur eines, zurück zur alten Fussgängersitte, luuuuege loooose laaaaufe, und schon haben wir das Problem wieder entschärft. Der Stärkere will und soll auch den Vortritt haben, eine ganz natürliche Sache.
Armin B Schweizer 24.11.2008, 18:16 Uhr
Der Respekt vor Kindern hat zurecht wenigstens im Strassenverkehr Einzug gehalten. Im Bereich von Kindern muss so gefahren werden, dass bei einem unerwarteten Verhalten noch rechtzeitig angehalten werden kann, sonst ist Strafe und Fueherausweisentzug faellig. Der Respekt vor Senioren geht leider nicht nur im Strassenverkehr je laenger je mehr verloren.
Charles Stieger 24.11.2008, 18:10 Uhr
Logische Folge des damaligen Paradigmenwechsels. Seither laufen viele Fussgänger ohne auch nur einen Blick auf das Verkehrsgeschehen zu werfen, auf die Strasse. Das eigene Verantwortungsbewusstsein wurde mit der neuen Regelung auf Null zurückgeschraubt. Alle Rechte dem Fussgänger! Das trifft ganz speziell auf die Sturheit älterer Leute zu. Sie laufen sogar in daherfahrende Trams hinein!
P. Roediger 24.11.2008, 17:53 Uhr
Im Prinzip sind wir ja alle Fussgänger. Vortritt für den Fussgänger JA, aber bitte mit eindeutigem unmissverständlichem HANDZEICHEN. Die Aufhebung dieser Handzeichenreglung ist und bleibt eine gervierende Fehlentscheidung.
andi matata 24.11.2008, 17:38 Uhr
In der Schule hatten wir Verkehrsunterricht bei Pol Wm Haller, er hatte einen Sinnvollen Spruch für uns wenn wir Velo fuhren " Fahre mit Kopf, du hast nur einen " ! Heute würde ich dem Fussgänger raten; " GEHE MIT KOPF, DU HAST NUR EINEN " oder wäre es euch lieber; " nur ein toter Fussgänger, ist ein guter Fussgänger "! Denken, nicht einfach laufen, bringt das eueren Kindern bei, das ist RECHT
Jeanôt Cohen 24.11.2008, 17:37 Uhr
Tja, das ist halt ein beliebter Sport, von viele Verkehrsteilnehmer, Die eine schauen am Boden, und laufe los, die andren schaue auf ihr Elektronische Spielereien wie z.B. Navigation gerate. Aber falsch mache mir nichts!!
Heinrich Gretler 24.11.2008, 17:31 Uhr
Meistens klappt ja alles bestens. Verantwortlich für kritische Situationen können sowohl Fahrzeuglenker (FL) als auch Fussgänger (FG) sein. Der FL ist bremsbereit und gibt den FG den Vortritt. Die FG wiederum sollten nicht abrupt den Fussgängerstreifen betreten. Bei Dämmerung oder Regen und mit dunkler Kleidung sind FG für FL sehr schlecht erkennbar. Das sollten sich beide Gruppen bewusst sein.
Philippe Latscha 24.11.2008, 17:31 Uhr
Die Überschrift des Artikels, die noch heute morgen eine andere mit dem Thema Zebrastreifen war, halte ich schlicht für Blödsinn und eine Anmassung. Wenn man aufmerksam als Autofahrer beobachtet, wer fast verbissen, wütend und rechthaberisch über den Zebrastreifen eilt und Fahrer zu Vollbremsungen zwingt, dann sind das Menschen zw. 18 und ca. 35. Alte Menschen bleiben immer stehen und warten.
Alfred Christen 24.11.2008, 17:23 Uhr
Ich fahre schon seit über 48 Jahren unfallfrei Auto und habe stets Rücksicht auf die Fussgänger genommen. Jetzt ist mir das Autofahren verleidet und ich werde selbst nächstes Jahr Fussgänger, weil ich Ende Jahr das Autofahren aufgebe und mein Auto verkaufe.
Christian Schmidlin 24.11.2008, 17:18 Uhr
Für mich gilt:Als Autofahrer oder auf dem Velo gilt: respektiere den schwächeren Verkehrsteilnehmer und achte auf sein Verhalten damit Du ihm keinen Schaden zufügst.Als Fussgänger gilt: Ich verlasse mich nicht auf mein Recht, es könnte das letzte Mal sein.So sollte es doch eigentlich klappen, oder nicht?Das Risiko das man immer trägt: mangelnde Aufmerksamkeit, Ablenkung ...
Elisabeth Reich 24.11.2008, 17:17 Uhr
Bei uns in Genf gehen die Fussgänger über die Strasse, ohne sich darum zu scheren ob die Ampel rot oder grün zeigt und dies auch bei vielbefahrenen Strassen. Wenn man als Autofahrer darauf aufmerksam macht, wird man häufig auch noch beleidigt.
