Wirtschaftsfrau auf dem Singlemarkt

Von Reto Hunziker. Aktualisiert am 08.02.2010
Sie ist hübsch, smart und seit Kurzem wieder ledig. Patrizia Laeri ist der neue Liebling am TV-Bildschirm. Weil sie gut aussieht. Aber nicht nur.
topelement Patrizia Laeri begeistert als Moderatorin und Redaktorin sowohl Kollegen, als auch Zuschauer. Mehr Bilder (4)
Die schönste Frau im Schweizer Fernsehen ist wieder Single. Patrizia Laeri, Moderatorin von «SF Börse», hat sich von ihrem Ehemann getrennt. Warum das interessiert? Weil Laeri – wegen oder trotz ihres guten Aussehens - der Shooting Star des Schweizer Fernsehens ist.

Seit über zwei Jahren moderiert die 32-Jährige die Sendung «SF Börse». Daneben ist Laeri Redaktorin bei «10vor10». Harte Fakten präsentiert von weichen Zügen: Für viele Zuschauer geht das nicht zusammen. Doch spätestens seit Laeri 2008 den damaligen UBS-Präsident Peter Kurer im Interview mit unnachgiebigen und kritischen Fragen alt aussehen liess, ist die Moderatorin in aller Munde. Mehr noch: Sie gilt als Newcomerin schlechthin.

Viele Reaktionen

«Patrizia Laeri ist eine sehr beliebte Moderatorin. Wir erhalten häufig positive Reaktionen auf ihre Beiträge und Moderationen», sagt denn auch SF-Sprecher David Affentranger.

Doch warum ist ausgerechnet die Moderatorin einer so trockenen Sendung der neue Star beim SF? Und: Würde auch so viel über sie gesprochen, wenn sie nicht so hübsch wäre? «Diese Frage würde man bei einem Mann nie stellen», weiss Patrick Rohr, Kommunikationsberater und ehemaliger SF-Moderator.

«Patrizia Laeri wird unterschätzt, weil sie so hübsch ist», glaubt Rohr. «Darum rechneten Interviewpartner wie Peter Kurer auch nicht damit, dass ihnen diese hübsche, junge Frau gefährlich werden könnte.» Der Kommunikationsexperte sieht das sogar als eines der Erfolgsrezepte Laeris. «Das ist ein Phänomen, das ich schon mehrfach beobachtet habe», so Rohr. «Hübsch und gescheit geht für viele nicht zusammen.»

Gescheit und mit gutem Gespür

Für den TV-Kenner ist klar: Nur gut auszusehen, reicht nicht. «Wenn Patrizia Laeri bloss schön wäre, würde sie nicht «SF Börse» moderieren. Da sind die Ansprüche andere als zum Beispiel an Michelle Hunziker in ‹Wetten, dass...?›»

Rohr wurde bereits auf Laeri aufmerksam, als sie Praktikantin beim «Kassensturz» war. Schon damals sei sie durch gute Reportagen aufgefallen. «Sie ist gescheit, hat ein gutes Gespür und stellt die richtigen Fragen», sagt Rohr.

Doch sei es durch das Aussehen oder durch die Kompetenz: Patrizia Laeri weiss zu überzeugen und verleitet womöglich auch den einen oder anderen Börsen-Muffel dazu, einmal «SF Börse» einzuschalten. Und jetzt, wo Laeri wieder zu haben ist, dürfte ihr Kurswert noch höher steigen.

( Tagesanzeiger.ch/Newsnetz )

Erstellt: 08.02.2010, 14:40 Uhr

Trennung offiziell

Patricia Laeri ist offiziell wieder ungebunden. Das SF selbst hat die Trennung Laeris bestätigt. Dies, weil sich Laeri nicht selbst zum Thema äussern wolle, erklärt SF-Sprecher David Affentranger. Die Journalistin habe ihr Privatleben nie an die Öffentlichkeit getragen und werde auch jetzt nicht darüber sprechen.

Laeri studierte an der Universität Zürich Betriebswirtschaft und schrieb ihre Abschlussarbeit über «das Verhalten der UBS im Fall Swissair». Beim SF absolvierte sie zuerst ein Praktikum beim «Kassensturz» und wurde später Redaktorin bei der «Tagesschau».

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