«Wie tief geht deine Liebe?», fragt er: Sänger Sean Paul. Bild: KEYSTONE/AP
Sean Paul hat sich als Markenzeichen einen Irokesen schneiden lassen. Seit David Beckham ist der Besen auf dem Kopf nicht nur bei Indianern und Punkrockern beliebt. Ein modisches Accessoire, mit dem sich Paul jedoch nicht zum Punk der Reggae-Dancehall-Szene macht, denn seine Musik ist heute Teil des Mainstreams und hat nichts mit einer widerborstigen Subkultur gemein. Dafür sprechen auch die renommierten Produzenten hinter den Titeln auf Pauls fünftem Studioalbum «Tomahawk Technique». Dabei sind das Duo Stargate (Rihanna, Chris Brown), Benny Blanco (Kate Perry, Justin Bieber) und Rico Love (Nelly, Diddy, Usher).
Zeitgemäss poppig
Bereits bekannt aus Radio und Rundfunk ist die Singleauskopplung «Got 2 Luv U» mit einem Gesangsfeature von Alex Jordan. Ähnlich radiotauglich ist auch «How Deep Is Your Love» mit dem ehemaligen Destiny's Child Kelly Rowland. Ein garantierter Tanzflächenfüller ist das housige «Touch the Sky» featuring DJ Ammo. «Alles, was ich schon immer wollte, war Dancehall zu machen», bekundet Paul. Das ist insofern richtig, als dass das Album viele tanzbare Titel vorweist. Unterm Strich ein zeitgemäss poppiges Album.
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