Wieso soll sich unser lieber ChB mit seinem "Reisebericht" nicht mediengerecht bemerkbar machen ?
Dem Papst seine Reiseberichte werden ja auch allen serviert, ob es einem interessiert oder nicht ......
Amadeus von Arb 29.10.2009, 13:48 Uhr
Ich finde es toll, was das Ehepaar Blocher gemacht hat. Leider fehlt mir das Geld ähnliche Erfahrungen zu machen und ich muss mich anderen Domizilen begnügen. Die Schilderungen von Herrn Blocher zeigen mir, wie viel Respekt er vor der eigenen Entwicklung eines Landes zeigt und nicht unsere Verhältnisse als ideal für die ganze Welt darstellt. Respekt ist das Erste, was die Menschen brauchen.
Gisela Niedermann 29.10.2009, 10:49 Uhr
@Maurer, denke Sie wissen, wie daneben Ihr Beitrag ist. Glauben Sie echt, die Dame EWS wird bei den Chinesen für voll genommen, wenn sie denen beibringen will, wie man Tibeter behandelt? Warum hatte denn keiner der BR's für den Dalai Lama Zeit? Ist es jetzt die Aufgabe unserer Regierung, dem einen System eine Verhaftung zu ermöglichen und das andere System zu Kritisieren? ChB hätte das nicht bejah
Oliver Kraaz 29.10.2009, 10:49 Uhr
Samuel Reber hat es fair fertig gebracht, mit klugen Fragen Christoph Blocher Hintergründe zu Nordkorea zu entlocken, die man so noch nie gehört hat. Solche Interview wären auch künftig nur wünschenswert.
kurt steiner 29.10.2009, 09:54 Uhr
@ richard kunz - mit ihrem schlichten weltbild können sie einem schon fast leid tun. zu ihrer frage: das grounding kommt dann, wenn so einfache gemüter wie sie das sagen haben sollten.
peter ess 29.10.2009, 09:54 Uhr
Er reiste in ein Land wo er sicherlich keinen Kontakt mit der Zivilbevoelkerung riskierte - hat ihm somit wohl auch nicht viel gebracht und 'über andere Kulturen etwas gelernt' schon gar nichts. Also typisch Blocher, oder nicht?
Marc Bourgeois 29.10.2009, 09:31 Uhr
@ Hunziker: Da bin ich mir nicht sicher. Bisher war die Strategie, wirtschaftlichen Aufschwung zu ermöglichen und danach Forderungen zu stellen, erfolgreicher. China spricht heute wenigstens schon von Menschenrechten und Nachhaltigkeit... Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Blocher sagt im Online-Interview auch: Nicht das Regierungssystem ist das Hauptproblem, sondern das Wirtschaftssystem.
Rüdiger Kraus 29.10.2009, 09:30 Uhr
Ist schon brutal für all die, welche CB am liebsten als nicht-existent haben möchten. Jetzt wird die ganze Zeit über Ihn berichtet, obschon er doch abgewählt wurde. Tja über diesen wird sicher noch lange und viel berichtet (im Gegensatz zu seinen Kritikern und mir hier im Feedback).
Rudi Buchmann 29.10.2009, 08:59 Uhr
Es gibt Menschen, die Leben in absolutem Überfluss und sind trotzdem nicht glücklich. Vielleicht gibt es doch auch in Nordkorea Menschen, die nicht wirklich unglücklich sind? Wieso braucht es überall die Globalisierung? Und wieso muss jedes Gebiet auf der Welt wirtschaftlich voll erschlossen sein? Klar, Diktaturen und Menschenrechtsunterdrückungen sollten mit aller Kraft bekämpft werden.
Roland Peter 29.10.2009, 08:49 Uhr
@Hans Graf: Denken Sie allen ernstes, dass der Ex-BR Blocher Erkenntnisse aus dieser Reise gewonnen hat, wenn er sich nicht frei bewegen durfte? Das ist in etwas so, als ob man Badeferien in der Ukraine macht und nie das Hotelareal verlässt. Auf der anderen Seite aber prahlt, die Ukraine und deren Kultur zu kennen. Meine Erkenntnis über Sie und der Ex-BR-Blocher möchte ich lieber nicht äussern.