Luise Müller 24.11.2008, 16:30 Uhr
Als Fussgängerin ärgere mich oft über dieselbigen. Es wird auf die Strasse gelaufen ob mit oder ohne Fussgängerstreifen. Unter anderem sollten sich einzelne Fussgänger bei stark befahrenen Strassen nicht immer auf ihr Vortrittrecht berufen, dafür mal warten bis sich wieder ein Grüppchen gebildet hat, damit nicht jedes Autofahrer einzeln anhalten muss und kein normaler Verkehrsfluss möglich ist.
Rheinhold Birgmann 24.11.2008, 16:27 Uhr
Die Aussage, wir machen nichts falsch, dürfte kaum stimmen, sonst gäbe es nicht soviele Verletzte oder gar Tote. Was mir aufgefallen ist: wenn man wartet, halten sehr oft Autos mit ausländischem Kennzeichen. Vielleicht fehlt uns einfach etwas Respekt vor diesem Streifen. Man verliert halt ein paar Sekunden, aber das dürfte auch in der Finanzwelt nicht so dramatisch sein.
Sonja Kühne 24.11.2008, 16:06 Uhr
1. Wäre die Wiedereinführung des Handzeichens sehr gut, das ich übrigens immer noch brauche.
2. Sind oft an unübersichtlichen Stellen mehrere Fussgängerstreifen, bei denen man als Autofahrer nicht überall bremsen kann.
3. Man sollte für die Sicherheit von Fussgängern mehr Über- und Unterführungen und Ampeln bauen, damit sie sicher über die immer gefährlicheren Strassen gehen können.
Franz Müller 24.11.2008, 15:37 Uhr
Wir wohnen seit einiger Zeit hier in Süd-Afrika. . Etwas ist hier geradezu heilig: das Respektieren des Fussgängerstreifens. Davor wird strikte angehalten. Daran muss man sich als Schweizer Autofahrer zuerst gewöhnen!!Warum wurde eigentlich seinerzeit das Handzeichen abgeschaft? Einwandfreie Kommunikation ist doch das Wichtigste!!!!
M F 24.11.2008, 15:37 Uhr
Wie vorheriges Kommentar. Es fällt immer auf, dass besonders junge Autofahrer und PS-Boliden-Fahrer ihr eigenes Recht mit aller Macht durchsetzen. Dann wird auch schon mal demontrativ Vollgas gegeben. Eine Verachtung anderer Menschen. Man wird als Fussgänger förmlich eingeschüchtert. Ich vordere hier mehr Kontrollen und entsprechende Bussen, da gut zureden offensichtlich nicht hilft.
Christoph Geiser 24.11.2008, 15:34 Uhr
Der Fairness halber: Ich habe kein Auto, gehe also viel zu Fuss. Die Stadtzürcher Autofahrer sind mehrheitlich sehr freundlich und zuvorkommend und auch aufmerksam. Selbst wenn man als Fussgänger den Vortritt gewähren will, warten die Meisten. Das muss auch gesagt sein.
Lieschen Müller 24.11.2008, 15:29 Uhr
an Gerd Weilenmann und einige andere: In Deutschland klappt das besser, weil dort die Fussgänger nicht einfach rüberrennen, ohne zu schauen. Das ist mir nirgendwo ausser hier bisher aufgefallen. Wer selber Auto fährt weiss, dass man nicht überall und ständig bremsbereit fahren kann. Natürlich gibt es Beispiele auf jeder Seite, wei es nicht sein sollte. Aber Augenkontakt ist das mindeste.
Christoph Geiser 24.11.2008, 15:26 Uhr
Stefan Müller Schienengebundene Fahrzeuge haben immer Vortritt. Diese Regel sticht die anderen. Wissen aber auch viele Autofahrer nicht. Und es mach Sinn, wenn der Schwächere Verkehrsteilnehmer Vortritt hat, schliesslich soll der Verkehr ja fliessen. Wenn nur die Stärkeren frei fahren können werden sich schnell Staus bilden.
Reto König 24.11.2008, 15:20 Uhr
Ich wurde verschiedentlich nach folgendem Muster fast angefahren: Strasse B mündet in Strasse A. Ich gehe der Strasse A entlang und quere die Strasse B über den Zebrastreifen. Ein Auto fährt in derselben Richtung die Strasse A herunter und biegt rechts in die Strasse B ab. Der Zebrastreifen interessiert dabei manche Lenker überhaupt nicht. Wozu auch, rechts abbiegen ist ohne Risiko.....
Jonas Keller 24.11.2008, 15:12 Uhr
Ich bin selber auch Fussgänger und kann durchaus auch ohne mein Auto unterwegs sein, mal so viel zu dem! Aber die meisten FG können keine paar sekunden warten um mal als Gruppe zu gehen damit nicht jeder halten und anfahren muss. Die FG sind die grössten CO2 schleudern weil wir ständig Bremsen und gas geben müssen weil keiner kurz warten kann, dafür kommen alle paar sekunden ein paar FG!
