Firefox mit den meisten Lücken

Aktualisiert am 11.11.2009
Der Browser hat laut einer Studie die meisten Sicherheitslecks. Schuld seien vor allem die Add-Ons.
topelement Blake Ross ist das Mastermind bei der Entwicklung des Browsers Firefox. Das Foto stammt aus dem Jahr 2004 – damals war Ross gerade mal 19 Jahre alt. Bild: Keystone Mehr Bilder (6)

Der Firefox-Browser feierte am 9. November sein fünfjähriges Jubiläum. Doch nach den Feierlichkeiten kommt ein wenig Katerstimmung auf. Das Sicherheitsunternehmen Cenzic berichtet, dass Firefox im ersten Halbjahr 2009 die meisten Sicherheitslecks aufwies. Auf Platz zwei der Leck-Browser landet Apples Safari mit 35 Prozent, der Internet Explorer holt sich mit 15 Prozent den dritten Platz. Die restlichen sechs Prozent gingen an Opera.

Laut Cenzics Technikchef Lars Ewe hat man für die Studie verschiedenste Datenbanken nach bekannten Fehlern abgesucht, um die Liste zu erstellen. Ein Grund für das schlechte Abschneiden des Firefox ist laut Ewe die Vielzahl an Erweiterungen («Add-Ons»). Diese werden oft nicht ausreichend auf ihre Sicherheit getestet.

Rasch auf Lecks reagiert

Ewe betonte aber auch, dass man deshalb nicht das Fazit ziehen könne, das Firefox der unsicherste Browser sei, denn Entwickler Mozilla reagiere üblicherweise sehr rasch auf Fehler. Zudem sei die Browsersicherheit in den letzten Jahren insgesamt gestiegen. In der Top-Liste sind die gefährlichsten Sicherheitslecks immer noch in Server-Software zu finden und nicht in Webbrowsern. Mozilla selbst verteidigt die hohe Fehlerzahl damit, dass der Quellcode des Browsers frei zugänglich sei und Fehler nicht versteckt seinen.

(ah)

Erstellt: 12.11.2009, 06:00 Uhr

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