Ihr werden derzeit die besten Chancen eingeräumt: Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Suter. Bild: KEYSTONE/AP
Als Alt-Nationalrat Peter Weigelt im «Trumpf Buur» ein «gemeinsames Konzept von FDP, SP und SVP» forderte, war das nur ein weiteres Zeichen, dass sich in den Reihen der Liberalen etwas tut. Auch Parteipräsident Fulvio Pelli hat in den letzten Wochen mit verschiedenen Exponenten über die «Lage der Partei» und die «Option einer Kandidatur bei einem baldigen Rücktritt von Bundesrat Merz» gesprochen.
Wie die «SonntagsZeitung» nun schreibt, habe der Parteichef in den vergangenen Tagen Gespräche mit möglichen Nachfolgern von Bundesrat Hans-Rudolf Merz geführt. Alles deute darauf hin, dass Merz nicht bis zu den Wahlen 2011 im Amt bleibt, schreibt das Blatt.
So habe Pelli laut mehreren Quellen mit der St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter über eine mögliche Bundesratskandidatur gesprochen. Neben Keller-Sutter seien auch FDP-Parlamentarier kontaktiert worden. Die Rede ist von Johann Schneider-Ammann und Christa Markwalder, Ruedi Noser und Fraktionsschefin Gabi Huber.
(cpm)