Hand Zeichen 24.11.2008, 15:08 Uhr
Merkwürdig: Beim Rechtsvortritt verlangt niemand, dass der Autofahrer von rechts zuerst Handzeichen gibt. Beim Signal "kein Vortritt" verlangt niemand, dass der Autofahrer auf der Hauptstrasse zuerst Handzeichen gibt. Nur beim Fussgänger ist komischerweise plötzlich alles anders, ist ja auch nur ein Fussgänger. Auch ein Fussgänger darf auf sein Vortrittsrecht pochen!
Annelies Lewy 24.11.2008, 15:08 Uhr
Leider ist es schon so dass jeder meint er habe es eiliger. Mir ist aber schon öfters passiert, ich warte an einem Zebrastreifen und die Autos fahren vorbei. Der letzte Fahrer ist so freundlich und lässt mich rüber. Was aber meiner Meinung nach viel schlimmer ist, die Zebrastreifen bei den Ampeln. Aeltere Passanten oder Behinderte kommen gar nicht auf die andere Seite bevor wieder rot ist.
Maria Haller 24.11.2008, 15:06 Uhr
Man sollte vielleicht auch zu bedenken geben, dass Auto- und Motorradfahrern immer mehr abverlangt wird. Die Konzentration wird vor allem auf den Tacho diktiert mit vielen automatischen 'Blechpolizisten'. Fussgänger hingegen werden entlastet, vor allem auch mit der Verantwortung. Dass der Stärkere immer dem Schwächeren gegenüber zurückstehen muss wird negiert wenn ein Tram ins Spiel kommt. Absurd!
Armin S 24.11.2008, 15:04 Uhr
Ach ja - an all die Fussgänger - die sich hier für besonders schlau halten: Was nützt es Euch, wenn auf Eurem Grabstein dereinst steht "Aber er hatte Vortritt".
Daniel Wälti 24.11.2008, 15:03 Uhr
Ich bin erschüttert über 95% der Voten! Der Esel wird konkret von hinten aufgezäunt. Nicht die Fussgänger welche angeblich ihr Recht erzwingen wollen - was in den meisten Fällen nicht zutrifft (Bin auch Autofahrer!) - sondern die Autofahrer die alles andere machen als sich zu konzentrieren sind das Problem. Innerorts muss jeder Autofahrer ständig bremsbereit sein.
Ray Maurer 24.11.2008, 15:02 Uhr
Wir machen nichts falsch, sagen die Verkehrsexperten. Und trotzdem fordern sie Mittelinseln. Ich sehe das ganz anders. Das eigentliche Problem liegt nicht darin, ob eine Mittelinsel vorhanden ist oder nicht. Das Problem sind wir Fussgänger. Wir Fussgänger, die ohne zu schauen über den Streifen "hühnern". Wir Fussgänger, die meinen, wir hätten den Vortritt gepachtet.
Nora Meier 24.11.2008, 15:01 Uhr
Als ich vor einem Ampel losen Fussgängerstreifen vom Gas weg bin, hat mich mein Ex-Fahrlehrer vor kurzem zurechtgewiesen, weil ich so (Tacho ca. 45kmh, erlaubt 50kmh) den Verkehr aufhalten würde. Ich habe danach beschleunigt und bin wie gewünscht flüssig (Tacho 55kmh) im Verkehr die Stunde fertig gefahren, danach habe ich allerdings den Lehrer gewechselt.
A Meyer 24.11.2008, 14:59 Uhr
Obgleich Roller- und gelegentlich Autofahrer, bin ich meist zu Fuss und erlebe fast täglich, wie viele Autofahrer (auffallend häufig mit grossen BMWs oder Audis unterwegs) sich einen Spass daraus machen, Fussganger bei den Zebrastreifen einzuschüchtern. Kaum besser aber sind die vielen Radfahrer, welche die Bürgersteige (Trottoirs) von den Fussgängern eröbert haben. Das Recht des Stärkeren.
M F 24.11.2008, 14:55 Uhr
Ich erlebe es tagtäglich, wie einige gestresste und rücksichtslose Autofahrer mir und anderen Fussgängern zeigen, dass sie doch die Stärkeren sind. Versetzt Euch dochmal in die andere Lage. Ich bin auch Auto und Velofahrer. Ich weiss drum um das Gefühl der anderen. Ich umfahre mit Auto jeden Velofahrer grosszügig und fahre innerorts immer angemessen und bremsbereit. Einfach mehr Rücksicht reicht!
