So viel ist das alte iPhone noch wert

Aktualisiert am 13.02.2012
Wie gross ist der Wertverlust bei Smartphones? Eine neue Studie zeigt: Apple-Handys schneiden besser ab als Android-Mobiles und Blackberrys.
Begehrt: Selbst das zweitälteste Apple-Handy Modell, das iPhone 3G, lässt sich noch für einen anständigen Batzen versteigern. Bild: KEYSTONE/AP

Das Vergleichsportal Priceonomics hat in einer Studie untersucht, welche Multimedia-Handys im Verlauf des Gebrauchs wie stark an Wert verlieren. Ausgehend vom Verkaufspreis (ohne Subventionen durch Provider) und dem gegenwärtigen Occasionspreis hat Priceonomics alle iPhone-Modelle seit der ersten Lancierung 2007 (iPhone 2G) sowie 70 Android-Geräte und 30 Blackberry-Modelle unter die Lupe genommen.

Android-Geräte verlieren schneller an Wert

Das Resultat: Ist ein iPhone eineinhalb Jahre im Gebrauch, ist es noch 53 Prozent des Originalpreises wert. Bei Android- und Blackberry-Mobiles verfallen die Preise schneller: Nach 18 Monaten beträgt der Wert von Google-Smartphones im Schnitt noch 42 Prozent, bei RIM-Geräten 41 Prozent des Verkaufspreises.

Wenn man das iPhone nach 18 Monaten verkauft, betragen die monatlichen Hardwarekosten von iPhones im Schnitt 13,20 Dollar, bei Android-Phones 18 Dollar. Laut Priceonomics können iPhone-4S-Nutzer ihr Gerät nach wenigen Monaten fast zum Originalpreis weiterverkaufen, währenddem das neuste Android-Gerät im selben Zeitraum sehr viel an Wert einbüsst. Grund hierfür sind einerseits die starke Nachfrage nach Apple-Devices sowie der sich schnell ändernde Android-Markt.

Auch defekte Apple-Smarthones sind begehrt

Wie ein Blick auf Ricardo.ch zeigt, werden selbst kaputte Apple-Smartphones zu Preisen verkauft, die günstigen Konkurrenzprodukten im Originalzustand entsprechen: So betragen aktuelle Gebote für beschädigte iPhone 4 zwischen 180 (defekter Bildschirm) und 330 Franken (keine Netzverbindung) Franken. Auf der Schweizer Auktionsplattform zahlen Fans selbst für kaputte 3G-Modelle immer noch bis zu 70 Franken – für ein iPhone 3GS werden derzeit 120 Franken geboten.

(rek)

Erstellt: 13.02.2012, 10:15 Uhr

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