Johann Binder 29.10.2009, 07:48 Uhr
Herr Ernst Pauli,
netter und gepflegter wäre,nicht Blocher,sondern Herr Blocher.Ist doch natürlich,das die Medien fast immer wisssen,was Herr Blocher,und andere in der Oeffentlichkeit,etc. machen, für das sind Medien da.
Ein guter Bericht des Tagis.
So versteht man andere Länder besser.
Marianne Senn 29.10.2009, 04:59 Uhr
Ich bin wahrhaft kein Blocher Fan - . Dennoch, Hut ab, dieser Bericht ruft Respekt hervor.
Ruedi Leist 28.10.2009, 23:07 Uhr
Ich habe Nordkorea im Februar 2006 zusammen mit meinem Sohn bereist. Im Winter ,mit etwa gleichem Klima wie bei uns, erkennt man die Mängel der Planwirtschaft noch extremer. Statt nach Reiskörner wird überall nach Brennmaterial gesucht. Richtig und wichtig ist die Feststellung, dass dieses Land noch nie demokratisch war. Ein Öffnungsprozess wird deshalb viel Zeit und Geduld erfordern.
Verena Hunziker 28.10.2009, 22:40 Uhr
Danke Herr Blocher für die interessanten Eindrücke und Informationen. Trotzdem hoffe ich, dass Sie nicht viele Nachahmer finden, denn die Dollars und Euros der Touristen machen nur das menschenverachtende Regime reicher und helfen, es am Leben zu erhalten.
rolf keller 28.10.2009, 22:33 Uhr
als tourist kann es einem egal sein, ob das bereiste land das eigene volk unterdrückt. einmal mehr hinter der schweizer neutralität verstecken + schauen, ob man denn nicht bald geschäfte mit dem regime machen könnte. ich bin schockiert, aber ehrlich ist herr blocher, er hat nie andere 'werte' vertreten. nur vergisst er u/schweizerwerte wie rechtsgleichheit, menschenwürde etc (s. bundesverfassung)
Heiri Maurer 28.10.2009, 22:04 Uhr
Da hat Frau Widmer - Schlumpf doch mehr Mut. Sie sagte den Chinesen offen, was sie von der Tibetunterdrückung hält. Blocher könnte viel von dieser Frau lernen.
Rudolf Ryf 28.10.2009, 21:03 Uhr
Vielleicht merkt Nordkorea doch noch, dass "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" auch für sie gilt. Ein Grundstück von 1 Are zur Selbstbewirtschaftung reicht leider noch nicht zur Selbstversorgung, geschweige denn zum Verkauf von Lebensmitteln an die Stadtbevölkerung. Hoffen wir, dass sie bald etwas von ihren Nachbarn lernen.
Richard Kunz 28.10.2009, 20:38 Uhr
Ja ja, da sieht man es doch wieder. Wenn sich jemand in der Wirtschaft behaupten musste mit einem erfolgreichen Unternehmen, dann versteht man generelle Zusammenhänge sehr schnell und genau. Genau dieser Blickwinkel fehlt den Linken. Die beziehen hohe Löhne über Steuergelder. Treiben Intrigen und bekämpfen sich gegenseitig. Die Problem der CH interessiert die keinen Deut. Wann kommt das Grounding?
Leopold Trütschel 28.10.2009, 19:45 Uhr
Ich bin kein Svpler.. Aber ich muss sagen, dass mir Herr Blocher hier sehr sympathisch rüber kommt. Das ganze 30 minütige Gespräch ist übrigens auf Teleblocher zu sehen..
Ernst Pauli 28.10.2009, 19:18 Uhr
Super - das einzige was mir aufstöst: Warum geht Blocher damit an die Oeffentlichkeit???