Daniel Brunner 24.11.2008, 14:54 Uhr
Bei Ferien im Ausland habe ich schon zweimal mitbekommen, dass bei einem Verkehrsunfall der angefahrene Fussgänger ein Schweizer Tourist war. Auch das wird kein Zufall sein und ist schlussendlich Ausfluss der unglücklichen Vortrittsregel. Die Nachteile der Fussgängervortrittsregel haben sich mittlerweile als so gross hinausgestellt, dass diese - endlich - abgeschafft werden müsste.
Marianne Thomann 24.11.2008, 14:51 Uhr
Leider wird der Statistik verschwiegen, wer von den Autofahrern einen Migrationshintergrund hatte oder aus Gründen des Alters gar nicht mehr am Steuer eines Autos auf die Strasse gehört. Zudem richtet sich die Verkehrsführung allein nach den Autofahrern aus. So werden Fussgängerstreifen aufgehoben oder gar nicht realisiert, weil sie zu "gefährlich" sind oder wären, z. B. im Kanton Zürich.
Fuss Gänger 24.11.2008, 14:51 Uhr
Man sollte jedem, der einen Fussgänger anfährt, ob auf oder neben dem Fussgängerstreifen, sofort das Auto wegnehmen und verschrotten. Dann würden die Autofahrer vielleicht endlich lernen, was "an die Verhältnisse angepasste Geschwindigkeit" heisst.
Eric Kurer 24.11.2008, 14:50 Uhr
Das 'Zeichen geben' wieder im Gesetz verankern, mehr Sicherheit auf beiden Seiten, Fahrzeug und Fussgänger!!!
Sabrina Meier 24.11.2008, 14:48 Uhr
Noch ein Hinweis: Wenn man wirklich keine Unfälle mehr auf Fussgängerstreifen möchte, dann müsste parodoxerweise das Atuo den Vortritt haben und Fussgänger erst dann den Streifen überqueren wenn der Automobilist ein Handzeichen gegeben hat. Dann würde keine Unfälle wohl mehr geschehen. Oder wieso kann man Fussgänger die Hals über Kopf auf die Strasse hinauslaufen nicht endlich büssen?
Daniel Pasche 24.11.2008, 14:47 Uhr
Mancherorts müssten Fusgängerstreifen neu gestaltet und ausgebaut werden. Z.B. am Burgernziel auf der Ostring-Seite. Ich wohne darüber im 4. Stock und sehe häufig brenzlige Situationen. Autos, die von der Autobahn kommen und zufällig überall grün hatten, sind oft viel zu schnell, quasi noch im Autobahn-Rausch. Wenn diese angebrettert kommen, sind Senioren und Mütter mit Kindern überfordert.
Jannette Hirschmann 24.11.2008, 14:45 Uhr
In de letzte Woche mehrmals hinter Autofahrschule gefahren, die selten bis nie für Fussgängerstreifen mit wartenden Fussgänger gehalten haben.
Rolf Ruben 24.11.2008, 14:42 Uhr
Auch wenn manche Unfälle von Fussgängern durch Unachtsamkeit selbstverschuldet sind: Mir passiert es oft genug, dass ich am Strassenrand offensichtlich warte und auf die Autos schaue, trotzdem kommt kein Autofahrer in der längeren Schlange auf die Idee anzuhalten. Und das sind nicht mal Franzosen und Deutsche, sondern auch Basel-Städter. Auch in Quartierstrassen wird oftmals "gerast".
Georg Andres 24.11.2008, 14:41 Uhr
Und was ist mit den Velofahrern, welche die Fussgängerstreifen als Radweg benutzen? Für die ist offensichtlich alles erlaubt, von Rotlicht überfahren bis zum Umfahren von Fussgängern.
Stefan Müller 24.11.2008, 14:40 Uhr
Bgzl. C. Geiser: Es ist eben nicht immer sinnvoll, wenn der "Schwächere" Vortritt hat; die letzten Jahre haben dies bewiesen. Im Übrigen ist es im Strassenverkehr auch gar nicht so, dass der Schwächere immer Vortritt hat. Ein Auto - und auch die Fussgänger! - haben keinen Vortritt gegenüber dem Tram und Bus! Dies wissen aber leider viele Fussgänger nicht, resp. sie kümmern sich nicht darum.
Sabrina Meier 24.11.2008, 14:39 Uhr
Als Velofahrerin könnte ich jeden Tag eine Fussgängerin/er umfahren, ob auf oder neben dem Fussgängerstreifen. Es gibt ein beachtliche Anzahl von zu Fuss gehenden, welche ohne zu schauen einfach die Strasse überqueren. Wäre ich nicht stets bremsbereit oder könnte ich nicht auf akrobatischer Art und Weise jeweils ausweichen, ich hätte wohl jeden Tag einen Unfall... So gehts nicht weiter!
Florian Schmid 24.11.2008, 14:38 Uhr
Ach ja: Der Titel des Berichts lautet: "Tod auf dem Zebrastreifen: Ein Rentnerproblem"! Wieviele Rentner kennen Sie, die einfach so auf die Strasse hinauslaufen und zwar so, dass der Autofahrer nicht mehr bremsen kann?!
