Doch die vermeintliche Katastrophennachricht stellte sich als Falschmeldung heraus. Nachdem die SNCF von den Anrufen unzähliger Journalisten überflutet worden war, erklärte eine Sprecherin, die Meldung sei aufgrund eines «internen Fehlers» versehentlich veröffentlicht worden. Es habe sich lediglich um eine Katastrophenübung gehandelt.
«Es hat keinen Unfall gegeben», stellte die SNCF-Sprecherin klar. In der Erklärung hiess es, auf der Strecke Paris-Dijon habe sich in dem TGV mit der Nummer 1234 gegen 8 Uhr eine Explosion ereignet, deren Ursache nicht bekannt sei. Bei dem Unglück in der Nähe von Mâcon seien «nach ersten Schätzungen der Feuerwehr» 102 Menschen getötet und 380 weitere verletzt worden. Nach etwa 20 Minuten verschwand die Meldung von der Website.
(sam/ddp)