Sieben Dinge, die am iPad stören

Von Maxim Roubintchik, Adam Frucci (Gizmodo) . Aktualisiert am 28.01.2010
Apples neustes Produkt überzeugt in vielen Punkten. Doch da gibt es auch einige Dinge am Tablet, die fehlen oder stören.
topelement Schnell, sehr schnell arbeitet der iPad. Gizmodo Mehr Bilder (11)

Wir sind begeistert und enttäuscht zugleich. Das ist das Fazit eines ersten Tests des Apple (AAPL 509.461.36%) iPads durch den renommierten Technologie-Blog Gizmodo für Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Sieben Dinge sind den beiden Prüfern negativ aufgefallen:

Der grosse dicke Rahmen: Er ist riesig. Wir wissen nicht, ob das Absicht ist, aber Apple: Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Kein Multitasking: Das ist wirklich furchtbar. Wenn das Ding hier wirklich ein Netbook-Ersatz sein soll, wie soll das bitte ohne Multitasking funktionieren? Will uns Apple damit sagen, dass man nicht gleichzeitig Internetradio hören und an Textdokumenten arbeiten kann? Man kann keine Twitter-App im Hintergrund geöffnet lassen und gleichzeitig im Web surfen? Man kann keinen Messenger geöffnet haben und gleichzeitig Mails schreiben? Wollt ihr uns verarschen? Das alleine ist eine hundertprozentige Garantie, dass wir das Gerät niemals kaufen werden.

Keine Kameras: Keine Front-Kamera. Keine Kamera auf der Rückseite. Warum zum Teufel? Wir können uns einfach nicht vorstellen, welchen Nachteil eine Kamera haben könnte. Kann das Ding kein iChat?

Touch-Tastatur: Soviel dazu, dass Apple den Markt revolutioniert. Das ist immer noch dasselbe Keyboard – nur in gross. Solange man also nicht auf der Couch liegt und das Tablet auf den Knien abstützt, kann man die Tastatur nicht vernünftig benutzen.

Der Name iPad: Wir finden ihn furchtbar.

Kein Flash: Kein Flash ist nervig aber kein Grund allein der uns davon abhalten würde das Gerät zu kaufen. Vorausgesetzt es wäre ein iPhone oder iPod. Aber bei einem Gerät, das ein Netbook oder Notebook ersetzen soll, ist der Mangel von Flash-Support ein Fiasko. Man wird riesige Löcher in den Webseiten haben. Ah, und wenn euch Video-Streams wie Youtube und Co. am Herzen liegen – vergesst es! Das werdet ihr auf dem iPad nicht erleben – zumindest nicht als Webseiten-Bestandteil.

Adapter, Adapter, Adapter: Soviel zu den schlanken Linien. Wenn man irgendwas in das iPad einstecken möchte, muss man für jede Kleinigkeit einen dieser hässlichen Adapter verwenden – das muss auch nicht sein.

Und was finden Sie? Machen Sie mit bei unser grossen Umfrage (am Ende der Bildstrecke oder per Link oben links).

( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )

Erstellt: 28.01.2010, 10:40 Uhr

Stichworte

Dossiers

Weitere Artikel Digital