Die Zuger Polizei hatte am 23. Oktober 2008 zur freiwilligen und kostenlosen Waffenabgabe am 7. und 8. November 2008 aufgerufen. Wie es jetzt in einem Communiqué heisst, wurden hauptsächlich Karabiner, Pistolen und Bajonette, aber auch Sturmgewehre, Jagdgewehre abgegeben. Unter dem Rückgabegut befanden sich aber auch seltene Stücke, wie eine Kalaschnikow, ein altes Schwert, ein alter Säbel sowie ein älteres Gewehr mit einer schönen Verzierung. Auch Munition und Sprengstoff wurde abgegeben.
20'000 Waffen schweizweit?
Viele Bürger hätten schon lange auf eine solche Aktion gewartet und seien erleichtert, ihre Altlasten jetzt endlich loswerden zu können, schreibt die Polizei weiter. Auch der Zuger Sicherheitsdirektor Beat Villiger zeigte sich begeistert: «Die Aktion hat alle meine Erwartungen übertroffen. Es entspricht einem Bedürfnis der Bevölkerung, Waffen welche keine Zweckbestimmung mehr haben und nicht mehr ordnungsgemäss aufbewahrt werden können, der Entsorgung zuzuführen. Würde man ein solche Aktion gesamtschweizerisch durchführen, kämen wohl über 20'000 Waffen Zusammen.»