Mehr schwere Unfälle: Carving-Technik überfordert Skifahrer

Aktualisiert am 03.02.2009
Eine Studie des Inselspitals mit 1088 verletzten Ski- und Snowboardfahrern und ein Bericht der Rega zeigen, dass Wintersport ungleich gefährlicher geworden ist.
topelement Unfallkosten sind immens: Für das Jahr 2005 beziffert sie die Suva für Skiunfälle auf 183,4 Millionen Franken und für Snowboardunfälle auf 31,5 Millionen.
Das Notfallzentrum des Inselspitals befragt in der Skisaison 2007/08 insgesamt 1088 verletzte Wintersportler aller Altersstufen. Sowie 749 unverletzte Ski- und Snowboardfahrer auf den Parkplätzen der Wintersportgebiete im Berner Oberland.

Die Studie kommt zu folgenden Schlüssen:

Von der Rega erschien heute zudem ein Bericht, der zeigt, dass es im laufenden Winter zu mehr Unfällen kommt. Zahlen wollte Rega-Sprecher Thomas Kenner keine nennen. Die Rega warte zuerst das Ende der Wintersportsaison ab. Man könne jedoch sagen, dass der Winter 2008/2009 für die Rega intensiv sei. Die Unfallzahlen seien überdurchschnittlich hoch.

Langfristig betrachtet steigt die Zahl der Unfälle auf den Schweizer Skipisten nicht, berichtet die Suva: Laut deren Statistiken sank sie in den letzten Jahren vielmehr auf rund 70'000 pro Jahr.

Mehr schwere Verletzungen

Zugenommen hat dagegen die Zahl der schweren Verletzungen. Eine der Ursachen sieht die Suva darin, dass die Wintersportler mit den modernen Carving-Skis schneller fahren können.

Die Kosten dieser Unfälle sind immens: Für das Jahr 2005 beziffert sie die Suva für die Skiunfälle auf 183,4 Millionen Franken und für Snowboardunfälle auf 31,5 Millionen.

(sam)

Erstellt: 03.02.2009, 13:41 Uhr

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