«Totengräber der Bilateralen»: Christoph Blocher.
Sowohl der persönliche Angriff als auch der Umfang der Kampagne sind für die FDP neuartig. Parteisekretär Stefan Brupbacher begründet: «Herr Blocher missbraucht das wichtigste Dossier dieser Legislatur für parteipolitische Zwecke. Das rechtfertigt den persönlichen Angriff.»
Als Nationalrat und später als Bundesrat war Blocher noch für die Personenfreizügigkeit, seit seine Partei in der Opposition auseinanderzufallen drohte, hat er sich zum Anführer des Gegnerkomitees gewandelt, um die Parteibasis zufriedenzustellen.
(mbr/SoZ)