40 Züge wegen Sabotageakts verspätet

Aktualisiert am 08.11.2008
Wegen «böswilliger Akte» und der Entdeckung einer Männerleiche auf den Schienen der Bahnstrecke zwischen Paris und Lille ist der Zugverkehr in mehreren Teilen Frankreichs schwer gestört gewesen.
In Frankreich ist es wegen eines Sabotageakts zu Verspätungen im Zugverkehr gekommen. An der Oberleitung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nord sei eine eine Eisenstange angebracht worden, teilte die französische Staatsbahn SNCF mit. Drei TGV, die schon auf der Strecke unterwegs waren, konnten nicht mehr umgeleitet werden, sie sassen mehrere Stunden lang mit hunderten Fahrgästen fest.

Zahlreiche TGV, Thalys und Eurostar-Züge mussten umgeleitet werden. Auf der Internetseite der Bahn hiess es, 25 TGV, fünf Eurostar-Züge, die unter dem Ärmelkanal verkehren, und zehn Thalys, die zwischen Paris, Brüssel und Köln fahren, hätten «Verspätungen zwischen ein bis zwei Stunden».

Weiter erschwert wurde die Lage durch die Entdeckung einer Männerleiche, ebenfalls auf der Strecke Paris-Lille. Dies führte zu einer Umleitung des Verkehrs über eine Regionalbahnstrecke, während die Polizei den Fundort untersuchte.

Am Pariser Nord-Bahnhof führten die Störungen zu chaotischen Szenen, tausende Reisende warteten auf den Bahnsteigen auf ihre Zugverbindungen.

(vin/sda)

Erstellt: 08.11.2008, 15:51 Uhr

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