Im Bundeshaus werde ernsthaft diskutiert, ob Hans-Rudolf Merz nochmals in die Wüste reisen soll. So solle er Diktator Qadhafi milde stimmen. Dies berichtete die Nachrichtensendung «10 vor 10» gestern. Laut regierungsnahen Kreisen hat der Bundespräsident in der Bundesratssitzung von heute diese Gerüchte jedoch als «Unsinn» bezeichnet. Eine solche zweite Reise nach Tripolis sei nicht geplant.
Merz dementierte zudem, dass Qadhafi nach der Unterzeichnung des Vertrags zu einem Gespräch mit dem Bundespräsidenten bereit gewesen wäre. Dies hatten Sonntagsmedien geschrieben.
( Tagesanzeiger.ch/Newsnet )