Vielleicht sind ja doch nicht nur die Fussgänger die Bösen!
Christoph Hofer 24.11.2008, 14:37 Uhr
Der Markierung "Fussgängerstreifen" kommt für die Autos (in meinen Augen) dieselbe Bedeutung zu wie der Markierung "Kein Vortritt". Ich denke es gibt wenige Automobilisten, die unaufmerksam/ungebremst über "Kein Vortritt" fahren, denn der mögliche "Unfallgegener" dort dürfte einiges "härter" sein als ein Fussgänger... Es braucht diskussionslos ein Umdenken der Fahrzeuglenker.
Florian Schmid 24.11.2008, 14:36 Uhr
Liebe NUR-Autofahrer (und davon scheints hier eine Menge zu geben). Wir Menschen kommen mit 2 Beinen und nicht 4 Rädern auf die Welt. Steigen Sie doch einmal aus ihrer Kiste, stehen an einen Fussgängerstreifen und zählen Sie die Autos, die an Ihnen vorbeifahren (obwohl Sie eigentlich Vortritt haben). Die Theorie vom Fussgänger, der sich vor das total unschuldige Auto wirft ist sowas von unsinnig!
gerd weilenmann 24.11.2008, 14:36 Uhr
nur zu komisch, dass es in Deutschland viel besser klappt!Hier wird am Fussgängerstreifen eben noch Rücksicht genommen -oder gibt es dort die besseren und intelligenteren Autofahrer?Eine absolut stärkere Bestrafung für die Autofahrer bei Unfällen am Zebrastreifen -und schon könnten sich auch ältere Fussgänger sicherer fühlen!
Verena Luisa 24.11.2008, 14:32 Uhr
Nochmals englische Fussgängerstreifen: Auf der Insel gibt es zwei Kategorien. Kat. 1, normaler Fussgängersteifen wie bei uns = auch der Fussgänger muss auf den Verkehr achten und kann nicht nur losmarschieren. Kat. 2, Fussgängerstreifen mit gelber runder (blinkender) Ampel versehen = der Fussgänger hat ABSOLUTES Vortrittrecht, das Auto hat nie und nimmer Vorfahrt (besonders vor Schulanlagen)!
Jonas Keller 24.11.2008, 14:29 Uhr
Super studie wieder mal! Das Problem ist doch genau das fast jeder Fussgänger auf sein recht pocht. Absichtlich in die falsche richtung schaut oder meint er könne kurz vor dem Fahrzeug noch drüber! Auch muss jeder Fussgänger einzeln kommen und keiner kann auch nur 3 sekunden warten. Wenn ich den Wagen beladen habe kommt alles geflogen. Mein Hund bricht sich fast das Genick! Daran denken die nicht!
Rudolf Mayr 24.11.2008, 14:29 Uhr
Wir sind fast alle als Fussgänger und Autofahrer unterwegs und sollten es doch kennen. Wer mit dunkler Kleidung bei regen in der Dämmerung versucht sein Vortrittsrecht zu erzwingen, hat mitunter schlechte Karten. Aber auch die telefoniererei mit dem Telefon am Ohr ist der konzentration abträglich.
Nehmt etwas mehr rücksicht auf einander!
Sandy Meier 24.11.2008, 14:23 Uhr
Ja, die Fussgänger sollte etwas vorsichtiger sein und sich eben nicht darauf verlassen, dass wenn der Fahrer bei der ersten Hälfte angehalten hat, es folglich der Fahrer bei der zweiten Hälfte auch macht!!!
Christoph Geiser 24.11.2008, 14:19 Uhr
Der Schwächere hat immer Vortritt. Der Stärkere hat entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Das ist richtig. Allerdings wird der Schwächere nicht davon entbunden aufmerksam zu sein. Mit zu nehmendem Alter sinkt jedoch die Möglichkeit schnell und richtig zu reagieren. Aber auch 90zig jährige sollen sicher über die Strasse kommen können.
Stefan Müller 24.11.2008, 14:12 Uhr
Es ist offensichtlich, dass die Vortrittsregel für die Fussgänger nicht zum Ziel führt und definitiv versagt hat. Die einzig richtige Lösung wäre, dass die Vortrittregel wieder rückgängig gemacht wird.
Martin Lehmann 24.11.2008, 14:10 Uhr
Wir machen nichts falsch, sagt der Experte. Deshalb wurde auch das Handzeichen abgeschaft!!!
hans zumstein 24.11.2008, 14:08 Uhr
Möge doch bei den "Unfallexperten" ihre Ueberheblichkeit etwas abnehmen und der gesunde Menschenverstand zunehmen. Es nützt der Verkehrssicherheit nichts, wenn dem schwächsten Verkehrsteilnehmer suggeriert wird, er geniesse wegen dem absoluten Vortrittsrecht auf dem FG-Streifen auch absolute Narrenfreiheit auf der Strasse!
