Beim Versand ihrer unerwünschten Werbebotschaften passen sich die Spammer der Entwicklung des Internets an und nutzen zunehmend soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. So würden vermehrt Kontaktanfragen oder gefälschte Nachrichten verschickt, erklärte die IT-Sicherheitsfirma Sophos zur Analyse der Daten über den Spam-Verkehr für das letzte Quartal des vergangenen Jahres. Ziel sei es, an vertrauliche Unternehmens- oder Userdaten zu gelangen.
Knapp 20 Prozent aller Spam-Mails stammten laut Sophos aus den USA, die damit weiter den weltweiten Spitzenplatz in der Länderliste belegen. Deutschland kommt mit einem Anteil von 2,4 Prozent auf den elften Rang, die Schweiz liegt mit 0,35 Prozent auf Platz 38, Österreich mit 0,25 Prozent auf Platz 44. Im Vergleich der Kontinente ist Asien mit 37,8 Prozent die Spammer-Hochburg, es folgen Nordamerika und Europa, die mit 23,6 beziehungsweise 23,4 Prozent nahezu gleichauf liegen.
(rek/ap)