Eine internationale Kommission unter Leitung von Kardinal Camillo Ruini gehe den Hinweisen aus dem Schrein Medjugorje im kroatischen Teil von Bosnien-Herzegowina nach, teilte der Kirchenstaat am Mittwoch mit. 1981 gaben sechs Jugendliche an, in Medjugorje Visionen der Jungfrau Maria erlebt zu haben.
Seitdem besuchten etwa 30 Millionen Gläubige den Ort. Bisherige Untersuchungen des Vatikans haben die Marienerscheiung nicht für authentisch erklärt. Die katholische Kirche hat 13 Orte von Marienerscheinungen anerkannt, darunter Lourdes in Südfrankreich, Fátima in Portugal, Knock in Irland und Mexiko-Stadt (Guadeloupe).
(sam/ddp)