Chris Schumacher 24.11.2008, 14:07 Uhr
Gemäss Studie sterben 6.6% der Verkehrstoten auf einem Fussgänger streifen. Der Rest der 20.5%, die die Fussgänger unter den Verkehrstoten ausmachen, stirbt also nicht auf einem Fussgängerstreifen. Verwundern tut das nicht, wenn man sieht wie viele Leute einfach so über die Strasse rennen - viele davon mit iPod oder Natel am Ohr. Dass Ampeln für Fussgänger nicht gelten, denken leider auch viele.
C W 24.11.2008, 14:01 Uhr
Die neue Regelung für Fussgänger, dass dieser den Vortritt auf dem Fussgängerstreifen erzwingen kann - er hat ja das Recht -, ohne die Strassen- und Lichtverhältnisse zu beachten, ist ein absoluter Witz. Es braucht ein Miteinander und Toleranz. Sturheit führt zu unüberlegten Handlungen, Unfällen und evtl. Tod. Einsetzen von Verstand statt "Durchquängeln von Regeln" nützt jedem mehr!
H S 24.11.2008, 14:01 Uhr
Auf dem Grabstein steht dann wahrscheinlich: "Aber er war im Recht" Und genau darauf läuft es hinaus, viele Fussgänger erzwingen sich ihr Recht, ohne Rücksicht auf Verlust. Einfach hinauslaufen geht nicht. Kurz stehen bleiben, schauen und dem Autofahrer Zeit zum bremsen geben ist das Mindeste was nötig ist.
P. G. 24.11.2008, 13:55 Uhr
Was nützt uns denn ein Recht, wenn es vom Goodwill der Gegenseite abhängt? Zu oft erlebe ich, wie gestresste AutofahrerInnen kurz vor dem Streifen Gas geben und/oder den Blickkontakt meiden, um Fussgänger davor abzuschrecken, ihr gutes Recht wahrzunehmen... Bremsbereitschaft vor dem Fussgängerstreifen ist eine Pflicht, kein Gefallen. Wenn sich alle daran halten würden, gäbe es weniger tote.
Beat Keller 24.11.2008, 13:54 Uhr
Gemeinden müssten gezwungen werden, die Fussgängerstreifen ausreichend zu beleuchten. Dunkel gekleidete Personen sehen zwar die Fahrlichter eines Austos schon aus grosser Distanz, das gilt aber nicht umgekehrt.
Jörg A 24.11.2008, 13:53 Uhr
Nur der Gesetzgeber glaubt, dass man per Gesetz die Physik überwinden kann! Doch die Realität sieht eben anders aus und so reicht es halt manchmal nicht zum Anhalten auch wenn der Fussgänger noch so im Recht wäre. Noch dramatischer wird die Situation bei Velofahrern, welche glauben, sie hätten Vortritt über den Zebrastreifen fahrend. Das Gesetz muss unbedingt wieder abgeschafft werden.
Florian Schmid 24.11.2008, 13:52 Uhr
Üble Kommentare hier! Man könnte ja auch mal auf die Idee kommen, dass ein Auto nur so schnell durch besiedeltes Gebiets fahren sollte, dass es vor FG-Streifen auch halten kann (was es nach Gesetz ja auch muss)? Die Schweiz ist eines der letzten Länder Europas, welches den Vortritt am FG-Streifen eingeführt hat. Ach ja: Die meisten FG werden auf der zweiten "Streifenhälfte" angefahren. Klingelts?
josef cavelti 24.11.2008, 13:52 Uhr
Tja die Meinungen sind wohl einseitig. Ich als Fussgänger muss einfach die Strasse überqueren, wenn ich anhalte und warte bis ein Autofahrer anhält und mich rüberlässt, da könnte ich ein paar mal am Fussgängerstreifen übernachten... Liebe Autofahrer wenn eine Person am Fussgängerstreifen steht und euch anschaut, dann will dieser die Strasse überqueren. tut mir den gefallen und haltet an. Danke
Friedrich Hirt 24.11.2008, 13:50 Uhr
Wir sollten dringend eine Handzeichen-Regel an den Fussgängerstreifen einführen. Dann gäbe es keine Unfälle mehr.
hans zumstein 24.11.2008, 13:47 Uhr
"Wichtig sei, dass Autofahrer und Fussgänger miteinander kommunizieren"! Dies sagt alles, bloss müssen sich auch die Fussgänger dran halten. Solange sie den vorbehaltlosen Vortritt am Zebrastreifen haben und durchsetzen, wird es Tote geben. "Unfallexperten" hin oder her. Festhalten an dieser Vortrittsregel wird weiterhin Tote provozieren, die zwar das Recht auf ihrer Seite hatten aber tot sind. .