Rolf Schlumpf 28.10.2009, 19:15 Uhr
Was für eine absurde Reise, aber jedem wie es ihm gefällt. Ich bin ab und zu in der Gegend (Japan oder Süd-Korea), aber auf die Idee extra von der Schweiz aus nach NK wandern zu gehen, muss man erst mal kommen... In Japan hat man Angst vor NK, auch wenn deren Mittel beschränkt sind. Es gibt kein totalitäreres Regime als in NK. Interessant wird die WM, sollte Japan und NK gegeneinander spielen.
Nadine Binsberger 28.10.2009, 18:59 Uhr
Zentrale Planwirtschaft? Nein danke! Aber der narrenfreie Markt des blinden egoistischen raffgierigen Homo Oeconomicus und seiner unsichtbaren Hand führt nur zu Raubbau und ruinösem Konkurrenzkampf. Wirtschaft ist ein existentieller Bereich der Gesellschaft. Genauso wie alle anderen so wichtigen Bereiche sollte sie direktdemokratisch gestaltet werden.
peter baenziger 28.10.2009, 18:48 Uhr
Hoppla, ein sympathisches Foto von Blocher -sonst immer Nahaufnahme mit grossen Eckzähnen.Der Tagi scheint beeindruckt von Blocher zu sein.
Hans Graf 28.10.2009, 18:20 Uhr
Endlich mal ein Politiker, der ein Land respektiert und nicht mit moralin-gesäuertem Gesicht missioniert und Fremden das Heil verspricht. Christoph Blocher hat vermutlich in dieser privaten Reise mehr Erkenntnisse gewonnen, als es unserer Ausseministerin bei ihren Besuchen in den potemkinschen Dörfern je vergönnt sein wird.
Andreas Baumann 28.10.2009, 18:14 Uhr
Sowas wäre wohl besser in der People-Seite aufgehoben als unter den Schweiz-Nachrichten...
Reto Lippold 28.10.2009, 17:57 Uhr
Dem Ex-BR hat das Nicht-Regieren gut getan. Ein offener und ehrlicher Bericht, auch mit der notwendigen Zurückhaltung. Und dann zitiert er auch noch Brecht... Vielleicht die neue Rolle von Ch. Blocher, eben das zu tun, wo die offizielle schweizer Politik im Augenblick ihre grössten Schwächen hat. Und ich bin sicher, dies ist der richtige Weg.
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26 Kommentare
Arthur Bassi 29.10.2009, 13:50 Uhr
Amadeus von Arb 29.10.2009, 13:48 Uhr
Gisela Niedermann 29.10.2009, 10:49 Uhr
Oliver Kraaz 29.10.2009, 10:49 Uhr
kurt steiner 29.10.2009, 09:54 Uhr
peter ess 29.10.2009, 09:54 Uhr
Marc Bourgeois 29.10.2009, 09:31 Uhr
Rüdiger Kraus 29.10.2009, 09:30 Uhr
Rudi Buchmann 29.10.2009, 08:59 Uhr
Roland Peter 29.10.2009, 08:49 Uhr
Johann Binder 29.10.2009, 07:48 Uhr
Marianne Senn 29.10.2009, 04:59 Uhr
Ruedi Leist 28.10.2009, 23:07 Uhr
Verena Hunziker 28.10.2009, 22:40 Uhr
rolf keller 28.10.2009, 22:33 Uhr
Heiri Maurer 28.10.2009, 22:04 Uhr
Rudolf Ryf 28.10.2009, 21:03 Uhr
Richard Kunz 28.10.2009, 20:38 Uhr
Leopold Trütschel 28.10.2009, 19:45 Uhr
Ernst Pauli 28.10.2009, 19:18 Uhr
Rolf Schlumpf 28.10.2009, 19:15 Uhr
Nadine Binsberger 28.10.2009, 18:59 Uhr
peter baenziger 28.10.2009, 18:48 Uhr
Hans Graf 28.10.2009, 18:20 Uhr
Andreas Baumann 28.10.2009, 18:14 Uhr
Reto Lippold 28.10.2009, 17:57 Uhr