Forster mit Glanzresultat an die Spitze des Ständerats

Aktualisiert am 23.11.2009
Die St. Galler FDP-Politikerin Erika Forster ist die neue Präsidentin der kleinen Kammer.
topelement Erst die dritte Frau an der Spitze des Ständerats: Erika Forster.
Der Ständerat hat die 65-Jährige am Montag mit 43 von 44 gültigen Stimmen gewählt. Forster, die bereits seit 14 Jahren im Ständerat sitzt, löst den 37-jährigen Freiburger Sozialdemokraten Alain Berset ab, der mit herzlichem Applaus verabschiedet wurde. Sie ist nach Josi Meier 1991/92 und Francoise Saudan 2000/01 erst die dritte Frau auf diesem Posten. Mit der Wahl Forsters werden nun beide Parlamentskammern von Frauen geführt, nachdem der Nationalrat zuvor schon Pascale Bruderer zur neuen Präsidentin gewählt hatte.

«Grosser Bahhnhof» in St. Gallen

Mit einem Festumzug wird die neue Ständeratspräsidentin am Mittwoch in ihrer Heimatstadt St. Gallen empfangen. Nach einer Feier auf dem Klosterplatz mit Apéro für die Bevölkerung findet in der Tonhalle ein Empfang für geladene Gäste statt.

Die Behörden von Stadt und Kanton St. Gallen gratulierten Erika Forster am Montag zur Wahl an die Spitze der kleinen Kammer. Erstmals nach bald 50 Jahren komme dem Kanton die Ehre zu, eine Ständeratspräsidentin oder einen -präsidenten zu stellen, heisst es in einem Communiqué.

Grussworte vom Regierungspräsidenten

Mit einem Sonderzug aus Bern trifft die FDP-Politikerin am Mittwoch um 16.15 Uhr auf dem St. Galler Hauptbahnhof ein. Sie wird begleitet von Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie weiteren Gästen. Ein Festumzug mit Musik führt vom Bahnhof zum Klosterplatz.

Nach Grussworten von Regierungspräsident Josef Keller und Bundesrätin Doris Leuthard richtet die neue Ständeratspräsidentin selbst einige Worte an die St. Gallerinnen und St. Galler. Ab 17.30 Uhr ist die Bevölkerung zum Apéro eingeladen.

(cpm/ap)

Erstellt: 23.11.2009, 17:42 Uhr

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