Tom G. 24.11.2008, 13:47 Uhr
Unbegreiflich ist mir wie man als Fussgänger ein Tram übersehen kann...
2007 starben auf Stadtgebiet Zürich insgesamt 6 Personen. Ganze 3 davon kamen unters Tram!!
Bevor nun wieder nach weiteren Schikanen für Automobilisten gefordert wird, sollte man eine Prüfung für Fussgänger verlangen. Die einzigen die sich korrekt verhalten am Zebrastreifen sind die Kindergärtner....
19 jähriger 24.11.2008, 13:45 Uhr
ich erlebe sehr oft, dass Leute kopf runter einfach drüber laufen weil sie denken Vortritt zu haben. das kann nach hinten los gehen! zum Glück rechne ich imme rmit soclhen Leuten.
H. L. 24.11.2008, 13:43 Uhr
Es ist unglaublich wieviele Fussgänger einfach die Strasse überqueren ohne zu schauen, voll nach dem Motto ich habe ja Vortritt. Und bei Ampeln wird einfach weitergelaufen auch wenn diese schon auf rot ist. Ist eigenlich erstaunlich das es nicht mehr Tote gibt.
Augen auf im Strassenverkehr, dass gilt für Fussgänger und Autofahrer
Werner Bischof 24.11.2008, 13:41 Uhr
In Deutschland hat auch der Fussgänger absoluten Vortritt, und da funktioniert das auch, weil man schon in der Fahrschule beigebracht bekommt, dass man den Fuss vom Gas nimmt wenn ein Überweg auch nur in der Nähe ist.
Horst Zacharias 24.11.2008, 13:38 Uhr
Was jetzt? Wenn ich als Fussgänger den Vortritt habe, dann versichere ich mich, bei Inanspruchnahme dieses Rechts, nicht überfahren zu werden. Dennoch: Der Autofahrer hat anzuhalten. Bei Rot wird das auch nicht hinterfragt. Meine Persönlichen Erfahrungen lassen mich aber vermuten, dass die Vorsicht der Fussgänger als Signal zum Gasgeben interpretiert wird.
Meike Kubli 24.11.2008, 13:37 Uhr
Schade, dass hier nur Autofahrer schreiben und nicht aus Sicht der Fussgänger. In Deutschland werden auch keine Handzeichen gegeben, dort hält allerdings fast jedes zweite Auto an, wenn ein Fussgänger an einem Zebrastreifen steht. Hier ist es eher eine Seltenheit, wenn jemand anhält. Gäbe es auf beiden Seiten mehr Gelassenheit, gäbe es weniger Unfälle!
Stefan Meier 24.11.2008, 13:34 Uhr
Vorschlag: Mehr Polizeipräsenz (auch in zivil) an kritischen Fussgängerstreifen (auch mit Lichtsignal). Mehr erzieherische Bussen für ALLE Verkehrsteilnehmer!
Erika Vogt 24.11.2008, 13:10 Uhr
Im Kindergarten hat man früher gelernt vor dem Überqueren der Strasse erst nach links dann nach rechts schauen. Wenn man ohne einen Blick den Fussgängerstreifen überquert und evtuell verletzt wird, scheint das egal zu sein. Solange Fussgängern dieses Recht zugesprochen ist, wird sich an der Unfallstatistik nichts ändern. Dabei ist es so einfach: Blickkontakt und Handzeichen schaffen Klarheit.
Werner Ruepp 24.11.2008, 11:50 Uhr
Italien schneidet besser ab als wir, weil jeder Fussgänger weiss, dass er wenn er einfach losgeht überfahren wird.
Hängt mehr am Leben, gebt einander Zeichen und nehmt gegenseitig Rücksicht !.
Miteinander gehts besser.
Bea Müller 24.11.2008, 11:14 Uhr
- warte, lose, luege, laufe und den Blickkontakt mit dem Autofahrer/Fussgänger suchen - Auch fahren viele Fussgänger selber Auto (und umgekehrt) und kennen ganz genau die zum Teil prekären Situationen mit den Fussgängern. Es wäre toll wenn alle wieder mehr füreinander schauen täten. Auch würde eine z.t. bessere Beleuchtung an den Fussgängerstreifen das Risiko etwas entschärfen.
M. R. 24.11.2008, 10:20 Uhr
Wen wunderts, wenn man sieht wie dies von den Fussgängern geradezu provoziert werden darf. Im Wallis hält man sich überhaupt nicht an die Regel des anhaltens, dies zwingt die Fussgänger zur Vorsicht. und dies ist auch Richtig so.
Hans Christen 24.11.2008, 09:56 Uhr
Der Vergleich mit Grossbritannien sagt alles: Auch dort muss der Fussgänger kein Handzeichen geben, um über einen Fussgängerstreifen zu gehen. Auch dort hat er das absolute Vortrittsrecht und auch dort ist das mit ein Grund für die vielen Verkehrstoten.
