Finn liegt im Stall: Das weissliche Plastik ist eine der Medikamenten-Gewehrspritzen.
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Finn wird beobachtet und von einem Tierarzt behandelt. Der Bär scheint Schmerzen zu haben, ist aber aufmerksam und frisst. Dies deutet Tierparkdirektor Bernd Schildger als positives Zeichen für dessen Gesundheitszustand. Mehr werde man erst am Dienstag wissen.
Momentan wird der Bär mit Antibiotika behandelt. Drei Tage nach der Schussverletzung werde man feststellen können, ob sich die Wunde infiziert habe und eine neue Prognose über seinen Gesundheitszustand machen.
Honig und Blumen für Finn
Schildger hofft, dass der Bär baldmöglichst wieder tiergerecht behandelt und in den Park gelassen werden kann. Diese Hoffnung teilen auch die Leute, die heute den Park besucht haben. Die Betroffenheit war gross.
Unverständnis, wie es zu dem Unfall vom vergangenen Samstag hatte kommen können und grosse Anteilnahme am Schicksal des verletzten Bären hielten sich die Waage. Einige Leute brachten selbst gemachten Honig, Blumen und Glückwunschkarten für Finn mit.
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )