Schweinegrippe-Impfung: GPK-Untersuchung gefordert

Aktualisiert am 22.11.2009
Was lief bei den Vorbereitungen der Impfungen schief? Der Ständerat Alex Kuprecht verlangt eine Untersuchung.

Zur Frage, ob die Impfstoffe zu spät genehmigt und verteilt wurden, könnte es ein politisches Nachspiel geben. Der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht fordert eine Untersuchung der Pandemiebewältigung des Bundes durch die Geschäftsprüfungskommission (GPK), deren Mitglied auch er selbst ist.

Überprüft werden sollten etwa die Verteilung, der Kauf und die Arten der Impfstoffe, wie Kuprecht am Sonntag in der «Tagesschau» sagte. Zu klären sei insbesondere auch, ob die Schweiz in der Beschaffung der Impfstoffe zu spät gewesen sei.

Dem Vorschlag nicht abgeneigt sind auch Ständerat und GPK-Mitglied Konrad Graber (CVP/LU) sowie der Vizepräsident der ständerätlichen GPK, Claude Janiak (SP/BL). «Es ist wichtig zu wissen, ob die Impfstoffe in allen Kantonen zu den gleichen Voraussetzungen zur Verfügung gestellt wurden», sagte er gegenüber dem Westschweizer Fernsehen.

(raa/sda)

Erstellt: 22.11.2009, 21:42 Uhr

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