Monika Tobler 24.11.2008, 08:42 Uhr
Dass 20% der Verkehrstoten Fussgänger waren erstaunt mich nicht, denn das Verhalten der Fussgänger am/auf dem Zebrstreifen lässt zu wünschen übrig. Sehr viele Fussgänger machen leider keinen Sicherheitsstopp beim Überqueren wollen des Zebrastreifen -viele eilen vom Trottoir einfach auf die Strasse, oder überqueren den Streifen extra langsam-, und ein FUSSgängerstreifen ist kein VeloFAHRERstreifen
Aschi Dolder 24.11.2008, 08:14 Uhr
Das ist ein Verdienst des früheren Gesamtbundesrates. Diese Toten hat er auf auf dem Gewissen ohne dass er zur Rechenschaft gezogen wird.. Es war ein Wunder, dass er nicht noch verordnete die Blinker an den Fahrzeugen müssen abmontiert werden. Für intelligentere Leute gilt immer noch: Zeichen schaffen Klarheit.
Darum für Alle am Fussgängerstreifen " lose, luege, loufe" !
Philippe Latscha 24.11.2008, 07:44 Uhr
Für beide Seiten ist die Situation nicht einfach. Es gibt rücksichtslose Autofahrer, aber auch ebensolche Fussgänger. Ein Fussgänger, der z. B. auf der Seestrasse, wo teilweise 60 kmh gefahren werden, auf sein Recht pocht und einfach den Fussgängerstreifen komme was wolle überquert, kann nicht damit rechnen, dass ein PKW sofort zu Stillstand kommt. Handzeichen wären gut. Warnschilder helfen auch.
Ernst Richardz 24.11.2008, 07:15 Uhr
Früher musste der Fussgänger am Trottoirrand noch warten, bis die die Strasse frei war. Heute hat er das Recht jederzeit: bei Regen, Schnee, Eindunkelung einfach auf die Strasse zu treten. Dass er dabei übersehen werden könnte, spielt keine Rolle. Das führt gemäss normalem Menschenverstand (er kommt langsam wieder auf) zu richtigerweise mehr Verkehrstoten, ist doch logisch.
Lukas Zürcher 24.11.2008, 06:34 Uhr
Erstaunlich das die Anzahl Toter (glücklicherweise) zurückging, denn die Leute latschen immer blinder über die Strasse. Massnahme Nr. 1: Den Leuten wieder "Luege, lose, laufe" beibringen denn es bringt nichts wenn auf dem Grabstein steht "Ich hatte Vortritt".
andi matata 24.11.2008, 01:36 Uhr
Früher war das Handzeichen! heute steht einer am Fussgängerstreifen-schaut dich nicht mal an-du musst anhalten! WARUM, es ist mit schon100x passiert das der/diejenige nicht über die Strasse wollte, sondern einfach nur dort stand! Ich fordere wieder das Handzeichen zur gegenseitige Verständigung. Aber auch das Handzeichen, heisst nicht; " Hand raus und gehen " >>warten auf das Zeichen des Fahrers!
andi matata 24.11.2008, 01:31 Uhr
Wunderts euch, der Fussgänger ist ein potenzieller Selbstmörder! Er pocht auf sein Recht und riskiert damit sein Leben! Recht ist nur wenn es mir nützt, was nützt es mir wenn ich verletzt auf der Intensivstation oder im schlimmsten Fall ein Krüppel oder sogar auf den Friedhof bin. Ich hänge am Leben und nehme mir Zeit, ich steh schneller still als ein Auto, es kommt wieder ein Tram/Bus -MEIN Leben
Matthias Häuptli 24.11.2008, 01:16 Uhr
Das völlig sinnfreie statistische Verhältnis von getöteten Fussgängern zu getöteten anderen Verkehrsteilnehmern könnte man "verbessern", indem man dafür sorgt, dass mehr Auto-, Töff- oder Velofahrer sterben, z. B. durch Abschaffung des Gurtenobligatoriums und von Velostreifen. Damit werden die Strassen zwar effektiv nicht sicherer, aber nach dieser Logik würde die Schweiz besser abschneiden...
Rudolf Wirz 24.11.2008, 01:00 Uhr
Schade steht in der Statistik nicht, wieviele dieser verstorbenen Fussgänger ihr Vortrittsrecht erzwungen haben.Da liegt meiner Meinung nach das Problem.
Peter Müller 23.11.2008, 23:56 Uhr
Das Problem hat wohl jeder von uns schon gesehen. Der Fussgänger der Vortritt hat, will dem Autofahrer zeigen, so du hast zu warten und läuft extra vor's Auto. Der Autofahrer ist kurz nicht bei der Sache und rums. ein Fussgänger der es dem anderen zeigen wollte ist von uns gegangen. Dabei hat jeder von uns ein Hirn bekommen.
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